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Ich sage ja nicht das das ganze System über den Haufen geworfen werden sollte, aber es muss in vielen Sektoren umstrukturiert werden, da es zu einer anderen Zeit halt gemacht wurde, die andere Sachen erfordert hat, bedeutet nicht dass ich gegen ein gutes Gesundheitssystem bin etc. nur es wird nicht klappen ohne mehr Eigenleistung, ist nunmal leider so, auch wenn es schön wäre wenn es anders ist. Bin da ganz einfach Realist...Ich setze mich lieber mit dem auseinander was nötig ist, als dem was man alles selbst gerne haben würde.
Zu den schlauen Köpfen, es ist halt so das man je nachdem schlaue Köpfe fragen kann, die die eher der linken Ideologie nahe stehen werden in die eine Richtung sprechen, die die eher bürgerlich sind gehen in die andere Richtung. Wie auch hier im Forum sichtbar ist...
Kleine Sache nebenbei, auch wenn ich nicht deine Meinung teile, muss ich doch sagen das du dich echt gut ausdrückst und deine Standpunkte klar legst.
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Zitat:Original von The Russian Zar
Divino, deutschen Soldaten mangelnde Intelligenz bzw. zu großen Patriotismus vorzuwerfen finde ich schon krass. Nur weil man beim Bund ist, ist man nicht dumm. Ich würde mal sagen wer mit meinem Lernaufwand das gleiche Abi Ergebnis bspw. schafft der soll sich jetzt melden. Außerdem sind viele Soldaten auch sehr interessiert in tägliche Themen und von daher da auch gut gebildet. Zu zweiteren, kann es sein dass für dich alle Soldaten Nazis sind? Komische Sichtweise, nur weil man also sich für die Bevölkerung einsetzt ist man ein Nazi? Nur weil man Stolz auf die Kultur und die eigene Bevölkerung ist, im Wissen um die eigene Geschichte und in Demut darin, ist man ein Nazi? Ich weiß echt nicht was ich noch sagen soll, bin sprachlos...
Das mit mangelnder Intelligenz soll keine Verallgemeinerung sein. Es ist mir durchaus klar, dass auch beim Bund intelligente Leute rumlaufen. Ich sage lediglich, dass der Weg ( nicht die große Karriere ) zum Bund auf geistiger Ebene wohl um einiges leichter ist, als eine Karriere bei Polizei/Bundespolizei. Das schließt ja nicht aus, dass sich trotzdessen viele intelligente Leute bei der Bundeswehr verirren.
Dass ich alle Soldaten für Nazis halte ist deine Interpretation meines Beitrages, nicht meine Sichtweise. Da frag ich mich echt wie du darauf kommst? Diese Unterstellung macht widerum mich sprachlos.
Ich hab lediglich geschrieben, dass ich von Einsätzen der Bundeswehr im Ausland nicht viel halte, aufgrund der eigenen Vergangenheit. Die Bundeswehr sollte das eigene Land schützen, nichts anderes. In diesem Zusammenhang erschließt sich mir der Sinn des Einsatzes in Afghanistan nicht ganz. Ich sehe darin keine Schutzmaßnahme für das deutsche Volk. Aber gut, um das ganze zu relativieren muss man sagen, dass die deutsche Regierung 2001 nach den Terroranschlägen im Affekt gehandelt hat, sofort u.a. militärische Hilfe zugesagt hat. Mit ein wenig mehr Abstand hätte man das vielleicht auch anders gehandhabt, wie z.B. der Irak-Krieg zeigt.
