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The Ultimate Fighter 9: Team USA vs. Team UK Thread
#14
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Ultimate Fighter 9: USA vs. UK.
Letzte Woche gab es den ersten Fight des Welterweight-Turniers der Show und mit dem Sieg von Nick Osipczak über Mark Miller gleich die erste kleine Überraschung der Show, denn obwohl Team USA das Matchup auswählen durfte, konnte Team UK mit 1:0 in Führung gehen.

Team UK ist natürlich sehr froh über den Sieg und vor allem über die Art des Erfolges. Währenddessen scheint das ein Wachrüttler für das US-Team zu sein, dass die Briten bisher wohl unterschätzt hat. Jason Dent meint auf der Rückfahrt zum Haus, dass man sich als faire Verlierer zeigen sollte. Cameron Dollar meint dazu, dass er sich nicht befehlen lasse, wie er sich zu verhalten habe und jeder solle mit dieser Niederlage auf seine eigene Weise umgehen. Der Rest des Teams meint nur, dass Dollar das Team nicht in Verruf bringen solle.
Demarques Johnson spricht wieder einmal aus, was alle denken, nämlich, dass es kein wirkliches US-Team sei, sondern 8 Fighter, die aus persönlichen Motiven hier seien, aber zufällig unter dem selben Banner leben würden. Wahre Worte, denn im Gegensatz zu den Briten ist der Teamgeist bei den Amerikanern noch nicht so ausgeprägt.

Zurück im Haus geht es weiter mit der Cameron Dollar-Show. Das Nesthäkchen des US-Teams prahlt vor seinen Kollegen, mit wie vielen Frauen er schon geschlafen habe und das er schon einmal mit der Ehefrau seines besten Freundes im Bett gelandet sei, was seine Teamkollegen nicht wirklich gut finden.
Währenddessen erzählt Jason Pierce, dass er sich sehr gut mit David Faulkner verstehe und er generell eher die Gesellschaft der Briten seinem eigenen Team gegenüber bevorzugen würde, da das UK-Team alles in allem erwachsener sei und man mehr gemeinsam hätte.

Nach sieben Minuten Sendezeit geht es auch schon ins Trainingszentrum, denn heute darf das UK-Team seinen ersten Fight auswählen. Bisping tritt vor und eröffnet den Fightern, dass Andre Winner gegen Santino DeFranco der erste Lightweight-Fight dieser Runde sein wird.
Nach ein paar Trainingseindrücken von Winners Training darf Santino DeFranco seine Leidensgeschichte, die ich bei den Ausscheidungskämpfen in Folge 2 zusammengefasst habe, erzählen, bevor er von Dan Henderson ein paar Tricks und Kniffe für den Clinch beigebracht bekommt.

-Lightweight Fight:
Andre Winner (Team UK) vs. Santino DeFranco (Team USA)

Beide beginnen mit vorsichtigen Punches, Winner streut hin und wieder einen Body Punch, DeFranco einen Kick ein. Einen ersten Takedown von DeFranco kann Winner abwehren, den zweiten kurze Zeit später auch. Winner beginnt, die Distanz zu verkürzen und mit Kombinationen durchzukommen. Leg Kicks von DeFranco, bevor Winner wieder nach vorne geht. Takedown von DeFranco, aber Winner kann kontern und landet in der Guard des Gegners. Triangle-Versuch von DeFranco, aber Winner kommt wieder raus und beginnt eine Schlagsalve am Käfig rauszufeuern, bei der DeFranco nichts weiter machen kann, als sich wegzudrehen und den Kopf zu schützen. Mazzagatti schaut sich das Schauspiel fünf Sekunden lang an, aber als keine Reaktion von DeFranco mehr kommt, schreitet er ein und Andre Winner ist der erste im Lightweight-Halbfinale.
Sieger durch TKO in Runde 1: Andre Winner

DeFranco ist enttäuscht, da er den Gameplan nicht umgesetzt habe und auch Henderson meint, dass manche Fighter einfach im Ring ihre Stärken vergessen würde und aus Nervosität Fehler begehen.

