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Irak Krieg - Der Newsthread
#11
Bagdad/Washington/London - Die Invasion der britisch-amerikanischen Truppen im Irak stößt auf unerwartet starke irakische Gegenwehr. Zwischen Einheiten der irakischen Armee und US-Soldaten kam es nach Berichten des irakischen Fernsehens am Sonntag zu Kämpfen um die Ortschaft Nadschaf nur 160 Kilometer südlich von Bagdad. US-Truppen gerieten nahe Nasirija unter heftigen Beschuss und verloren "bis zu zehn Mann", wie ein CNN-Reporter vor Ort berichtete. Ein Fahrzeug habe einen Granaten-Volltreffer bekommen.

Irakisches Fernsehen zeigt gefangene US-Soldaten

Das irakische Fernsehen zeigte erste Bilder von bei den Kämpfen um Nasirija getöteten, verletzten und gefangen genommenen US-Soldaten. Die Toten waren zum Teil verstümmelt und lagen auf einer Straße aufgereiht. Die vier gefangen genommenen Soldaten sagten, sie kämen aus den US-Bundesstaaten Kansas, Texas und New Jersey.

Widerstand auch noch in Umm Kasr

Auch in der als eingenommen gemeldeten Hafenstadt Umm Kasr im Süden des Landes leisteten irakische Soldaten hartnäckigen Widerstand, berichtete der britische Fernsehsender Sky News. Die nahe gelegene Millionenstadt Basra sei "gesichert", meldete BBC. Um Bagdad brannten mit Öl gefüllte Gräben, um der feindlichen Luftwaffe die Sicht zu nehmen.

Rumsfeld: Etwa zehn Soldaten vermisst

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld zeigte sich im NBC-Fernsehen dennoch sowohl mit den Erfolgen bei den Luftangriffen als auch mit dem Vormarsch der Bodentruppen sehr zufrieden. Nach seinen Angaben werden bis zu zehn britische und US-Soldaten vermisst. Der Irak dementierte nach mehreren widersprüchlichen Angaben die Gefangennahme eines angeblich über Bagdad abgesprungenen alliierten Piloten.

Quelle: aol.de
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#12
Wie CNN berichtet hat Russland bzw 3 Firmen aus Russland denn Iraqw mit Nachtsichtgeraeten,Panzergeschossen und Panzerabwehrraketen beliefert.Die Russische Regierung war im July 2002 darueber informiert worden.Momentan sind einige Russen im Iraq um dort das Wissen an die Iraqis weiterzugeben.US President Bush hat heute mit Putin geredet um seinen Aerger Luft zu machen.

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#13
Aufstand der Bevölkerung von Basra gegen irakische Soldaten

London (dpa) - In der südirakischen Stadt Basra soll es zu einem Aufstand der Einwohner gegen die Truppen von Saddam Hussein gekommen sein. Teile der Bevölkerung hätten sich erhoben, meldete die BBC. Die irakischen Soldaten sollen auf die Aufständischen geschossen haben. Die britischen Verbände rund um Basra hätten daraufhin zur Unterstützung des Aufstandes auf die irakischen Truppen gefeuert. Sie planten, später mit Panzern in die Stadt einzurücken, um einen Erfolg der Rebellion sicherzustellen.
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#14
Basra Aufstand: Al-Dschasira dementiert Berichte
Britische Militärs meldeten in der Stadt Basra Aufstände von Oppositionsmitgliedern gegen die regierende Baath-Partei. Kurz vor Sonnenaufgang konnten britische Streitkräfte die Baath Kommandozentrale in Basra zerstören. Der arabische TV-Sender Al-Dschasira bestätigte die Berichte von Aufständen allerdings nicht.
Vor den Toren der südirakischen Stadt Basra haben nach einem BBC-Bericht erneut heftige Kämpfe begonnen. Irakische Soldaten und Milizen versuchten, aus der Stadt zu fliehen, berichtete eine Korrespondentin des Fernsehsenders unter Berufung auf britische Militärquellen. Die britische Wüstenratten-Division habe den Kampf mit den ausbrechenden Truppen aufgenommen.

Die britischen Truppen seien bisher aber noch nicht in die Stadt selbst vorgedrungen.

Baath Funktionär gefangen

Britische Truppen melden ausserdem, am frühen Dienstagmorgen einen hohen Funktionär der Baath Partei in der Umgebung von Basra gefangen genommen zu haben. „Wir konnten den Mann bei einem schnellen Vorstoss auf die Stadt fassen“, so berichtete der britische Armeesprecher Chris Vernon.

Der Vorstoss auf Basra zielte laut Vernon darauf ab, die Moral der Bevölkerung von Basra zu unterstützen. „Wir haben Zeichen aus der Stadt, dass eine Rebellion gegen die Baath-Partei im Gange ist oder war.“

Offenbar beschossen loyale Mitglieder der Baath-Partei die rebellierenden Massen. „Wir warten an den Stadtgrenzen bis wir genau wissen, was sich in der Stadt zuträgt. Dann stossen wir ins Zentrum vor“, berichtete Vernon.