Schlusswort: Ich weiß über die Geschichte meines Landes Bescheid und weiß, dass wir Deutschen für einige der dunkelsten Kapitel der Weltgeschichte zuständig sind, aber trotzdem bin ich ebenfalls stolz auf mein Heimatland. Und das, obwohl ich meinem Land nicht als Soldat diene. Huch, hab ich dir da jetzt auch irgendwelche Worte, die du nie ausgesprochen hast, in den Mund gelegt!? ;)
Ich war einer derjenigen, die sich 2006 gefreut haben, dass man endlich wieder seinen Vaterlandstolz zeigen kann, ohne dass man gleich dumm angeguckt wird. Von daher würd ich mir doch ins eigene Fleisch schneiden, wenn ich diese Leute, die auch stolz sind, als Nazis abstempel. Es geht für mich, wie gesagt, nur darum, dass ich die Beteiligung an diesem Konflikt als sinnfrei erachte. Aber da kommt man halt schwer raus. Man hat 2001 die Hilfe zugesagt und ist nun in diese Gemeinschaft eingegliedert ... Da würde unser Land bei einem Rückzug der Truppen in dieser Gemeinschaft deutlich an Stellenwert verlieren und sowas ist immer sehr schmerzlich.
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Ich habe in Bezug auf die Linke drei Grundprobleme:
1. Sie fordern den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan
2. Die unzureichende Aufarbeitung der Vergangenheit
3. Die Korrespondenz mit linksradikalen Gruppen
Würde die Bundeswehr aus Afghanistan abgezogen werden, dann würde das für das Land den Untergang bedeuten.
Ich habe ja die Wendezeit auch noch in guter Erinnerung. Aber mit Aufarbeitung war da so nach 1990 nicht viel. Viele ehemalige STASI und SED Leute konnten sich über Nacht plötzlich an nichts mehr erinnern. Geschwiegen wird heute noch. Lediglich die damals schon aktiven Bürgerrechtler sorgen seit mehreren Jahren für Aufklärung. Und dann kommt in Brandenburg noch die Forderung auf, wonach ehemalige STASI Funktionäre eine Bonusrente verdient hätten. Die Opfer reden heute und nicht die Verursacher, die man immer noch zu Hauf bei den Ost-Linken findet. Bei ihnen hat eine Prüfung auf Stasizugehörigkeit bis heute nicht stattgefunden. Und das Leute wie Heinz Kessler immer noch in diesen Kreisen unterwegs sind und als Ehrenmitglieder gefeiert werden, zeigt mir deutlich, dass die Linke nicht aus ihrer Vergangenheit gelernt hat. Ein Egon Krenz wird immer noch gefeiert. Krenz reist durch den Osten und verkauft die DDR als Rechtsstaat. Das muss man sich mal vorstellen!
Blubb
Gast
Zitat:Original von Ronald Großpietsch
1. Sie fordern den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan
2. Die unzureichende Aufarbeitung der Vergangenheit
3. Die Korrespondenz mit linksradikalen Gruppen
Das sind alles Themen, die nicht so wirklich "meine" persönlichen politischen Themen sind.
Nach Ansicht der Linken hätte der Einmarsch niemals stattfinden dürfen, da die Gründe und Erfolgsaussichten bereits von Anfang an von ihr in Frage gestellt wurden. Der "Krieg" wird daher als großes Unrecht gegenüber den Soldaten und auch den Afghanen angesehen, was natürlich nicht das Unrecht der Taliban rechtfertigt. Die Konsequenz aus dieser Haltung ist, dass der schnellstmögliche Abzug gefordert wird, womit nicht eine blinde Flucht, sondern ein durchaus verantwortungsvoller geordneter Abzug etwa innerhalb eines Jahres verstanden wird. Klar, was passiert mit Afghanistan, wenn die Soldaten verschwunden sind? Die Frage stelle ich mir natürlich auch und hoffe, dass die internationale Staatengemeinschaft durch Verhandlungen und Ausbildung der Afghanen eine bessere Lösung bereitstellen kann, als dass die Taliban einfach wieder über das Land herfallen. Aber so wie jetzt kann es einfach nicht weitergehen, ich sehe überhaupt keine Perspektive, dass das Land durch unsere Besatzung zu Frieden kommt und möchte nicht, dass weitere deutsche Soldaten ihr Leben bei derart schlechten Erfolgsaussichten verlieren. Ich bin allerdings bezüglich der linken Friedenspolitik ein schlechter Ansprechpartner, da ich mich en Detail damit nicht beschäftigt habe und mir entgegen der Parteihaltung durchaus Situationen vorstellen kann, in denen Kriegsführung nötig ist. Ich finde es aber eigentlich toll, dass die Linke sich hierbei so dermaßen quer stellt, weil dadurch die Forderung nach einer viel stärkeren und nicht von den USA angeführten UNO bekräftigt wird, was überhaupt erst die Voraussetzung für einen irgendwie "gerechten" Krieg ist.
