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UFC 75-Champion vs Champion Card Thread
#81
[Bild: http://www.wwf4ever.de/ufcposter/UFC75.jpg]

Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Am Samstag findet UFC 75-Champion vs Champion aus der O2 Arena in London, England statt. Etliche Jahre haben MMA Fans darauf gewartet, jetzt wird es endlich zu einem UFC vs PRIDE FC Title Unification Fight kommen. Zwar ist PRIDE FC schon Tod, und werden am Samstag im Prinzip zwei ehemalige PRIDE FC Fighter aufeinander treffen in Quinton Jackson und Dan Henderson, dennoch wird es ein historischer Fight in der MMA Geschichte sein, wenn beide 205 Pounds Title vereint werden! Zwar wird es noch andere Light Heavyweight Champions im MMA geben ausser der UFC Version, jedoch wird ab Samstag der UFC Title der mit abstand Prestigetraechtigste Light Heavyweight Title im MMA sein. Zumal die Title Unification um den 205 Pounds Title ja nur der anfang sein soll, und die PRIDE FC Lightweight, Welterweight und Heavyweight Title folgen sollen. Aber nicht nur der Main Event verspricht ein guter Fight zuwerden, sondern auch die weitere Card hat einige interessante Fights zu bieten, kommen wir also nun zum Preview der UFC 75-Champion vs Champion Card.

-Lightweight Fight:
Dennis Siver (10-4-0) vs Naoyuki Kotani (17-6-5)
Hier treffen zwei Fighter aufeinander die in ihrem UFC Debut zuletzt verloren. Naoyuki Kotani gab bei Fight Night 9 sein UFC Debut, und verlor gegen Thiago Tavares. Kotani verlor zwar klar den Fight, konnte aber Tavares eine Decision abringen, und verkaufte sich besser als ich dachte. Dennis Siver gab dagegen bei UFC 70 sein UFC Debut, und verlor gegend en Franzosen Jess Liaudin. Siver machte damals einen Fehler, und Liaudin nutzte das aus um mit der Armbar zugewinnen. Hier haben wir einen aehnlichen Fight vom Style wie schon bei Liaudin vs Siver, nur das Siver nun in der Lightweight Division antretten wird, anstatt in seinem Debut noch in der Welterweight Division. Siver ist ein guter Kickboxer und ein solider Judoka, und das er nun in der 155 Pounds Klasse antritt denke ich wird ihm helfen, und staerker machen. Gegen Liaudin zeigte Siver wiedermal das er grosse Probleme auf dem Boden hat, und wenn Liaudin ihn zur Aufgabe bringen kann, dann kann das auch Kotani. Kotani ist ein guter Submission Fighter, der jedoch immer grosse Probleme hatte wenn es gegen bessere Gegner ging, sein letzter Fight (UFC Debut) war fast schon sein bester Fight seit Jahren denn ich von ihm sah. Kotani`s Schwaeche ist sein Standup, und das man ihm ein weiches Kinn nachsagt. In diesem Fight wird es vorallem darauf ankommen wer seine Taktik durchbringt. Schafft es Siver den Fight im Standup zuhalten, kann er Kotani als Sandsack benutzen. Wird Kotani denn Fight aber auf den Boden bringen, kann es sehr schnell vorbei sein. Ich denke das zweiteres eintreffen wird, und denke das Kotani entweder ueber Submission oder Decision gewinnt.
Tipp: Naoyuki Kotani durch Submission in der ersten Runde

