04.09.2007, 19:53
[Bild: http://www.wwf4ever.de/ufcposter/UFC75.jpg]
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Am Samstag findet UFC 75-Champion vs Champion aus der O2 Arena in London, England statt. Etliche Jahre haben MMA Fans darauf gewartet, jetzt wird es endlich zu einem UFC vs PRIDE FC Title Unification Fight kommen. Zwar ist PRIDE FC schon Tod, und werden am Samstag im Prinzip zwei ehemalige PRIDE FC Fighter aufeinander treffen in Quinton Jackson und Dan Henderson, dennoch wird es ein historischer Fight in der MMA Geschichte sein, wenn beide 205 Pounds Title vereint werden! Zwar wird es noch andere Light Heavyweight Champions im MMA geben ausser der UFC Version, jedoch wird ab Samstag der UFC Title der mit abstand Prestigetraechtigste Light Heavyweight Title im MMA sein. Zumal die Title Unification um den 205 Pounds Title ja nur der anfang sein soll, und die PRIDE FC Lightweight, Welterweight und Heavyweight Title folgen sollen. Aber nicht nur der Main Event verspricht ein guter Fight zuwerden, sondern auch die weitere Card hat einige interessante Fights zu bieten, kommen wir also nun zum Preview der UFC 75-Champion vs Champion Card.
-Lightweight Fight:
Dennis Siver (10-4-0) vs Naoyuki Kotani (17-6-5)
Hier treffen zwei Fighter aufeinander die in ihrem UFC Debut zuletzt verloren. Naoyuki Kotani gab bei Fight Night 9 sein UFC Debut, und verlor gegen Thiago Tavares. Kotani verlor zwar klar den Fight, konnte aber Tavares eine Decision abringen, und verkaufte sich besser als ich dachte. Dennis Siver gab dagegen bei UFC 70 sein UFC Debut, und verlor gegend en Franzosen Jess Liaudin. Siver machte damals einen Fehler, und Liaudin nutzte das aus um mit der Armbar zugewinnen. Hier haben wir einen aehnlichen Fight vom Style wie schon bei Liaudin vs Siver, nur das Siver nun in der Lightweight Division antretten wird, anstatt in seinem Debut noch in der Welterweight Division. Siver ist ein guter Kickboxer und ein solider Judoka, und das er nun in der 155 Pounds Klasse antritt denke ich wird ihm helfen, und staerker machen. Gegen Liaudin zeigte Siver wiedermal das er grosse Probleme auf dem Boden hat, und wenn Liaudin ihn zur Aufgabe bringen kann, dann kann das auch Kotani. Kotani ist ein guter Submission Fighter, der jedoch immer grosse Probleme hatte wenn es gegen bessere Gegner ging, sein letzter Fight (UFC Debut) war fast schon sein bester Fight seit Jahren denn ich von ihm sah. Kotani`s Schwaeche ist sein Standup, und das man ihm ein weiches Kinn nachsagt. In diesem Fight wird es vorallem darauf ankommen wer seine Taktik durchbringt. Schafft es Siver den Fight im Standup zuhalten, kann er Kotani als Sandsack benutzen. Wird Kotani denn Fight aber auf den Boden bringen, kann es sehr schnell vorbei sein. Ich denke das zweiteres eintreffen wird, und denke das Kotani entweder ueber Submission oder Decision gewinnt.
