10.12.2009, 18:58
Herzlich willkommen zur Vorschau auf den letzten UFC-Pay-per-View des Kalenderjahres 2009. Die UFC wird sich freuen, dieses Seuchenjahr oder besser gesagt diesen Seuchenwinter, in welchem eine Titelverteidigung nach der anderen aufgrund Erkrankungen oder Verletzungen ad acta gelegt werden musste, zu beenden. Zum Schluss des Kalenderjahres gibt es wenigstens noch einen letzten PPV mit einem Titelkampf, dem ersten seit UFC 104 und überhaupt erst dem dritten Titelkampf seit UFC 100. Und zum zweiten Mal in dieser zweiten Jahreshälfte stellt sich BJ Penn einem Herausforderer um den Lightweight-Titel. Nachdem es bei UFC 101 im August bereits Kenny Florian erfolglos versuchte, Penn seinen Titel abzunehmen, steht ihm nun Diego Sanchez gegenüber. Ein spannender Kampf zwischen zwei BJJ-Black Belts, die beide noch ein mehr als ordentliches Standup zu bieten haben, sodass im Main Event Spannung garantiert sein sollte. Dies ist aber nicht der einzige Kampf auf der Main Card, im Co-Main Event wird es zu einem Style Clash zwischen dem französischem Standup-Fighter Cheick Kongo und dem Grappler Frank Mir kommen. Des Weiteren kommt es auf der Main Card noch zu Fights zwischen Jon Fitch und Mike Pierce, Kenny Florian und Clay Guida sowie Paul Buentello und Stefan Struve.
Aber bevor die beiden Schwergewichte von Bruce Buffer angekündigt werden, stehen den Fans in der Halle noch weitere sechs Kämpfe bevor.
-Welterweight Fight:
Kevin Burns (7-3-0) vs. TJ Grant (14-3-0)
Los geht es im Welterweight zwischen Kevin Burns und dem Kanadier TJ Grant. Kevin Burns bestreitet hier seinen bereits fünften Kampf im UFC-Octagon und dürfte nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Anthony Johnson und Chris Lytle bereits um sein Überleben in der Promotion kämpfen. Konnte der BJJ-Purple Belt anfangs noch mit einem Submission-Sieg über Roan Carneiro und einem umstrittenen Erfolg über Anthony Johnson Fans gewinnen, dürfte der Aufstieg nach den beiden jüngsten Niederlagen wohl vorerst gestoppt sein. Mit einem Sieg über TJ Grant hofft Burns, sich eine weitere Chance im Octagon zu sichern. TJ Grant dürfte noch nicht soweit sein, zwar verlor der Kanadier bei UFC 100 gegen Dong Hyun Kim, sein Debut-Erfolg über Ryo Chonan dürfte ihm allerdings einige Sympathien gebracht haben.
Kevin Burns ist der stärkere Striker der beiden, verfügt über unterschätztes Grappling und dürfte den besseren Gameplan haben. Grant hingegen ist zwar der bessere Wrestler und Grappler, allerdings dürfte es schwer sein, Burns Punches zu entgehen, um den Kampf auf die Matte zu bringen. Grants großes Plus ist seine Kondition. Immer ein hohes Tempo gehend, sollte Grant Burns früh unter Druck setzen können, um anschließend über die Top Position oder seine Submission Skills den Fight für sich entscheiden zu können.
Tipp: TJ Grant durch Unanimous Decision
-Welterweight Fight:
DaMarques Johnson (9-7-0) vs. Edgar Garcia (7-1-0)
Wir bleiben im Welterweight und kommen zum Kampf zwischen TUF 9-Finalist DaMarques Johnson und Edgar Garcia, der seinen zweiten Kampf in der UFC absolviert. Johnson ging als einer der Favoriten in die neunte Staffel von The Ultimate Fighter und untermauerte diesen Status durch überzeugende Erfolge. Im Finale war allerdings gegen James Wilks Schluss. Edgar Garcia hingegen erarbeitete sich den Status des UFC-Fighters über kleinere Promotion und die WEC, bevor er im Finale von TUF 9 sein UFC-Debut gegen Brad Blackburn knapp über eine Split Decision verlor.