Zurück im Haus geht es weiter mit "Team" USA. Jason Dent meint, dass er sich mit dem UK-Team besser verstehe, diese seien ein richtiges Team und würden sich nicht ständig gegenseitig anzicken und streiten. Cameron Dollar gibt natürlich auch seinen Senf dazu und bringt genau das zum Ausdruck, was Dent in jenem Moment angeprangert hat.
Im Anschluss sehen wir eine weitere Trainingseinheit von Team USA und Dan Henderson erklärt seinem Team den Schlachtplan für seine Welterweight-Fighter, über deren Matchups er komplett verfügen kann.
An dieser Stelle sei gesagt, dass das Auswahl-System der Sendung einfach nur bescheuert ist. Klar, es ist fair, wenn beide Teams abwechselnd bestimmen können, wer kämpfen muss, aber auf der anderen Seite ist es dann einfach unklug, dass es ein festes Schema für den Ablauf der Fights gibt. Denn so kann Henderson über die komplette Welterweight-Division der Staffel verfügen, während Bisping die Matchup-Kontrolle im Lightweight-Bereich hat. Man hätte den Trainern wenigstens freie Hand bei der Wahl lassen können, ob der nächste Fight im Light- oder Welterweight stattfindet.

Zurück zur Folge. Wie erwähnt, Henderson erläutert seinen Schlachtplan. Johnson soll auf Dean Amasinger treffen, Frank Lester wird gegen James Wilks gestellt und Jason Pierce soll gegen David Faulkner antreten, also gegen den UK-Fighter, mit dem er sich am besten versteht. Pierce meint, er käme mit dem Typ Gegner nicht zurecht und er würde lieber gegen einen andere Briten kämpfen. Dollar meint im Anschluss, er habe keinen Respekt für Pierce, da dieser Angst habe, gegen Faulkner anzutreten und dass er am besten gleich mit den Briten ins Bett gehen solle, wenn er ständig bei Ihnen rumhängt. Als ob das nicht reicht, gibt es wieder Rumgezicke im Van des US-Teams und wieder befindet sich Dent auf der einen und Dollar und Johnson auf der anderen Seite. Ein Wort gibt das andere und Coach Henderson schreitet nun ein und versucht seinen Fightern in Erinnerung zu rufen, warum man denn überhaupt in der Show sei und dass man sich helfen müsse, die Strapazen der Show zu überstehen.
Im Haus sieht man das genaue Gegenteil. Team UK hat sich ein kleines Tor liefern lassen und man verbringt seine Freizeit bei einem gepflegten Fußballspielchen im Garten.

Es geht zurück ins Trainingszentrum und wie angekündigt wählt Henderson den Fight Demarques Johnson gegen Dean Amasinger aus. Henderson begründet seine Wahl dadurch, dass Team USA einen überzeugenden Sieg für die Moral brauche und Johnson sei der beste Fighter seines Teams. Bisping sieht das auch so, aber man solle Amasinger nicht unterschätzen, da Amasinger ein sehr kräftiger Welterweight-Fighter sei und es schneller als man denkt 3:0 stehen könne. Bisping lässt Amasinger anschließend daran arbeiten, sich gegen den Triangle Choke zu verteidigen, da Johnson einige Fights so beendet habe und Amasinger schon bei den Ausscheidungskämpfen fast im Triangle gelandet wäre.
Kurz vor dem Fight gibt es noch kleinere Probleme beim UK-Team, denn von Coach Michael Bisping fehlt jede Spur. Amasinger ist enttäuscht, dass Bisping nicht auftaucht, aber Assistant Coach Jackson meint, er solle sich keine Gedanken machen, er werde trotzdem die richtigen Befehle aus der Ecke erhalten.

-Welterweight Fight:
Demarques Johnson (Team USA) vs. Dean Amasinger (Team UK)

Leg Kicks von Amasinger, den zweiten kann Johnson fangen und es geht auf die Matte, aber Amasinger kommt gleich wieder hoch. Takedown von Amasinger und Johnson arbeitet sofort am Kimura. Ground and Pound von Amasinger, aber da ist es schon passiert, Johnson kann sein Bein langsam um Amasingers Kopf werfen und er arbeitet sich weiter vor, bis er den Triangle Choke ansetzen kann. Amasinger versucht, sich durch einen Slam zu befreien, aber wie so oft, wird der Griff dadurch nur enger und Amasinger muss Mitte der Runde abklopfen. Hendersons Plan hat dieses mal funktioniert, Johnson ist der erste US-Fighter in der nächsten Runde.
Sieger durch Submission in Runde 1: Demarques Johnson

Dean Amasinger ist anschließend am Boden zerstört und er weiß nicht, was er sagen soll. Er fühlt sich, als ob er seine Teamkameraden enttäuscht habe. Amasinger meint, er sei sich sicher gewesen, Johnson schlagen zu können. Amasinger wird Coach Bisping nicht die Schuld an der Niederlage geben, der Kampfausgang sei alleine auf seine Leistung zurückzuführen.