Eigentlich wollte ich zu den beiden anderen Punkten auch etwas schreiben, aber da ich als Wessi und überhaupt nicht Radikaler nicht so viel Ahnung von diesen Themen habe (sollte ich zugegeben vielleicht als Wähler), bin ich da mal still. Wenns nach mir geht, wird Vergangenheitsbewältigung großgeschrieben und nicht mit Gruppen zusammengearbeitet, die gewaltbereit sind oder die Demokratie in Frage stellen und diese Haltung ist meiner Erfahrung nach nicht unbedingt eine Ausnahmeerscheinung in der Linken.
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Eine Vergangenheitsbewältigung kann ich in Teilen, aber nur in Teilen, ansatzweise erkennen. Aber das erst 20 Jahre nach der Wende! Ein weiterer Punkt ist Oskar Lafontaine als Vorsitzender. Zumindest solange er den Vorsitz hatte, bis er dann wieder verschwunden ist. Als Minister und Linken-Chef war Lafontaine so der Politiker mit der größten Unglaubwürdigkeit. Er ist dann verschwunden, als man ihn brauchte. Das Gleiche bei Gysi. Als Senator in Berlin ist er einfach abgetreten. Das ist in meinen Augen nicht mehr als Feigheit. Und die Linke bildete mal in Brandenburg eine Koalition mit der SPD. Platzeck und das Land konnten davon nicht profitieren. Wenn ihr Konzept so schlüssig wäre, dann hätte die Linke genug Möglichkeiten das zu beweisen. Sie sitzt in etlichen Kreis- und Landtagen. Hat in vielen Regionen des Ostens so viel Kraft, das sie Dinge mitentscheiden kann. Vielleicht ist es Petra Pau ,als Vizepräsidentin im Bundestag, in der ich eine gute Kraft bei der Linken erkennen kann. Aber das ist leider nicht die Regel. Die Linke wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Ein deutliches Zeichen, wenn du mich fragst.
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Zitat:Original von DiViNo
Das mit mangelnder Intelligenz soll keine Verallgemeinerung sein. Es ist mir durchaus klar, dass auch beim Bund intelligente Leute rumlaufen. Ich sage lediglich, dass der Weg ( nicht die große Karriere ) zum Bund auf geistiger Ebene wohl um einiges leichter ist, als eine Karriere bei Polizei/Bundespolizei. Das schließt ja nicht aus, dass sich trotzdessen viele intelligente Leute bei der Bundeswehr verirren.
Dass ich alle Soldaten für Nazis halte ist deine Interpretation meines Beitrages, nicht meine Sichtweise. Da frag ich mich echt wie du darauf kommst? Diese Unterstellung macht widerum mich sprachlos.
Ich hab lediglich geschrieben, dass ich von Einsätzen der Bundeswehr im Ausland nicht viel halte, aufgrund der eigenen Vergangenheit. Die Bundeswehr sollte das eigene Land schützen, nichts anderes. In diesem Zusammenhang erschließt sich mir der Sinn des Einsatzes in Afghanistan nicht ganz. Ich sehe darin keine Schutzmaßnahme für das deutsche Volk. Aber gut, um das ganze zu relativieren muss man sagen, dass die deutsche Regierung 2001 nach den Terroranschlägen im Affekt gehandelt hat, sofort u.a. militärische Hilfe zugesagt hat. Mit ein wenig mehr Abstand hätte man das vielleicht auch anders gehandhabt, wie z.B. der Irak-Krieg zeigt.