DaMarques Johnson ist der bessere Grappler der beiden und kann durch seine langen Gliedmaßen am Boden für Furore sorgen. Sein Problem ist es, den Kampf überhaupt dahin hu verlagern. Zwar verfügt Johnson über eine guten Clinch, aber die Takedowns sind mehr als ausbaufähig. Dies kommt Garcia entgegen, der den Kampf sowieso lieber im Stand belässt und mit Johnson da ein vermeintlich leichtes Opfer erhält. Johnson tendiert dazu, seine Fäuste unten zu lassen und auch seine Kopfbewegungen sind alles andere als gut für ihn. Zudem konnte man im TUF-Finale gut sehen, dass Johnson Probleme bekommt, wenn er früh unter Druck gerät. Garcia kann am Boden zwar zu keinem Zeitpunkt mit Johnson mithalten, allerdings wird es erst gar nicht so weit kommen, stattdessen wird Garcia Johnson ins Land der Träume schicken.
Tipp: Edgar Garcia durch KO in Runde 1
-Middleweight Fight:
Rousimar Palhares (9-2-0) vs. Lucio Linhares (13-4-0)
Wir gehen vom Welter- ins Middleweight hoch und zum brasilianischen Duell zwischen Rousimar Palhares und Lucio Linhares. Palhares konnte in drei UFC-Fights bisher zwei Erfolge feiern und musste sich nur Dan Henderson geschlagen geben und auch das nur über Decision. Ihm gegenüber gibt Lucio Linhares sein UFC-Debut.
Beide Fighter sind auf der Matte zuhause und das Striking zwischen den beiden dürfte mehr schlecht als recht anzuschauen sein, auch wenn ich hier Lucio Linhares unter anderem wegen der größeren Reichweite die größeren Chancen einräume, den Kampf zu entscheiden, aber machen wir uns nichts vor, früher oder später landet der Kampf auf der Matte. Hier sollte Palhares die Vorteile haben. Toquinho hatte schon deutlich stärkere Kaliber gegen sich und ist der physisch imposantere Kämpfer, der am Boden durch pure Muskelkraft ein schlechtes Matchup für Linhares sein dürfte. Zudem lässt Linhares seinen Gegnern am Boden recht viele Freiheiten, um seine Submissions anzusetzen, was gegen einen Weltklasse-Grappler wie Palhares keine gute Idee sein dürfte, der mit seinem taktisch geführten Ground Game schlussendlich eine Nummer zu groß für Linhares sein sollte.
Tipp: Rousimar Palhares durch Submission in Runde 2
-Welterweight Fight:
Johny Hendricks (6-0-0) vs. Ricardo Funch (7-0-0)
Es geht zurück ins Welterweight und zum Kampf zwischen den beiden ungeschlagenen Johny Hendricks und Ricardo Funch. Funch gibt hierbei sein UFC-Debut. Das hat Hendricks schon hinter sich, der zuletzt bei UFC 101 TUF 7-Sieger Amir Sadollah ausknocken konnte.
Hier dürfte es zu einem klassischen Wrestler vs. BJJ-Fighter-Matchup kommen. Hendricks trainiert bei Team Takedown und hat nicht nur einen sehr ausgeprägten Wrestling-Background, sondern auch, wie viele Wrestler, die Kraft in den Fäusten, die ausreicht, um den Gegner ins Land der Träume zu schicken. Die Frage ist aber, ob Hendricks Wrestling nicht zum Verhängnis werden könnte. Das gute Submission-Game von Funch schwebt wie ein Damokles-Schwert über jedem Takedown von Hendricks. Funch wird es nicht selbst schaffen, den Kampf auf die Matte zu bekommen und ob Hendricks so dumm ist, dies zu tun, bleibt abzuwarten. Funchs größtes Problem wird der Clinch sein. Hendricks ist wie gemacht für das Clinchgame und der linke Uppercut dürfte Funch in arge Nöte bringen. Zwar hat Funch die nötigen Skills, um Hendricks am Boden zu schlagen, aber ich glaube, dass Hendricks sein Wrestling eher dazu nutzen wird, Funchs Takedowns zu verhindern und ihn im Clinch zu dominieren, um schlussendlich einen weiteren frühen KO zu feiern.
