27.12.2006, 21:43
-Light Heavyweight Fight:
Forrest Griffin (13-3-0) vs Keith Jardine (11-2-1)
Hier trifft der zweite TUF 205 Pounds Sieger an, naemlich Forrest Griffin gegen den TUF2 Teilnehmer Keith Jardine. Forrest Griffin hat ein bisher gutes Jahr 2006 hinter sich, zuerst hielt er bei UFC 59 gut mit Tito Ortiz mit, wo viele meinten Griffin haette keine Chance gegen Ortiz. Und dann gewann Griffin den Refight mit Stephan Bonnar problemlos, als Forrest zeigte das er derjenige war der sich klar weiter entwickelte im Vergleich zu Bonnar der dann auch noch positiv getestet wurde. Keith Jardine`s jahr war auch gut. Zuerst besiegte er Mike Whitehead, dann verlor er voellig unbegruendet eine Decision gegen Stephan Bonnar. Das war der Fight als Bonnar fast nichts machte, und Jardine mit seinen Leg Kicks Bonnar`s beine zu Hackfleisch verarbeitete. Das war das Skandalurteil wo selbst UFC President Dana White oeffentlich sagte das Jardine den Fight klar gewann, und UFC Kommentator Joe Rogan davon sprach das man den Punktrichter erschiessen sollte der den Fight an Bonnar gab. Doch dann gewann Jardine eine ebenfalls umstrittene Punktrichter Entscheidung gegen Wilson Gouveia im naechsten Fight, sozusagen ausgleichende Gerechtigkeit. Jardine hat eine gute Kondition, und ist einer der wenigen UFC Fighter die effektiv Leg Kicks zeigen (die einzig anderen die mir jetzt einfallen wuerden, waeren GSP und Sherk). Forrest Griffin hat sich stark verbessert zum letzten Jahr, allerdings sind seine Schlaege immernoch wilde Schwinger von Zeit zu Zeit. Griffin zeigte jedoch gegen Ortiz einen starken Sprawl, und solide Wrestlerische Faehigkeiten. Doch in diesem Fight wird alles im Standup hinauslaufen. Beide Fighter moegen es ihren Gegner auf Distanz zuhalten, Griffin mit dem Jab, und Jardine mit den Leg Kicks. Griffin allerdings geht von anfang an ein hohes Tempo, waehrend Jardine am ende des Fights versucht Punkte zusammeln. Ich traue keinem der beiden Fighter zu das er denn anderen vorzeitig besiegt, was heisst das ich von einer Decision ausgehe. Ich denke aber das Griffin den Fight alleine dadurch schon gewinnen wird das er die hoehere Schlagfrequenz hat, und Jardine einfach langsamer ist, und seine Schlaege und Tritte besser aussucht.
Tipp: Forrest Griffin durch Decision
-Heavyweight Fight:
Marcio Cruz (2-1-0) vs Andrei Arlovski (9-5-0)
Marcio Cruz gegen einem ehemaligen UFC Heavyweight Champion, haben wir dieses Jahr schonmal gesehen. Bei UFC 57 schaffte Pe De Pano den Upset, wo wir heute wissen das es gar kein so grosser Upset war, wenn man die Verfassung von Frank Mir mit einbezieht. Schafft also Pe De Pano einen Sieg gegen den naechsten ehemaligen UFC Heavyweight Champion bei UFC 66? Um meinen Tipp vorweg zunehmen, davon ist nicht auszugehen. Andrei Arlovski hat dieses Jahr zweimal verloren, und zweimal gegen Tim Sylvia. Auf dem Papier sieht das mieserabel aus, wenn man die Fights nicht gesehen hat. Im Arlovski vs Sylvia II Fight da bestimmte Arlovski den Fight im Standup und schaffte den Knockdown, bevor er einen schlimmen Fehler machte und selbst ausgeknockt wurde. Im dritten Fight der beiden, da hatte Arlovski eine Knieverletzung weshalb er sehr mies aussah. Arlovski ist es hoch anzurechnen das er nicht wie ein Huntington Beach Cry Baby sich hinstellt und die Knieverletzung dafuer verantwortlich machte, denn von Arlovski hat man bis heute kein einziges Wort darueber gehoert. Marcio Cruz auf der anderen Seite kam vor einem Jahr etwa in der UFC mit grossen Hoffnungen, die er imo auch erfuellen konnte. Sein UFC und MMA Record steht bei 2-1-0, und zuletzt verlor er gegen Jeff Monson. Zugegeben indem Fight sah Cruz mieserabel aus, vorallem im Standup, aber was kann man von einem reinen BJJ Fighter nach nichtmal einem Jahr MMA Training in seinem dritten MMA Fight erwarten? Vorallem weil sein Gegner Jeff Monson hiess, der ein MMA Veteran seit Jahren ist. Fuer diese Voraussetzungen hat sich Cruz hervorragend geschlagen, und er entwickelt sich imo gut, und kann langfristig die UFC Heavyweight Division verstaerken. In diesem Fight sehe ich fuer ihn allerdings keine grossen Chancen. Arlovski ist im Standup um Welten ueberlegen, und das sollte ausreichen gegen Marcio Cruz um zugewinnen. Die grosse Frage die man sich hier stellen kann ist, wie Andrei Arlovski Mental seine zwei Niederlagen und seine schlimme Fussverletzung wegsteckte? Sollte Arlovski Probleme damit haben, dann koennte das ein Fight ueber drei Runden werden. Aber sollte Arlovski so kaempfen wie immer, erwarte ich ein komplettes Miss Match bei dem Arlovski klar domminieren wird.