Schlusswort: Ich weiß über die Geschichte meines Landes Bescheid und weiß, dass wir Deutschen für einige der dunkelsten Kapitel der Weltgeschichte zuständig sind, aber trotzdem bin ich ebenfalls stolz auf mein Heimatland. Und das, obwohl ich meinem Land nicht als Soldat diene. Huch, hab ich dir da jetzt auch irgendwelche Worte, die du nie ausgesprochen hast, in den Mund gelegt!? ;)
Ich war einer derjenigen, die sich 2006 gefreut haben, dass man endlich wieder seinen Vaterlandstolz zeigen kann, ohne dass man gleich dumm angeguckt wird. Von daher würd ich mir doch ins eigene Fleisch schneiden, wenn ich diese Leute, die auch stolz sind, als Nazis abstempel. Es geht für mich, wie gesagt, nur darum, dass ich die Beteiligung an diesem Konflikt als sinnfrei erachte. Aber da kommt man halt schwer raus. Man hat 2001 die Hilfe zugesagt und ist nun in diese Gemeinschaft eingegliedert ... Da würde unser Land bei einem Rückzug der Truppen in dieser Gemeinschaft deutlich an Stellenwert verlieren und sowas ist immer sehr schmerzlich.
Habe das Ding mit den Nazis so verstanden, weil du gemeint hast übertriebender Patriotismus, also übertriebender Vaterlandsstolz. Ist vielleicht ein bisschen überspitzt, dass gebe ich zu, aber aus diesem übertriebenden Patriotismus doch rauszulesen. Das es nicht so gemeint war freut mich aber...Ich denke Auslandseinsätze sind nicht prinzipell abzulehnen, beispielsweise sowas wie die Wahl da sicher über die Bühne kriegen oder halt das Patroullieren mit Schiffen ist an sich nicht schlecht und auch gut für die deutsche Außendarstellung. Auch der Afghanistan Einsatz war im Grund erstmal nicht falsch, nur hat man hier den Exit Way verpasst meiner Meinung nach, der eigentliche primäre feind ist doch kaum noch in Afghanistan und das Land wirst du an sich eh nie befrieden können. Wir können versuchen Grundstrukturen darein zu bekommen, aber die Clans wie es Christian so schön sagt werden die Macht danach wieder übernehmen, egal ob wir in 1, 5 oder in 50 Jahren daraus gehen, leider ist das so, aber dieses Land wird nicht demokratisiert, nicht nach westlichen Standard. Auch das du einen gewissen Nationalstolz hast freut mich und die Bemerkung mit Soldat hättest du dir sparen können, aber es gibt ja trotz der dunklen Kapitel viele gute und schöne Sachen.
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Zitat:Original von Pauleta
Soldaten sind Mörder.
Entwicklungshelfer nicht.
Deutsche Soldaten ermorden Menschin in Afghanistan und werden ermordet. Klingt irgendwie fair.
Demnach ist es auch fair, wenn Autofahrer bei einem Unfall zu Tode kommen?
Schließlich töten Autofahrer Menschen und Autofahrer werden beim/ durchs Autofahren getötet. Klingt irgendwie fair.
Vielleicht kein idealer Vergleich,aber meinst du nicht, dass du es dir mit deiner Aussage ein wenig einfach machst?
