28.11.2009, 19:41
Im Wort steckt bereits die Antwort: Dipol ist ein zweifacher (Di) Ladungsschwerpunkt, der räumlich von einander getrennt ist. Das beste Beispiel für einen Dipol ist das Wassermolekül.
http://de.academic.ru/pictures/dewiki/11...lecule.png
Das Delta-Symbol beschreibt in diesem Falle, dass die Ladung partiell positiv oder negativ ist.
Der Dipol beim Wassermolekül entsteht nun dadurch, weil sich beide Bindungspartner (H und O) unterschiedlich stark anziehen. Der O besitzt eine stärkere Elektronegativität, als der H. Das Elektron vom H wird so stärker an das des O angezogen. Durch diese Wechselwirkungen entstehen gleichzeitig positive und negative Ladungen. Bei unterschiedlichen Ladungen kommt es zu Anziehungen, während sich gleiche Ladungen abstoßen.
@WWE Universe
Die Antwort zur Ionenbindung stelle ich gleich hier rein.
Kochsalz, chemisch Natriumchlorid, setzt sich aus einem Ionengitter zusammen.
http://www.chemgapedia.de/vsengine/media...nacl_1.gif
Das Ionengitter entsteht durch die Wechselwirkungskräfte der beteiligten Bindungspartner (Coulomb'sche Kräfte oder Gitterenergie). Das Chlorid-Ion ist hier stärker elektronegativ, als das Natrium-Ion. Allgemein entsteht die Ionenbindung, auch Ionenbeziehung genannt, durch die Verbindung von elektropositiven und elektronegativen Elementen.
Na (+)
Cl (-)
Das Elektron des Metalls (Na) wandert an das des Nichtmetalls (Cl). Beide Bindungspartner streben eine Achterschale an. Damit ist der Edelgaszustand gemeint, den alle Stoffe anzunehmen versuchen. Das äußerste Elektron des Na wird vom Chloratom aufgenommen. Dieses Elektron befindet sich im 3s-Orbital des Na.
Unterschiedliche Ladungen ziehen sich an und es entsteht als Reaktionsprodukt das Natriumchlorid. Als Kathion fungiert das Natrium-Ion (Na+) und als Anion fungiert das Chlorid-Ion (Cl-). Eigentlich ist ein Atom nach außen hin elektrisch neutral. Beim Ion wird durch Elektronenabgabe jedoch eine Ladungsverschiebung zum Pluspol verursacht. Die Anzahl der Protonen im Kern ist höher als die Anzahl der Elektronen in der Atomhülle. Bei Elektronenaufnahme entsteht nun der umgekehrte Fall, dass die negative Ladung der Elektronen gegenüber der positiven Kernladung überwiegt.
http://de.academic.ru/pictures/dewiki/11...lecule.png
Das Delta-Symbol beschreibt in diesem Falle, dass die Ladung partiell positiv oder negativ ist.
Der Dipol beim Wassermolekül entsteht nun dadurch, weil sich beide Bindungspartner (H und O) unterschiedlich stark anziehen. Der O besitzt eine stärkere Elektronegativität, als der H. Das Elektron vom H wird so stärker an das des O angezogen. Durch diese Wechselwirkungen entstehen gleichzeitig positive und negative Ladungen. Bei unterschiedlichen Ladungen kommt es zu Anziehungen, während sich gleiche Ladungen abstoßen.
@WWE Universe
Die Antwort zur Ionenbindung stelle ich gleich hier rein.
Kochsalz, chemisch Natriumchlorid, setzt sich aus einem Ionengitter zusammen.
http://www.chemgapedia.de/vsengine/media...nacl_1.gif
Das Ionengitter entsteht durch die Wechselwirkungskräfte der beteiligten Bindungspartner (Coulomb'sche Kräfte oder Gitterenergie). Das Chlorid-Ion ist hier stärker elektronegativ, als das Natrium-Ion. Allgemein entsteht die Ionenbindung, auch Ionenbeziehung genannt, durch die Verbindung von elektropositiven und elektronegativen Elementen.
Na (+)
Cl (-)
Das Elektron des Metalls (Na) wandert an das des Nichtmetalls (Cl). Beide Bindungspartner streben eine Achterschale an. Damit ist der Edelgaszustand gemeint, den alle Stoffe anzunehmen versuchen. Das äußerste Elektron des Na wird vom Chloratom aufgenommen. Dieses Elektron befindet sich im 3s-Orbital des Na.
Unterschiedliche Ladungen ziehen sich an und es entsteht als Reaktionsprodukt das Natriumchlorid. Als Kathion fungiert das Natrium-Ion (Na+) und als Anion fungiert das Chlorid-Ion (Cl-). Eigentlich ist ein Atom nach außen hin elektrisch neutral. Beim Ion wird durch Elektronenabgabe jedoch eine Ladungsverschiebung zum Pluspol verursacht. Die Anzahl der Protonen im Kern ist höher als die Anzahl der Elektronen in der Atomhülle. Bei Elektronenaufnahme entsteht nun der umgekehrte Fall, dass die negative Ladung der Elektronen gegenüber der positiven Kernladung überwiegt.