Tipp: Andrei Arlovski durch KO in der ersten Runde
-UFC Light Heavyweight Title Fight:
Chuck Liddell (19-3-0) © vs Tito Ortiz (15-4-0) (4th Defense)
Der Main Event von UFC 66 wird sich wohl der groesste Moneymaker in der UFC Geschichte herausstellen. Es ist der groesste UFC Fight der Geschichte, und vielleicht der groesste Kampf von allen Kampfsportarten ueberhaupt seit 1999 (Trinidad vs DeLaHoya)! Bei der Geschichte die Tito Ortiz und Chuck Liddell verbindet, verbunden mit dem momentanen UFC Hype, ist das keine grosse Ueberraschung. 2002 sagte ich schonmal das Ortiz vs Liddell mal die groesste Triologie der UFC Geschichte wird, doch damals ging ich nicht nur von der Drawing Power aus, sondern auch von dem Sportlichen Teil. Soviel Geld die UFC damit auch verdienen wird, so entaeuscht bin ich ueber den Zeitpunkt der Liddell vs Ortiz Fights. Die Geschichte der beiden geht zurueck bis 2001 als beide Trainingspartner waren, Tito Ortiz war damals UFC Light Heavyweight Champion, und Chuck Liddell der #1 Contender. In den Trainingsfights gewann Liddell einen Fight nachdem anderen gegen Ortiz, der natuerlich oeffentlich meinte, das es sowieso nur ein “Trainingsfight“ waere. Liddell sollte bei UFC 40 seinen Titleshot bekommen, doch die UFC fragte Chuck ob er nicht freiwillig Platz macht fuer Ken Shamrock. Wie wir heute wissen war die UFC damals kurz vor dem aus wie UFC President Dana White bestaetigte. Ortiz vs Shamrock war der Wendepunkt damals fuer die UFC, und der groesste Money Fight bis Couture vs Liddell II im letzten Jahr. Nach UFC 40 sollte dann aber Liddell vs Ortiz stattfinden, aber diesesmal weigerte sich Ortiz gegen Liddell anzutretten, weil beide “Freunde“ sind (danach bekam er ein “Filmangebot“, war “verletzt“, bekam nicht genug Geld von der UFC etc etc). Chuck meinte natuerlich richtigerweisse das das eine Ausrede war, und seither sind beide nichtmehr die allerbesten Freunde.
Die UFC hatte die Schnauze voll und wollte einen neuen Interims Champion kuerren in Chuck Liddell. Man fragte Randy Couture im alter von 40 Jahren ob er gegen Liddell antretten wollte und der sagte zu. Doch der 6 June 2003 war nicht der Tag von Chuck Liddell, sondern die Auferstehung von Randy Couture der klar gewann. Mit Couture als Interim`s Champion war ploetzlich auch Tito Ortiz wieder bereit anzutretten. “Ungluecklicherweisse“ verlor Ortiz auch klar gegen Couture, und damit den Title. Zwei Fighter die eigentlich haetten Randy Couture besiegen sollten, verloren also sehr deutlich gegen den 40 jaehrigen Altmeister. Bei Liddell kam hinzu das er bei Pride auch noch gegen Quinton Jackson verlor. Und da waeren wir also beim ersten Tito Ortiz vs Chuck Liddell Fight bei UFC 47 angelangt im Jahre 2004. Ein Fight der 2002/2003 urspruenglich um den UFC Light Heavyweight Title gehen sollte, mit zwei Fightern die einen langen Winning Streak hatten, trafen also bei UFC 47 aufeinander zu einem sehr unguenstigen Zeitpunkt als beide zuletzt gegen Randy Couture verloren. Das war keine gute Voraussetzung fuer ein gutes Buildup, und so blieb der UFC 47 PPV hinter den Erwartungen etwas zurueck. Achja den ersten Fight gewann natuerlich Chuck Liddell mit wenig Problemen.
