09.04.2007, 19:58
14. Los Angeles Kings - 68 Punkte
Ich habe es schonmal waehrend der Season gesagt, ich mag Marc Crawford, er ist ein guter Coach, aber was er an Dan Cloutier findet ist mir ein absolutes Raetsel. Cloutier war in dieser Season der schlechteste Starting Goalie der NHL, und Crawford hielt lange Zeit an ihm fest, auch weil mit Mathieu Garon oder Sean Burke kein guter Ersatz vorhanden war. Die Abgaenge von Luc Robitaille, Jeremy Roenick und vorallem Pavol Demitra haben die Kings nicht verkraftet in dieser Season. In LA laeuft es ua nicht, weil dort alle 12 Monate das Team, der Head Coach und der General Manager getauscht werden. In diesem Sommer bleibt jedoch die Hoffnung, das man nicht alles aendert, damit in der naechsten Season es wieder besser laeuft.
13. Chicago Blackhawks - 71 Punkte
Die Blackhawks haben in dieser Season eine klare Steigerung zum Vorjahr gehabt, und das obwohl man nur vier Punkte mehr erzielte. Es haetten vielmehr sein koennen, haette man nicht soviel Verletzungspech gehabt. Die wichtigsten Spieler fielen alle aus, da waere zum einen Nikolai Khabibulin der endlich wieder in Form kam, aber eben auch einige Zeit verletzt war. Martin Havlat der klare Leader im Team verpasste 28 Spiele, Adrian Aucoin 25 Spiele, Rene Bourquee 40 Spiele, und Tuomu Ruutu immerhin 11 Spiele. Michael Handzus konnte sogar nur 8 Spiele in dieser Season absolvieren. Man sieht, waeren bei denen nicht soviel verletzt gewessen, die haetten sogar um die Playoffs spielen koennen (behaupte ich jetzt mal ;) ).
12. Edmonton Oilers - 71 Punkte
Die Oilers gehoeren sicherlich zu den groessten Entaeuschungen der Western Conference, vom Stanley Cup Finale in Spiel 7, zu Platz 12 und nur 71 Punkten. Zwischenzeitlich bekam man noch den Title Edmonton Losers weil man 12 Spiele in Serie verlor, und in der Zeit auch die Playoffs verspielte. Grund fuer den Abfall? Wo soll man anfangen? Man koennte das ganze Team nennen, das weit unter den Moeglichkeiten blieb, vorallem der Abgang von Chris Pronger hat sich als riesen Verlust heraus gestellt. Right Wing Joffrey Lupul der fuer Pronger aus Anaheim kam, hat nur 28 Punkte in 81 Spielen erzielt, und das bei einem +/- -29 Rating (das schlechteste des Teams). Lupul spielte mieserabel, das es an ihm nicht alleine lag, ist klar, viele Spieler spielten nicht sogut wie im Vorjahr, vorallem Fernando Pisani und Raffi Torres. Zudem wurde mit Ryan Smith das Herz des Teams weg getraded. Naja in Edmonton heisst es nun, einen Neuanfang machen, was man mit dem Smith Trade schon eingelaeutet hat.
11. Columbus Blue Jackets - 73 Punkte
Die Blue Jackets sind ein weiteres Team das weit hinter ihren Moeglichkeit blieb, weil viele Spieler nichtmehr so produzierten wie zuvor. Natuerlich Anson Carter als erstes genannt, denn man aus Vancouver hollte, er nichts brachte, und wieder weg gegeben wurde. Sergei Fedorov, Rick Nash und Nikolai Zherdev spielten ebenfalls total ausser Form. Dennoch haben die Blue Jackets einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht, man hat naemlich Ken Hitchcock als Head Coach hollen koennen. Hitchcock kann das Team im Sommer und in der kommenden Season neu aufbauen, sodass es auf jedenfall mal vorwaerts geht mit dem Franchise.
