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Entwicklung der WWE
#21
Pauleta spricht also damit den Punkt Glaubwürdigkeit des heutigen Wrestlings an. Kam zwar oben schon das ein oder andere Mal etwas durch, aber natürlich muss auch beim Pro Wrestling ein gewisser Grad an dieser Glaubwürdigkeit da sein, sonst verliert man ganz klar das Standing und das ist ebenfalls ein großes Problem!

Ich hab mir eben Lockdown angesehen und hier gibt es eben noch das Blading und den ein oder anderen Unprotected Chairshot. Natürlich ist das glaubwürdiger, denn wer würde schon mit einem Stuhl in der Hand eher auf den Rücken, statt auf den Kopf schlagen und danach gibts eben auch mal eine Platzwunde. Das gehört zum "Kampfsport" dazu und sollte beim Pro Wrestling eben nicht einfach ignoriert werden. Man hat es ja jetzt bei der letzten RAW mit Lesnar und Cena gesehen. Es gab Schläge und dann eben auch mal eine blutige und dicke Lippe. Das passiert eben, wenn zwei Leute aufeinander einprügeln und sollte nicht einfach ignoriert werden. Da gebe ich dir vollkommen Recht!
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#22
Dem kann ich auch völlig zustimmen - hab ich auch oben erwähnt.
Vor allem diese ständigen Chair Shots auf den Rücken sind einfach so lächerlich. Ich verdrehe immer wieder die Augen, wenn es gefühlt 10 davon am Stück gibt.
Vor allem im Zusammenhang mit einem Sledgehammer der gegen den Kopf eingesetzt wurde (WM HHH vs Taker), war das irgendwie urkomisch. Meinem Gegner mit einem Hammer auf den Kopf zu schlagen ist okay - aber bloß kein Stuhl nehmen. Doof

Ein weiteres Problem, das ich oben noch "vergesesn" habe ist folgendes:

Heel-Face Verhältnis
Ich meine hier nicht einmal das Verhältnis wie viele Wrestler/Roster Heel und Face sind. Das ist im Grunde ausgeglichen. Das Problem ist oft die Darstellung der Heels. Bzw. noch weiter, das man einfach keinen Heel mehr hat, wie ihn Vince McMahon damals verkörperte. Ich muss sagen, dass ich ihn als einen der größten Heels aller Zeiten bezeichnen würde: Absolut überzeugend am Mic, tolle Mimik, absolut glaubwürdig und einfach großartig fies. Wie habe ich ihn zu meiner Markzeit gehasst. DAS geht in letzter Zeit der WWE eindeutig ab. Vince war ja auch quasi Jahrelang in dieser Rolle, als Vince etwas weg war, war es Bischoff als RAW GM - man hatte immer jemanden den man aus tiefster Seele hassen konnte.
Wie ich schon oben erwähnte: Wir hatten auch tolle Heels in der Vergangenheit, aber irgendetwas fehlt diesen eben um sie hundertprozentig zu hassen. Beim Wrestler braucht es z.B. ein Stable, das alles und jeden fertig macht. Beim Manager/GM braucht es halt wieder einen Mr. McMahon Charakter. Ich denke, man versucht mit Johnny Ace so jemanden aufzubauen, ich hoffe aber, dass ein Triple H, wenn er die Company mal komplett übernimmt, das wird, was Vince Ende der 90er/Anfang des letzten Jahrzehnts war.
Natürlich bräuchte es dann auch wieder einen, der der Gegenpol dazu wäre.
Das ein CM Punk das perfekt beherrscht hat man in den Segmenten im Sommer gesehen. Genau darum waren sie auch so großartig: Es wehte ein Hauch von Attitude durch die WWE. Diese Segmente sind nicht umsonst meine persönlichen meist gesehensten Segmente der jüngeren WWE Vergangenheit!
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#23
Nochmal bezüglich der Glaubwürdigkeit.
Wenn man sich die Matches der Gegenwart anschaut, dann hat man einfach nicht den Eindruck, dass sich die zwei Leute prügeln, sondern dass da zwei Akrobaten ihre Choreographie vorführen. Und das ist vielleicht nichtmal eine neuere Entwicklung.
nehmen wir mal einen Superplex. Der Gegner sitzt voll wehrlos am Turnbuckle(sonst würde er die Aktion ja abwehren) und nachdem dann der Superplex angesetzt wurde steigt er brav in Erwartung des Superplex aufs Top Rope. Und das Schauspiel wiederholt sich jedesmal und es bleibt völlig unklar, warum derjenige nicht sitzen bleibt, so erschöpft wie er ist und in Anbetracht dessen, dass er dann auch keinen Superplex einstecken müsste. Und das sieht doch jeder am TV.