Tipp: Johny Hendricks durch TKO in Runde 1
-Lightweight Fight:
Matt Wiman (10-5-0) vs. Shane Nelson (12-4-0)
Es geht noch eine Klasse tiefer ins Lightweight und zum Kampf zwischen den TUF-Alumni Matt Wiman und Shane Nelson. Wiman, ein TUF 5-Veteran, konnte bis Ende letzten Jahres einige Erfolge in der UFC feiern, zuletzt musste er sich allerdings erst Jim Miller und anschließend auch noch Sam Stout, jeweils über Decision, geschlagen geben. Shane Nelson hat noch nicht ganz so viele UFC-Kämpfe auf dem Buckel. Nach einem Erfolg im TUF 8-Finale gegen George Roop lieferte er sich zwei Fights mit Aaron Riley, die in einer ausgeglichenen Bilanz endeten.
Nelson ist der vielseitigere Fighter. Allerdings gehört er auch zu jenen mittelmäßigen Kämpfern, die von allem ein wenig, aber nichts richtig gut können. Zwar schwören manche auf das BJJ des Penn-Schützlings, allerdings konnte Nelson bisher nicht zeigen, dass sein BJJ dem anderer UFC-Lightweights überlegen ist. Matt Wiman hingegen hält sich am liebsten von der Rückenlage fern. Das ist auch gut so, denn sein Striking ist gut genug, um die meisten Lightweights in Bedrängnis zu bringen und mit dem ein oder anderen Takedown dürfte Wiman ein Paket bieten, dass Nelson in Schwierigkeiten bringen dürfte. Wiman wird im Stand die Hosen anbehalten und Nelson von vorne bis hinten die Grenzen in Sachen Striking aufzeigen. Zudem wird Wiman den ein oder anderen Takedown einbauen, um so weiter an der Punkteausbeute zu arbeiten. Eine Submission durch Nelson sehe ich hier nicht. Wiman hat auch den Kampf gegen Jim Miller überstanden, ohne abklopfen zu müssen und ich schätze Miller als weitaus stärkeren Grappler ein als Nelson. Wiman wird den Kampf drei Runden lang im Stand und aus der Top Position dominieren und schlussendlich auf allen drei Scorecards vorne liegen.
Tipp: Matt Wiman durch Unanimous Decision
-Middleweight Fight:
Alan Belcher (14-6-0) vs. Wilson Gouveia (12-6-0)
Wir kommen zum letzten Kampf der Undercard und zu einem weiteren Middleweight-Fight. Für beide ist es bereits der zehnte Kampf für die UFC und beide haben eine positive Bilanz erreichen können. Zuletzt mussten sich allerdings sowohl Gouveia als auch Belcher geschlagen geben. Belcher unterlag ganz knapp Yoshihiro Akiyama und Gouveia wurde von Nate Marquardt besiegt. Sicherlich keine schwachen Gegner.