Tipp: Naoyuki Kotani durch Submission in der ersten Runde
-Welterweight Fight:
Jess Liaudin (11-8-0) vs Anthony Torres (5-0-0)
Urspruenglich sollte Anthony Johnson auf Jess Liaudin treffen, doch der verletzte sich an der Schulter und so sprang Anthony Torres ein. Der TUF2 Teilnehmer Anthony Torres selbst hat seit zwei Jahren immer wieder schwere Verletzungen gehabt. So sollte er bei UFN 3 im Fruehjahr 2006 gegen Melvin Guillard antretten, aber verletzte sich am Knie. Bei der Fight Night 6 im Sommer letzten Jahres gab er dann sein offizielles UFC Debut und besiegte klar Pat Healy. Doch dann kam wieder eine Verletzung dazu die ihn zu einer langen Pause zwang, bevor er nun endlich nach einem Jahr Pause wieder ins Octagon zurueckkehrt. Torres ist ein guter BJJler, der gegen Healy zeigte das er auch Knockout Power hat. Sein Gegner Jess Liaudin gab bei UFC 70 sein erfolgreiches UFC Debut als er Dennis Siver besiegte. Liaudin ist ein solider Thai Boxer der jedoch es bevorzugt auf dem Boden zu kaempfen. Auf seinen Fight bereitete sich Liaudin diesesmal bei Team Quest in California vor, ua mit Jason Miller der sein Cornermen hier sein wird. Liaudin hat sicherlich die Erfahrung auf seiner Seite, zudem ist Torres im Prinzip die letzten zwei Jahre fast dauernd verletzt gewessen. Dennoch sehe ich Torres als der Favorit indem Fight. Ich halte ihn fuer den besseren Grappler und Standup Fighter, und denke das er Liaudin entweder ausknocken wird, oder ihn zu Boden bringt und dort zur Aufgabe bringt.
Tipp: Anthony Torres durch TKO in der dritten Runde
-Lightweight Fight:
Gleison Tibau (14-4-0) vs Terry Etim (10-0-0)
Hier haben einen sehr interessanten Lightweight Fight zwischen zwei aufstrebenden jungen Fightern. Dem 21 jaehrigen Terry Etim gelang bei UFC 70 ein beeindruckendes UFC Debut, als er Matt Grice zur Aufgabe brachte und den Submission of the Night Award bekam, nachdem Grice ihn zuvor bestimmte. Vor seinem UFC Debut trainierte Etim dann noch mit dem Renevacao Fight Team unter Marcio Cromado, und ihm gelang der 9 Submission Sieg im 10 Fight. Dennoch sollte man sich nicht taeuschen lassen, Etim ist mehr ein Standup Fighter als ein BJJler, seine Gegner versuchen nur ihn staendig zu Boden zubringen weil sie im Standup schwer gegen ihn bestehen koennen, und dort schafft Etim dann die Submission. Etim ist mit 185cm ein Riese unter den Lightweights, und das kombiniert mit seinem Muay Thai Background (unter Colin Heron) macht ihn zu einem gefaehrlichen Gegner. Der 23 jaehrige Gleison Tibau vom ATT bestritt schon drei UFC Fights, in seinem Debut verlor er knapp gegen Nick Diaz, konnte dann jedoch zuletzt Jason Dent und Jeff Cox klar besiegen. Tibau ist ein guter Wrestler und ebenfalls natuerlich ein guter BJJler. Im Standup ist Etim sicherlich derjenige mit Vorteilen, nicht nur was die Reichweite sondern auch die Technik anbelangt. Tibau wird sicherlich versuchen den Fight auf den Boden zubekommen, wo er mit seiner physischen staerke und seinem Wrestling den Fight bestimmen kann. Was das BJJ anbelangt sehe ich beide relativ gleich, mit Vorteilen vielleicht fuer Tibau. Beide Fighter passen denke ich sehr gut zusammen vom Style, und ich erwarte einen sehr spannenden und knappen Fight. Tibau traue ich es zu das er ueber Decision gewinnt, aber ich traue es Etim auch zu das er den TKO im Standup schafft. Am ende tippe ich auf Gleison Tibau ueber Decision.