Die britische Armee vermutet, dass derzeit circa 1 000 Fedajin-Kämpfer, die irregulären Streitkräften Saddams, die Stadt Basra in Schach halten. Diese Zahlen können allerdings noch von keiner anderen Quellen bestätigt werden.

Al-Dschasira bestätigt Meldung nicht

Der arabische TV-Sender hat die Behauptungen der britischen Armee nicht bestätigt. Laut dem arabischen TV-Sender ist in der Stadt Basra von einem Aufstand nichts zu merken. Die Strassen von Basra seien ruhig und es gebe keine Anzeichen von Gewalt oder Unruhen, sagte ein Korrespondent.


Der Sender warnt allerdings vor einer humanitären Katastrophe. Nahrungsmittel sind offenbar knapp geworden und seit zwei Tagen befindet sich Basra, immerhin eine Stadt mit 1.7 Mio Einwohnern, ganz ohne Strom und Wasserversorgung.

Am vergangenen Wochenende hatte das IKRK die Wasserversorgung zu 40 Prozent kurzfristig wiederherstellen können. Am späten Sonntagabend war die Versorgung jedoch wieder unterbrochen.

Krisengefahr

Viele Einwohner von Basra hätten damit begonnen, Wasser direkt aus dem Fluss zu schöpfen. Das IKRK bleibe daher besorgt über eine mögliche Gesundheitskrise. Das IKRK hofft, in den nächsten Tagen die Wasser- und Elektrizitätsversorgung wieder herstellen zu können.

bsk (Quelle: news.ch)

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#15
Bei einer kleinen Stadt im Irak sollen etwa 650 Iraker gefallen sein, die USA berichtet dabei keine eigenen Verluste (das glauben die doch selber ned)

Doch mal wieder kame s zu selbstabschüssen ein Britischer Panzer hat ausversehen einen anderen Britischen Panzer abgeschossen die 2 Besatzungsmitglieder starben sofort (makaber, dazu wurden bilder gezeiget wie ein Panzer getroffen wurde und explodierte, ob es sich um DEN panze handelte weiß ich nicht)
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#16
Wien - Die angeblichen Beweise für Uraneinkäufe Iraks haben sich als plumpe Fälschungen erwiesen. Im Vorfeld des Krieges gegen Irak galten die Briefe als stichhaltiger Beweis, dass der Irak ein Atomwaffenprogramm habe. US-Präsident George W. Bush hatte die gefälschten Unterlagen in seiner Rede an die Nation genannt und der Atomenergiebehörde IAEA vorgelegt.
Die Dokumente seien so amateurhaft gefälscht gewesen, dass ihm die Kinnlade runtergefallen sei, sagte ein Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) jetzt der Nachrichtenagentur Reuters. Er wollte namentlich nicht genannt werden.

Die Papiere wurden als Beweis dargestellt, dass Irak sein Atomwaffenprogramm wieder aufgenommen habe. Irak habe versucht, 500 Tonnen Uran in der Republik Niger zu kaufen, hiess es darin.

Angebliche Briefe aus Niger

Der US-Geheimdienst CIA hatte im vergangenen Herbst gewarnt, dass Irak innerhalb eines Jahres Atomwaffen herstellen könnte, wenn sich das Land Uran beschaffe. US-Präsident George W. Bush befand die vorgelegten Beweise für glaubwürdig genug, um sie im Januar in seiner Rede zur Lage der Nation zu verwenden.

Der Vorwurf, Irak decke sich mit Uran ein, wäre der schlagende Beweis gegen das Regime von Saddam Hussein gewesen, sagte der IAEA-Beamte. Der einzige Grund für den Bedarf nach Uran wäre die Herstellung von Waffen gewesen.

Offensichtlich gefälscht

Als die IAEA Monate später die Dokumente erhielt, stellte sich jedoch schnell heraus, dass sie gefälscht waren. Zwei davon waren den UNO-Kreisen zufolge ganz besonders schlecht gemacht.

In einem angeblichen Brief des Präsidenten von Niger wurde auf die Stellung des Präsidenten nach der Verfassung von 1965 Bezug genommen. Die Republik Niger hat jedoch seit 1999 eine neue Verfassung.

Auch die Unterschrift des Präsidenten sei sehr schlecht gefälscht worden. Er sei kein Graphologe, aber die Unterschrift des Präsidenten sei darin nicht einmal annähernd getroffen, sagte der Beamte.

Ein anderer Brief, in dem es um Uran ging, wurde angeblich im Oktober 2000 vom Aussenminister Nigers, Alle Elhadsch Habibou, unterschrieben und geschickt. Dessen Amtszeit im Aussenministerium war allerdings bereits elf Jahre zuvor zu Ende. Auch der Briefkopf hatte einen Schönheitsfehler. Darin wurde der Militärrat aus der Zeit vor 1999 genannt. Das wäre in etwa so, als würde Russland heutzutage noch Sowjetunion genannt.

Einziger Beweis damit nichtig

Die IAEA beauftragte daraufhin ein internationales Team von Kriminaltechnikern mit der Untersuchung der Dokumente. Die Experten, unter ihnen auch Briten und US-Amerikaner, kamen ebenfalls zu dem Schluss, dass die Papiere gefälscht waren.