Nun kommt es also zum Refight, und wann immer es einen Refight gibt, da frage ich mich was in der Zwischenzeit passiert ist, das den Refight rechtfertigt. Chuck Liddell knockte seither alle seine Gegner aus mit Vernon White, Randy Couture (zweimal), Jeremy Horn und Renato Sobral. Liddell zeigte sich nicht nur verbessert, sondern auch extrem Dominant in seinen Fights. Tito Ortiz dagegen schaffte ein Decision Sieg gegen UFC Debutant Patrick Cote der mittlerweile bei 0-4 in der UFC angelangt ist. Es folgte ein sehr knapper Split Decision Sieg gegen Vitor Belfort, und dann eine einjaehrige Pause. Ortiz gab bei UFC 59 sein Comeback, und schaffte einen weiteren schmeichelhaften Split Decision Sieg ueber Forrest Griffin. Daraufhin gab es zwei dominante Siege gegen Ken Shamrock, die aber absolut bedeutungslos sind! Natuerlich nicht Bedeutungslos fuer den Box Office, die PPV Buyrates und die Ratings, sondern bedeutungslos was den Leistungsstand von Ortiz anbelangt. Also halten wir fest, waehrend Chuck Liddell zu einem der domminierendsten UFC Champions aller Zeiten wurde, hat Tito Ortiz keinen einzigen ueberzeugenden Fight mehr abgeliefert! Auch der Liddell vs Ortiz II Refight kommt also fuer mich zu einem sehr unguenstigen Zeitpunkt. Natuerlich wird die UFC mit dem Fight mehr Geld verdienen als alles andere, aber sportlich gesehen wird der Fight genauso wertlos sein wie Tito Ortiz vs Ken Shamrock II und III.
Forrest Griffin (13-3-0) vs Keith Jardine (11-2-1)
Hier trifft der zweite TUF 205 Pounds Sieger an, naemlich Forrest Griffin gegen den TUF2 Teilnehmer Keith Jardine. Forrest Griffin hat ein bisher gutes Jahr 2006 hinter sich, zuerst hielt er bei UFC 59 gut mit Tito Ortiz mit, wo viele meinten Griffin haette keine Chance gegen Ortiz. Und dann gewann Griffin den Refight mit Stephan Bonnar problemlos, als Forrest zeigte das er derjenige war der sich klar weiter entwickelte im Vergleich zu Bonnar der dann auch noch positiv getestet wurde. Keith Jardine`s jahr war auch gut. Zuerst besiegte er Mike Whitehead, dann verlor er voellig unbegruendet eine Decision gegen Stephan Bonnar. Das war der Fight als Bonnar fast nichts machte, und Jardine mit seinen Leg Kicks Bonnar`s beine zu Hackfleisch verarbeitete. Das war das Skandalurteil wo selbst UFC President Dana White oeffentlich sagte das Jardine den Fight klar gewann, und UFC Kommentator Joe Rogan davon sprach das man den Punktrichter erschiessen sollte der den Fight an Bonnar gab. Doch dann gewann Jardine eine ebenfalls umstrittene Punktrichter Entscheidung gegen Wilson Gouveia im naechsten Fight, sozusagen ausgleichende Gerechtigkeit. Jardine hat eine gute Kondition, und ist einer der wenigen UFC Fighter die effektiv Leg Kicks zeigen (die einzig anderen die mir jetzt einfallen wuerden, waeren GSP und Sherk). Forrest Griffin hat sich stark verbessert zum letzten Jahr, allerdings sind seine Schlaege immernoch wilde Schwinger von Zeit zu Zeit. Griffin zeigte jedoch gegen Ortiz einen starken Sprawl, und solide Wrestlerische Faehigkeiten. Doch in diesem Fight wird alles im Standup hinauslaufen. Beide Fighter moegen es ihren Gegner auf Distanz zuhalten, Griffin mit dem Jab, und Jardine mit den Leg Kicks. Griffin allerdings geht von anfang an ein hohes Tempo, waehrend Jardine am ende des Fights versucht Punkte zusammeln. Ich traue keinem der beiden Fighter zu das er denn anderen vorzeitig besiegt, was heisst das ich von einer Decision ausgehe. Ich denke aber das Griffin den Fight alleine dadurch schon gewinnen wird das er die hoehere Schlagfrequenz hat, und Jardine einfach langsamer ist, und seine Schlaege und Tritte besser aussucht.
