10.05.2009, 18:25
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Ultimate Fighter 9: USA vs. UK.
Letzte Woche gab es den ersten Fight des Welterweight-Turniers der Show und mit dem Sieg von Nick Osipczak über Mark Miller gleich die erste kleine Überraschung der Show, denn obwohl Team USA das Matchup auswählen durfte, konnte Team UK mit 1:0 in Führung gehen.
Team UK ist natürlich sehr froh über den Sieg und vor allem über die Art des Erfolges. Währenddessen scheint das ein Wachrüttler für das US-Team zu sein, dass die Briten bisher wohl unterschätzt hat. Jason Dent meint auf der Rückfahrt zum Haus, dass man sich als faire Verlierer zeigen sollte. Cameron Dollar meint dazu, dass er sich nicht befehlen lasse, wie er sich zu verhalten habe und jeder solle mit dieser Niederlage auf seine eigene Weise umgehen. Der Rest des Teams meint nur, dass Dollar das Team nicht in Verruf bringen solle.
Demarques Johnson spricht wieder einmal aus, was alle denken, nämlich, dass es kein wirkliches US-Team sei, sondern 8 Fighter, die aus persönlichen Motiven hier seien, aber zufällig unter dem selben Banner leben würden. Wahre Worte, denn im Gegensatz zu den Briten ist der Teamgeist bei den Amerikanern noch nicht so ausgeprägt.
Zurück im Haus geht es weiter mit der Cameron Dollar-Show. Das Nesthäkchen des US-Teams prahlt vor seinen Kollegen, mit wie vielen Frauen er schon geschlafen habe und das er schon einmal mit der Ehefrau seines besten Freundes im Bett gelandet sei, was seine Teamkollegen nicht wirklich gut finden.
Währenddessen erzählt Jason Pierce, dass er sich sehr gut mit David Faulkner verstehe und er generell eher die Gesellschaft der Briten seinem eigenen Team gegenüber bevorzugen würde, da das UK-Team alles in allem erwachsener sei und man mehr gemeinsam hätte.
Nach sieben Minuten Sendezeit geht es auch schon ins Trainingszentrum, denn heute darf das UK-Team seinen ersten Fight auswählen. Bisping tritt vor und eröffnet den Fightern, dass Andre Winner gegen Santino DeFranco der erste Lightweight-Fight dieser Runde sein wird.
Nach ein paar Trainingseindrücken von Winners Training darf Santino DeFranco seine Leidensgeschichte, die ich bei den Ausscheidungskämpfen in Folge 2 zusammengefasst habe, erzählen, bevor er von Dan Henderson ein paar Tricks und Kniffe für den Clinch beigebracht bekommt.
-Lightweight Fight:
Andre Winner (Team UK) vs. Santino DeFranco (Team USA)
Beide beginnen mit vorsichtigen Punches, Winner streut hin und wieder einen Body Punch, DeFranco einen Kick ein. Einen ersten Takedown von DeFranco kann Winner abwehren, den zweiten kurze Zeit später auch. Winner beginnt, die Distanz zu verkürzen und mit Kombinationen durchzukommen. Leg Kicks von DeFranco, bevor Winner wieder nach vorne geht. Takedown von DeFranco, aber Winner kann kontern und landet in der Guard des Gegners. Triangle-Versuch von DeFranco, aber Winner kommt wieder raus und beginnt eine Schlagsalve am Käfig rauszufeuern, bei der DeFranco nichts weiter machen kann, als sich wegzudrehen und den Kopf zu schützen. Mazzagatti schaut sich das Schauspiel fünf Sekunden lang an, aber als keine Reaktion von DeFranco mehr kommt, schreitet er ein und Andre Winner ist der erste im Lightweight-Halbfinale.
Sieger durch TKO in Runde 1: Andre Winner
DeFranco ist enttäuscht, da er den Gameplan nicht umgesetzt habe und auch Henderson meint, dass manche Fighter einfach im Ring ihre Stärken vergessen würde und aus Nervosität Fehler begehen.
Zurück im Haus geht es weiter mit "Team" USA. Jason Dent meint, dass er sich mit dem UK-Team besser verstehe, diese seien ein richtiges Team und würden sich nicht ständig gegenseitig anzicken und streiten. Cameron Dollar gibt natürlich auch seinen Senf dazu und bringt genau das zum Ausdruck, was Dent in jenem Moment angeprangert hat.
Im Anschluss sehen wir eine weitere Trainingseinheit von Team USA und Dan Henderson erklärt seinem Team den Schlachtplan für seine Welterweight-Fighter, über deren Matchups er komplett verfügen kann.
