30.06.2007, 22:22
@ossyac
es geht nicht darum, dass Vince einen auf den Deckel bekommt - davon hat hier keiner etwas und ich glaube das ist den meisten auch egal. Was wir uns viel mehr wünschen (müssen) ist, dass Vince jemand kontrolliert, dass er Grenzen aufgezeigt bekommt, dass nicht er der Massstab dessen ist, was richtig ist, sondern dass auch den Wächter einer großen Promotion jemand überwacht. Es geht darum, dass etwas verändert wird.
Nef hat es schon so oft gesagt: WWE MUSS sich mit Steroide etc. auseinadersetzen, bei TNA ist das ganz anders - die täten gut daran, es auch zu tun, aber sie reisen nicht wie verrückt, sondernn haben ihre tapings an einem festen ort, und haben nicht so viele auftritte, die wrestler haben mehr zeit zu regenerieren, als bei der wwe. man kann äpfel nicht mit birnen vergleichen, auch wenn beides früchte sind, und verderben können.
Worüber ich mir zwar wenig Hoffnung mache, was aber möglich wäre, wäre bspw. dass der Staat der WWE auflagen macht: bspw. eine vom Staat verabschiedete oder in Auftrag gegebene Wellness Policy - nicht nur für WWE, sondern fürs Wrestling generell. WWE betont gerne, die Tests werden von einem von WWE unabhängigen Institut durchgeführt, natürlich darf man sich das aber so vorstellen:
Vince geht zu einem Arzt und sagt: hier sind die richtlinien die wir uns ausgedacht habt und 10.000 dollar - wenn jemand über 20 promille am steuer hat, nennt ihr euer ergebnis positiv, sonst negativ. wenn es positiv ist, aber innerhalb von 10 tagen ein ärztlicher attest nachgereicht wird (der wrestler gibt seinem arzt dann auch nochmal 3.000 dollar), ist der auch wieder negativ. so machen wir das vertraglich fest.
parteien die einen vertrag machen, sind nie unabhängig. durch den vertrag sind sie aneinander gebunden, daher müssen staatliche richtlinien und vielleicht auch institute eingeschaltet werden.
eine weitere mögliche sache wäre - und ich musste bei dem gedanken selbst lachen - eine art tarifvertrag. und wenns nicht gut läuft streikt die gewerkschaft wwe-rdi
. man könnte für wrestler ein maximum von 3-5 matches pro woche festlegen, und maximal einmal pro quartal 2 matches an einem tag. eine absicherung durch verletzung, etc, eine bestimmte anzahl von tagen zum regenerieren pro monat, usw. es gibt soviele möglichkeiten. durch solche dinge - die usa sind ja für individuelle gesetze bekannt, das ist also durchaus im bereich des möglichen - kann man dazu beitragen, dass die wrestler nicht mehr zu roids und anderen drogen "getrieben" werden, es muss routine in das leben der wrestler. das sehe ich als chance. man kann also durchaus etwas tun, ich hoffe dass das massaker in der familie benoit nicht "umsonst" war, sondern vielleicht mächtig genug ist, etwas zu bewegen, denn von "innen" wird die wwe nicht geheilt, solange vincent kennedy McMahon wie ein monarch darüber entscheidet was für sein "volk" gut ist und was nicht.
und was die zeitdifferenz zwischen dem tod von nancy und daniel betrifft, so denke ich, dass er nancy wohl in "rage" ein ende gesetzt hat und als er begriff was er da angerichtet hat, vielleicht in panik sich versucht hat vorzustellen, wie das leben für seinen sohn sein muss, seine mutter verloren, durch seinen dad, sein dad im knast oder durch den geplanten selbstmord auch weg - vielleicht hat er stundenlang darüber nachgedacht was aus seiner sicht "das beste" ist, und kam für sich zu dem ergebnis, dass er das leben seines sohnes mit dieser tat ohnehin für immer zerstört hat, hat sich weiter aufgepusht, um das wofür er sich entschieden hat - seinem sohn dieses leben zu ersparen - durchzuführen. und hat dann am sonntag/montag sein eigenes leben ganz nüchtern beendet.
damit versuche ich nicht das zu rechtfertigen, was er getan hat, aber dieser gedanke kam mir zumindest sehr logisch vor. das ist durch nichts zu rechtfertigen oder zu entschuldigen, aber ich habe gelernt, solange ich nicht alles weiss, jedes detail kenne, auch die tiefsten gefühle eines menschen - und das weiss man fast nie - dann möchte ich nicht richten. dafür kann man nur trauer empfinden.
es geht nicht darum, dass Vince einen auf den Deckel bekommt - davon hat hier keiner etwas und ich glaube das ist den meisten auch egal. Was wir uns viel mehr wünschen (müssen) ist, dass Vince jemand kontrolliert, dass er Grenzen aufgezeigt bekommt, dass nicht er der Massstab dessen ist, was richtig ist, sondern dass auch den Wächter einer großen Promotion jemand überwacht. Es geht darum, dass etwas verändert wird.