10. St. Louis Blues - 81 Punkte
Nachdem totalen Zusammenbruch in der Vor Season konnten sich die Blues wie zu erwarten war, wieder deutlich steigern. Die Blues spielten manchmal sogar ueber ihren Moeglichkeiten, zu den Gewinnern des Teams zaehlte sicherlich Many Legace der nachdem Detroit Fiasko bewiess das er ein guter Starting Goalie ist. Hinzu kam Doug Weight der sich klar steigern konnte zum Vorjahr, und auch Eric Brewer scheint langsam wieder zu alter Form zufinden.
9. Colorado Avalanche - 95 Punkte
Die Avs waren ein weiteres Team, das genauso spielte wie man es erwarten konnte. Man spielte um die Playoffs mit, aber am ende reichte es sehr knapp nicht fuer den letzten Playoffspot. Dennoch war das eine gute Season der Avs, die gerade am anfang grosse Goaltending Probleme hatten. Jose Theodore war lange Zeit ein Problem, bis Peter Budaj den #1 Position uebernahm. Marek Svatos stand auch in der Kritik, aber er hatte die ganze Season ueber immer kleinere Verletzungen. Pierre Turgeon konnte zudem nur 17 Spiele absolvieren, und war damit ein absoluter total Ausfall. Gute Nachricht fuer die Avs Fans ist jedoch, das man in der kommenden Season mit diesem jungen Team (Stastny, Svatos, Wolski, Richardson, Budaj) um Veteran Captain Joe Sakic wieder rechnen kann.
8. Calgary Flames - 96 Punkte
Die Flames die im Vorjahr die Northwest Division gewannen, mussten dieses Jahr bis zuletzt um die Playoffs kaempfen. Das groesste Problem die Offense, konnte man verbessern, dafuer litt die Defense darunter. Alex Tanguay war eine super verstaerkung fuer das Team um Jarome Iginla. Tanguay, Iginla, Huselius und Langkow konnten alle die 70 Punkte Marke erreichen, was letztes Jahr kein einziger Spieler erreichte bei den Flames. Die Defense dagegegn litt darunter, und war nichtmehr so stark wie noch letztes Jahr. Miikka Kiprusoff spielte auch gut, allerdings nichtmehr so ueberragend wie noch 2003/2004 oder letzte Season. Zudem kam Head Coach Jim Playfair in die Kritik als die Flames mal einen schlechten Lauf hatten, was zeigt das Playfair in Calgary nicht allzuviel Credit bei den Fans und Medien hat.
7. Minnesota Wild - 104 Punkte
Viele Leute haben Minnesota als die grosse Ueberraschung gesehen in dieser Season, darunter auch ich. Am ende wurden sie es auch, vorallem mit einem hervorragenden Run im Maerz und April. Der Schluessel zum Erfolg war das man Defensiv das beste Team der Liga war! Die Wild waren schon immer ein sehr defensives Team, vorallem Jacques Lemaire mag es so zuspielen. Mit Manny Fernandez hatte man eine klare #1, doch der verletzte sich, und Niklas Backstrom als Rookie sprang ein. Was Backstrom der nichtmal gedraftet wurde dann zeigte ist Phenomenal, er hat den besten Gegentorschnitt der Liga, und ist sogar ein Aussenseiter Kandidat fuer die Vezina Trophy! In der Offense fiel Marian Gaborik 34 Spiele aus, und auch das haben die Wild hervorragend kompensiert. Vorallem Pavol Demitra und Brian Rolston spielten phantastisch.
6. Dallas Stars - 107 Punkte
Die Dallas Stars haben in dieser Season auch viele Verletzungen gehabt, in der Offense war man wie immer schwach, dafuer Defensiv sehr gut. Marty Turco hatte ein guter Jahr, aber er muss beweissen das er in den Playoffs bestehen kann, nochmal so ein Fiaski wie letzte Season in den Playoffs wird er sich nichtmehr erlauben koennen. Ansonsten waren Mike Modano, Brenden Morrow und Eric Lindros lange Zeit verletzt, heraus kam das nur ein Spieler in Jere Lehtinen ueber 20 Tore erzielte, was erschreckend schwach ist. Bezeichnend auch das Mike Ribeiro mit 59 Punkten, die meisten Punkte im Team erzielte. Defensiv sind die Stars aber um Sergei Zubov, Philippe Boucher, Darryl Sydor, und Mattias Norstrom jedoch Top besetzt gewessen.