Nun geht es also gegeneinander. Alan Belcher dürfte der bessere Striker der beiden sein. Sein Muay Thai ist stark aber Belcher geht gerne mit dem Kopf durch die Wand. Ein Umstand, der ihm schon die ein oder andere Niederlage beigebracht hat. Zwar kann Gouveias Striking technisch nicht mit Belchers mithalten, dafür braucht Gouveia weniger Treffer, um den Gegenüber schlafen zu schicken. Sollte Belcher also weiterhin unvorsichtig agieren, könnte er recht schnell Gouveias Kraft spüren. An sich meiden beide die Matte wie der Teufel das Weihwasser, allerdings denke ich, dass Gouveia hier eine Lunte riechen könnte und einer der einfacheren Wege, Belcher zu besiegen ist definitiv das Grappling. Beide sind schwache Wrestler, aber Gouveia ist am Boden doch ein wenig erfahrener als Belcher. Letzterer sollte seine Leg Kicks und sein Striking nutzen, um Gouveia im Stand zu beschäftigen und Punkte zu sammeln. Belcher hat die Kondition, um Gouveia drei Runden lang müde zu machen, was bei Gouveia sowieso nicht schwer ist, aber sollte sich Belcher früh aus dem Brawl heraushalten und intelligent vorgehen, dürfte er entweder einen Sieg über die Punkte oder einen späten TKO einfahren.
Tipp: Alan Belcher durch Unanimous Decision
Aber bevor die beiden Schwergewichte von Bruce Buffer angekündigt werden, stehen den Fans in der Halle noch weitere sechs Kämpfe bevor.
-Welterweight Fight:
Kevin Burns (7-3-0) vs. TJ Grant (14-3-0)
Los geht es im Welterweight zwischen Kevin Burns und dem Kanadier TJ Grant. Kevin Burns bestreitet hier seinen bereits fünften Kampf im UFC-Octagon und dürfte nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Anthony Johnson und Chris Lytle bereits um sein Überleben in der Promotion kämpfen. Konnte der BJJ-Purple Belt anfangs noch mit einem Submission-Sieg über Roan Carneiro und einem umstrittenen Erfolg über Anthony Johnson Fans gewinnen, dürfte der Aufstieg nach den beiden jüngsten Niederlagen wohl vorerst gestoppt sein. Mit einem Sieg über TJ Grant hofft Burns, sich eine weitere Chance im Octagon zu sichern. TJ Grant dürfte noch nicht soweit sein, zwar verlor der Kanadier bei UFC 100 gegen Dong Hyun Kim, sein Debut-Erfolg über Ryo Chonan dürfte ihm allerdings einige Sympathien gebracht haben.
Kevin Burns ist der stärkere Striker der beiden, verfügt über unterschätztes Grappling und dürfte den besseren Gameplan haben. Grant hingegen ist zwar der bessere Wrestler und Grappler, allerdings dürfte es schwer sein, Burns Punches zu entgehen, um den Kampf auf die Matte zu bringen. Grants großes Plus ist seine Kondition. Immer ein hohes Tempo gehend, sollte Grant Burns früh unter Druck setzen können, um anschließend über die Top Position oder seine Submission Skills den Fight für sich entscheiden zu können.
Tipp: TJ Grant durch Unanimous Decision
-Welterweight Fight:
DaMarques Johnson (9-7-0) vs. Edgar Garcia (7-1-0)
Wir bleiben im Welterweight und kommen zum Kampf zwischen TUF 9-Finalist DaMarques Johnson und Edgar Garcia, der seinen zweiten Kampf in der UFC absolviert. Johnson ging als einer der Favoriten in die neunte Staffel von The Ultimate Fighter und untermauerte diesen Status durch überzeugende Erfolge. Im Finale war allerdings gegen James Wilks Schluss. Edgar Garcia hingegen erarbeitete sich den Status des UFC-Fighters über kleinere Promotion und die WEC, bevor er im Finale von TUF 9 sein UFC-Debut gegen Brad Blackburn knapp über eine Split Decision verlor.
DaMarques Johnson ist der bessere Grappler der beiden und kann durch seine langen Gliedmaßen am Boden für Furore sorgen. Sein Problem ist es, den Kampf überhaupt dahin hu verlagern. Zwar verfügt Johnson über eine guten Clinch, aber die Takedowns sind mehr als ausbaufähig. Dies kommt Garcia entgegen, der den Kampf sowieso lieber im Stand belässt und mit Johnson da ein vermeintlich leichtes Opfer erhält. Johnson tendiert dazu, seine Fäuste unten zu lassen und auch seine Kopfbewegungen sind alles andere als gut für ihn. Zudem konnte man im TUF-Finale gut sehen, dass Johnson Probleme bekommt, wenn er früh unter Druck gerät. Garcia kann am Boden zwar zu keinem Zeitpunkt mit Johnson mithalten, allerdings wird es erst gar nicht so weit kommen, stattdessen wird Garcia Johnson ins Land der Träume schicken.
