07.02.2011, 00:26
Kreuzigt mich, aber Jones geht unter den aktuellen Umständen für mich als marginaler Favorit in den Kampf gegen Shogun am 19. März.
Jon Jones, 23 Jahre, ein Sack voll Rohtalent und er hat in seiner jungen Karriere mit 3 Jahren MMA-Training solche Cage-Veteranen wie Bonnar, Hamill, Vera, Matyushenko und Bader wie absolute Schuljungen aussehen lassen. Er hat einen perfekten Körperframe fürs LHW (noch!) und einen unorthodoxen, dominanten Kampfstil. Dazu kommt seine fast schon perverse Reichweite und seine Körperkraft. Ich fand' es fast erschreckend wie unglaublich einfach er die Takedowns von Bader abschüttelte.
Jetzt möchte ich Shogun sicherlich nicht auf ein Level mit den vorher genannten Fightern - welche Jones absolut amateurhaft aussehen ließ - stellen, aber vom Stylematchup und der Situation in der Division her ist Jon Jones tatsächlich der mit Abstand beste Ersatz für Rashad Evans bei UFC 128.
Shogun hat Jones natürlich einen ganzen Sack voll Erfahrung voraus, verfügt über kraftvolles und ebenso unorthodoxes wie erfolgreiches Striking, sehr ausgewogene Grappling-Skills sowohl aus der Top Position als auch von seinem Rücken aus. Sofern er in Topverfassung ist hat Shogun auch die Cardio für 5 Runden. Und genau dort, an diesem Punkt muss man enfach die aktuellen Umstände berücksichtigen.
Shogun kommt von einer Verletzungspause zurück, von der niemand weiß wie er sie verkraftet hat. Forrest Griffin hat Shogun in einer ähnlichen Situation sogar finishen können und gerade weil Jones genau die körperlichen Voraussetzungen eines Griffin mitbringt seh' ich diesen Fight als brandgefährlich für Rua an. Jon Jones ist eine Gefahr für jeden LHW-Fighter der UFC und egal wie dieser Fight ausgeht - es ist Win/Win für Jon Jones. Vielleicht wäre eine Niederlage an dieser Stelle das bessere für seine weitere Entwicklung (analog dazu Hughes vs GSP). Aber unglaublich überraschend käme der Titelgewinn für Jon Jones gegen Shogun jetzt nicht für mich.
Jon Jones, 23 Jahre, ein Sack voll Rohtalent und er hat in seiner jungen Karriere mit 3 Jahren MMA-Training solche Cage-Veteranen wie Bonnar, Hamill, Vera, Matyushenko und Bader wie absolute Schuljungen aussehen lassen. Er hat einen perfekten Körperframe fürs LHW (noch!) und einen unorthodoxen, dominanten Kampfstil. Dazu kommt seine fast schon perverse Reichweite und seine Körperkraft. Ich fand' es fast erschreckend wie unglaublich einfach er die Takedowns von Bader abschüttelte.
Jetzt möchte ich Shogun sicherlich nicht auf ein Level mit den vorher genannten Fightern - welche Jones absolut amateurhaft aussehen ließ - stellen, aber vom Stylematchup und der Situation in der Division her ist Jon Jones tatsächlich der mit Abstand beste Ersatz für Rashad Evans bei UFC 128.
Shogun hat Jones natürlich einen ganzen Sack voll Erfahrung voraus, verfügt über kraftvolles und ebenso unorthodoxes wie erfolgreiches Striking, sehr ausgewogene Grappling-Skills sowohl aus der Top Position als auch von seinem Rücken aus. Sofern er in Topverfassung ist hat Shogun auch die Cardio für 5 Runden. Und genau dort, an diesem Punkt muss man enfach die aktuellen Umstände berücksichtigen.
Shogun kommt von einer Verletzungspause zurück, von der niemand weiß wie er sie verkraftet hat. Forrest Griffin hat Shogun in einer ähnlichen Situation sogar finishen können und gerade weil Jones genau die körperlichen Voraussetzungen eines Griffin mitbringt seh' ich diesen Fight als brandgefährlich für Rua an. Jon Jones ist eine Gefahr für jeden LHW-Fighter der UFC und egal wie dieser Fight ausgeht - es ist Win/Win für Jon Jones. Vielleicht wäre eine Niederlage an dieser Stelle das bessere für seine weitere Entwicklung (analog dazu Hughes vs GSP). Aber unglaublich überraschend käme der Titelgewinn für Jon Jones gegen Shogun jetzt nicht für mich.