5. San Jose Sharks - 107 Punkte
Die Sharks sind genauso stark wie in der Vor Season gewessen. Joe Thornton hat zum zweitenmal die 100 Punkte Marke geknackt, Patrick Marleau erreichte zum zweitenmal in Folge ueber 70 Punkte, und der rest der Offense besteht aus vielen jungen Spielern. Man hat sich zudem Bill Guerin gehollt, der die noetige Playoff und Stanley Cup Erfahrungen mitbringen soll. Die Sharks haben zudem eine gute Blueline um Scott Hannan, Kyle McLaren, Craig Rivet Matt Carle, und Christian Ehrhoff. Im Tor hat man mit Evgeni Nabokov und Vesa Toskala sowieso zwei Top Goalies der Liga. Die beiden wechselten sich ab, bis sich Toskala im Februar verletzte und seither Nabokov gut spielte.
4. Nashville Predators - 110 Punkte
Die Predators haben eine starke Season abgeliefert, und hollten sich zuletzt sogar Peter Forsberg fuer die Playoffs. Forsberg konnte zwar nicht oft seither fuer die Predators spielen, aber fuer die Playoffs kann er den Unterschied machen. Ansonsten lieferte Paul Kariya wieder eine gute Season ab genauso wie Jason Arnott und die beiden Goalies Chris Mason und Tomas Vokoun. Nashville hatte ebenfalls viel Verletzungspech rund um Steve Sullivan, Martin Erat und Scott Hartnell. Bedenklich war dabei, das die Predators mit den Verletzungen oft sehr schlecht spielten, andererseits koennte man sagen, wenn alle Spieler Fit sind, sind sie kaum zu stoppen. Die Predators haben jedenfalls einen super Mix aus Schnelligkeit, gute Offense, gutes Goaltending und physische Staerke, um in den Playoffs weit zukommen.
3. Vancouver Canucks - 105 Punkte
Die Vancouver Canucks waren bis Weihnachten ein Mittelmaessiges Team in der NHL, seit Weihnachten jedoch ist man das beste Team der Liga gewessen, und hat noch die Northwest Division gewonnen. Der Grund dafuer? Die Canucks haben endlich mit Roberto Luongo den ersten Star Goalie in der Franchise Geschichte, und das waren die best angelegten $6 Millionen von Dave Nonis. Die Frage bei Luongo der noch nie die Playoffs erreichte ist, ob er seine hervorragende Leistung in der Regular Season, auch in den Playoffs zeigen kann? Wenn ja, dann kann er eine aehnliche Karriere wie Patrick Roy oder Martin Brodeur haben, und sein Team praktisch alleine zum Stanley Cup fuehren. Ansonsten ist das Canucks Team gut, aber keinesfalls sehr gut. Offensiv waren die Canucks oft schwach, Naslund fing sich, spielte aber keine ueberragende Season. Die Sedin`s produzierten mit Pyatt an der Seite wie immer sehr gut. Lediglich Jan Bulis und Brendan Morrison waren schwach. Matt Cooke und Bryan Smolinski sind wichtige Spieler fuer die Playoffs, hinzu kommt die starke Defence. Oft war mindestens einer aus der Blueline verletzt, sei es Salo, Mitchell oder Ohlund, aber am ende war die Defence auch deshalb so gut, weil man mit Lukas Krajicek, Kevin Bieksa und Alex Edler Spieler hatte die hervorragend spielten wenn andere verletzt waren (und auch sonst gut waren).