Tipp: Gleison Tibau durch Decision
-Light Heavyweight Fight:
Tomasz Drwal (14-1-0) vs Thiago Silva (10-0-0)
Chute Box Fighter Thiago Silva gab bei UFC 71 sein UFC Debut, aber konnte nicht viel zeigen. Irvin schlug dreimal zu, Silva ging zurueck, ging dann in den Clinch und versuchte sich am Takedown bei dem sich Irvin verletzte und der Fight abgebrochen werden musste. Silva hat gutes BJJ (BJJ Black Belt), und ein gutes G&P auf dem Boden, aber wie viele Brasilianer denkt er in erster Linie das er ein Brawler ist. Wie man schon des oefteren sah, ist er sehr aggresiv, ungestuem, und extrem offen fuer den Konter. Von seinem Gegner Tomasz Drwal habe ich bisher nur ein Highlight Video gesehen, und darauf sollte man sich keine Meinung bilden, weil in einem Highlight Video werden natuerlich nur die besten Szenen zusammen geschnitten. Drawl trainiert bei Pawel Nastula, und gilt als einer der besten 205 Fighter in Europa. Er soll solides BJJ haben, aber vorallem gutes Striking, eine gute Kondition und soll ebenfalls sehr aggresiv sein. Wenn Drwal auch nur halbwegs sogut ist wie von vielen gesagt wird, und Silva in seiner typischen Brasilianischen Mentalitaet erstmal das ganze im Standup austragen will, dann wird ihn Drwal sehr schnell ausknocken so offen wie Silva immer ist. Ansonsten sollte einer der beiden sich dazu entscheiden den Fight auf den Boden zubringen (in erster Linie sollte das Silva versuchen), denke ich das derjenige der die Top Position hat gewinnen wird. Wenn Silva die intelligente Route nehmen wird, sprich den Fight auf den Boden bringen, denke ich wird er gewinnen. Ansonsten wenn er Head to Head mit einem Striker geht, wird er schnell merken das sein Brasilianisches Brawling mit 0 Defense ihn nicht sehr weit bringen wird, aber wenigstens wird man dann einen sehr spektakulaeren Fight zusehen bekommen. Dennoch tippe ich auf Thiago Silva, und denke das er sich auf sein BJJ verlassen wird.
Tipp: Thiago Silva durch submission in der zweiten Runde
-Welterweight Fight:
Marcus Davis (12-3-0) vs Paul Taylor (8-1-1)
Hier haben wir denn Fight auf den ich mich mit am meisten freue bei der Show. Urspruenglich sollte der Fight schon bei UFC 72 stattfinden, doch Taylor verletzte sich und Davis trat dann gegen Jason Tan an den er ausknockte. Wenn man den Most Improved Fighter in den letzten 12 Monaten in der UFC aufzaehlen wuerde, dann wuerden die meisten wohl Marcus Davis sagen. Seit seiner Niederlage gegen Melvin Guillard in seinem UFC Debut, gewann er 9 Fights in Folge, darunter die letzten vier in der UFC. Davis hat sich mittlerweile vom reinen Boxer, zu einem kompletten Fighter weiter entwickelt. Davis hat inzwischen gutes Grappling, solides BJJ, ist explosiv, sehr schnell, das einzige was vielleicht noch eine grosse Schwaeche von ihm ist, sind die Leg Kicks, wie man auch gegen Tan sah. Taylor dagegen legte ein sehr beeindruckendes UFC Debut gegen Edilberto Crocota hin, er verhinderte die Takedowns des Brasilianers, und traf selbst mit seinen Kicks und Schlaegen, und beendete den Fight in der dritten Runde. Auf dem Boden wird Davis klare Vorteile haben, allerdings zeigte Taylor das er einen guten Sprawl hat. Im Standup denke ich das Davis der bessere Striker ist, aber Taylor hat gute Kicks die ein Problem fuer Davis sein koennten. Ich erwarte hier einen hervorragenden Fight, vielleicht sogar den Fight of the Night, und hoffe das Marcus den Fight gewinnen wird.