-Welterweight Fight:
Jess Liaudin (11-8-0) vs Anthony Torres (5-0-0)
Urspruenglich sollte Anthony Johnson auf Jess Liaudin treffen, doch der verletzte sich an der Schulter und so sprang Anthony Torres ein. Der TUF2 Teilnehmer Anthony Torres selbst hat seit zwei Jahren immer wieder schwere Verletzungen gehabt. So sollte er bei UFN 3 im Fruehjahr 2006 gegen Melvin Guillard antretten, aber verletzte sich am Knie. Bei der Fight Night 6 im Sommer letzten Jahres gab er dann sein offizielles UFC Debut und besiegte klar Pat Healy. Doch dann kam wieder eine Verletzung dazu die ihn zu einer langen Pause zwang, bevor er nun endlich nach einem Jahr Pause wieder ins Octagon zurueckkehrt. Torres ist ein guter BJJler, der gegen Healy zeigte das er auch Knockout Power hat. Sein Gegner Jess Liaudin gab bei UFC 70 sein erfolgreiches UFC Debut als er Dennis Siver besiegte. Liaudin ist ein solider Thai Boxer der jedoch es bevorzugt auf dem Boden zu kaempfen. Auf seinen Fight bereitete sich Liaudin diesesmal bei Team Quest in California vor, ua mit Jason Miller der sein Cornermen hier sein wird. Liaudin hat sicherlich die Erfahrung auf seiner Seite, zudem ist Torres im Prinzip die letzten zwei Jahre fast dauernd verletzt gewessen. Dennoch sehe ich Torres als der Favorit indem Fight. Ich halte ihn fuer den besseren Grappler und Standup Fighter, und denke das er Liaudin entweder ausknocken wird, oder ihn zu Boden bringt und dort zur Aufgabe bringt.
Tipp: Anthony Torres durch TKO in der dritten Runde

-Lightweight Fight:
Gleison Tibau (14-4-0) vs Terry Etim (10-0-0)
Hier haben einen sehr interessanten Lightweight Fight zwischen zwei aufstrebenden jungen Fightern. Dem 21 jaehrigen Terry Etim gelang bei UFC 70 ein beeindruckendes UFC Debut, als er Matt Grice zur Aufgabe brachte und den Submission of the Night Award bekam, nachdem Grice ihn zuvor bestimmte. Vor seinem UFC Debut trainierte Etim dann noch mit dem Renevacao Fight Team unter Marcio Cromado, und ihm gelang der 9 Submission Sieg im 10 Fight. Dennoch sollte man sich nicht taeuschen lassen, Etim ist mehr ein Standup Fighter als ein BJJler, seine Gegner versuchen nur ihn staendig zu Boden zubringen weil sie im Standup schwer gegen ihn bestehen koennen, und dort schafft Etim dann die Submission. Etim ist mit 185cm ein Riese unter den Lightweights, und das kombiniert mit seinem Muay Thai Background (unter Colin Heron) macht ihn zu einem gefaehrlichen Gegner. Der 23 jaehrige Gleison Tibau vom ATT bestritt schon drei UFC Fights, in seinem Debut verlor er knapp gegen Nick Diaz, konnte dann jedoch zuletzt Jason Dent und Jeff Cox klar besiegen. Tibau ist ein guter Wrestler und ebenfalls natuerlich ein guter BJJler. Im Standup ist Etim sicherlich derjenige mit Vorteilen, nicht nur was die Reichweite sondern auch die Technik anbelangt. Tibau wird sicherlich versuchen den Fight auf den Boden zubekommen, wo er mit seiner physischen staerke und seinem Wrestling den Fight bestimmen kann. Was das BJJ anbelangt sehe ich beide relativ gleich, mit Vorteilen vielleicht fuer Tibau. Beide Fighter passen denke ich sehr gut zusammen vom Style, und ich erwarte einen sehr spannenden und knappen Fight. Tibau traue ich es zu das er ueber Decision gewinnt, aber ich traue es Etim auch zu das er den TKO im Standup schafft. Am ende tippe ich auf Gleison Tibau ueber Decision.
Tipp: Gleison Tibau durch Decision