Tipp: Forrest Griffin durch Decision
-Heavyweight Fight:
Marcio Cruz (2-1-0) vs Andrei Arlovski (9-5-0)
Marcio Cruz gegen einem ehemaligen UFC Heavyweight Champion, haben wir dieses Jahr schonmal gesehen. Bei UFC 57 schaffte Pe De Pano den Upset, wo wir heute wissen das es gar kein so grosser Upset war, wenn man die Verfassung von Frank Mir mit einbezieht. Schafft also Pe De Pano einen Sieg gegen den naechsten ehemaligen UFC Heavyweight Champion bei UFC 66? Um meinen Tipp vorweg zunehmen, davon ist nicht auszugehen. Andrei Arlovski hat dieses Jahr zweimal verloren, und zweimal gegen Tim Sylvia. Auf dem Papier sieht das mieserabel aus, wenn man die Fights nicht gesehen hat. Im Arlovski vs Sylvia II Fight da bestimmte Arlovski den Fight im Standup und schaffte den Knockdown, bevor er einen schlimmen Fehler machte und selbst ausgeknockt wurde. Im dritten Fight der beiden, da hatte Arlovski eine Knieverletzung weshalb er sehr mies aussah. Arlovski ist es hoch anzurechnen das er nicht wie ein Huntington Beach Cry Baby sich hinstellt und die Knieverletzung dafuer verantwortlich machte, denn von Arlovski hat man bis heute kein einziges Wort darueber gehoert. Marcio Cruz auf der anderen Seite kam vor einem Jahr etwa in der UFC mit grossen Hoffnungen, die er imo auch erfuellen konnte. Sein UFC und MMA Record steht bei 2-1-0, und zuletzt verlor er gegen Jeff Monson. Zugegeben indem Fight sah Cruz mieserabel aus, vorallem im Standup, aber was kann man von einem reinen BJJ Fighter nach nichtmal einem Jahr MMA Training in seinem dritten MMA Fight erwarten? Vorallem weil sein Gegner Jeff Monson hiess, der ein MMA Veteran seit Jahren ist. Fuer diese Voraussetzungen hat sich Cruz hervorragend geschlagen, und er entwickelt sich imo gut, und kann langfristig die UFC Heavyweight Division verstaerken. In diesem Fight sehe ich fuer ihn allerdings keine grossen Chancen. Arlovski ist im Standup um Welten ueberlegen, und das sollte ausreichen gegen Marcio Cruz um zugewinnen. Die grosse Frage die man sich hier stellen kann ist, wie Andrei Arlovski Mental seine zwei Niederlagen und seine schlimme Fussverletzung wegsteckte? Sollte Arlovski Probleme damit haben, dann koennte das ein Fight ueber drei Runden werden. Aber sollte Arlovski so kaempfen wie immer, erwarte ich ein komplettes Miss Match bei dem Arlovski klar domminieren wird.