Tipp: Marcus Davis durch submission in der zweiten Runde
-Light Heavyweight Fight:
Houston Alexander (7-1-0) vs Alessio Sakara (11-5-0)
Auch hier haben wir einen interessanten Light Heavyweight Fight, zwischen zwei Fightern wo man nicht genau weiss in welche Richtung es fuer sie geht. Houston Alexander gab bei UFC 71 sein UFC Debut, und schaffte dort den Upset gegen Keith Jardine als er ihn ausknockte. Sakara zeigte bei UFC 70 zuletzt seine bisher beste Leistung in der UFC, als er Victor Valimaki klar besiegte. Vondem was beide bisher zeigten, koennte das ein interessanter Standup Fight werden. Alexander hat gezeigt das er enorme KO Power hat, von seinen Standup Faehigkeiten hat man allerdings in der UFC bisher noch nichts gesehen, da man denn Fight mit Jardine kaum werten kann. Auf der anderen Seite, Sakara`s Striking hat mich bisher auch nicht wirklich ueberzeugt. Sakara ist immer dann gut, wenn seine Gegner nicht zurueckschlagen. Er sah gegen McFedries bis zudem Zeitpunkt gut aus, als McFedries sich dazu entschied das er auch zwei Haende hat zum Schlagen, und dann ging es fuer Sakara schnell in die Rueckwaertsbewegung. Mir kommt es manchmal vor das Sakara noch denkt er waere im Boxen, denn so schlaegt er auch mit wenig Power, nur damit seine Treffer zaehlen. Zudem kommt noch oft hinzu, das er mieserable Strategien hat, wie etwa mit Dean Lister auf den Boden zugehen. Alexander ist immernoch schwer einzuschaetzen fuer mich, weil der Fight mit Jardine wenig Aussagekraft hatte was seine wirklichen Faehigkeiten betrifft. Monty Cox verglich Alexander jedoch vor dem UFC 71 Fight mit Drew McFedries, nur mit einem Wrestling Background, und McFedries hat ja Sakara besiegt. Ich denke das Sakara im Standup der bessere Striker ist, bis zudem Zeitpunkt wenn ihn Alexander trifft mit einem Schlag. Ansonsten kann ich mir gut vorstellen das Alexander den Fight auf den Boden bringen will, und dort mit dem G&P denn Fight beenden. Ich sehe jedenfalls Alexander als den Favoriten, zwar habe ich von Alexander bisher nich soviel gesehen, aber das was ich von Sakara gesehen habe, hat mich auch nicht wirklich ueberzeugt.
Tipp: Houston Alexander durch TKO in der ersten Runde
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Am Samstag findet UFC 75-Champion vs Champion aus der O2 Arena in London, England statt. Etliche Jahre haben MMA Fans darauf gewartet, jetzt wird es endlich zu einem UFC vs PRIDE FC Title Unification Fight kommen. Zwar ist PRIDE FC schon Tod, und werden am Samstag im Prinzip zwei ehemalige PRIDE FC Fighter aufeinander treffen in Quinton Jackson und Dan Henderson, dennoch wird es ein historischer Fight in der MMA Geschichte sein, wenn beide 205 Pounds Title vereint werden! Zwar wird es noch andere Light Heavyweight Champions im MMA geben ausser der UFC Version, jedoch wird ab Samstag der UFC Title der mit abstand Prestigetraechtigste Light Heavyweight Title im MMA sein. Zumal die Title Unification um den 205 Pounds Title ja nur der anfang sein soll, und die PRIDE FC Lightweight, Welterweight und Heavyweight Title folgen sollen. Aber nicht nur der Main Event verspricht ein guter Fight zuwerden, sondern auch die weitere Card hat einige interessante Fights zu bieten, kommen wir also nun zum Preview der UFC 75-Champion vs Champion Card.