An dieser Stelle sei gesagt, dass das Auswahl-System der Sendung einfach nur bescheuert ist. Klar, es ist fair, wenn beide Teams abwechselnd bestimmen können, wer kämpfen muss, aber auf der anderen Seite ist es dann einfach unklug, dass es ein festes Schema für den Ablauf der Fights gibt. Denn so kann Henderson über die komplette Welterweight-Division der Staffel verfügen, während Bisping die Matchup-Kontrolle im Lightweight-Bereich hat. Man hätte den Trainern wenigstens freie Hand bei der Wahl lassen können, ob der nächste Fight im Light- oder Welterweight stattfindet.
Zurück zur Folge. Wie erwähnt, Henderson erläutert seinen Schlachtplan. Johnson soll auf Dean Amasinger treffen, Frank Lester wird gegen James Wilks gestellt und Jason Pierce soll gegen David Faulkner antreten, also gegen den UK-Fighter, mit dem er sich am besten versteht. Pierce meint, er käme mit dem Typ Gegner nicht zurecht und er würde lieber gegen einen andere Briten kämpfen. Dollar meint im Anschluss, er habe keinen Respekt für Pierce, da dieser Angst habe, gegen Faulkner anzutreten und dass er am besten gleich mit den Briten ins Bett gehen solle, wenn er ständig bei Ihnen rumhängt. Als ob das nicht reicht, gibt es wieder Rumgezicke im Van des US-Teams und wieder befindet sich Dent auf der einen und Dollar und Johnson auf der anderen Seite. Ein Wort gibt das andere und Coach Henderson schreitet nun ein und versucht seinen Fightern in Erinnerung zu rufen, warum man denn überhaupt in der Show sei und dass man sich helfen müsse, die Strapazen der Show zu überstehen.
Im Haus sieht man das genaue Gegenteil. Team UK hat sich ein kleines Tor liefern lassen und man verbringt seine Freizeit bei einem gepflegten Fußballspielchen im Garten.
Es geht zurück ins Trainingszentrum und wie angekündigt wählt Henderson den Fight Demarques Johnson gegen Dean Amasinger aus. Henderson begründet seine Wahl dadurch, dass Team USA einen überzeugenden Sieg für die Moral brauche und Johnson sei der beste Fighter seines Teams. Bisping sieht das auch so, aber man solle Amasinger nicht unterschätzen, da Amasinger ein sehr kräftiger Welterweight-Fighter sei und es schneller als man denkt 3:0 stehen könne. Bisping lässt Amasinger anschließend daran arbeiten, sich gegen den Triangle Choke zu verteidigen, da Johnson einige Fights so beendet habe und Amasinger schon bei den Ausscheidungskämpfen fast im Triangle gelandet wäre.
Kurz vor dem Fight gibt es noch kleinere Probleme beim UK-Team, denn von Coach Michael Bisping fehlt jede Spur. Amasinger ist enttäuscht, dass Bisping nicht auftaucht, aber Assistant Coach Jackson meint, er solle sich keine Gedanken machen, er werde trotzdem die richtigen Befehle aus der Ecke erhalten.
-Welterweight Fight:
Demarques Johnson (Team USA) vs. Dean Amasinger (Team UK)
Leg Kicks von Amasinger, den zweiten kann Johnson fangen und es geht auf die Matte, aber Amasinger kommt gleich wieder hoch. Takedown von Amasinger und Johnson arbeitet sofort am Kimura. Ground and Pound von Amasinger, aber da ist es schon passiert, Johnson kann sein Bein langsam um Amasingers Kopf werfen und er arbeitet sich weiter vor, bis er den Triangle Choke ansetzen kann. Amasinger versucht, sich durch einen Slam zu befreien, aber wie so oft, wird der Griff dadurch nur enger und Amasinger muss Mitte der Runde abklopfen. Hendersons Plan hat dieses mal funktioniert, Johnson ist der erste US-Fighter in der nächsten Runde.
Sieger durch Submission in Runde 1: Demarques Johnson
Dean Amasinger ist anschließend am Boden zerstört und er weiß nicht, was er sagen soll. Er fühlt sich, als ob er seine Teamkameraden enttäuscht habe. Amasinger meint, er sei sich sicher gewesen, Johnson schlagen zu können. Amasinger wird Coach Bisping nicht die Schuld an der Niederlage geben, der Kampfausgang sei alleine auf seine Leistung zurückzuführen.
Mit einer Vorschau auf nächste Woche geht diese Episode vorbei.
Abschließend der Zwischenstand nach drei von acht Kämpfen:
-Welterweight Fight:
Nick Osipczak (Team UK) besiegt Mark Miller (Team USA) durch KO in Runde 2
-Lightweight Fight:
Andre Winner (Team UK) besiegt Santino DeFranco (Team USA) durch TKO in Runde 1
-Welterweight Fight:
Demarques Johnson (Team USA) besiegt Dean Amasinger (Team UK) durch Submission in Runde 1
Letzte Woche gab es den ersten Fight des Welterweight-Turniers der Show und mit dem Sieg von Nick Osipczak über Mark Miller gleich die erste kleine Überraschung der Show, denn obwohl Team USA das Matchup auswählen durfte, konnte Team UK mit 1:0 in Führung gehen.