Mit einer Vorschau auf nächste Woche geht diese Episode vorbei.

Abschließend der Zwischenstand nach drei von acht Kämpfen:

-Welterweight Fight:
Nick Osipczak (Team UK) besiegt Mark Miller (Team USA) durch KO in Runde 2

-Lightweight Fight:
Andre Winner (Team UK) besiegt Santino DeFranco (Team USA) durch TKO in Runde 1

-Welterweight Fight:
Demarques Johnson (Team USA) besiegt Dean Amasinger (Team UK) durch Submission in Runde 1
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#15
Wieder ein sehr schöner Report, danke!! Daumen hoch

Was ich interessant finde ist, dass die Amerikaner lieber mit den Engländern abhängen. Aber dieser Dollar würd mir auch auf die Nerven gehen. Bin ja mal auf dessen ersten Kampf gespannt...
Hoffentlich bekommt er richtig eine drauf!

Scheidet man eigentlich mit einer Niederlage sofort aus??
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#16
Zitat:Original von Double F
Wieder ein sehr schöner Report, danke!! Daumen hoch

Was ich interessant finde ist, dass die Amerikaner lieber mit den Engländern abhängen. Aber dieser Dollar würd mir auch auf die Nerven gehen. Bin ja mal auf dessen ersten Kampf gespannt...
Hoffentlich bekommt er richtig eine drauf!

Scheidet man eigentlich mit einer Niederlage sofort aus??
Man scheidet an sich aus, aber man bleibt im Haus und trainiert weiter, damit gleich ein Ersatz da ist, falls sich einer verletzte oder was anderes passiert, wodurch ein Teilnehmer die Show verlassen muss, was immer mal wieder vorkommt.
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#17
Ah ja, danke für die Info...

Aber man hat also nur einen Ausscheidungskampf davor und dann ein Viertelfinale. Dann schon Halbfinale und Finale...

Schon irgendwie interessant!
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#18
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Ultimate Fighter 9: USA vs. UK. In den letzten beiden Folgen konnten die ersten drei Fighter ihr Ticket für das Halbfinale der jeweiligen Gewichtsklasse lösen, des Weiteren wurden wir Zeuge davon, wie das UK-Team auch als solches auftritt, während bei den Amerikanern noch kein Teamgefühl aufkommen mag. Auch in dieser Folge wird es wieder zwei Fights geben, also seid gespannt, was passiert.
Wir gehen gleich ins Haus und schon wird dort die Frage gestellt, die die Fans seit der letzten Staffel bewegt hat: Warum war Michael Bisping bei Dean Amasingers Fight gegen Demarques Johnson nicht anwesend?
Cameron Dollar und Dean Amasinger analysieren das Ende der Niederlage Amasingers und Dollar gibt Amasinger Tipps, wie man dem Triangle entkommt. Jason Pierce findet das ziemlich lustig, da er meint, dass Dollar diese Lektion erst seit einem Tag kennt und sofort auftritt, als hätte er die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dollar lässt noch ein paar unflätige Äußerungen in Richtung Pierce los, bevor wir auch schon die Lokalität wechseln und zur Auswahl des nächsten Fights kommen.