-Light Heavyweight Fight:
Tomasz Drwal (14-1-0) vs Thiago Silva (10-0-0)
Chute Box Fighter Thiago Silva gab bei UFC 71 sein UFC Debut, aber konnte nicht viel zeigen. Irvin schlug dreimal zu, Silva ging zurueck, ging dann in den Clinch und versuchte sich am Takedown bei dem sich Irvin verletzte und der Fight abgebrochen werden musste. Silva hat gutes BJJ (BJJ Black Belt), und ein gutes G&P auf dem Boden, aber wie viele Brasilianer denkt er in erster Linie das er ein Brawler ist. Wie man schon des oefteren sah, ist er sehr aggresiv, ungestuem, und extrem offen fuer den Konter. Von seinem Gegner Tomasz Drwal habe ich bisher nur ein Highlight Video gesehen, und darauf sollte man sich keine Meinung bilden, weil in einem Highlight Video werden natuerlich nur die besten Szenen zusammen geschnitten. Drawl trainiert bei Pawel Nastula, und gilt als einer der besten 205 Fighter in Europa. Er soll solides BJJ haben, aber vorallem gutes Striking, eine gute Kondition und soll ebenfalls sehr aggresiv sein. Wenn Drwal auch nur halbwegs sogut ist wie von vielen gesagt wird, und Silva in seiner typischen Brasilianischen Mentalitaet erstmal das ganze im Standup austragen will, dann wird ihn Drwal sehr schnell ausknocken so offen wie Silva immer ist. Ansonsten sollte einer der beiden sich dazu entscheiden den Fight auf den Boden zubringen (in erster Linie sollte das Silva versuchen), denke ich das derjenige der die Top Position hat gewinnen wird. Wenn Silva die intelligente Route nehmen wird, sprich den Fight auf den Boden bringen, denke ich wird er gewinnen. Ansonsten wenn er Head to Head mit einem Striker geht, wird er schnell merken das sein Brasilianisches Brawling mit 0 Defense ihn nicht sehr weit bringen wird, aber wenigstens wird man dann einen sehr spektakulaeren Fight zusehen bekommen. Dennoch tippe ich auf Thiago Silva, und denke das er sich auf sein BJJ verlassen wird.
Tipp: Thiago Silva durch submission in der zweiten Runde

-Welterweight Fight:
Marcus Davis (12-3-0) vs Paul Taylor (8-1-1)
Hier haben wir denn Fight auf den ich mich mit am meisten freue bei der Show. Urspruenglich sollte der Fight schon bei UFC 72 stattfinden, doch Taylor verletzte sich und Davis trat dann gegen Jason Tan an den er ausknockte. Wenn man den Most Improved Fighter in den letzten 12 Monaten in der UFC aufzaehlen wuerde, dann wuerden die meisten wohl Marcus Davis sagen. Seit seiner Niederlage gegen Melvin Guillard in seinem UFC Debut, gewann er 9 Fights in Folge, darunter die letzten vier in der UFC. Davis hat sich mittlerweile vom reinen Boxer, zu einem kompletten Fighter weiter entwickelt. Davis hat inzwischen gutes Grappling, solides BJJ, ist explosiv, sehr schnell, das einzige was vielleicht noch eine grosse Schwaeche von ihm ist, sind die Leg Kicks, wie man auch gegen Tan sah. Taylor dagegen legte ein sehr beeindruckendes UFC Debut gegen Edilberto Crocota hin, er verhinderte die Takedowns des Brasilianers, und traf selbst mit seinen Kicks und Schlaegen, und beendete den Fight in der dritten Runde. Auf dem Boden wird Davis klare Vorteile haben, allerdings zeigte Taylor das er einen guten Sprawl hat. Im Standup denke ich das Davis der bessere Striker ist, aber Taylor hat gute Kicks die ein Problem fuer Davis sein koennten. Ich erwarte hier einen hervorragenden Fight, vielleicht sogar den Fight of the Night, und hoffe das Marcus den Fight gewinnen wird.
Tipp: Marcus Davis durch submission in der zweiten Runde