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Ich glaube es wäre besser, wenn wir das jetzt dabei belassen. Ich und Zar haben ja schon darauf hingewiesen, das diese Äußerung unterhalb der Gürtellinie war. Ich denke, das weiß er auch selber. :winke:
Blubb
Gast
Zitat:Original von Ronald Großpietsch
Eine Vergangenheitsbewältigung kann ich in Teilen, aber nur in Teilen, ansatzweise erkennen. Aber das erst 20 Jahre nach der Wende! Ein weiterer Punkt ist Oskar Lafontaine als Vorsitzender. Zumindest solange er den Vorsitz hatte, bis er dann wieder verschwunden ist. Als Minister und Linken-Chef war Lafontaine so der Politiker mit der größten Unglaubwürdigkeit. Er ist dann verschwunden, als man ihn brauchte. Das Gleiche bei Gysi. Als Senator in Berlin ist er einfach abgetreten. Das ist in meinen Augen nicht mehr als Feigheit. Und die Linke bildete mal in Brandenburg eine Koalition mit der SPD. Platzeck und das Land konnten davon nicht profitieren. Wenn ihr Konzept so schlüssig wäre, dann hätte die Linke genug Möglichkeiten das zu beweisen. Sie sitzt in etlichen Kreis- und Landtagen. Hat in vielen Regionen des Ostens so viel Kraft, das sie Dinge mitentscheiden kann. Vielleicht ist es Petra Pau ,als Vizepräsidentin im Bundestag, in der ich eine gute Kraft bei der Linken erkennen kann. Aber das ist leider nicht die Regel. Die Linke wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Ein deutliches Zeichen, wenn du mich fragst.
Wie gesagt, Vergangenheitsbewältigung würde ich gerne noch größer schreiben. Ich weiß eigentlich gar nicht so viel darüber, wie ich vielleicht sollte, habe aber das Gefühl, dass die SED-Vergangenheit die Linke nicht wirklich daran hindert, heute für eine gute Politik zu stehen. Lieber eine Linke mit SED-Vergangenheitsbewältigungsproblemen, als gar keine Linke.
Zu Lafontaine. Es ist mir völlig schleierhaft, warum dieser Mann für so viele Leute ein rotes Tuch zu sein scheint. Man muss ja ihn persönlich nicht mögen. Aber dieser ganze Unsinn der über ihn in den Medien immer und immer wieder gebetsmühlenartig verbreitet wird -- also Feind der Einheit, Hingeschmissen, Fremdarbeiter -- das wirkt manchmal wirklich wie Gehirnwäsche. Wenn man fair und nicht polemisch sein will, muss man das ganze doch auch mal im Kontext sehen. Er hat Schröder in der Kandidatur unterstützt und sich mit ihm über eine bestimmte sozialdemokratische Politik geeinigt. Nach der Wahl interessiert das Schröder nicht mehr, sagt Basta und Lafontaine hat entgegen seiner Ideale den neoliberalen Kurs einzulegen, oder wie? Hätte er ein paar Wochen nach der Wahl den Kanzler wieder stürzen sollen? DAS hätte die Sozialdemokratie zerrissen. Stattdessen ist er von seinen Ämtern zurückgetreten, um Deutschland so wenig Schaden wie möglich zuzufügen. Und als Vollblutpolitiker und Machtmensch hat er sich jahrelang zurückgezogen. Von wegen feige, das muss man sich erstmal trauen, soviel Schelte wie er dafür zu erwarten hatte. Lafontaine selbst schrieb vor ein paar Jahren, dass er nicht wisse, ob der Schritt der richtige war. Ich weiß es natürlich auch nicht. Aber dass für die Entscheidung selbst nicht mehr Verständnis aufgebracht wird, verstehe ich wirklich nicht. Wir sind doch alle nur Menschen. Genauso wie bei Gysi.. er ist soweit ich weiß zurückgetreten, wegen einer Flugmeilenaffäre.. ich finde es sehr beruhigend, dass es noch Politiker gibt, die solche Konsequenzen aus ihren Handlungen ziehen. DAS ist mutig.
Ok, genug des Wahlkampfs ^^ Ich hoffe man sieht es mir nach, dass ich nun keine Lust mehr habe soviel zu schreiben und legt es mir nicht als Feigheit aus ;)
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An sich hätte ich schon noch ein paar Fragen an Alle, die sich aus der politischen Einstellung heraus begründen:
Welche Partei hat das beste Wahlprogramm gemessen an der eigenen Zugehörigkeit?