Michael Bisping hat wieder einmal die Kontrolle über einen Lightweight-Fight und so wählt er Cameron Dollar vom US-Team als Gegner für Martin Stapleton.
Beim Training des UK-Teams nimmt Coach Bisping Dean Amasinger zur Seite und befragt ihn zum Fight. Bisping entschuldigt sich für sein Fehlen beim Fight, er habe unter dem Jetlag gelitten und habe den Fight schlicht und ergreifend verschlafen, da er im Hotelzimmer quasi ins Koma gefallen sei. Amasinger trägt es mit Fassung, etwas anderes bleibt ihm auch nicht mehr übrig.
Anschließend sieht man Stapleton bei der Vorbereitung. Team UK ist sich sicher, das Stapleton als Sieger den Käfig verlassen wird, da Stapleton technisch sauber und sehr gut in Form sei. Stapleton ist laut Bisping der stärkste Wrestler im UK-Team und sollte damit Dollars Wrestling neutralisieren und durch sein Striking zu einem TKO-Sieg in der zweiten Runde kommen können.
Wir sehen nun Cameron Dollar im Training. Dollar ist Wrestler durch und durch und das sieht man auch beim Training. Henderson meint, man müsste ihn fast dazu zwingen, Standup-Drills zu absolvieren, da er sich beim Wrestling soviel wohler fühle. Man sieht Coach Diabate, wie er an Dollars Technik feilt und Henderson meint, Dollar solle im Fight auf Power Punches, Wrestling und Ground and Pound setzen und so den Fight vorzeitig beenden.

Zurück im Haus erhalten wir einen kleinen Einblick in die Psyche der beiden Kontrahenten. Während Martin Stapleton eher an seine Tochter und seine Familie denkt, von denen er momentan getrennt ist, hat Dollar eher mit der Nervosität zu kämpfen, da er laut eigener Aussage vor jedem Fight durchdrehen würde.

-Lightweight Fight:
Martin Stapleton (Team UK) vs. Cameron Dollar (Team USA)

Beide sind anfangs sehr vorsichtig. Stapleton verkürzt die Distanz und muss eine Rechte nehmen bevor er mit dem Versuch eines Takedowns weitermacht, aber Dollar kann sich wehren und auf Stapletons Rücken landen. Dort setzt er nach mehreren Schlägen zum Rear Naked Choke an, der zur Aufgabe von Stapleton führt.
Sieger durch Submission in Runde 1: Cameron Dollar

Nach Andre Winner ist Cameron Dollar nun der zweite Fighter im Lightweight-Halbfinale. Nachdem sich Team USA freut und Team UK seinem Kämpfer Mut zuspricht, kommen wir ohne Umschweife zur Matchup-Auswahl des nächsten Welterweight-Fights. Wie von Henderson in der letzten Show geplant, wird Frank Lester auf Andre Wilks treffen. Damit steht auch schon der letzte Welterweight-Fight dieser Runde fest. Falls nichts Unvorhergesehenes passiert, wird Jason Pierce auf David Faulkner im letzten Welterweight-Fight des Viertelfinales treffen.
Bei Team UK ist man davon überzeugt, dass Team USA Wilks unterschätzt, da man ihn für einen reinen Grappler hält. Wilks meint, dass er Lester im Standup Paroli bieten könne, da dieser nur auf Power Punches setzt. Zudem dürfte Wilks den Vorteil auf dem Boden haben, sodass der Gameplan auch darauf hinausläuft, Lester am Boden zur Aufgabe zu bringen.

Bei Team USA beschäftigt man sich eher mit Trash Talk. Frank Lester scheint das richtig nötig zu haben, da er von nichts anderem mehr redet, als Wilks den Schädel einzuschlagen., da er ihn wohl auf den Tod nicht ausstehen kann. Henderson meint, dass Lesters Psyche der Kackpunkt sein könne, ansonsten solle sich Lester darauf konzentrieren, Wilks im Standup ständig zu beschäftigen. Lester solle laut seinem Coach konzentriert bleiben und sich nicht von Emotionen kontrollieren lassen.

-Welterweight Fight:
Frank Lester (Team USA) vs. Andre Wilks (Team UK)