2. Anaheim Ducks - 110 Punkte
Die Ducks waren letztes Jahr fast schon im Stanley Cup Finale, und in dieser Season hat er alle wichtigen Spieler gehalten, und sogar Chris Pronger gehollt. Da ist es selbstverstaendlich das man zu dem Top Favorit im Westen wurde, und so auch spielte. Die Ducks fingen die Season an, als ob sie alles ueberrennen werden, bis sich Chris Pronger verletzte. Ohne Pronger fiel man erst in ein Loch, aus dem man dann wieder zurueck kam. Die Offence der Ducks ist sehr stark um Teemu Selanne, Andy McDonald, Ryan Getzlaf, Corey Perry, Dustin Penner und Chris Kunitz. GM Sean Burke wollte zwar noch einen Veteranen hollen (Bertuzzi und Guerin), aber auch ohne die beiden sind die Ducks super besetzt. Die Defence wird angefuehrt von einem der besten Blueline Duo`s die es wahrscheinlich je gab in Scott Niedermeyer und Chris Pronger. Im Tor hat man dazu noch zwei Top Goalies in Ilya Bryzgalov und die #1 Jean Sebastien Giguere.
1. Detroit Red Wings - 113 Punkte
Die Red Wings haben die Season schwach begonnen, aber zuletzt war man in ueberragender Form. Am anfang befuerchtete man das die Abgaenge von Brendan Shanahan und Steve Yzerman die Red Wings schlechter machen wuerde, was sicherlich auch der Fall ist. Aber Pavel Datsyuk fing in der Offense vieles auf, und wenn Henrik Zetterberg ganz Fit ist (er war lange verletzt), dann sind die Red Wings in der Offensive fast so stark wie zuletzt. In der Defence ist Niklas Lidstrom wie immer enorm stark, Chris Chelios scheint mit 45 Jahren immer besser zuwerden, und auch Dominik Hasek spielte wie zu besten Dominator Zeiten. Zudem haben sich die Red Wings mit Kyle Calder verstaerkt, der in Philadelphia nicht zurecht kam, und seit er in Detroit ist wieder besser spielt. Das grosse Fragezeichen ist natuerlich Todd Bertuzzi, der lange verletzt war und ueber 60 Spiele verpasste. Wenn Bertuzzi wieder in Form kommt, dann kann er eine Riesen verstaerkung sein.
So das war mein Season Review 2006/2007, morgen gibt es dann meine Playoff Predictions.
Ich habe es schonmal waehrend der Season gesagt, ich mag Marc Crawford, er ist ein guter Coach, aber was er an Dan Cloutier findet ist mir ein absolutes Raetsel. Cloutier war in dieser Season der schlechteste Starting Goalie der NHL, und Crawford hielt lange Zeit an ihm fest, auch weil mit Mathieu Garon oder Sean Burke kein guter Ersatz vorhanden war. Die Abgaenge von Luc Robitaille, Jeremy Roenick und vorallem Pavol Demitra haben die Kings nicht verkraftet in dieser Season. In LA laeuft es ua nicht, weil dort alle 12 Monate das Team, der Head Coach und der General Manager getauscht werden. In diesem Sommer bleibt jedoch die Hoffnung, das man nicht alles aendert, damit in der naechsten Season es wieder besser laeuft.
13. Chicago Blackhawks - 71 Punkte
Die Blackhawks haben in dieser Season eine klare Steigerung zum Vorjahr gehabt, und das obwohl man nur vier Punkte mehr erzielte. Es haetten vielmehr sein koennen, haette man nicht soviel Verletzungspech gehabt. Die wichtigsten Spieler fielen alle aus, da waere zum einen Nikolai Khabibulin der endlich wieder in Form kam, aber eben auch einige Zeit verletzt war. Martin Havlat der klare Leader im Team verpasste 28 Spiele, Adrian Aucoin 25 Spiele, Rene Bourquee 40 Spiele, und Tuomu Ruutu immerhin 11 Spiele. Michael Handzus konnte sogar nur 8 Spiele in dieser Season absolvieren. Man sieht, waeren bei denen nicht soviel verletzt gewessen, die haetten sogar um die Playoffs spielen koennen (behaupte ich jetzt mal ;) ).