Die IAEA fragte die USA und Grossbritannien, ob sie anderes Material hätten, das beweisen könnte, dass Irak Uran beziehen wollte. Die USA und Grossbritannien verneinten .

IAEA-Chef Mohamed ElBaradei informierte den UNO-Sicherheitsrat Anfang März, dass der Beweis für eine Verbindung zwischen Irak und Niger eine Fälschung sei. Zudem hätten eine drei Monate lange Suche mit 218 Kontrollen an 141 Orten in Irak keinen Beweis oder plausiblen Hinweis geliefert, dass Irak ein Atomwaffenprogramm habe, sagte ElBaradei.

US-Vizepräsident Dick Cheney hielt jedoch weiter an der Haltung der USA fest. Cheney sagte lediglich, ElBaradei liege mit seiner Ansicht über Irak falsch.
Louis Charbonneau (Quelle: Reuters)

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#17
Gegenoffensive!?

2 größere irakische Truppenbewegungen haben die Planer der alliierten Streitkräfte überrascht.

Der erste Konvoi (ca. 100 gepanzerte Fahrzeuge) brach aus der belagerten Stadt Basra in Richtung Süden zu der von AMis und Briten kontrollierten Halbinsel Fao aus. Hier ist es unklar, ob es sich um einen Rückeroberungsversuch handelt oder ob die Truppen vor einem angeblichen Volksaufstand flüchten.

Der 2. Konvoi von Saddam elitären Republikanischen Garde mit bis zu 1000(!) gepanzerten Fahrzeugen löste sich aus dem Truppengürtel um Bagdad und nähert sich mit hoher Geschwindigkeit einer amerikanischen EInheit. Experten spekulieren, dass der Irak die Versorgungslinie der Allierten angreifen und somit unterbrechen will.

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#18
Willkommen auf dem Peoples Board, JWJ! :winke:

*vermerkmach* Breites Grinsen Klappt ja!
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#19
Gemäß Informationen britischer Fernsehsender wurde eine britische Militärkolonne von einem US-amerikanischen Kampfflugzeug irrtümlich angegriffen. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Basra (Südirak).
Durch das 'Friendly Fire' wurde ein britischer Soldat getötet und vier weitere schwer verletzt.
Bis heute sind ingesamt 23 britische Militärs bei diesem Krieg ums Leben gekommen. Laut CNN soll es bei den Allierten bisher 51 Tote, 22 Vermisste und sieben Kriegsgefangene geben.
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#20
SPD-Generalsekretär wünscht US-Truppen im Irak Erfolg

Mitte kommender Woche will Schröder in einer Regierungserklärung seine außenpolitischen Perspektiven erklären

Berlin -  Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Stärkung Europas als zentrale Lehre aus dem Irak-Konflikt bezeichnet. Es gehe dabei aber nicht darum, einen Gegenpol zu den USA zu schaffen, sagte er am Samstag im ARD-Morgenmagazin. "Wir leiden in Europa nicht unter zu viel Amerika, sondern unter zu wenig Europa. Das müssen wir abstellen."

In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" schlug SPD-Generalsekretär Olaf Scholz in dieselbe Kerbe: Die Bundesregierung nehme im Irak-Konflikt zu den USA keine neutrale Rolle ein: "Die Vereinigten Staaten und Großbritannien sind und bleiben unsere Verbündeten, Ihnen wünschen wir Erfolg."

Mitte kommender Woche will Schröder in einer Regierungserklärung seine außenpolitischen Perspektiven erklären. Eine grundlegende Neu-Positionierung wird nicht erwartet, heißt es in Regierungskreisen. Bereits in den vergangenen Wochen wurde klar, dass der Kanzler und Außenminister Joschka Fischer aus dem inneuropäischen Streit um den Irak-Krieg einen neuen Schub für engere EU-Zusammenarbeit machen wollen. Dabei setzen sie vor allem auf eine enge Absprache mit Frankreich. Zugleich dürfte der Kanzler erklären, dass der Wiederaufbau des Irak nach dem Ende des Krieges in die Hände der Vereinten Nationen gehören soll.

Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) lehnt im Gegensatz zur Opposition eine Entsendung deutscher Blauhelm-Soldaten in den Irak nach Kriegsende ab. Dies sei jetzt "nicht die Frage", sagte er.

Unterdessen lebte bei den Grünen der Streit über die Gewährung von Überflugrechten für die Amerikaner wieder auf. Zwar stellten sich die baden-württembergischen Grünen sich bei einem Landesparteitag in Villingen-Schwenningen hinter die Zusagen der Bundesregierung an die USA. Die Grünen-Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele und Winfried Hermann dagegen stellten die Gewährung der Überflugrechte erneut in Frage. Überflüge von britischen B-52-Bombern seien für Kriegsgegner unerträglich, sagte Hermann laut "Welt am Sonntag". "Deshalb lasse ich alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, dagegen vorzugehen." Ähnlich äußerte sich Ströbele: "Wenn B-52 über Deutschland gegen Irak fliegen, um dort zu bombardieren, dann ist das verfassungswidrig."

Quelle: http://www.welt.de
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