-Lightweight Fight:
Dennis Siver (10-4-0) vs Naoyuki Kotani (17-6-5)
Hier treffen zwei Fighter aufeinander die in ihrem UFC Debut zuletzt verloren. Naoyuki Kotani gab bei Fight Night 9 sein UFC Debut, und verlor gegen Thiago Tavares. Kotani verlor zwar klar den Fight, konnte aber Tavares eine Decision abringen, und verkaufte sich besser als ich dachte. Dennis Siver gab dagegen bei UFC 70 sein UFC Debut, und verlor gegend en Franzosen Jess Liaudin. Siver machte damals einen Fehler, und Liaudin nutzte das aus um mit der Armbar zugewinnen. Hier haben wir einen aehnlichen Fight vom Style wie schon bei Liaudin vs Siver, nur das Siver nun in der Lightweight Division antretten wird, anstatt in seinem Debut noch in der Welterweight Division. Siver ist ein guter Kickboxer und ein solider Judoka, und das er nun in der 155 Pounds Klasse antritt denke ich wird ihm helfen, und staerker machen. Gegen Liaudin zeigte Siver wiedermal das er grosse Probleme auf dem Boden hat, und wenn Liaudin ihn zur Aufgabe bringen kann, dann kann das auch Kotani. Kotani ist ein guter Submission Fighter, der jedoch immer grosse Probleme hatte wenn es gegen bessere Gegner ging, sein letzter Fight (UFC Debut) war fast schon sein bester Fight seit Jahren denn ich von ihm sah. Kotani`s Schwaeche ist sein Standup, und das man ihm ein weiches Kinn nachsagt. In diesem Fight wird es vorallem darauf ankommen wer seine Taktik durchbringt. Schafft es Siver den Fight im Standup zuhalten, kann er Kotani als Sandsack benutzen. Wird Kotani denn Fight aber auf den Boden bringen, kann es sehr schnell vorbei sein. Ich denke das zweiteres eintreffen wird, und denke das Kotani entweder ueber Submission oder Decision gewinnt.
Tipp: Naoyuki Kotani durch Submission in der ersten Runde
-Welterweight Fight:
Jess Liaudin (11-8-0) vs Anthony Torres (5-0-0)
Urspruenglich sollte Anthony Johnson auf Jess Liaudin treffen, doch der verletzte sich an der Schulter und so sprang Anthony Torres ein. Der TUF2 Teilnehmer Anthony Torres selbst hat seit zwei Jahren immer wieder schwere Verletzungen gehabt. So sollte er bei UFN 3 im Fruehjahr 2006 gegen Melvin Guillard antretten, aber verletzte sich am Knie. Bei der Fight Night 6 im Sommer letzten Jahres gab er dann sein offizielles UFC Debut und besiegte klar Pat Healy. Doch dann kam wieder eine Verletzung dazu die ihn zu einer langen Pause zwang, bevor er nun endlich nach einem Jahr Pause wieder ins Octagon zurueckkehrt. Torres ist ein guter BJJler, der gegen Healy zeigte das er auch Knockout Power hat. Sein Gegner Jess Liaudin gab bei UFC 70 sein erfolgreiches UFC Debut als er Dennis Siver besiegte. Liaudin ist ein solider Thai Boxer der jedoch es bevorzugt auf dem Boden zu kaempfen. Auf seinen Fight bereitete sich Liaudin diesesmal bei Team Quest in California vor, ua mit Jason Miller der sein Cornermen hier sein wird. Liaudin hat sicherlich die Erfahrung auf seiner Seite, zudem ist Torres im Prinzip die letzten zwei Jahre fast dauernd verletzt gewessen. Dennoch sehe ich Torres als der Favorit indem Fight. Ich halte ihn fuer den besseren Grappler und Standup Fighter, und denke das er Liaudin entweder ausknocken wird, oder ihn zu Boden bringt und dort zur Aufgabe bringt.
