30.01.2011, 23:01
So. Ich hab jetzt zumindest schonmal 5 von 10 gesehen und kann mir somit schon ein kleineres Bild machen.
Erstmal muss ich mich bei Toy Story 3 entschuldigen. Ich habe ja im Golden Globes Thread gesagt, wenn "How to train your dragon" bei den Animationen nicht gewinnt, haben die Leute keine Ahnung, aber jetzt, wo ich beide gesehen habe, muss ich einfach sagen: Toy Story 3 ist besser! Die Charaktere sind toll herausgearbeitet, die Gags auf einem guten Niveau und die Story sehr bewegend. Im Grunde kann man als einzigen Kritikpunkt anbringen, dass es seine Zielgruppe verfehlt, denn ein Kinderfilm ist das wegen einiger Szenen garantiert nicht. Speziell die Szene in der Müllverbrennungsanlage ist für sechsjährige doch sehr harter Tobak. Dass ein Animationsfilm allerdings tatsächlich jemals den Oscar abräumt, dazu gehört schon mehr, als die Zielgruppe zu verfehlen.
Inception ist für mich etwas overhypt. Klar, den Oscar für die Effekte muss er sicher haben, aber ansonsten war das doch nichts so tolles. Kein schlechter Film ohne Frage, aber für "Best Picture" fehlt da einfach das gewisse Etwas. Sicherlich sind die Rollen nicht schlecht gespielt und die Story ganz nett ausgearbeitet, aber es sind einfach einige Dinge dabei, die mich einfach stören.
Also wie gesagt, ein sehr guter Blockbuster-Film mit tollen Effekten und fesselnder Story, aber, für mich persönlich, kein Oscar-Material.
Black Swan ist bis jetzt mein Favorit, was sich aber noch sehr gut ändern kann, wenn man bedenkt, was mir noch fehlt. Alle vier Hauptdarsteller spielen ihre Rollen einfach grandios. Portman als langsam wahnsinnig werdende "Swan Queen" definitiv oscarwürdig, aber auch Kunis als fröhlicher Antagonist sowie Cassel als schmieriger Ballettintendant und Hershey als Mutter, die ihre nie erreichten Träume auf die Tochter projiziert , sind großartig. Die Kameraführung ebenso wie die Musik untermalen die Stimmung hervorragend und die "Bodyhorror"-Szenen runden das ganze gelungen ab.
127 Hours wird dann richtig ergreifend, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass der Film fast schon eine Dokumentation einer wahren Geschichte ist. Obwohl der Film mehr als eine Stunde auf den gleichen drei Quadratmetern spielt. James Franco hat hier die große Aufgabe, komplett alleine einen Film zu tragen und er schafft, dass mit kleineren Abstrichen auf wirklich eindrucksvolle Weise. Sehr guter Film, aber für mich nicht besser als Black Swan.
Zu guter Letzt habe ich dann noch The Social Network und war sehr positiv überrascht. Eigentlich mag ich diese "Wir verfilmen mal ein aktuelles Thema"-Filme überhaupt nicht, aber hier fand ich wirklich von Anfang bis Ende spannend. Es hat bei mir zwar etwas gedauert bis ich verstande habe, dass die Geschichte in zwei Zeitsträngen erzählt wird (eigentliche Geschichte und Anhörungen), aber sobald mir das klar war, gefiel es mir eigentlich sehr gut. Allerdings weiß der Film mE nicht ganz was ein sein möchte, Doku oder Drama. Manchmal verfällt zu sehr ins Dokumentarische, andererseits hat er dann aber auch Szenen wie die mit Eduardo und seiner Freundin, in der sie den Schal anzündet. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber wenn die Konkurrenz kennt, kann man ihn eigentlich nicht gewinnen lassen.
Das ist ersteinmal meine Momentaufnahme. Mir ist natürlich klar, dass ich mit Black Swan erst einen Favoriten gesehen habe. Speziell The King's Speech wird da ja noch einiges mitzureden haben.
Erstmal muss ich mich bei Toy Story 3 entschuldigen. Ich habe ja im Golden Globes Thread gesagt, wenn "How to train your dragon" bei den Animationen nicht gewinnt, haben die Leute keine Ahnung, aber jetzt, wo ich beide gesehen habe, muss ich einfach sagen: Toy Story 3 ist besser! Die Charaktere sind toll herausgearbeitet, die Gags auf einem guten Niveau und die Story sehr bewegend. Im Grunde kann man als einzigen Kritikpunkt anbringen, dass es seine Zielgruppe verfehlt, denn ein Kinderfilm ist das wegen einiger Szenen garantiert nicht. Speziell die Szene in der Müllverbrennungsanlage ist für sechsjährige doch sehr harter Tobak. Dass ein Animationsfilm allerdings tatsächlich jemals den Oscar abräumt, dazu gehört schon mehr, als die Zielgruppe zu verfehlen.
Inception ist für mich etwas overhypt. Klar, den Oscar für die Effekte muss er sicher haben, aber ansonsten war das doch nichts so tolles. Kein schlechter Film ohne Frage, aber für "Best Picture" fehlt da einfach das gewisse Etwas. Sicherlich sind die Rollen nicht schlecht gespielt und die Story ganz nett ausgearbeitet, aber es sind einfach einige Dinge dabei, die mich einfach stören.
Black Swan ist bis jetzt mein Favorit, was sich aber noch sehr gut ändern kann, wenn man bedenkt, was mir noch fehlt. Alle vier Hauptdarsteller spielen ihre Rollen einfach grandios. Portman als langsam wahnsinnig werdende "Swan Queen" definitiv oscarwürdig, aber auch Kunis als fröhlicher Antagonist sowie Cassel als schmieriger Ballettintendant und Hershey als Mutter, die ihre nie erreichten Träume auf die Tochter projiziert , sind großartig. Die Kameraführung ebenso wie die Musik untermalen die Stimmung hervorragend und die "Bodyhorror"-Szenen runden das ganze gelungen ab.
127 Hours wird dann richtig ergreifend, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass der Film fast schon eine Dokumentation einer wahren Geschichte ist. Obwohl der Film mehr als eine Stunde auf den gleichen drei Quadratmetern spielt. James Franco hat hier die große Aufgabe, komplett alleine einen Film zu tragen und er schafft, dass mit kleineren Abstrichen auf wirklich eindrucksvolle Weise. Sehr guter Film, aber für mich nicht besser als Black Swan.
Zu guter Letzt habe ich dann noch The Social Network und war sehr positiv überrascht. Eigentlich mag ich diese "Wir verfilmen mal ein aktuelles Thema"-Filme überhaupt nicht, aber hier fand ich wirklich von Anfang bis Ende spannend. Es hat bei mir zwar etwas gedauert bis ich verstande habe, dass die Geschichte in zwei Zeitsträngen erzählt wird (eigentliche Geschichte und Anhörungen), aber sobald mir das klar war, gefiel es mir eigentlich sehr gut. Allerdings weiß der Film mE nicht ganz was ein sein möchte, Doku oder Drama. Manchmal verfällt zu sehr ins Dokumentarische, andererseits hat er dann aber auch Szenen wie die mit Eduardo und seiner Freundin, in der sie den Schal anzündet. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber wenn die Konkurrenz kennt, kann man ihn eigentlich nicht gewinnen lassen.
Das ist ersteinmal meine Momentaufnahme. Mir ist natürlich klar, dass ich mit Black Swan erst einen Favoriten gesehen habe. Speziell The King's Speech wird da ja noch einiges mitzureden haben.