Wilks nimmt sofort die Mitte des Käfigs in Beschlag und versucht, mit dem Jab zu arbeiten. Lester kreist um ihn herum und versucht, seine Rechte durchzubringen. Wilks geht nach dem Jab hinterher und hat Glück, nicht mehr von Lester einzustecken, da dieser zwei Treffer landen kann. Nun beginnt Wilks, Leg Kicks einzubauen. Lester trifft mit einer Linken und geht hinterher. Es sieht aus, als ob Lester mit einem Kopfstoß treffen würde und Wilks geht zu Boden, ist aber bei Sinnen und kann in der Folge den Sweep schaffen und in der Side Mount von Lester landen. Von dort geht es in die North-South-Position, bevor Wilks wieder in der Side Mount landet. Wilks mit dem Versuch eines Leglocks. Lester rollt sich raus, Wilks geht hinterher, aber nach kurzem Geplänkel geht es i Stand weiter, wo Wilks nun den Ton angibt. Beide clinchen am Käfig und dort kann der größere Wilks aus dem Thai Clinch heraus einen sehr harten Kniestoß zum Kopf landen. Lester scheint gebrochen, jedenfalls kommt von diesem keine Initiative mehr. Wilks bekommt den Takedown, kann aber aus der Half Guard keinen Schaden anrichten, da Lester ihn nur neutralisiert. Wilks mit dem Arm Triangle Choke, aber bevor Lester Abklopfen kann, geht die Runde vorbei.
In der Pause informiert Frank Lester sein Team, dass ihm Wilks ein paar Zähne ausgeschlagen habe und der Mundschutz daher nicht mehr passe. Tatsächlich braucht Team USA etwas länger, da allem Anschein nach ein paar Zähne im Mundschutz von Lester stecken und erst entfernt werden müssen. Bisping ist von der langen Pause nicht begeistert und nachdem die Coaches von Lester das Mundstück gesäubert haben, kann es weitergehen.
Scheinbar scheint der Kniestoß nicht nur physischen Schaden hinterlassen zu haben, denn Lester geht nun deutlich reservierter an den Kampf heran und überlässt Wilks die Initiative. Es geht in den Clinch und Wilks mit ein paar schönen Uppercuts, bevor wieder die Knie zum Einsatz kommen. Wilks mit dem Takedown am Käfig. Lester kommt wieder hoch, muss aber ein paar Schwinger einstecken, bevor Wilks erneut zum Takedown ansetzt. Wilks landet in der Side Mount und kann mühelos in die Full Mount wechseln. Nach anfänglichem Ground and Pound kann Wilks eine Armbar ansetzen, aus der Lester sich nicht mehr befreien kann.
Sieger durch Submission in Runde 2: Andre Wilks

wieder einmal ist der unterlegene Fighter enttäuscht. Lester meint, er habe die Konzentration verloren und habe deshalb verloren.
Nach zwei siegen in Folge kann Team UK nun erneut die Führung erzielen und mit Andre Wilks stellt man nun nach Nick Osipczak den zweiten Briten im Halbfinale.

Abschließend noch eine kleine Übersicht über die bisher ausgetragenen Viertelfinal-Fights:

-Welterweight Fight:
Nick Osipczak (Team UK) besiegt Mark Miller (Team USA) durch KO in Runde 2

-Lightweight Fight:
Andre Winner (Team UK) besiegt Santino DeFranco (Team USA) durch TKO in Runde 1

-Welterweight Fight:
Demarques Johnson (Team USA) besiegt Dean Amasinger (Team UK) durch Submission in Runde 1

-Lightweight Fight:
Cameron Dollar (Team USA) besiegt Martin Stapleton (Team UK) durch Submission in Runde 1

-Welterweight Fight:
Andre Wilks (Team UK) besiegt Frank Lester (Team USA) durch Submission in Runde 2
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#19
Wieder ein klasse Report!!

Danke Can!!

Haust ja jetzt einen nach dem anderen raus ;)

Aber Dollar hat mich dann doch überrascht. Scheint nicht nur eine große Klappe zu haben...

Schade für Lester, aber scheint ein richtig harter Knie-Stoß gewesen sein!! Da wurde einer wohl wirklich unterschätzt!!
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#20
Zitat:Original von Double F
Wieder ein klasse Report!!

Danke Can!!

Haust ja jetzt einen nach dem anderen raus ;)
Ja, jetzt bin ich wieder auf dem aktuellen Stand der Folgen.

Ich bin echt enttäuscht von Stapleton, der machte eigentlich einen guten Eindruck im Training, aber er hat sich da einfach überrumpeln lassen. Ich glaube nicht, dass Dollar die Chance hat, am Ende die Show zu gewinnen.
Und Lester? Gut, dass dessen große Klappe sich am Ende gerächt hat. War ein sehr ansehnlicher Fight, bisher der beste der Staffel.
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#21
Liest sich auch sehr gut...

Ok, Lester hat ne große Klappe, scheint aber auch was dahinter zu haben. Die erste Runde hört sich ja bis auf den Kniestoß ziemlich gut für ihn an...

