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FAQ-Thread für Gott und die Welt
#51
Hilft mir auf jeden Fall, Danke!
Zitat:Original von BurnOutHorscht
[...]zu viele Geldmttel im Unlauf im Vergleich zu den angebotenen Waren.
Kann sein, dass ich gewaltig auf dem Schlauch stehe, aber kannst du mir den Zusammenhang hiervon vereinfacht erleutern?
Smile
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#52
Das heisst zu den Geldmengen die im Umlauf sind gibt es keinen entsprechenden Gegenwert. Wenn es keine Waren gibt die den Wert des Geldes haben, wird das Geld entwertet und die Kaufkraft sinkt. Gutes Beispiel ist die Inflation zwischen den Kriegen.
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#53
Die Antwort stand eigentlich schon dahinter: Inflation.

Die Regierung macht Schulden bei der EZB. Da die, zumindest meines Wissens, das Geld als einzige auch tatsächlich drucken, denn woher sollen sie es sonst nehmen, ist plötzlich mehr Geld im Umlauf als vorher. Es hat sich aber an der Zahl der Waren nichts geändert. Die Folge: Das Geld ist weniger Wert.

Ein einfaches Beispiel:
In einem primitiven Dorf wird mit Muscheln als Zahlungsmittel gehandelt. Jeder besitzt ca. 50 wunderschöne Muscheln, es gibt 50 Dorfbewohner, es sind also 2500 Muscheln im Umlauf. Eine Kokosnuss kostet bspw. 2 Muscheln. Jetzt findet man am Meeresboden mehrere tausend dieser Muscheln. Einige Männer aus dem Dorf tauchen runter und holen viele davon hoch. Jetzt befinden sich plötzlich statt 2500 Muscheln 12000 Muscheln im Umlauf. Der Händler wird seine Kokosnüsse nun natürlich nicht mehr für 2 Muscheln abgeben wollen, da er einen ähnlichen Geldwert wie vorher bekommen möchte, weil es zwar plötzlich mehr Muscheln gibt, sich die Anzahl seiner Kokosnüsse jedoch nicht erhöht hat. Also ca. 12 Muscheln.
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#54
Exakt Mephisto!

Mein Problem war einfach die Vereinfachung der gesamten Zusammenhänge!
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#55
Anfügend:
Die EZB stellt Banken das Geld zur Verfügung, auf Kreditbasis, diese leihen es dann zb den Regierungen. Gleichzeitig regelt die EZB durch ihre zinspolitik die Menge des Geldes im Umlauf.(Zinserhöhung wenn zu viel geld in umlauf ist, Zinssenkung, wenn zuwenig in Umlauf ist)

Und Inflation hat nichts mit dem ANgebot an Waren zu tun.
Sondern mit dem preis. Wenn die Menge an geld im Umlauf steigt, dann steigt die Nachfrage nach Waren, damit der Preis, und dadurch begründet sich Inflation.
Letztlich definiert sich der Wert einer Ware ja immer gleich, einzig der Preis(Unterschied!!) ändert sich.
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#56
Herzlichen Dank an alle! :winke:
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#57
[quote]Original von Pauleta

Und Inflation hat nichts mit dem ANgebot an Waren zu tun.
quote]
Das stimmt so nicht.

Eine Inflation entsteht ja wenn die Güternachfrage über das gesamtwirtschaftliche Güterangebot hinaus geht.

Im Lexikon der FAZ nachzulesen.

http://boersenlexikon.faz.net/inflatio.htm
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#58
Ich weiß, dass es eigentlich Stoff aus der 6. oder 7. ist... aber das ist eine Sache die ich nicht verstehe und die rennt mir schon seit Jahren hinter her. Wut

Bei der Gleichung:
X = 3/a (/= Bruchstrich)

Will ich "a" alleine stehen haben, wie bringe ich "3" auf die Seite von "X".

Wenn die "3" unten wäre, müsste ich ja nur mit "X" mal rechnen, damit "a" alleine steht.

Kann mir einer helfen?
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#59
X/1 = 3/a ________ /Gleichnennrig machen (KGV)

ax/a = 3/a _______/*a

ax = 3

Da es aber zwei Unbekannte sind ist es nicht möglich diese Aufgabe zu lösen.
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#60
Ok ... dann lass ich mal nur eine Unbekannte:

50 = 3/a

Wie würde das dann aussehen?

Tut mir Leid, aber ich bin etwas langsam im verstehen ...
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