-Light Heavyweight Fight:
Houston Alexander (7-1-0) vs Alessio Sakara (11-5-0)
Auch hier haben wir einen interessanten Light Heavyweight Fight, zwischen zwei Fightern wo man nicht genau weiss in welche Richtung es fuer sie geht. Houston Alexander gab bei UFC 71 sein UFC Debut, und schaffte dort den Upset gegen Keith Jardine als er ihn ausknockte. Sakara zeigte bei UFC 70 zuletzt seine bisher beste Leistung in der UFC, als er Victor Valimaki klar besiegte. Vondem was beide bisher zeigten, koennte das ein interessanter Standup Fight werden. Alexander hat gezeigt das er enorme KO Power hat, von seinen Standup Faehigkeiten hat man allerdings in der UFC bisher noch nichts gesehen, da man denn Fight mit Jardine kaum werten kann. Auf der anderen Seite, Sakara`s Striking hat mich bisher auch nicht wirklich ueberzeugt. Sakara ist immer dann gut, wenn seine Gegner nicht zurueckschlagen. Er sah gegen McFedries bis zudem Zeitpunkt gut aus, als McFedries sich dazu entschied das er auch zwei Haende hat zum Schlagen, und dann ging es fuer Sakara schnell in die Rueckwaertsbewegung. Mir kommt es manchmal vor das Sakara noch denkt er waere im Boxen, denn so schlaegt er auch mit wenig Power, nur damit seine Treffer zaehlen. Zudem kommt noch oft hinzu, das er mieserable Strategien hat, wie etwa mit Dean Lister auf den Boden zugehen. Alexander ist immernoch schwer einzuschaetzen fuer mich, weil der Fight mit Jardine wenig Aussagekraft hatte was seine wirklichen Faehigkeiten betrifft. Monty Cox verglich Alexander jedoch vor dem UFC 71 Fight mit Drew McFedries, nur mit einem Wrestling Background, und McFedries hat ja Sakara besiegt. Ich denke das Sakara im Standup der bessere Striker ist, bis zudem Zeitpunkt wenn ihn Alexander trifft mit einem Schlag. Ansonsten kann ich mir gut vorstellen das Alexander den Fight auf den Boden bringen will, und dort mit dem G&P denn Fight beenden. Ich sehe jedenfalls Alexander als den Favoriten, zwar habe ich von Alexander bisher nich soviel gesehen, aber das was ich von Sakara gesehen habe, hat mich auch nicht wirklich ueberzeugt.
Tipp: Houston Alexander durch TKO in der ersten Runde
#82
-Light Heavyweight Fight:
Michael Bisping (13-0-0) vs Matt Hamill (3-0-0)
Auf diesen Fight warteten die TUF Fans seit der dritten Staffel. Nochmal zur Erinnerung, das sollte eigentlich urspruenglich das Light Heavyweight Finale der TUF 3 Show sein. Doch Hamill brach sich bei seinem erst Runden Fight die Nase und konnte im Semi Final nichtmehr antretten. Jetzt werden sich einige Fragen, wieso Finale wenn Hamill nicht zum Semi Final antretten konnte? Nun Hamill haette gegen Josh Haynes antretten muessen im Semi Finale, und denn haette er ausseinander genommen wie es auch Bisping dann im Finale tat. So, ueber ein Jahr spaeter kommt es nun zudem wirklichen TUF 3 Finale, und die Frage wird beantwortet ob Michael Bisping der wirkliche TUF 3 Sieger ist. Hamill besiegte seither in der UFC Jesse Forbes, Seth Petruzelli und zuletzt Rex Holman. Alle drei Fights gewann Hamill deutlich, und er entwickelte sich weiter, auch wenn gerade der Holman Fight bei UFC 68 noch zeigte das sein Striking noch immer mieserabel ist. Hamill ist jedoch ein herausragender Wrestler, er ist in der Division III Wrestling Hall of Fame, er ist der erste US Wrestler ueberhaupt der die Gold Medaille im Freestyle und Greco Roman Wrestling bei den World Games gewann, er ist dreifacher NCAA Champion, und wollte 2008 bei den Olympischen Spielen in Beijing, China teilnehmen, bevor er sich dann doch auf seine UFC Karriere konzentrierte. Hamill trainiert jedoch seit einigen Wochen nichtmehr bei Team Punishment unter Tito Ortiz wie seit TUF3, sondern wieder zuhause in Cincinnati, Ohio. Michael Bisping dagegen bereitete sich mit Quinton Jackson und Cheick Kongo auf seinen Fight vor. Bisping ist wie Hamill noch ungeschlagen in der UFC, er besiegte Josh Haynes, Eric Schafer und zuletzt Elvis Sinosic. Wie auch Hamill hat also Bisping nicht gegen die beste Competition bisher gekaempft, aber alle drei Fights deutlich gewonnen.