Bei Dollar muss man eben aufpassen, der kann einen innerhalb kürzester Zeit scheinbar auf den Boden bringen und durch sein Wrestling auch schnell die Submission! So lange er in den Clinch kann, denke ich, dass er gute Chance hat!!
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#22
Das auf jeden Fall, zumal die Briten eh nicht die beste Ringer-Ausbildung haben, wenn man sie mal mit ihrer Konkurrenz vergleicht. Früher oder später wird er aber auf einen aus dem US-Team treffen, der mit ihm wrestlerisch mithalten kann und dann wird man sehen, ob Dollar was reißen kann.

Und Lester? Na ja, schlecht war er jetzt nicht, aber ich habe bei ihm noch nichts gesehen, was mich an eine lange Karriere in der UFC glauben lässt. In die Show ist er ja nur gekommen, weil sein Gegenüber sich in den Ausscheidungskämpfen selbst mittels Slam KO geschlagen hat, von daher. Er ist kräftig und athletisch, aber Wilks konnte ihn am Boden dominieren und das sollte jemandem mit der Athletik nicht so leicht passieren. Auch wennd er Gegner die Technik drauf hat, man kann viele Sachen durch Kraft wieder lösen.
Das größte Problem bei Lester dürfte aber tatsächlich die Psyche sein. Nachdem ihm das mit den Zähnen passiert ist, war plötzlich der Wurm drin und es sah so aus, als ob Lester innerlich aufgegeben hätte.
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#23
Also bei Dollar bin ich echt auch weiter gespannt. Große Klappe ist ja nicht unbedingt das schlechteste bei der UFC...;)

Und ich habe die Leute bislang ja noch nicht gesehen, sondern mir nur aus deinen Reports eine Meinung gebildet. Und dabei ist Lester zwar als "Glückkind" einzustufen, aber wie gesagt hörte sich die erste Runde jetzt nicht so schlecht an. An eine UFC-Karriere glaube ich jedoch auch nicht wirklich, aber mann weiß ja nie...
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#24
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Ultimate Fighter 9: USA vs. UK. Drei Viertelfinal-Fights stehen noch aus und bisher konnte Team UK mit drei Siegen aus fünf Kämpfen mehr als nur einen Aha-Effekt erzielen. Mal sehen, ob es so weitergehen kann.

Wir beginnen gleich bei Team UK und deren Training und sehen Faulkner bei der Vorbereitung auf seinen Kampf gegen Jason Pierce. Stapleton meint, er würde nicht gegen Faulkner antreten wollen, da dieser sehr gutes Standup und gutes Wrestling inne haben würde. Seine Teamkameraden stimmen ihm da zu. Und auch im Training macht Faulkner einen mehr als guten Eindruck.
Zurück im Haus sieht man Richie Whitson, der scheinbar eine kleine Hautinfektion hat, die ansteckend sein könnte. Bei Team USA ist man besorgt, man könne sich mit Herpes oder anderen Hautkrankheiten anstecken. Vor allem Jason Pierce kriegt es richtig mit der Angst zu tun und versucht, alles zu desinfizieren, was von Whitson berührt wurde. Zudem hat Pierce auch noch weitere Probleme mit dem Haus an sich und mit der Tatsache, gegen seinen besten Freund im Haus, oben genannten Faulkner, kämpfen zu müssen.
Vielleicht kann er sich ja mit ein wenig Training ablenken. Oder auch nicht, denn Pierce scheint gesundheitlich noch etwas angeschlagen, da er sich beim Elimination Fight den Fuß verletzt hat. Zu seinem Unglück ist das gerade der Fuß, den er für Leg Kicks benutzt. Henderson meint, es könne problematisch sein, einen Fighter mit angeschlagenem Knöchel gegen jemandem zu stellen, der gerne mal einen Ankle Lock zeigt. Wahre Worte.
Bei Team UK gibt es dieses mal eine andere Art des Trainings, denn die Team UK-Fighter müssen mit einem Vorschlaghammer auf einen Reifen einschlagen, um ein wenig was für ihren Oberkörper zu tun. Ganz ohne Schaden geht es leider doch nicht, Andre Winner verfehlt diesen riesigen LKW-Reifen und schlägt ein Loch in die Trainingsmatte. Bisping nimmts mit Humor, da keiner der Produktionscrew ihm vom Vorschlaghammer abgeraten habe.