Ansonsten hab Ich schon etwas das gefühl, dass man wieder mehr wert auf Wrestler legt. Also so richtige.
man bedenke, dass mit CM Punk und daniel Bryan die 2 besten Wrestler Titelruns hatten, und im Vergleich zur jüngeren vergangenheit sogar ziemlich lange. Chris Jericho war der Top Contender.
In der Summe könnte man zusammenfassen, dass drei der besten Wrestler momentan die vier möglichen Spots im Titelgeschehen einnehmen, und als Runner Up folgt dann Del Rio.
Auch wenn er hier nicht gerade besonders gut ankommt, finde Ich dass Del rio Matches logisch und damit glaubwürdig sind. Er bereitet das gesamte match seinen finisher vor, methodisch und plausibel.

Die spannende Frage, die sich für die WWE Verantwortlichen stellt ist letztlich, wie mit dem internet, den sozialen Netzwerken und der ungewollten transparenz umzugehen ist.
Nehmen wir doch mal das Punk Beispiel. Sicherlich hätte man seine Abstinenz in die Länge ziehen können, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das geheim geblieben wäre ist äusserst gering.(Müsste man mal nachschauen, ob nicht schon die eine Woche "zu viel" war)
Und so verhält es sich mit vielem. Dass Jerichos Comeback relativ überraschend kam, war schon eine extreme Leistung, dass aber der weitere Verlauf überraschend bleibt ist unmöglich. Aber unumgänglich. Sind wir mal ehrlich. Überraschung und Unvorhersehbarkeit ist doch integral für die WWE und genau deswegen ist es doch auch logisch kurzfristig auf die Vorhersagen der Smarks zu reagieren.
Das ist der nachteil des Internet. Alles wird online diskutiert, vorhergesagt und damit die WWE ihren größten Trumpf, die Spannung, erhalten kann, muss sie zwangsweise konsequent "falsch" booken, da das richtige Booking jedesmal schon vorhergesagt wird.
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#24
Ein weiterer Gedanke, der mir heute gekommen ist:

Kommentatoren
Wenn es viele Faktoren gibt, die ein technisch überragendes Wrestlingmatch legendär machen, dann muss man sicher Kommentatoren und Crowd erwähnen.
Vor allem erstere haben in den letzten Jahren leider abgebaut. Ein Jim Ross fehlt wirklich an allen Ecken und Enden, doch wenn er dann mal da ist, ist er auch nicht mehr das was er mal war.
Genauso Lawler, der gefühlt 100% seiner Intensität eingebüßt hat. Lediglich beim lüsternen Kommentieren der Diven ist er noch ganz vorn dabei. Ein Michael Cole verkörpert zwar ein recht guten Heel, ihm fehlt aber irgendwo auch die Möglichkeiten sich richtig in ein Match reinzusteigern. Die beste Kommentatorenleistung war einmal mehr bei MITB 2011, Punk vs Cena.
Doch dies war ein seltener Lichtblick.
Wie wenig den Kommentatoren mittlerweile auch zugetraut wird, ist eben die Tatsache, das man ihnen nicht mehr zutraut große Comebacks noch größer zu machen. Ein Beispiel ist hier definitiv die Rückkehr von The Rock oder auch das Comeback von Chris Jericho. Bei Lesnar gab es mal wieder einen Kommentar, der auch nicht schlecht war.

So wie es sein sollte(ab ca. 13 Minuten):
[YOUTUBE]KAhivIwaN-4&feature=related[/YOUTUBE]
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#25
Zitat:Original von Pauleta
man bedenke, dass mit CM Punk und daniel Bryan die 2 besten Wrestler Titelruns hatten, und im Vergleich zur jüngeren vergangenheit sogar ziemlich lange.

Hängt für mich mehr damit zusammen aus der Not eine Tugend zu machen.
Niemand anderes vorhanden für den Titel, also rücken die letzten die was können nach.
Viel Auswahl ist nicht, Mangel an etablierten Talenten.

Zitat:Alles wird online diskutiert, vorhergesagt und damit die WWE ihren größten Trumpf, die Spannung, erhalten kann, muss sie zwangsweise konsequent "falsch" booken, da das richtige Booking jedesmal schon vorhergesagt wird.