Tipp: Anthony Torres durch TKO in der dritten Runde
-Lightweight Fight:
Gleison Tibau (14-4-0) vs Terry Etim (10-0-0)
Hier haben einen sehr interessanten Lightweight Fight zwischen zwei aufstrebenden jungen Fightern. Dem 21 jaehrigen Terry Etim gelang bei UFC 70 ein beeindruckendes UFC Debut, als er Matt Grice zur Aufgabe brachte und den Submission of the Night Award bekam, nachdem Grice ihn zuvor bestimmte. Vor seinem UFC Debut trainierte Etim dann noch mit dem Renevacao Fight Team unter Marcio Cromado, und ihm gelang der 9 Submission Sieg im 10 Fight. Dennoch sollte man sich nicht taeuschen lassen, Etim ist mehr ein Standup Fighter als ein BJJler, seine Gegner versuchen nur ihn staendig zu Boden zubringen weil sie im Standup schwer gegen ihn bestehen koennen, und dort schafft Etim dann die Submission. Etim ist mit 185cm ein Riese unter den Lightweights, und das kombiniert mit seinem Muay Thai Background (unter Colin Heron) macht ihn zu einem gefaehrlichen Gegner. Der 23 jaehrige Gleison Tibau vom ATT bestritt schon drei UFC Fights, in seinem Debut verlor er knapp gegen Nick Diaz, konnte dann jedoch zuletzt Jason Dent und Jeff Cox klar besiegen. Tibau ist ein guter Wrestler und ebenfalls natuerlich ein guter BJJler. Im Standup ist Etim sicherlich derjenige mit Vorteilen, nicht nur was die Reichweite sondern auch die Technik anbelangt. Tibau wird sicherlich versuchen den Fight auf den Boden zubekommen, wo er mit seiner physischen staerke und seinem Wrestling den Fight bestimmen kann. Was das BJJ anbelangt sehe ich beide relativ gleich, mit Vorteilen vielleicht fuer Tibau. Beide Fighter passen denke ich sehr gut zusammen vom Style, und ich erwarte einen sehr spannenden und knappen Fight. Tibau traue ich es zu das er ueber Decision gewinnt, aber ich traue es Etim auch zu das er den TKO im Standup schafft. Am ende tippe ich auf Gleison Tibau ueber Decision.
Tipp: Gleison Tibau durch Decision
-Light Heavyweight Fight:
Tomasz Drwal (14-1-0) vs Thiago Silva (10-0-0)
Chute Box Fighter Thiago Silva gab bei UFC 71 sein UFC Debut, aber konnte nicht viel zeigen. Irvin schlug dreimal zu, Silva ging zurueck, ging dann in den Clinch und versuchte sich am Takedown bei dem sich Irvin verletzte und der Fight abgebrochen werden musste. Silva hat gutes BJJ (BJJ Black Belt), und ein gutes G&P auf dem Boden, aber wie viele Brasilianer denkt er in erster Linie das er ein Brawler ist. Wie man schon des oefteren sah, ist er sehr aggresiv, ungestuem, und extrem offen fuer den Konter. Von seinem Gegner Tomasz Drwal habe ich bisher nur ein Highlight Video gesehen, und darauf sollte man sich keine Meinung bilden, weil in einem Highlight Video werden natuerlich nur die besten Szenen zusammen geschnitten. Drawl trainiert bei Pawel Nastula, und gilt als einer der besten 205 Fighter in Europa. Er soll solides BJJ haben, aber vorallem gutes Striking, eine gute Kondition und soll ebenfalls sehr aggresiv sein. Wenn Drwal auch nur halbwegs sogut ist wie von vielen gesagt wird, und Silva in seiner typischen Brasilianischen Mentalitaet erstmal das ganze im Standup austragen will, dann wird ihn Drwal sehr schnell ausknocken so offen wie Silva immer ist. Ansonsten sollte einer der beiden sich dazu entscheiden den Fight auf den Boden zubringen (in erster Linie sollte das Silva versuchen), denke ich das derjenige der die Top Position hat gewinnen wird. Wenn Silva die intelligente Route nehmen wird, sprich den Fight auf den Boden bringen, denke ich wird er gewinnen. Ansonsten wenn er Head to Head mit einem Striker geht, wird er schnell merken das sein Brasilianisches Brawling mit 0 Defense ihn nicht sehr weit bringen wird, aber wenigstens wird man dann einen sehr spektakulaeren Fight zusehen bekommen. Dennoch tippe ich auf Thiago Silva, und denke das er sich auf sein BJJ verlassen wird.