Gegen Schafer und Sinosic zeigte zwar Bisping sein gutes BJJ, und sein gutes Striking, aber beide Gegner haben ihn sehr leicht zu Boden gebracht. Bisping hatte gerade gegen Schafer enorme Probleme als er auf dem Ruecken war, bis er die Top Position bekam, und den Fight dann drehte. Wie Bisping seine Sweeps schaffte war beeindruckend, doch alles was davor kam war es nicht. Hamill ist nichtmal annaehrend so ein guter Fighter wie Bisping, aber er stelllt einen schlechten Style Matchup fuer ihn her. Im Standup wird Bisping ihn frueher oder spaeter ausknocken, aber wenn Hamill den Takedown schafft, und Bisping koennte nichtmal einen Fight im Standup halten wenn sein Leben davon abhaengen wuerde, wird es eine andere Geschichte werden. Kann Bisping gegen Hamill den Sweep schaffen? Kann er ihn zur Aufgabe bringen? Das koennten vielleicht die zwei entscheidenden Fragen in diesem Fight sein. Zudem hat Bisping den Vorteil das er in England fightet, und die Fans werden sobald der Fight auf dem Boden kommt sofort anfangen zu buhen. Der Referee egal wer es sein wird, wird denke ich auch den Fight schneller in den Standup stellen als es sein muss. Hamill muesste schon ueber aktiv sein in der Guard von Bisping das der Fight nicht wieder alle 30 Sekunden in den Standup gestellt wird. Man hat es ja schon des ofteren gesehen, das bestimmte Fighter da bevorzugt werden mit der Standup Regel, und waehrend einige Fighter sehr aktiv sind und der Fight dennoch die ganze Zeit in den Standup gestellt wird, muessen andere Fighter im Prinzip drei Minuten Lay & Pray zeigen, bevor mal der erste Hinweiss kommt aktiver zusein. Ich denke Hamill gehoert zur ersteren Kategorie, und ich glaube das das durchaus ein Faktor sein koennte der hier ueber Sieg und Niederlage entscheided. Ich traue es auf jedenfall Hamill zu, das er ueber Decision gewinnt indem er ueber drei Runden “Lay & Pray“ zeigt wie es immer heisst, wobei Hamill fuer mich aktiver ist wie manch andere UFC Champions oder ehemalige UFC Champions, ohne jetzt Namen nennen zuwollen. Ich denke das Hamill ohne Probleme die Takedowns bekommen wird, und dann Bisping am Boden haelt. Fuer Bisping wird es darauf ankommen, ob er den Fight lange genug im Standup halten kann um den Knockout zuschaffen, oder dann am Boden den Sweep schafft, oder wenn es ihm nicht gelingt dann auf die Gnade des Referee`s zuhoffen. Ich halte Bisping natuerlich fuer den Favorit indem Fight, und denke das er gewinnt, auch wenn ich indem Fight fuer Hamill bin, alleine deswegen schon weil ich mal die Englischen Fans buhen hoeren will, dennoch......
Tipp: Michael Bisping durch TKO in der zweiten Runde