Denke kaum das es damit was zu tun hat. Höchstens was den Zeitpunkt eines Comebacks betrifft.
Normale Matches usw da hat kein WWE Mitarbeiter die Zeit sämtliche Foren zu durchsuchen wo denn nun die Meinung liegt, dass glaub ich nicht.
Fehlt einfach nur am Verstand in den WWE Köpfen, um es mal milde auszudrücken.


Zitat:Original von Light
So wie es sein sollte(ab ca. 13 Minuten):

Mir kams so vor das solch hysterisches kommentieren seit PG-Zeiten nahezu verschwunden ist.
Wo soll die Spannung auch herkommen, wenn es im Match nicht viel spannendes zu kommentieren gibt?
Den Kommentatoren ist dabei bestimmt genauso langweilig wie uns.
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#26
Moin Moin,

habe mich heute dazu entschlossen mich bei diesem Forum anzumelden, da die anderen Foren leider von Usern bevölkert werden, welche sich ausschließlich mit Spoilern und Flamen beschäftigen und zwar 24/7/365

Diesen Beitrag hier habe ich mir sehr interessiert durchgelesen und kann in großen Teilen nur zustimmen. Die Wrestling Scene (damals WWF + WCW) verfolge ich mit kleinen Unterbrechungen seit 1992.

Diese Zeit war meiner Meinung nach 3 Personen / Gruppen geprägt:

1) The Ultimate Warrior
2) Bret Hart
3) Legion of Doom (Hawk + Animal)

Es gab zwar schon Lengenden wie Ric Flair, Macho Man und Hulk Hogan aber mit diesen Wrestlern konnte ich mich noch nie anfreunden.

Einen Undertaker gab es ebenfalls. Diesen habe ich bewusst nicht oben aufgeführt, da er damals noch nicht so im Fokus stand wie heute.

Mit feude erinnere ich mich an die völlig überdrehten Promos der damaligen Wrestler, welche ausschliesslich in Form eines Interviews stattfanden. Eine meiner Meinung nach sehe gute Promo war die Fehde zw. Papa Shango und dem Warrior.

http://www.youtube.com/watch?v=U7XkkSRT65s

Ich weiss, dass die meisten Fans über sowas nur müde lachen würden. Ich fand das damals einfach nur genial und alsolut faszinierend. (Gut, ich war damals auch erst 10 Jahre alt und durch visuelle Effekte sehr leicht beeinflussbar)

Die Jahre gingen ins Land und das Wrestling veränderte sich.

Zeitsprung 1997
Es sind 5 Jahre vergangen und die Wrestlingwelt hatte sich etwas verändert...die Wrestlingwelt versuchte komisch zu werden.
Bestes Beispiel...ein Match Mini Goldust vs Mini Vader..
Langsam fragte ich mich, was das eig alles soll...es wurde langweilig... Immer mehr "komische" Gestalten wurden eingeführt.
Aber es gab leichte Lichtblicke...

Hunter Hearst Helmsley, Ken Shamrock, Steve Austin und Mankind waren meine Lichtblicle. Diese Charaktere konnten mich noch gut unterhalten noch ein Lichtblick waren die Monday-Night-Wars. Die WWF und WCW lieferten sich knallharte TV Duelle.

Der Rest war Beiwerk, mehr nicht...dieses bemerkte auch die WWF und was kam? Meiner Meinung nach die geilste Zeit der WWF die ich erlebt habe..die Ättitude Ära jene Zeit nach der ich mich zurücksehne.

Stone Cold Steve Austin, D-Generation-X, Worker legen sich mit den Bossen an, es wurde geflucht ohne ende und es floss Blut.

Ich wurde älter und das Wrestlingentertainment wurde auch älter und erwachsener das gefiel mir am Besten!

Zeitsprung heute 2012

Die WWF befindet sich in der PG-Ära...Keine Schimpfworte...wenig bis kein Blut...

In letzter Zeit mehren sich die Comebacks von Stars aus der Glanzzeit der WWE.

1) Kurzcomeback: Diesel / Kevin Nash
2) Y2J
3) Mick Foley
4) Botch Lesnar (syr, ich habe eine starke Abneigung gegen Lesnar)

- Die Matches...werden vom vielen gerde in den Schatten gestellt. Es gibt mehr Redezeit wie Ringzeit.

- Es gibt sehr viele Squash Matches und Neulinge / Comebacker werden als völlig overpowered dagestellt.