Team UK ist natürlich sehr froh über den Sieg und vor allem über die Art des Erfolges. Währenddessen scheint das ein Wachrüttler für das US-Team zu sein, dass die Briten bisher wohl unterschätzt hat. Jason Dent meint auf der Rückfahrt zum Haus, dass man sich als faire Verlierer zeigen sollte. Cameron Dollar meint dazu, dass er sich nicht befehlen lasse, wie er sich zu verhalten habe und jeder solle mit dieser Niederlage auf seine eigene Weise umgehen. Der Rest des Teams meint nur, dass Dollar das Team nicht in Verruf bringen solle.
Demarques Johnson spricht wieder einmal aus, was alle denken, nämlich, dass es kein wirkliches US-Team sei, sondern 8 Fighter, die aus persönlichen Motiven hier seien, aber zufällig unter dem selben Banner leben würden. Wahre Worte, denn im Gegensatz zu den Briten ist der Teamgeist bei den Amerikanern noch nicht so ausgeprägt.
Zurück im Haus geht es weiter mit der Cameron Dollar-Show. Das Nesthäkchen des US-Teams prahlt vor seinen Kollegen, mit wie vielen Frauen er schon geschlafen habe und das er schon einmal mit der Ehefrau seines besten Freundes im Bett gelandet sei, was seine Teamkollegen nicht wirklich gut finden.
Währenddessen erzählt Jason Pierce, dass er sich sehr gut mit David Faulkner verstehe und er generell eher die Gesellschaft der Briten seinem eigenen Team gegenüber bevorzugen würde, da das UK-Team alles in allem erwachsener sei und man mehr gemeinsam hätte.
Nach sieben Minuten Sendezeit geht es auch schon ins Trainingszentrum, denn heute darf das UK-Team seinen ersten Fight auswählen. Bisping tritt vor und eröffnet den Fightern, dass Andre Winner gegen Santino DeFranco der erste Lightweight-Fight dieser Runde sein wird.
Nach ein paar Trainingseindrücken von Winners Training darf Santino DeFranco seine Leidensgeschichte, die ich bei den Ausscheidungskämpfen in Folge 2 zusammengefasst habe, erzählen, bevor er von Dan Henderson ein paar Tricks und Kniffe für den Clinch beigebracht bekommt.
-Lightweight Fight:
Andre Winner (Team UK) vs. Santino DeFranco (Team USA)
Beide beginnen mit vorsichtigen Punches, Winner streut hin und wieder einen Body Punch, DeFranco einen Kick ein. Einen ersten Takedown von DeFranco kann Winner abwehren, den zweiten kurze Zeit später auch. Winner beginnt, die Distanz zu verkürzen und mit Kombinationen durchzukommen. Leg Kicks von DeFranco, bevor Winner wieder nach vorne geht. Takedown von DeFranco, aber Winner kann kontern und landet in der Guard des Gegners. Triangle-Versuch von DeFranco, aber Winner kommt wieder raus und beginnt eine Schlagsalve am Käfig rauszufeuern, bei der DeFranco nichts weiter machen kann, als sich wegzudrehen und den Kopf zu schützen. Mazzagatti schaut sich das Schauspiel fünf Sekunden lang an, aber als keine Reaktion von DeFranco mehr kommt, schreitet er ein und Andre Winner ist der erste im Lightweight-Halbfinale.
Sieger durch TKO in Runde 1: Andre Winner
DeFranco ist enttäuscht, da er den Gameplan nicht umgesetzt habe und auch Henderson meint, dass manche Fighter einfach im Ring ihre Stärken vergessen würde und aus Nervosität Fehler begehen.
Zurück im Haus geht es weiter mit "Team" USA. Jason Dent meint, dass er sich mit dem UK-Team besser verstehe, diese seien ein richtiges Team und würden sich nicht ständig gegenseitig anzicken und streiten. Cameron Dollar gibt natürlich auch seinen Senf dazu und bringt genau das zum Ausdruck, was Dent in jenem Moment angeprangert hat.
Im Anschluss sehen wir eine weitere Trainingseinheit von Team USA und Dan Henderson erklärt seinem Team den Schlachtplan für seine Welterweight-Fighter, über deren Matchups er komplett verfügen kann.