Welchen Politiker bzw. Politikerin vertraut ihr?
Gibt es überhaupt noch Vertrauenspersonen?
Als Vertrauensperson empfand ich bei der SPD die leider schon verstorbene Regine Hildebrandt. Sie war eine der wenigen, die eben nicht geschwiegen haben und davon gelaufen sind, wenn es mal unangenehm wurde. Sie hat ihre Meinung gut und stark vertreten können in einer von Männern dominierten Umgebung. Hildebrandt war für viele im Osten ein wichtiger Bezugspunkt zur SPD. Solche Leute fehlen heute einfach.
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Kinders, etwas viele und lange Beiträge.
@ Zar:
Das Bundesverfaßungsgericht hat mehrmals die Aussage "Soldaten sind Mörder" legitimiert. Immer.
Und dass es sich hierbei primär um Polemik handelt, die keienrlei ANspruch auf juristische Exaktheit erhebt, sollte eigentlich auch klar sein.
Und ich befürworte weder die Todesstrafe noch Auge um AUge, aber dieses elendige rumgeheule wegen den Deutschen Soldaten finde ich selten dämlich. Täglich verhungern tausende Kinder, unschuldig, und das interessiert hier niemanden. Täglich sterben in Afghanistan zivilisten, gerne auch mal durch Deutsche Bomber, und auch da kräht keiner. ABer Wenn dann Soldaten, die in einer bewussten Entscheidung, die im übrigen per se dem Grundgesetz entgegen steht(Deutschland darf keinen Angriffskrieg mehr führen...), sich entscheiden in Afghanistan zu kämpfen, und dort eventuell Menschen umbringen(was natürlich auch niemanden interessiert), sterben, dann ist plötzlich ganz Deutschland am Trauern. Und das kotzt an. Der Deutsche Soldat ist keinen DEUT mehr wert als die tausenden anderen Toten auf Westlicher Seite und als die tausenden Toten in Afghanistan.
Und er verteidigt auch nicht Deutschland, er beteiligt sich an einem Auslandseinsatz der bundeswehr, der mir sowas von am Arsch vorbeigeht.
Und im krieg sterben Menschen, das mag betrauert werden, aber anders als zivilisten sind Soldaten im krieg genauso Täter wie Opfer und wer Sodlat wird, stirbt halt eventuell im Kugelhagel. Wem das davor nicht klar war, dem ist eh nicht zu helfen.
Das ist aber halt die typische billige Patriotismus oral. Deutsche Soldaten bekommen ein heldenbegräbins und da trauern wir ganz dolle, aber die verhungernden kinder, die anders als die Soldaten wirklich Opfer sind, die interessieren uns nicht.
DAs mit dem klingt fair war zugegebenermaßen etwas provokativ und doof...
Ändert aber nichts daran, dass Deutsche genauso morden wie die Taliban, und hier(oder im Bundeswehrthread) wird dann das morden der deutschen Soldaten auch noch als zum damaligen zeitpunkt richtige Entscheidung dargestellt.
Zur Linken:
Angela Merkel war in der FDj und aht in Moskau studiert.(und jetzt erzähle mir niemand, dass man als Oppositioneller nach moskau darf)
Und auch ansosnten sollte sich jeder klar machen, dass JEDE Partei im Osten 0,0 Vergangenheitsbewältigung betrieben hat. Im Osten regierte ein "Blockparteienkartell", in dem auch die CDu und alle anderen Parteien vertreten waren. Jede Partei war dort in der Legislative eingebunden, und keine Partei hat danach auch nur eine Sekunde damit verbracht, sich selbst zu geißeln.
Ansonsten ist die Linke gerade im Westen eine gewerkschaftspartei, im Kontext der klassischen SPD, und abgesehen vom verhältnissmäßig irrelevanten Kommunistenflügel einfach nur eine Sozialdemokratische Partei.