Tipp: Edgar Garcia durch KO in Runde 1
-Middleweight Fight:
Rousimar Palhares (9-2-0) vs. Lucio Linhares (13-4-0)
Wir gehen vom Welter- ins Middleweight hoch und zum brasilianischen Duell zwischen Rousimar Palhares und Lucio Linhares. Palhares konnte in drei UFC-Fights bisher zwei Erfolge feiern und musste sich nur Dan Henderson geschlagen geben und auch das nur über Decision. Ihm gegenüber gibt Lucio Linhares sein UFC-Debut.
Beide Fighter sind auf der Matte zuhause und das Striking zwischen den beiden dürfte mehr schlecht als recht anzuschauen sein, auch wenn ich hier Lucio Linhares unter anderem wegen der größeren Reichweite die größeren Chancen einräume, den Kampf zu entscheiden, aber machen wir uns nichts vor, früher oder später landet der Kampf auf der Matte. Hier sollte Palhares die Vorteile haben. Toquinho hatte schon deutlich stärkere Kaliber gegen sich und ist der physisch imposantere Kämpfer, der am Boden durch pure Muskelkraft ein schlechtes Matchup für Linhares sein dürfte. Zudem lässt Linhares seinen Gegnern am Boden recht viele Freiheiten, um seine Submissions anzusetzen, was gegen einen Weltklasse-Grappler wie Palhares keine gute Idee sein dürfte, der mit seinem taktisch geführten Ground Game schlussendlich eine Nummer zu groß für Linhares sein sollte.
Tipp: Rousimar Palhares durch Submission in Runde 2
-Welterweight Fight:
Johny Hendricks (6-0-0) vs. Ricardo Funch (7-0-0)
Es geht zurück ins Welterweight und zum Kampf zwischen den beiden ungeschlagenen Johny Hendricks und Ricardo Funch. Funch gibt hierbei sein UFC-Debut. Das hat Hendricks schon hinter sich, der zuletzt bei UFC 101 TUF 7-Sieger Amir Sadollah ausknocken konnte.
Hier dürfte es zu einem klassischen Wrestler vs. BJJ-Fighter-Matchup kommen. Hendricks trainiert bei Team Takedown und hat nicht nur einen sehr ausgeprägten Wrestling-Background, sondern auch, wie viele Wrestler, die Kraft in den Fäusten, die ausreicht, um den Gegner ins Land der Träume zu schicken. Die Frage ist aber, ob Hendricks Wrestling nicht zum Verhängnis werden könnte. Das gute Submission-Game von Funch schwebt wie ein Damokles-Schwert über jedem Takedown von Hendricks. Funch wird es nicht selbst schaffen, den Kampf auf die Matte zu bekommen und ob Hendricks so dumm ist, dies zu tun, bleibt abzuwarten. Funchs größtes Problem wird der Clinch sein. Hendricks ist wie gemacht für das Clinchgame und der linke Uppercut dürfte Funch in arge Nöte bringen. Zwar hat Funch die nötigen Skills, um Hendricks am Boden zu schlagen, aber ich glaube, dass Hendricks sein Wrestling eher dazu nutzen wird, Funchs Takedowns zu verhindern und ihn im Clinch zu dominieren, um schlussendlich einen weiteren frühen KO zu feiern.