Nef hat es schon so oft gesagt: WWE MUSS sich mit Steroide etc. auseinadersetzen, bei TNA ist das ganz anders - die täten gut daran, es auch zu tun, aber sie reisen nicht wie verrückt, sondernn haben ihre tapings an einem festen ort, und haben nicht so viele auftritte, die wrestler haben mehr zeit zu regenerieren, als bei der wwe. man kann äpfel nicht mit birnen vergleichen, auch wenn beides früchte sind, und verderben können.
Worüber ich mir zwar wenig Hoffnung mache, was aber möglich wäre, wäre bspw. dass der Staat der WWE auflagen macht: bspw. eine vom Staat verabschiedete oder in Auftrag gegebene Wellness Policy - nicht nur für WWE, sondern fürs Wrestling generell. WWE betont gerne, die Tests werden von einem von WWE unabhängigen Institut durchgeführt, natürlich darf man sich das aber so vorstellen:
Vince geht zu einem Arzt und sagt: hier sind die richtlinien die wir uns ausgedacht habt und 10.000 dollar - wenn jemand über 20 promille am steuer hat, nennt ihr euer ergebnis positiv, sonst negativ. wenn es positiv ist, aber innerhalb von 10 tagen ein ärztlicher attest nachgereicht wird (der wrestler gibt seinem arzt dann auch nochmal 3.000 dollar), ist der auch wieder negativ. so machen wir das vertraglich fest.
parteien die einen vertrag machen, sind nie unabhängig. durch den vertrag sind sie aneinander gebunden, daher müssen staatliche richtlinien und vielleicht auch institute eingeschaltet werden.
eine weitere mögliche sache wäre - und ich musste bei dem gedanken selbst lachen - eine art tarifvertrag. und wenns nicht gut läuft streikt die gewerkschaft wwe-rdi
. man könnte für wrestler ein maximum von 3-5 matches pro woche festlegen, und maximal einmal pro quartal 2 matches an einem tag. eine absicherung durch verletzung, etc, eine bestimmte anzahl von tagen zum regenerieren pro monat, usw. es gibt soviele möglichkeiten. durch solche dinge - die usa sind ja für individuelle gesetze bekannt, das ist also durchaus im bereich des möglichen - kann man dazu beitragen, dass die wrestler nicht mehr zu roids und anderen drogen "getrieben" werden, es muss routine in das leben der wrestler. das sehe ich als chance. man kann also durchaus etwas tun, ich hoffe dass das massaker in der familie benoit nicht "umsonst" war, sondern vielleicht mächtig genug ist, etwas zu bewegen, denn von "innen" wird die wwe nicht geheilt, solange vincent kennedy McMahon wie ein monarch darüber entscheidet was für sein "volk" gut ist und was nicht.und was die zeitdifferenz zwischen dem tod von nancy und daniel betrifft, so denke ich, dass er nancy wohl in "rage" ein ende gesetzt hat und als er begriff was er da angerichtet hat, vielleicht in panik sich versucht hat vorzustellen, wie das leben für seinen sohn sein muss, seine mutter verloren, durch seinen dad, sein dad im knast oder durch den geplanten selbstmord auch weg - vielleicht hat er stundenlang darüber nachgedacht was aus seiner sicht "das beste" ist, und kam für sich zu dem ergebnis, dass er das leben seines sohnes mit dieser tat ohnehin für immer zerstört hat, hat sich weiter aufgepusht, um das wofür er sich entschieden hat - seinem sohn dieses leben zu ersparen - durchzuführen. und hat dann am sonntag/montag sein eigenes leben ganz nüchtern beendet.
damit versuche ich nicht das zu rechtfertigen, was er getan hat, aber dieser gedanke kam mir zumindest sehr logisch vor. das ist durch nichts zu rechtfertigen oder zu entschuldigen, aber ich habe gelernt, solange ich nicht alles weiss, jedes detail kenne, auch die tiefsten gefühle eines menschen - und das weiss man fast nie - dann möchte ich nicht richten. dafür kann man nur trauer empfinden.