Währenddessen gibt es bei Team USA weiter Probleme mit Jason Pierce, dem man das harte Training mittlerweile ansieht. Pierce wirkt nicht wirklich motiviert und scheint öfter mal Ausflüchte zu suchen und viele Pausen zu machen. Auch Assistant Coach Cyrille Diabate meint, dass Pierce ihm seit Beginn der Show auf die Nerven gehen würde mit seiner negativen Art. Pierce solle sich auf das Training und den Kampf konzentrieren. Pierce ist von der Ansprache nicht gerade angetan und verlässt den Käfig.
Bei Team USA macht man sich Gedanken, ob Pierce überhaupt gegen Faulkner antreten könne, oder ob er sich zu sehr in Frage stellen würde, um in den Käfig zu treten. Allerdings wird hinterrücks auch schon darüber diskutiert, wer Pierces Platz einnehmen könnte, falls dieser nicht antreten kann/will.
Bei Team UK konzentriert man sich weiterhin aufs Training, aber auch David Faulkner scheint Probleme zu haben. Andre Winner scheint nicht der einzige zu sein, der nichts mit dem Hammer trifft, denn Faulkner hat sich selbst mit dem Hammer am Bein getroffen. Als ob das nicht schlimm genug wäre, scheint sich Faulkner gleich noch eine kleine Infektion abgeholt zu haben. Kein guter Tag, um David Faulkner zu sein.

Da wir jetzt schon genug über MMA berichtet haben, wird es Zeit für ein wenig Reality-Zeugs, denn wir kommen zur Coaches Challenge. Nach Bowling, Billard, Tischtennis, Basketball und Fußball dürfen die beiden Coaches sich heute im Tennis messen. Beide spielen wohl zum ersten mal in ihrem Leben Tennis, denn es sieht wirklich miserabel aus. Am Ende hat Dan Henderson die Nase vorn und Coach Bisping gerät wieder einmal mit Team USA aneinander, da einer der Team USA Mitglieder einen Witz über Bispings schneeweiße Beine macht und Bisping fälschlicherweise denkt, es käme von Demarques Johnson.

Wir kommen zur Matchup-Auswahl und Coach Bisping wählt Richie Whitson als Gegner für Ross Pearson, sodass es im letzten Lightweight-Fight zum Aufeinandertreffen zwischen Jason Dent und Jeff Lawson kommt.
Whitson trainiert schon seit mehreren Monaten bei Team Quest mit Coach Henderson, der natürlich mehr als froh ist, dass sein Fighter es in die Show geschafft hat und er sich weiter verbessern kann. Laut Henderson ist Whitson ein harter Brawler, der auch einiges einstecken kann. Auch Whitson ist natürlich froh, weiter unter seinem richtigen Coach Dan Henderson trainieren zu können. Mehr Grund zur Freude hat er überdies, da er während der Show auch noch seinen Geburtstag im Haus feiern darf.
Der viele Alkohol lockert wohl bei manchem Fighter die Zunge denn Cameron Dollar scheint einen kleinen Nervenzusammenbruch zu haben. Jedenfalls ist er total aufgelöst und erzählt seinen Kameraden unter Tränen, dass er das Haus und vor allem Bisping satt habe und seine Familie vermissen würde. Die anderen sprechen ihm aber Mut zu und Frank Lester kann ihn damit aufheitern, dass Dollar wenigstens noch alle Zähne hat.

-Lightweight Fight:
Ross Pearson (Team UK) vs. Richie Whitson (Team USA)