Tipp: Johny Hendricks durch TKO in Runde 1
-Lightweight Fight:
Matt Wiman (10-5-0) vs. Shane Nelson (12-4-0)
Es geht noch eine Klasse tiefer ins Lightweight und zum Kampf zwischen den TUF-Alumni Matt Wiman und Shane Nelson. Wiman, ein TUF 5-Veteran, konnte bis Ende letzten Jahres einige Erfolge in der UFC feiern, zuletzt musste er sich allerdings erst Jim Miller und anschließend auch noch Sam Stout, jeweils über Decision, geschlagen geben. Shane Nelson hat noch nicht ganz so viele UFC-Kämpfe auf dem Buckel. Nach einem Erfolg im TUF 8-Finale gegen George Roop lieferte er sich zwei Fights mit Aaron Riley, die in einer ausgeglichenen Bilanz endeten.
Nelson ist der vielseitigere Fighter. Allerdings gehört er auch zu jenen mittelmäßigen Kämpfern, die von allem ein wenig, aber nichts richtig gut können. Zwar schwören manche auf das BJJ des Penn-Schützlings, allerdings konnte Nelson bisher nicht zeigen, dass sein BJJ dem anderer UFC-Lightweights überlegen ist. Matt Wiman hingegen hält sich am liebsten von der Rückenlage fern. Das ist auch gut so, denn sein Striking ist gut genug, um die meisten Lightweights in Bedrängnis zu bringen und mit dem ein oder anderen Takedown dürfte Wiman ein Paket bieten, dass Nelson in Schwierigkeiten bringen dürfte. Wiman wird im Stand die Hosen anbehalten und Nelson von vorne bis hinten die Grenzen in Sachen Striking aufzeigen. Zudem wird Wiman den ein oder anderen Takedown einbauen, um so weiter an der Punkteausbeute zu arbeiten. Eine Submission durch Nelson sehe ich hier nicht. Wiman hat auch den Kampf gegen Jim Miller überstanden, ohne abklopfen zu müssen und ich schätze Miller als weitaus stärkeren Grappler ein als Nelson. Wiman wird den Kampf drei Runden lang im Stand und aus der Top Position dominieren und schlussendlich auf allen drei Scorecards vorne liegen.
Tipp: Matt Wiman durch Unanimous Decision
-Middleweight Fight:
Alan Belcher (14-6-0) vs. Wilson Gouveia (12-6-0)
Wir kommen zum letzten Kampf der Undercard und zu einem weiteren Middleweight-Fight. Für beide ist es bereits der zehnte Kampf für die UFC und beide haben eine positive Bilanz erreichen können. Zuletzt mussten sich allerdings sowohl Gouveia als auch Belcher geschlagen geben. Belcher unterlag ganz knapp Yoshihiro Akiyama und Gouveia wurde von Nate Marquardt besiegt. Sicherlich keine schwachen Gegner.
Nun geht es also gegeneinander. Alan Belcher dürfte der bessere Striker der beiden sein. Sein Muay Thai ist stark aber Belcher geht gerne mit dem Kopf durch die Wand. Ein Umstand, der ihm schon die ein oder andere Niederlage beigebracht hat. Zwar kann Gouveias Striking technisch nicht mit Belchers mithalten, dafür braucht Gouveia weniger Treffer, um den Gegenüber schlafen zu schicken. Sollte Belcher also weiterhin unvorsichtig agieren, könnte er recht schnell Gouveias Kraft spüren. An sich meiden beide die Matte wie der Teufel das Weihwasser, allerdings denke ich, dass Gouveia hier eine Lunte riechen könnte und einer der einfacheren Wege, Belcher zu besiegen ist definitiv das Grappling. Beide sind schwache Wrestler, aber Gouveia ist am Boden doch ein wenig erfahrener als Belcher. Letzterer sollte seine Leg Kicks und sein Striking nutzen, um Gouveia im Stand zu beschäftigen und Punkte zu sammeln. Belcher hat die Kondition, um Gouveia drei Runden lang müde zu machen, was bei Gouveia sowieso nicht schwer ist, aber sollte sich Belcher früh aus dem Brawl heraushalten und intelligent vorgehen, dürfte er entweder einen Sieg über die Punkte oder einen späten TKO einfahren.
Tipp: Alan Belcher durch Unanimous Decision