12. Edmonton Oilers - 71 Punkte
Die Oilers gehoeren sicherlich zu den groessten Entaeuschungen der Western Conference, vom Stanley Cup Finale in Spiel 7, zu Platz 12 und nur 71 Punkten. Zwischenzeitlich bekam man noch den Title Edmonton Losers weil man 12 Spiele in Serie verlor, und in der Zeit auch die Playoffs verspielte. Grund fuer den Abfall? Wo soll man anfangen? Man koennte das ganze Team nennen, das weit unter den Moeglichkeiten blieb, vorallem der Abgang von Chris Pronger hat sich als riesen Verlust heraus gestellt. Right Wing Joffrey Lupul der fuer Pronger aus Anaheim kam, hat nur 28 Punkte in 81 Spielen erzielt, und das bei einem +/- -29 Rating (das schlechteste des Teams). Lupul spielte mieserabel, das es an ihm nicht alleine lag, ist klar, viele Spieler spielten nicht sogut wie im Vorjahr, vorallem Fernando Pisani und Raffi Torres. Zudem wurde mit Ryan Smith das Herz des Teams weg getraded. Naja in Edmonton heisst es nun, einen Neuanfang machen, was man mit dem Smith Trade schon eingelaeutet hat.
11. Columbus Blue Jackets - 73 Punkte
Die Blue Jackets sind ein weiteres Team das weit hinter ihren Moeglichkeit blieb, weil viele Spieler nichtmehr so produzierten wie zuvor. Natuerlich Anson Carter als erstes genannt, denn man aus Vancouver hollte, er nichts brachte, und wieder weg gegeben wurde. Sergei Fedorov, Rick Nash und Nikolai Zherdev spielten ebenfalls total ausser Form. Dennoch haben die Blue Jackets einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht, man hat naemlich Ken Hitchcock als Head Coach hollen koennen. Hitchcock kann das Team im Sommer und in der kommenden Season neu aufbauen, sodass es auf jedenfall mal vorwaerts geht mit dem Franchise.
10. St. Louis Blues - 81 Punkte
Nachdem totalen Zusammenbruch in der Vor Season konnten sich die Blues wie zu erwarten war, wieder deutlich steigern. Die Blues spielten manchmal sogar ueber ihren Moeglichkeiten, zu den Gewinnern des Teams zaehlte sicherlich Many Legace der nachdem Detroit Fiasko bewiess das er ein guter Starting Goalie ist. Hinzu kam Doug Weight der sich klar steigern konnte zum Vorjahr, und auch Eric Brewer scheint langsam wieder zu alter Form zufinden.
9. Colorado Avalanche - 95 Punkte
Die Avs waren ein weiteres Team, das genauso spielte wie man es erwarten konnte. Man spielte um die Playoffs mit, aber am ende reichte es sehr knapp nicht fuer den letzten Playoffspot. Dennoch war das eine gute Season der Avs, die gerade am anfang grosse Goaltending Probleme hatten. Jose Theodore war lange Zeit ein Problem, bis Peter Budaj den #1 Position uebernahm. Marek Svatos stand auch in der Kritik, aber er hatte die ganze Season ueber immer kleinere Verletzungen. Pierre Turgeon konnte zudem nur 17 Spiele absolvieren, und war damit ein absoluter total Ausfall. Gute Nachricht fuer die Avs Fans ist jedoch, das man in der kommenden Season mit diesem jungen Team (Stastny, Svatos, Wolski, Richardson, Budaj) um Veteran Captain Joe Sakic wieder rechnen kann.
8. Calgary Flames - 96 Punkte
Die Flames die im Vorjahr die Northwest Division gewannen, mussten dieses Jahr bis zuletzt um die Playoffs kaempfen. Das groesste Problem die Offense, konnte man verbessern, dafuer litt die Defense darunter. Alex Tanguay war eine super verstaerkung fuer das Team um Jarome Iginla. Tanguay, Iginla, Huselius und Langkow konnten alle die 70 Punkte Marke erreichen, was letztes Jahr kein einziger Spieler erreichte bei den Flames. Die Defense dagegegn litt darunter, und war nichtmehr so stark wie noch letztes Jahr. Miikka Kiprusoff spielte auch gut, allerdings nichtmehr so ueberragend wie noch 2003/2004 oder letzte Season. Zudem kam Head Coach Jim Playfair in die Kritik als die Flames mal einen schlechten Lauf hatten, was zeigt das Playfair in Calgary nicht allzuviel Credit bei den Fans und Medien hat.