Tipp: Andrei Arlovski durch KO in der ersten Runde
-UFC Light Heavyweight Title Fight:
Chuck Liddell (19-3-0) © vs Tito Ortiz (15-4-0) (4th Defense)
Der Main Event von UFC 66 wird sich wohl der groesste Moneymaker in der UFC Geschichte herausstellen. Es ist der groesste UFC Fight der Geschichte, und vielleicht der groesste Kampf von allen Kampfsportarten ueberhaupt seit 1999 (Trinidad vs DeLaHoya)! Bei der Geschichte die Tito Ortiz und Chuck Liddell verbindet, verbunden mit dem momentanen UFC Hype, ist das keine grosse Ueberraschung. 2002 sagte ich schonmal das Ortiz vs Liddell mal die groesste Triologie der UFC Geschichte wird, doch damals ging ich nicht nur von der Drawing Power aus, sondern auch von dem Sportlichen Teil. Soviel Geld die UFC damit auch verdienen wird, so entaeuscht bin ich ueber den Zeitpunkt der Liddell vs Ortiz Fights. Die Geschichte der beiden geht zurueck bis 2001 als beide Trainingspartner waren, Tito Ortiz war damals UFC Light Heavyweight Champion, und Chuck Liddell der #1 Contender. In den Trainingsfights gewann Liddell einen Fight nachdem anderen gegen Ortiz, der natuerlich oeffentlich meinte, das es sowieso nur ein “Trainingsfight“ waere. Liddell sollte bei UFC 40 seinen Titleshot bekommen, doch die UFC fragte Chuck ob er nicht freiwillig Platz macht fuer Ken Shamrock. Wie wir heute wissen war die UFC damals kurz vor dem aus wie UFC President Dana White bestaetigte. Ortiz vs Shamrock war der Wendepunkt damals fuer die UFC, und der groesste Money Fight bis Couture vs Liddell II im letzten Jahr. Nach UFC 40 sollte dann aber Liddell vs Ortiz stattfinden, aber diesesmal weigerte sich Ortiz gegen Liddell anzutretten, weil beide “Freunde“ sind (danach bekam er ein “Filmangebot“, war “verletzt“, bekam nicht genug Geld von der UFC etc etc). Chuck meinte natuerlich richtigerweisse das das eine Ausrede war, und seither sind beide nichtmehr die allerbesten Freunde.
Die UFC hatte die Schnauze voll und wollte einen neuen Interims Champion kuerren in Chuck Liddell. Man fragte Randy Couture im alter von 40 Jahren ob er gegen Liddell antretten wollte und der sagte zu. Doch der 6 June 2003 war nicht der Tag von Chuck Liddell, sondern die Auferstehung von Randy Couture der klar gewann. Mit Couture als Interim`s Champion war ploetzlich auch Tito Ortiz wieder bereit anzutretten. “Ungluecklicherweisse“ verlor Ortiz auch klar gegen Couture, und damit den Title. Zwei Fighter die eigentlich haetten Randy Couture besiegen sollten, verloren also sehr deutlich gegen den 40 jaehrigen Altmeister. Bei Liddell kam hinzu das er bei Pride auch noch gegen Quinton Jackson verlor. Und da waeren wir also beim ersten Tito Ortiz vs Chuck Liddell Fight bei UFC 47 angelangt im Jahre 2004. Ein Fight der 2002/2003 urspruenglich um den UFC Light Heavyweight Title gehen sollte, mit zwei Fightern die einen langen Winning Streak hatten, trafen also bei UFC 47 aufeinander zu einem sehr unguenstigen Zeitpunkt als beide zuletzt gegen Randy Couture verloren. Das war keine gute Voraussetzung fuer ein gutes Buildup, und so blieb der UFC 47 PPV hinter den Erwartungen etwas zurueck. Achja den ersten Fight gewann natuerlich Chuck Liddell mit wenig Problemen.
Nun kommt es also zum Refight, und wann immer es einen Refight gibt, da frage ich mich was in der Zwischenzeit passiert ist, das den Refight rechtfertigt. Chuck Liddell knockte seither alle seine Gegner aus mit Vernon White, Randy Couture (zweimal), Jeremy Horn und Renato Sobral. Liddell zeigte sich nicht nur verbessert, sondern auch extrem Dominant in seinen Fights. Tito Ortiz dagegen schaffte ein Decision Sieg gegen UFC Debutant Patrick Cote der mittlerweile bei 0-4 in der UFC angelangt ist. Es folgte ein sehr knapper Split Decision Sieg gegen Vitor Belfort, und dann eine einjaehrige Pause. Ortiz gab bei UFC 59 sein Comeback, und schaffte einen weiteren schmeichelhaften Split Decision Sieg ueber Forrest Griffin. Daraufhin gab es zwei dominante Siege gegen Ken Shamrock, die aber absolut bedeutungslos sind! Natuerlich nicht Bedeutungslos fuer den Box Office, die PPV Buyrates und die Ratings, sondern bedeutungslos was den Leistungsstand von Ortiz anbelangt. Also halten wir fest, waehrend Chuck Liddell zu einem der domminierendsten UFC Champions aller Zeiten wurde, hat Tito Ortiz keinen einzigen ueberzeugenden Fight mehr abgeliefert! Auch der Liddell vs Ortiz II Refight kommt also fuer mich zu einem sehr unguenstigen Zeitpunkt. Natuerlich wird die UFC mit dem Fight mehr Geld verdienen als alles andere, aber sportlich gesehen wird der Fight genauso wertlos sein wie Tito Ortiz vs Ken Shamrock II und III.
