28.12.2008, 16:22
Für mich war UFC 92 ein solider und würdiger Abschluss für das UFC-Jahr 2008, auch wenn ich zugeben musste das in den meisten Fights die "Spannung" zu schnell raus war. Trotz allem ein unterhaltsamer Event, der Lust auf die Zukunft macht.
Die drei großen Main-Events endeten für mich alle in mehr oder weniger großen Upsets. Zuerst Wanderlei Silva, für mich durch die Vorgeschichte und Rampage's psychische Probleme klarer Favorit unterliegt per One-Punch-Knockout - welch' Ironie. Rampage scheint das Camp in England und das professionelle Training mit allem Drum und Dran richtig gut zu tun. Auch wenn er bei seinen KO-Punches grundsätzlich die Augen zu hat, von einem Lucky Punch würde ich nicht sprechen. Irgendjemand im Chat hat es gestern Nacht passend formuliert: "Wanderlei got caught."
Rashad Evans verdeutlicht die Offenheit der LHW-Division noch mehr, er siegt mit einer ähnlichen Taktik wie gegen Chuck Liddell gegen einen am Ende zu hitzigen Forrest Griffin. Griffin hat sich trotz der am Ende - taktisch gesehen - schwachen Vorstellung dennoch viel Sympathie bei mir erarbeitet. Er wollte siegen, nicht nur verwalten - das Griffin nämlich mal ein "Tim Sylvia"-Champion werden würde, gehörte zu meinen größsten Befürchtungen. Diese hat er zu meiner Freude nicht bestätigt. Rashad Evans nach explosiven Punches und heftigem GnP nun also der aktuelle LHW-Champion der UFC. Sein taktisches Konzept erinnert mich an Lyoto Machida - den Gegner kommen lassen, auskontern und explosiv attackieren. Bisher geht das ganze auch voll auf und man muss Evans zumindest zu Gute halten das er seine Gegner finished. Auf jeden Fall dürfte Evans als nächstes entweder auf Rampage Jackson oder Lyoto Machida treffen.
Und zu guter Letzt sahen wir vergangene Nacht den Niedergang eines der besten und erfolgreichsten HW-Fighter der MMA-Geschichte: Frank Mir siegt per TKO über Antonio Rodrigo Nogueira. Big Nog sah erneut erschreckend schwach aus - langsam, schwerfällig, alt, beinahe unfähig. Mir dagegen in der Form seines Lebens - er war Nog im Stand überlegen, brachte Nog auf den Boden, punktete mehrere Knockdowns und finishte Nog in Runde 2 dann mit Strikes nach dem 3. oder 4. Knockdown im Fight. Mir's Striking sah stark verbessert aus, er kombinierte gut, und er teilte sich die Kraft ein - auch wenn man sehen konnte das Cardio immernoch sein allergrößtes Manko ist. Ich wollte mich gestern nicht festlegen ob Nog so schwach oder Mir so stark war, denn ich denke es war etwas von beidem. Big Nogs glorreiche Zeit ist wohl leider vorbei - was sich gegen Tim Sylvia andeutete hat sich gegen Frank Mir bewahrheitet. Nog ist von seinen vielen Ringschlahten gezeichnet, endgültig eingeholt und letztlich wohl überholt worden. Bleibt zu hoffen, dass er weiß wann er aufzuhören hat - er hat es am allerwenigsten nötig den Fans noch etwas zu beweisen.
Mir nun also gegen Lesnar um den "Titel" - und nachdem ja mittlerweile auch der letzte weiß das ich Brock Lesnar nicht leiden kann, sage ich es jetzt schon: Mir via Submission!
Die drei großen Main-Events endeten für mich alle in mehr oder weniger großen Upsets. Zuerst Wanderlei Silva, für mich durch die Vorgeschichte und Rampage's psychische Probleme klarer Favorit unterliegt per One-Punch-Knockout - welch' Ironie. Rampage scheint das Camp in England und das professionelle Training mit allem Drum und Dran richtig gut zu tun. Auch wenn er bei seinen KO-Punches grundsätzlich die Augen zu hat, von einem Lucky Punch würde ich nicht sprechen. Irgendjemand im Chat hat es gestern Nacht passend formuliert: "Wanderlei got caught."
Rashad Evans verdeutlicht die Offenheit der LHW-Division noch mehr, er siegt mit einer ähnlichen Taktik wie gegen Chuck Liddell gegen einen am Ende zu hitzigen Forrest Griffin. Griffin hat sich trotz der am Ende - taktisch gesehen - schwachen Vorstellung dennoch viel Sympathie bei mir erarbeitet. Er wollte siegen, nicht nur verwalten - das Griffin nämlich mal ein "Tim Sylvia"-Champion werden würde, gehörte zu meinen größsten Befürchtungen. Diese hat er zu meiner Freude nicht bestätigt. Rashad Evans nach explosiven Punches und heftigem GnP nun also der aktuelle LHW-Champion der UFC. Sein taktisches Konzept erinnert mich an Lyoto Machida - den Gegner kommen lassen, auskontern und explosiv attackieren. Bisher geht das ganze auch voll auf und man muss Evans zumindest zu Gute halten das er seine Gegner finished. Auf jeden Fall dürfte Evans als nächstes entweder auf Rampage Jackson oder Lyoto Machida treffen.
Und zu guter Letzt sahen wir vergangene Nacht den Niedergang eines der besten und erfolgreichsten HW-Fighter der MMA-Geschichte: Frank Mir siegt per TKO über Antonio Rodrigo Nogueira. Big Nog sah erneut erschreckend schwach aus - langsam, schwerfällig, alt, beinahe unfähig. Mir dagegen in der Form seines Lebens - er war Nog im Stand überlegen, brachte Nog auf den Boden, punktete mehrere Knockdowns und finishte Nog in Runde 2 dann mit Strikes nach dem 3. oder 4. Knockdown im Fight. Mir's Striking sah stark verbessert aus, er kombinierte gut, und er teilte sich die Kraft ein - auch wenn man sehen konnte das Cardio immernoch sein allergrößtes Manko ist. Ich wollte mich gestern nicht festlegen ob Nog so schwach oder Mir so stark war, denn ich denke es war etwas von beidem. Big Nogs glorreiche Zeit ist wohl leider vorbei - was sich gegen Tim Sylvia andeutete hat sich gegen Frank Mir bewahrheitet. Nog ist von seinen vielen Ringschlahten gezeichnet, endgültig eingeholt und letztlich wohl überholt worden. Bleibt zu hoffen, dass er weiß wann er aufzuhören hat - er hat es am allerwenigsten nötig den Fans noch etwas zu beweisen.
Mir nun also gegen Lesnar um den "Titel" - und nachdem ja mittlerweile auch der letzte weiß das ich Brock Lesnar nicht leiden kann, sage ich es jetzt schon: Mir via Submission!