Tipp: Thiago Silva durch submission in der zweiten Runde
-Welterweight Fight:
Marcus Davis (12-3-0) vs Paul Taylor (8-1-1)
Hier haben wir denn Fight auf den ich mich mit am meisten freue bei der Show. Urspruenglich sollte der Fight schon bei UFC 72 stattfinden, doch Taylor verletzte sich und Davis trat dann gegen Jason Tan an den er ausknockte. Wenn man den Most Improved Fighter in den letzten 12 Monaten in der UFC aufzaehlen wuerde, dann wuerden die meisten wohl Marcus Davis sagen. Seit seiner Niederlage gegen Melvin Guillard in seinem UFC Debut, gewann er 9 Fights in Folge, darunter die letzten vier in der UFC. Davis hat sich mittlerweile vom reinen Boxer, zu einem kompletten Fighter weiter entwickelt. Davis hat inzwischen gutes Grappling, solides BJJ, ist explosiv, sehr schnell, das einzige was vielleicht noch eine grosse Schwaeche von ihm ist, sind die Leg Kicks, wie man auch gegen Tan sah. Taylor dagegen legte ein sehr beeindruckendes UFC Debut gegen Edilberto Crocota hin, er verhinderte die Takedowns des Brasilianers, und traf selbst mit seinen Kicks und Schlaegen, und beendete den Fight in der dritten Runde. Auf dem Boden wird Davis klare Vorteile haben, allerdings zeigte Taylor das er einen guten Sprawl hat. Im Standup denke ich das Davis der bessere Striker ist, aber Taylor hat gute Kicks die ein Problem fuer Davis sein koennten. Ich erwarte hier einen hervorragenden Fight, vielleicht sogar den Fight of the Night, und hoffe das Marcus den Fight gewinnen wird.
Tipp: Marcus Davis durch submission in der zweiten Runde
-Light Heavyweight Fight:
Houston Alexander (7-1-0) vs Alessio Sakara (11-5-0)
Auch hier haben wir einen interessanten Light Heavyweight Fight, zwischen zwei Fightern wo man nicht genau weiss in welche Richtung es fuer sie geht. Houston Alexander gab bei UFC 71 sein UFC Debut, und schaffte dort den Upset gegen Keith Jardine als er ihn ausknockte. Sakara zeigte bei UFC 70 zuletzt seine bisher beste Leistung in der UFC, als er Victor Valimaki klar besiegte. Vondem was beide bisher zeigten, koennte das ein interessanter Standup Fight werden. Alexander hat gezeigt das er enorme KO Power hat, von seinen Standup Faehigkeiten hat man allerdings in der UFC bisher noch nichts gesehen, da man denn Fight mit Jardine kaum werten kann. Auf der anderen Seite, Sakara`s Striking hat mich bisher auch nicht wirklich ueberzeugt. Sakara ist immer dann gut, wenn seine Gegner nicht zurueckschlagen. Er sah gegen McFedries bis zudem Zeitpunkt gut aus, als McFedries sich dazu entschied das er auch zwei Haende hat zum Schlagen, und dann ging es fuer Sakara schnell in die Rueckwaertsbewegung. Mir kommt es manchmal vor das Sakara noch denkt er waere im Boxen, denn so schlaegt er auch mit wenig Power, nur damit seine Treffer zaehlen. Zudem kommt noch oft hinzu, das er mieserable Strategien hat, wie etwa mit Dean Lister auf den Boden zugehen. Alexander ist immernoch schwer einzuschaetzen fuer mich, weil der Fight mit Jardine wenig Aussagekraft hatte was seine wirklichen Faehigkeiten betrifft. Monty Cox verglich Alexander jedoch vor dem UFC 71 Fight mit Drew McFedries, nur mit einem Wrestling Background, und McFedries hat ja Sakara besiegt. Ich denke das Sakara im Standup der bessere Striker ist, bis zudem Zeitpunkt wenn ihn Alexander trifft mit einem Schlag. Ansonsten kann ich mir gut vorstellen das Alexander den Fight auf den Boden bringen will, und dort mit dem G&P denn Fight beenden. Ich sehe jedenfalls Alexander als den Favoriten, zwar habe ich von Alexander bisher nich soviel gesehen, aber das was ich von Sakara gesehen habe, hat mich auch nicht wirklich ueberzeugt.
Tipp: Houston Alexander durch TKO in der ersten Runde