- Qualitativ hochwertige Storylines? Eher nein. Dank der Generation Online wird alles im Vorfeld gespoilert und nimmt somit die Luft raus. Die Fehde zwischen Punk und Y2J ist ebenfalls nach 2 Wochen öde...CM Punk bestreitet ein Match und am Ende kommt Y2J und überschüttet ihn mit a) Bier oder b) Schnaps...

- Sollte es mal keine Storyline geben...Kein Problem, die WWE greift zu ihrer Eierlegendenwollmilchsau: John Cena, frei nach dem Motto --> Keine Storyline --> Cena macht das schon. Bestes Beispiel ist die aktuelle wannabe Fehde Cena vs. Botch Lesnar

- Qualität der Matches? Leider sehr wenige. Das WrestleMania Match Punk vs. Y2J mag eine Ausnahme sein. Der rest war Mainstream und langweilig bzw. im Falle von The Undertaker vs. HHH mit special Referee Shawn Michaels alles schon mal gesehen.
Technisch gute Wrestler wie D. Bryan bekommen nach dem Titelgewinn ein ätzendes Gimmik verpasst und er bestreitet Matches welche vom Niveau knapp unterhalb der Grasnarbe liegen...

- Comebacks? Definitiv zu viele in zu kurzer Zeit ich hab die Befürchtung, dass es bald wieder so ein Match geben könnte!
http://www.youtube.com/watch?v=U5JETjzLAEg

Qualität des Matches grottig...Reaktion der Crowd --> Pfeifkonzert

Das Problem ist aber nicht die Entwicklung der WWE

Das Problem ist, dass die Zuschauer älter werden und die WWE darauf reagieren musste. Die neue Zielgruppe damals waren die "Teenager" diese sind jetzt aber auch wieder älter geworden. Deshalb hat die WWE auch schon reagiert. Es fliesst wieder Blut! Die WWE befindet sich in einem natürlichen Kreislauf, da die WWE ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen ist. Genau aus diesem Grund nutzt die WWE eben auch die Medien der jetzigen Generation Online...Twitter und Facebook. Kann man es Ihr verdenken? Irgendwie nicht. In ein paar jahren befindet sich die WWE eben wieder in den "Monday Night Wars" nur eben diesmal mit der TNA. Dieses scheint mir irgendwie unausweichlich. Was darauf folgen wird, ist ein reload der Attitude Ära. Es sind schon die ersten Anzeichen zu sehen...Die Stars joinen TNA danach WWE und wieder TNA...

Beispiel Kevin Nash: Erst TNA, dann WWE und was liest man, er überlegt wieder einige Zeit für TNA zu wrestlen, da es ja vor der Haustür liegt oder nehmen wir Ric Flair. Es kursieren die Gerüchte, dass Flair ebenfalls wieder der WWE joinen wird. NUr hoffe ich nicht als Wrestler, sondern als Showmanager...aber das sind nur Vermutungen.

Ich kann nur eins sagen, die WWE hat sich nicht verändert. Nur die Zuschauer. Die WWE ist in einem Kreislauf gefangen aus der sie sich nicht befreien kann.

PS: Solche Threads hab es damals auch schon, nur wurden diese nicht online ausgetragen, sondern auf dem Schulhof oder per Brief LOL

Sry für die riesige Textwand
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#27
Wow, das ist doch mal ein erfreulicher Einstieg eines neuen User's. Weiter so und Willkommen am PB. :winke: Daumen hoch

EDIT: Villeicht willst du dich hier etwas genauer vorstellen. :winke:
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#28
@Barney-Gumble

Das ist das Problem vieler Firmen, anderseits die alten Konsumenten bei der Stange zu halten und einerseits den Markt für neue Kunden zu erschließen. Das ist immer eine Gradwanderung und kann in einem unsystematischen Mischprodukt enden. Aber da die WWE 3/4 House shows hat, wäre es mMn durchaus möglich alle Konsumenten mit System zu bedienen.
WWE vs TNA New Monday Night Wars wäre natürlich Klasse, aber das könnte sich wirklich noch ein paar Jährchen ziehen bis es eintritt. Die TNA müsste mal wirklich pushen oder die WWE alles versauen, so das beide auf ein annähert gleichen Level kommen. Wirtschaftlich gesehen.
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#29
Ein Monday Night War ist aktuell ausgeschlossen. Hat man ja kurzzeitig mal versucht, als Hogan zu TNA kam, aber auf Dauer keine Chance. Erstens fehlt TNA dazu das Geld und zweitens auch die Zugpferde. TNA hat eine wöchentliche Wrestlingshow mit Stammpublikum, aber wenn man sich die Besucherzahlen der Shows außerhalb von Orlando ansieht, dann kann man gleich sehen, das da noch Welten fehlen. Dazu noch die miserablen PPV-Verkaufszahlen!