-Heavyweight Fight:
Mirko CroCop (22-5-2) vs Cheick Kongo (10-3-1)
Zuerst zu Cheick Kongo, der hat bisher drei Gegner in Gilbert Aldana (RIP), Christian Wellisch und Assuerio Silva im Standup klar domminiert, aber der erste halbwegs solide Wrestler in Carmelo Marrero hat ihn dann am Boden exposed. Kongo zeigte jedoch eine gute Power, und gutes Kick Boxing im Standup. Die gute Nachricht fuer ihn ist, das er sein schlechtes Grappling hier nicht brauchen wird. Mirko CroCop zeigte in der UFC bisher nicht wirklich viel. Eddie Sanchez lief von ihm weg, und von Gabriel Gonzaga wurde er im Standup und auf dem Boden domminiert. Fuer die UFC ein absoluter Marketing Albtraum, wenn man bedenkt das man CroCop ein hohe Gage ueber 6 Fights gab. Nach seinem Marathon gegen Sanchez, seiner brutalen Niederlage gegen Napao, koennte eine weitere Niederlage gegen Kongo mit ziemlicher sicherheit das ende aller UFC Titletraeume sein. Wer haette das gedacht am anfang des Jahres, als viele wohl ihr Haus verwettet haetten, das Mirko CroCop bis spaetestens ende 2007 UFC Heavyweight Champion sein wird? Die gute Nachricht fuer CroCop ist, das er sein schlechtes Grappling in diesem Fight ebenfalls nicht brauchen wird. Ebenfalls hat wohl CroCop aus seinen Fehlern gelernt die er vor UFC 70 machte. Er bereitete sich auf UFC 75 in Croatia nicht nur in einem Kaefig vor, sondern auch mit Fightern wie Ricco Rodriguez, Sergei Kharitonov, Dean Lister, und vorallem Gilbert Yvel (der schon Kongo besiegte) und Remy Bonjasky. Das sagt mir, das CroCop plant nichtmehr von einem High Kick ausgeknockt zuwerden, eine wirkliche Verbesserung. Aber was hat noch gleich Bonjasky gesagt nachdem er mit CroCop trainierte? Zitat Remy:“Mirko has lost some of stand-up skills after he abandoned K-1.“ Das konnten wir im Napao Fight deutlich sehen, als er von einem BJJler was die Technik und Strategie anbelangt, klar domminiert wurde im Standup. Kongo ist ein guter Striker, mit gutem Muay Thai, seine Schwaechen (Grappling) werden hier fast gar keine Rolle spielen, weil CroCop sie nicht ausnutzen kann, was anders herum aber genauso der Fall ist. Kongo wird die groessere Reichweite haben, und damit koennte er CroCop Probleme machen. Wenn der CroCop bei UFC 75 antritt der gegen Napao angetretten ist, gehe ich von einem klaren Sieg von Cheick Kongo aus. Aber selbst wenn CroCop wieder sich in besserer Form und motiviert zeigt, waere es fuer mich kein grosser Upset sollte Kongo gewinnen. CroCop weiss das eine weitere Niederlage sogar das ende in der UFC bedeuten koennte, entweder wird ihn das noch mehr motiviert haben, oder er wird sich bei UFC 75 zurueckhalten, und einen auf Counter Striker machen. Ich kann mir nicht vorstellen das der Fight ueber die Distanz geht, und beide Fighter duerften daran interesse haben den Fight im Standup auszutragen. Sollte Kongo gewinnen wuerde ich wahrscheinlich bis zum ende meines Lebens nichtmehr aus dem Lachen herauskommen, aehnlich wie wenn Hamill gewinnen sollte, dennoch denke ich das CroCop am ende gewinnen wird.
Tipp: Mirko CroCop durch KO in der zweiten Runde

-UFC/PRIDE FC Light Heavyweight Title Unification Fight:
Quinton Jackson (27-6-0) © vs Dan Henderson (22-5-0) ©
Der Main Event von UFC 75 ist mit sicherheit einer der groessten und bedeutendsten Fights die es im MMA jemals gab. Das beste daran ist im Gegensatz zu anderen “grossen“ Fights, ist dieser Fight auch sportlich unglaublich spannend, auch weil beide etwa zuletzt einen aehnlichen Karriereverlauf hinter sich haben. Zuerstmal zu dem UFC Light Heavyweight Champion Quinton Jackson. Rampage hollte sich bei UFC 71 den Title als er Chuck Liddell zum zweitenmal ausknockte. Davor gab es in seinem UFC Debut einen Knockout Sieg gegen Marvin Eastman, und davor gab es zwei So-So Leistungen gegen Matt Lindland und Dong Sik Yoon. Der PRIDE FC Middleweight und Welterweight Champion Dan Henderson wird nach 9 Jahren zur UFC zurueckkehren. Zuletzt knockte Henderson den PRIDE FC Middleweight Champion Wanderlei Silva aus, und beendete die 6 jaehrige Titleregentschaft des Chute Box Stars. Aber auch vor seinem grossen Sieg gab es einige Leistungen von ihm die nicht ueberzeugten, wie etwa gegen Vitor Belfort und zweimal gegen Kazuo Misaki. Man koennte auch sagen, beide waren zuletzt etwas unbestaendig. Beide Fighter sind hier gute Wrestler, beide sind gute Striker, beide sind nur schwer zu finishen, haben gute Nehmerqualitaeten, und eine gute Kondition (wobei Hendo da zuletzt nichtmehr so gut aussah). Was das Wrestling anbelangt im MMA, sehe ich Henderson nicht viel vor Rampage, oder um es anders auszudruecken, ich denke das es kein Faktor spielen wird. Hendo ist einer der Wrestler die denken sie waeren Striker. Typisches Beispiel die Fights gegen Kazuo Misaki wo Henderson versuchte mit ihm zu striken. Zur Erinnerung das ist der Kazuo Misaki der von Frank Trigg auf dem Boden vorgefuehrt und bestimmt wurde ueber drei Runden. Fuer einen so guten Wrestler ist Henderson zudem ziemlich leicht auf den Ruecken zubekommen, da seine Takedown Defense nicht besonders gut ist. Im Standup hat Rampage eine exzellente Defense, waehrend Hendo immer auf seine Overhand Right wert legt, und mich dabei zum Teil schon fast an Josh Koscheck erinnert. Klar wenn seine rechte trifft, dann kann er fast jeden ausknocken, aber wird ihm das gegen einen Rampage gelingen der sich mit Juanito Ibarra sehr viel weiter entwickelt hat? Im Clinch hat Matt Lindland grosse Probleme gehabt Rampage zu Boden zubringen, und ich denke Lindland`s Wrestling und Clinch Game ist besser wie das von Henderson. Was Submissions anbelangt, so denke ich wird das keine Rolle spielen.