Und die Arbeitsmarkt Debatte um HArtz IV ist doch wieder genau derselbe Blödsinn wie immer. Hartz IV ist ein groteskes konstrukt, das Gott sei DAnk auch vom BVG abgesägt wurde. Und HArtz IV hilft dem Arbeitsmarkt, kalr, weil wo sonst bekommt ein Arbeitgeber Arbeitskräfte für 1 Euro pro Stunde?
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Mit der FDJ hatte das nichts zu tun. Wenn man Jung- oder Thälmann Pionier war, ich war Jungpionier, dann war man nicht automatisch in irgendeiner Partei. Man ist sicherlich dann später mehr oder weniger dazu gedrängt worden. Blockparteienkartell - nee regiert haben die Leute in Wandlitz vom ZK und Politbüro. LDPD als Blockpartei hat nichts zu sagen gehabt. Die Volkskammer und der Ministerrat waren ein Witz. Und die SPD und CDU haben doch ihre Vergangenheit im Osten aufgearbeitet. Dazu fällt mir die Gründung der Stasiunterlagen-Behörde ein.
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So erstmal, sei doch froh das mal wieder was los ist in The World zum Thema Politik, wie lange hatten wir das schon nicht mehr?
Nun aber mal wieder meine Meinungen. Der Einsatz als solcher ist ein Bündnisfall und warum ist man in einem Bündnis wenn man nicht seinen Bündnispartner unterstützt, das ganze Angriffskrieg zu nennen na ja ich weiß ja nicht.
Das die Leute trauern um ihre eigenen Soldaten kotzt dich an? Das ist vielleicht etwas was man als deutscher Bürger noch lernen muss, der Umgang mit Militär und Tod ist nicht leicht und ich will auch gar nicht sagen das er leicht wird, trotz allem kann ich die Trauer um eigene Kameraden, Landsleute etc. verstehen, die im Krieg in den sie vom Bundestag geschickt wurden getötet wurden. Das man dem Einsatz in der heutigen Form negativ entgegen steht kann ich verstehen, wie ich schon geschrieben habe, das eigentliche primäre Ziel war doch mal Al Quaida zu finden und sie Richtern vorzustellen, bzw sie zu vernichten. Dies hat ja schon selber nicht geklappt und Al Quaida ist eigentlich so gar nicht mehr in Afghanistan. Jetzt hat man sich in Kämpfe verstrickt und hat keine Exitstrategie, die es in Zukunft schon geben sollte, aber das nur nebenbei. Der Einsatz sollte nicht ewig weiter gehen, weil er auch nie zu Erfolg führen wird. Glaube mir das du sterben kannst dort geht dir oft genug durch den Kopf und das nicht erst wenn du wie GreatOne weißt das du hin musst, bzw. dort bist sondern auch wenn du darüber nachdenkst was passiert.
Zu der Sache mit Morden. Ich weiß ja das du von militärischen Dingen nicht so Einblick haben kannst. Aber ein Tanklaster in Terroristenhand ist eine gefährliche Waffe, dass sie sich auf den Rückzug befunden haben zählt hier aber nicht, dass sie es nicht einsetzen würden, es ist nur eine taktische Neuordnung um die Waffe in anderer Stelle wieder neu einzusetzen. Dementsprechend von Notwehr zu sprechen ist vielleicht nen bisschen übertrieben aber es war eine Gefahrenabwehr. Das dabei zivile dabei waren, war zu dem Zeitpunkt für ihn wohl gar nicht so ersichtlich, dementsprechend dann also der Befehl, der für die Gefahrenabwehr und die Vernichtung feindlicher Taliban gedacht war. Das dabei Zivile gestorben sind ist nicht schön, aber das war zu dem Zeitpunkt so nicht ersichtlich...Dann von Mord zu reden, na ja ich weiß ja nicht...
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