TNA hat Glück, dass man einen guten Sponsor im Rücken hat, der die Kosten aktuell noch deckt, bzw. auffängt, aber wenn der weg ist, dann sehe ich einfach schwarz, weil TNA sich selbst nicht stemmen kann im Moment.

Dazu kommt, dass das Wrestling an sich eher einem Abwärtstrend unterliegt. Klar, man hat mit Wrestlemania einen neuen Rekord erzielt, aber dafür verzeichnen alle anderen PPV´s einen klaren Rückgang und das seit Jahren! Somit ist das Wrestling selbst nicht mehr so attracktiv wie damals, als man einen riesiegen Boom hervorgerufen hatte.

Das alles sind Faktoren, die man sicher berücksichtigen muss, damit ein künftiger Monday Night War möglich wäre, was aber in weiter ferne liegt!!!
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#30
Zitat:Original von Double F
...

Dazu kommt, dass das Wrestling an sich eher einem Abwärtstrend unterliegt. Klar, man hat mit Wrestlemania einen neuen Rekord erzielt, aber dafür verzeichnen alle anderen PPV´s einen klaren Rückgang und das seit Jahren! Somit ist das Wrestling selbst nicht mehr so attracktiv wie damals, als man einen riesiegen Boom hervorgerufen hatte.

Das alles sind Faktoren, die man sicher berücksichtigen muss, damit ein künftiger Monday Night War möglich wäre, was aber in weiter ferne liegt!!!

Absolutes Agree!

ABER Diese Entwicklung gab es früher schon einmal. Die Zuschauer gingen zurück und zu Wrestlemania gab es Zuschauerrekorde. Ein weiteres "Problem" der aktuellen WWE ist,
dass es einfach zu viele PPV gibt. Beinahe jeden Monat eine PPV.
Das ist einfach zu viel. Es ist klar, dass die Motivation der Käufer da zurückgeht. Es wird eben selektiv gebucht.

Die typische Auswahlt für 2012 (nur noch kommende PPV)
--> Fettgedruckte habe / werde ich buchen <--

April --> Extreme Rules
Mai --> Over the Limit
Juni --> No Way Out
Juli --> Money in the Bank
August --> Summerslam
September --> Night of Champions
Oktober --> Hell in a Cell
November --> Survivor Series
Dezember --> TLC

So wie ich macht das bestimmt jeder. Er selektiert die PPV nach seinen persönlichen Interessen.

Die PPV sind so dicht gedrängt, dass sich eine Storyline gar nicht erst richtig entwickeln kann, da sie in der nächsten PPV ja berücksichtigt werden muss!

Machen wir mal einen Zeitsprung

Wir schreiben das Jahr 1994 (eines meiner liebsten WWF-Jahre)
Welche PPV gab es?

Januar --> Royal Rumble
März --> Wrestlemania 10
Juni --> King of the Ring
August --> Summerslam
November --> Survivor Series

Das wars! Mehr gab es nicht. Die Storylines konnten sich über mind. 2 Monate entwickeln. Der Zuschauer wurde richtig heiß gemacht auf das nächste PPV!

Wie ist es heute?
Die WWE hetzt sich von Monat zu Monat zu einer PPV. Da ist es logisch, dass die PPV-Ratings sinken.
Das Produkt PPV ist zu inflationär vorhanden! Eine Verknappung des PPV-Kalenders wäre ratsam! Doch wo kann man den Rotstift ansetzen?

Nehmen wir z.B. Money in the Bank...diese PPV könnte man ohne weiteres streichen...einfach wie früher ein zusätzliches Match bei Wrestlemania das wars.

Wenn man genauer drüber nachdenkt, könnten ohne weiteres noch mehr PPV gestrichen werden.

Das Produkt PPV muss einfach künstlich verknappt werden um das Interesse und die Neugier der Zuschauer oben zu halten!

Mal sehen wie es weitergeht mit der WWE. Ich sehe es leider eher pessimistisch, da die WWE einen Weg eingeschlagen hat, der mir persönlich nicht schmeckt.
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