7. Minnesota Wild - 104 Punkte
Viele Leute haben Minnesota als die grosse Ueberraschung gesehen in dieser Season, darunter auch ich. Am ende wurden sie es auch, vorallem mit einem hervorragenden Run im Maerz und April. Der Schluessel zum Erfolg war das man Defensiv das beste Team der Liga war! Die Wild waren schon immer ein sehr defensives Team, vorallem Jacques Lemaire mag es so zuspielen. Mit Manny Fernandez hatte man eine klare #1, doch der verletzte sich, und Niklas Backstrom als Rookie sprang ein. Was Backstrom der nichtmal gedraftet wurde dann zeigte ist Phenomenal, er hat den besten Gegentorschnitt der Liga, und ist sogar ein Aussenseiter Kandidat fuer die Vezina Trophy! In der Offense fiel Marian Gaborik 34 Spiele aus, und auch das haben die Wild hervorragend kompensiert. Vorallem Pavol Demitra und Brian Rolston spielten phantastisch.
6. Dallas Stars - 107 Punkte
Die Dallas Stars haben in dieser Season auch viele Verletzungen gehabt, in der Offense war man wie immer schwach, dafuer Defensiv sehr gut. Marty Turco hatte ein guter Jahr, aber er muss beweissen das er in den Playoffs bestehen kann, nochmal so ein Fiaski wie letzte Season in den Playoffs wird er sich nichtmehr erlauben koennen. Ansonsten waren Mike Modano, Brenden Morrow und Eric Lindros lange Zeit verletzt, heraus kam das nur ein Spieler in Jere Lehtinen ueber 20 Tore erzielte, was erschreckend schwach ist. Bezeichnend auch das Mike Ribeiro mit 59 Punkten, die meisten Punkte im Team erzielte. Defensiv sind die Stars aber um Sergei Zubov, Philippe Boucher, Darryl Sydor, und Mattias Norstrom jedoch Top besetzt gewessen.
5. San Jose Sharks - 107 Punkte
Die Sharks sind genauso stark wie in der Vor Season gewessen. Joe Thornton hat zum zweitenmal die 100 Punkte Marke geknackt, Patrick Marleau erreichte zum zweitenmal in Folge ueber 70 Punkte, und der rest der Offense besteht aus vielen jungen Spielern. Man hat sich zudem Bill Guerin gehollt, der die noetige Playoff und Stanley Cup Erfahrungen mitbringen soll. Die Sharks haben zudem eine gute Blueline um Scott Hannan, Kyle McLaren, Craig Rivet Matt Carle, und Christian Ehrhoff. Im Tor hat man mit Evgeni Nabokov und Vesa Toskala sowieso zwei Top Goalies der Liga. Die beiden wechselten sich ab, bis sich Toskala im Februar verletzte und seither Nabokov gut spielte.
4. Nashville Predators - 110 Punkte
Die Predators haben eine starke Season abgeliefert, und hollten sich zuletzt sogar Peter Forsberg fuer die Playoffs. Forsberg konnte zwar nicht oft seither fuer die Predators spielen, aber fuer die Playoffs kann er den Unterschied machen. Ansonsten lieferte Paul Kariya wieder eine gute Season ab genauso wie Jason Arnott und die beiden Goalies Chris Mason und Tomas Vokoun. Nashville hatte ebenfalls viel Verletzungspech rund um Steve Sullivan, Martin Erat und Scott Hartnell. Bedenklich war dabei, das die Predators mit den Verletzungen oft sehr schlecht spielten, andererseits koennte man sagen, wenn alle Spieler Fit sind, sind sie kaum zu stoppen. Die Predators haben jedenfalls einen super Mix aus Schnelligkeit, gute Offense, gutes Goaltending und physische Staerke, um in den Playoffs weit zukommen.