An dieser Stelle sei gesagt, dass das Auswahl-System der Sendung einfach nur bescheuert ist. Klar, es ist fair, wenn beide Teams abwechselnd bestimmen können, wer kämpfen muss, aber auf der anderen Seite ist es dann einfach unklug, dass es ein festes Schema für den Ablauf der Fights gibt. Denn so kann Henderson über die komplette Welterweight-Division der Staffel verfügen, während Bisping die Matchup-Kontrolle im Lightweight-Bereich hat. Man hätte den Trainern wenigstens freie Hand bei der Wahl lassen können, ob der nächste Fight im Light- oder Welterweight stattfindet.
Zurück zur Folge. Wie erwähnt, Henderson erläutert seinen Schlachtplan. Johnson soll auf Dean Amasinger treffen, Frank Lester wird gegen James Wilks gestellt und Jason Pierce soll gegen David Faulkner antreten, also gegen den UK-Fighter, mit dem er sich am besten versteht. Pierce meint, er käme mit dem Typ Gegner nicht zurecht und er würde lieber gegen einen andere Briten kämpfen. Dollar meint im Anschluss, er habe keinen Respekt für Pierce, da dieser Angst habe, gegen Faulkner anzutreten und dass er am besten gleich mit den Briten ins Bett gehen solle, wenn er ständig bei Ihnen rumhängt. Als ob das nicht reicht, gibt es wieder Rumgezicke im Van des US-Teams und wieder befindet sich Dent auf der einen und Dollar und Johnson auf der anderen Seite. Ein Wort gibt das andere und Coach Henderson schreitet nun ein und versucht seinen Fightern in Erinnerung zu rufen, warum man denn überhaupt in der Show sei und dass man sich helfen müsse, die Strapazen der Show zu überstehen.
Im Haus sieht man das genaue Gegenteil. Team UK hat sich ein kleines Tor liefern lassen und man verbringt seine Freizeit bei einem gepflegten Fußballspielchen im Garten.
Es geht zurück ins Trainingszentrum und wie angekündigt wählt Henderson den Fight Demarques Johnson gegen Dean Amasinger aus. Henderson begründet seine Wahl dadurch, dass Team USA einen überzeugenden Sieg für die Moral brauche und Johnson sei der beste Fighter seines Teams. Bisping sieht das auch so, aber man solle Amasinger nicht unterschätzen, da Amasinger ein sehr kräftiger Welterweight-Fighter sei und es schneller als man denkt 3:0 stehen könne. Bisping lässt Amasinger anschließend daran arbeiten, sich gegen den Triangle Choke zu verteidigen, da Johnson einige Fights so beendet habe und Amasinger schon bei den Ausscheidungskämpfen fast im Triangle gelandet wäre.
Kurz vor dem Fight gibt es noch kleinere Probleme beim UK-Team, denn von Coach Michael Bisping fehlt jede Spur. Amasinger ist enttäuscht, dass Bisping nicht auftaucht, aber Assistant Coach Jackson meint, er solle sich keine Gedanken machen, er werde trotzdem die richtigen Befehle aus der Ecke erhalten.
-Welterweight Fight:
Demarques Johnson (Team USA) vs. Dean Amasinger (Team UK)
Leg Kicks von Amasinger, den zweiten kann Johnson fangen und es geht auf die Matte, aber Amasinger kommt gleich wieder hoch. Takedown von Amasinger und Johnson arbeitet sofort am Kimura. Ground and Pound von Amasinger, aber da ist es schon passiert, Johnson kann sein Bein langsam um Amasingers Kopf werfen und er arbeitet sich weiter vor, bis er den Triangle Choke ansetzen kann. Amasinger versucht, sich durch einen Slam zu befreien, aber wie so oft, wird der Griff dadurch nur enger und Amasinger muss Mitte der Runde abklopfen. Hendersons Plan hat dieses mal funktioniert, Johnson ist der erste US-Fighter in der nächsten Runde.
Sieger durch Submission in Runde 1: Demarques Johnson
Dean Amasinger ist anschließend am Boden zerstört und er weiß nicht, was er sagen soll. Er fühlt sich, als ob er seine Teamkameraden enttäuscht habe. Amasinger meint, er sei sich sicher gewesen, Johnson schlagen zu können. Amasinger wird Coach Bisping nicht die Schuld an der Niederlage geben, der Kampfausgang sei alleine auf seine Leistung zurückzuführen.
Mit einer Vorschau auf nächste Woche geht diese Episode vorbei.
Abschließend der Zwischenstand nach drei von acht Kämpfen:
-Welterweight Fight:
Nick Osipczak (Team UK) besiegt Mark Miller (Team USA) durch KO in Runde 2
-Lightweight Fight:
Andre Winner (Team UK) besiegt Santino DeFranco (Team USA) durch TKO in Runde 1
-Welterweight Fight:
Demarques Johnson (Team USA) besiegt Dean Amasinger (Team UK) durch Submission in Runde 1