Ich denke das Rampage im Standup klare Vorteile haben wird, auch wenn Henderson jederzeit mit seiner rechten gefaehrlich ist, und den Fight beenden kann. Im Clinch koennte Henderson mit seinem Dirty Boxing durch kommen, auch wenn ich denke das Rampage da auch Vorteile haben wird. Was die Takedowns und das Grappling anbelangt, hat Rampage gegen Matt Lindland (oder Arona/Randleman) gezeigt, das er einen eigentlich besseren Wrestler zu Boden bringen kann, und dort bestimmen. Ich denke sogar das Rampage mehr daran interessiert sein wird den Fight auf den Boden zubringen als Dan Henderson. Henderson`s grosse Schwaeche zuletzt war seine Kondition, und das er ziemlich unkonstant war. Beides koennte hier ein Faktor sein, manchmal ist Henderson wirklich brilliant wie gegen Silva, und manchmal ist er grausam anzuschauen wie gegen Misaki. Dann glaube ich wird das Gewicht eine grosse Rolle spielen koennen, Rampage duerfte locker 15-20 Pounds mehr Gewicht haben, was sich dann in den spaeteren Runden auswirken koennte zum Vorteil von Rampage. Nun, wie wird der Fight ausgehen? Ich traue es Henderson jederzeit zu den Fight mit seiner rechten zu beenden, auch wenn Rampage viel einstecken kann. Rampage traue ich es aber genauso zu Henderson zu Boden zubringen, und dort dann mit dem G&P einen TKO Sieg zu landen. Ich denke das am anfang des Fights Henderson gefaehrlich sein wird, und Rampage dann in den spaeteren Runden. Der Fight koennte aber auch gut ueber Decision gehen, und wenn das Wort “Decision“ in Zusammenhang mit “Dan Henderson“ faellt bekomme ich immer starke Bauchschmerzen. Nicht umsonst nennt man ihn Decision Dan, und es ist bekannt das er nicht die Mehrzahl der Runden gewinnen muss, um den Fight zugewinnen. Da waeren seine Fights gegen Misaki I, Bustamante, Kondo, Ninja, und Nog als Beispiel, die er alle sagen wir mal sehr umstritten gewann, obwohl man den Gegnern haette den Fight geben koennen/zum Teil haette muessen. Ansonsten sehe ich Quinton Jackson allerdings als den klaren Favoriten an, und denke/hoffe ich das er gewinnt.
Tipp: Quinton Jackson durch TKO in der vierten Runde


Fazit:
Mit UFC 75-Champion vs Champion bekommt Europe eine riesen Card, und wir in Nord Amerika bekommen den Event im Free TV, so jeder duerfte zufrieden sein. Neben dem grossen Main Event gibt es noch etliche weitere interessante Fights auf der Card, wie etwa CroCop vs Kongo, Bisping vs Hamill, Davis vs Taylor, Silva vs Drwal und Tibau vs Etim. Man darf auf jedenfall einen weiteren Top Event im Free TV gespannt sein, der auch entscheidend fuer die Zukunft der UFC relevant ist. Am Samstag gibt es dann wie immer die Live Results auf dem Peoplesboard, und danach mein Review zur Show, bis dahin und take care.
Nefercheperur
#83
kurze Frage Nef:
Fandest du wirklich, dass Henderson gegen Vitor Belfort nicht überzeugt hat?Also ich war von seiner Performance damals total begeistert. Gut, Belfort ist schwer einzuschätzen, aber Henderson hat den Fight (meiner Meinung nach) trotz Gewichtsnachteile deutlich im Standup und auf dem Boden dominiert und ganz klar nach Decision gewonnen.
#84
Schönes Preview, ich bin richtig heiss auf den Event.