3. Vancouver Canucks - 105 Punkte
Die Vancouver Canucks waren bis Weihnachten ein Mittelmaessiges Team in der NHL, seit Weihnachten jedoch ist man das beste Team der Liga gewessen, und hat noch die Northwest Division gewonnen. Der Grund dafuer? Die Canucks haben endlich mit Roberto Luongo den ersten Star Goalie in der Franchise Geschichte, und das waren die best angelegten $6 Millionen von Dave Nonis. Die Frage bei Luongo der noch nie die Playoffs erreichte ist, ob er seine hervorragende Leistung in der Regular Season, auch in den Playoffs zeigen kann? Wenn ja, dann kann er eine aehnliche Karriere wie Patrick Roy oder Martin Brodeur haben, und sein Team praktisch alleine zum Stanley Cup fuehren. Ansonsten ist das Canucks Team gut, aber keinesfalls sehr gut. Offensiv waren die Canucks oft schwach, Naslund fing sich, spielte aber keine ueberragende Season. Die Sedin`s produzierten mit Pyatt an der Seite wie immer sehr gut. Lediglich Jan Bulis und Brendan Morrison waren schwach. Matt Cooke und Bryan Smolinski sind wichtige Spieler fuer die Playoffs, hinzu kommt die starke Defence. Oft war mindestens einer aus der Blueline verletzt, sei es Salo, Mitchell oder Ohlund, aber am ende war die Defence auch deshalb so gut, weil man mit Lukas Krajicek, Kevin Bieksa und Alex Edler Spieler hatte die hervorragend spielten wenn andere verletzt waren (und auch sonst gut waren).
2. Anaheim Ducks - 110 Punkte
Die Ducks waren letztes Jahr fast schon im Stanley Cup Finale, und in dieser Season hat er alle wichtigen Spieler gehalten, und sogar Chris Pronger gehollt. Da ist es selbstverstaendlich das man zu dem Top Favorit im Westen wurde, und so auch spielte. Die Ducks fingen die Season an, als ob sie alles ueberrennen werden, bis sich Chris Pronger verletzte. Ohne Pronger fiel man erst in ein Loch, aus dem man dann wieder zurueck kam. Die Offence der Ducks ist sehr stark um Teemu Selanne, Andy McDonald, Ryan Getzlaf, Corey Perry, Dustin Penner und Chris Kunitz. GM Sean Burke wollte zwar noch einen Veteranen hollen (Bertuzzi und Guerin), aber auch ohne die beiden sind die Ducks super besetzt. Die Defence wird angefuehrt von einem der besten Blueline Duo`s die es wahrscheinlich je gab in Scott Niedermeyer und Chris Pronger. Im Tor hat man dazu noch zwei Top Goalies in Ilya Bryzgalov und die #1 Jean Sebastien Giguere.
1. Detroit Red Wings - 113 Punkte
Die Red Wings haben die Season schwach begonnen, aber zuletzt war man in ueberragender Form. Am anfang befuerchtete man das die Abgaenge von Brendan Shanahan und Steve Yzerman die Red Wings schlechter machen wuerde, was sicherlich auch der Fall ist. Aber Pavel Datsyuk fing in der Offense vieles auf, und wenn Henrik Zetterberg ganz Fit ist (er war lange verletzt), dann sind die Red Wings in der Offensive fast so stark wie zuletzt. In der Defence ist Niklas Lidstrom wie immer enorm stark, Chris Chelios scheint mit 45 Jahren immer besser zuwerden, und auch Dominik Hasek spielte wie zu besten Dominator Zeiten. Zudem haben sich die Red Wings mit Kyle Calder verstaerkt, der in Philadelphia nicht zurecht kam, und seit er in Detroit ist wieder besser spielt. Das grosse Fragezeichen ist natuerlich Todd Bertuzzi, der lange verletzt war und ueber 60 Spiele verpasste. Wenn Bertuzzi wieder in Form kommt, dann kann er eine Riesen verstaerkung sein.
So das war mein Season Review 2006/2007, morgen gibt es dann meine Playoff Predictions.