Beide beginnen im Vorwärtsgang und es geht schnell in den Clinch und an den Käfig. Zurück in der Ringmitte verfehlt Whitson einen Head Kick und Pearson mit dem Takedown. Whitson kommt schnell wieder hoch und arbeitet mit Leg Kicks und Kombinationen, muss aber schnell drei Schläge einstecken, bevor Pearson wieder einen Takedown, dieses mal per Slam schafft. Whitson will wieder hochkommen und Pearson trifft mit einem Kniestoß. Pech, dass Whitson noch mit einem Knie am Boden war. Dean unterbricht den Fight, fragt Whitson, ob er weiterkämpfen könne und zieht Pearson einen Punkt für das Foul ab. Whitson sieht nicht mitgenommen aus, sondern kann normal weitermachen. Pearson soll laut Bisping nun weniger wrestlen und mehr striken. Whitson trifft mit einer Linken, im Gegenzug Pearson mit einer Rechten. Wieder taucht Pearson unter einem Kick durch und kann erneut per Slam den Takedown schaffen, aber Whitson kommt sofort wieder hoch und beide clinchen am Käfig. Nettes Clinchwork von beiden, aber Pearson kann erneut den Takedown schaffen, übrigens erneut per Slam. Pearson kommt auf Whitsons Rücken, bearbeitet ihn mit ein paar Schlägen und als sich Whitson befreien will, bekommt Pearson den Arm zu fassen und kann eine schnelle Armbar zeigen, aus welcher Whitson abklopft. Guter Fight von beiden.
Sieger durch Submission in Runde 1: Ross Pearson

Das wars auch schon für diese Woche. Nächste Woche sehen wir, ob Jason Pierce antreten kann oder nicht und ob Team UK verletzungsbedingte Ausfälle verkraften muss.

Abschließend wie immer noch eine kleine Übersicht über die bisher ausgetragenen Viertelfinal-Fights:

-Welterweight Fight:
Nick Osipczak (Team UK) besiegt Mark Miller (Team USA) durch KO in Runde 2

-Lightweight Fight:
Andre Winner (Team UK) besiegt Santino DeFranco (Team USA) durch TKO in Runde 1

-Welterweight Fight:
Demarques Johnson (Team USA) besiegt Dean Amasinger (Team UK) durch Submission in Runde 1

-Lightweight Fight:
Cameron Dollar (Team USA) besiegt Martin Stapleton (Team UK) durch Submission in Runde 1

-Welterweight Fight:
Andre Wilks (Team UK) besiegt Frank Lester (Team USA) durch Submission in Runde 2

-Lightweight Fight:
Ross Pearson (Team UK) besiegt Richie Whitson (Team USA) durch Submission in Runde 1
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#25
Danke auch wieder für diesen Report!!! Daumen hoch

Scheint wirklich ein guter Fight gewesen zu sein, aber die Fights enden wirklich oft in Runde 1. Das find ich schon irgendwie interessant. War das in den anderen Staffeln auch so??

Pearson ist für mich ein Favorit auf den TUF-Titel. Aber man muss natürlich weiter abwarten!

Das mit den Vorschlaghämmern hört sich ja mal wirklich witzig an. Da hat man Fighter, die wirklich gar nix treffen Breites Grinsen

Ansonsten kann man nur hoffen, dass Faulkner vs Pierce zu Stande kommt. Glaube der Fight könnte ganz gut werden, aber die beiden müssen natürlich dran bleiben!!!
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#26
Zitat:Original von Double F

Scheint wirklich ein guter Fight gewesen zu sein, aber die Fights enden wirklich oft in Runde 1. Das find ich schon irgendwie interessant. War das in den anderen Staffeln auch so??
An sich schon, zumindest in der ersten Runde, da der Leistungsunterschied der einzelnen Fighter da noch sehr deutlich zu Tage tritt. Wenn ich da an bspw. Staffel 3 zurückdenke, da gingen ganze zwei Erstrundenfights in die zweite Runde, danach wurde es zumindest ein wenig besser.

Zitat:Original von Double F

Pearson ist für mich ein Favorit auf den TUF-Titel. Aber man muss natürlich weiter abwarten!
Hmm, muss man mal abwarten. Ich schätze ihn zumindest besser als Dollar und Winner ein, allerdings haben die Amis mit Jason Dent noch ihr erfahrenstes Zugpferd in der Hinterhand, den ich an sich als Lightweight-Favorit auf dem Zettel habe.

Zitat:Original von Double F

Ansonsten kann man nur hoffen, dass Faulkner vs Pierce zu Stande kommt. Glaube der Fight könnte ganz gut werden, aber die beiden müssen natürlich dran bleiben!!!
Na ja, ich denke auch, dass es besser wäre, wenn Pierce antreten kann, andererseits ist es mir auch egal, wer am Ende Faulkner unterliegt, ob es dann Pierce oder Miller als Nachrücker ist, spielt keine Rolle.
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