Aber eines würde mich interessieren. Was haltet ihr persönlich von Alexanders Fight gegen Jardine? Ich finde das Houston's Striking sehr unorthodox aussieht, nicht sonderlich technisch und teilweise einfach "unbeholfen" - beinahe reines Brawling.

Gut, er hat Jardine mächtig die Visage poliert, aber irgendwie hatte ich das Gefühl das daraufhin die halbe Welt Alexander zum "besten Striker der LHW-Division" hochgejubelt hat....!

Wie seht ihr das?

MfG,

Raven
#85
Belfort vs Henderson letztes Jahr war fuer mich kein guter Fight. Das war der Fight wo Henderson total dominiert hat, und glaube ich 30-26 am ende gewann auf den Scorecards, aber es nicht fertig brachte mal eine seiner telegraphierten overhand rights zulanden die er indem Fight etwa 49 mal geschlagen hat im Standup, fand ich nicht sehr beeindruckend.

Und zu Houston Alexander, wie ich im Preview schrieb schwer einzuschaetzen zum jetzigen Zeitpunkt. Erinnert mich an Sokoudjou nachdem Little Nog Fight. Ein Uppercut macht noch keinen guten Striker. Da sollte der Sakara Fight schon etwas mehr Aussagekraft haben wenn er etwas laenger geht. Wie gesagt Monty Cox beschreibt Alexander als eine bessere Version von Drew McFedries, oder wie er auch mal sagte "Die LHW Version von Robbie Lawler".
#86
Auch Stephen Quadros hat mal wieder ein Preview geschrieben zu dem Main Event von UFC 75:

Zitat:UFC® Light-heavyweight Championship
Quinton Jackson (champion) vs. Dan Henderson (challenger)

Pride Middleweight Championship (sic)
Dan Henderson (champion) vs. Quinton Jackson (challenger)

Champion versus champion…that sounds great on paper. And it IS true to a certain extent. But it seems that this will be one of only three possible “unification” matches between the UFC® and “the organization formerly known as Pride”. Heavyweight Fedor Emelianenko and ”lightweight” (160 pounds) Takanori Gomi are the only remaining Pride champions in existence, besides Dan Henderson (who holds both the Pride 183 AND 205 pound titles), who have not lost their titles inside the ring (or now cage since the UFC® took things over). But since it realistically looks like there may not ever be another actual Pride show (the Fertitta brothers, who own Zuffa, which is the “parent company” of the UFC®, purchased Pride on March 27, 2007), these perceived “unification” matches are basically a ‘one-time-only’ type of deal for the convenience and benefit of the current bureaucracy. And if there are no more Pride events then the “winning” of the Pride belt now will only be a technicality, a historic footnote that lumps that Atlantis-esque organization’s now mythical former legacy in with that of the UFC®.


Hier geht es weiter

Stephen Quadros UFC 75 Preview
#87
ich denke, dass Rampage klar und deutlich durch Ko siegen wird.
#88
Na ja glaube dass der Kampf vier Runden oder so dauern wird, sehe aber auch Vorteile bei Rampage und glaube er wird Henderson in Runde vier Ko schlagen.
#89
Heute fand das Weigh In zu UFC 75-Champion vs Champion im Millenium Dome in London, England statt.

Dan Henderson - 204 Pounds
Quinton Jackson - 204 Pounds

Michael Bisping - 205 Pounds
Matt Hamill - 205 Pounds

Mirko Filipovic - 220 Pounds
Cheick Kongo - 231 Pounds

Marcus Davis - 169 Pounds
Paul Taylor - 171 Pounds

Houston Alexander - 204 Pounds
Alessio Sakara - 205 Pounds

Terry Etim - 155 Pounds
Gleison Tibau - 156 Pounds

Tomasz Drwal - 204 Pounds
Thiago Silva - 204 Pounds

Dennis Siver - 154 Pounds
Naoyuki Kotani - 155 Pounds

Jess Liaudin - 170 Pounds
Anthony Torres - 170 Pounds
#90
henderson genauso schwer wie rampage???


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