Weiß ja nicht, was Chappuis zu einem verdienten Sieger macht. Er lutscht die ganze Zeit, ist fast der einzige Mann, der nicht führt und sprintet am Ende vorbei.
Taktisch vielleicht klug, aber Freunde macht man sich so nicht.
Sicherlich kann man sagen, dass die Amis führen müssen, da sie 3 Leute haben, aber nur hinten dran hängen!? Und Chappuis soll diese Taktik wohl öfter mal wählen.
Im Radsport werden diese Lutscher gesteinigt. Da ist es ein Ehrenkodex, dass man mitführt, wenn man gewinnen will, auch bei Olympia. Erinner mich daran, dass ein Hincapie bei irgendeiner Tour von Armstrong nach vorn geschickt wurde, in den Bergen nur hinten dran hing und am Ende zum Sieg sprintete. Bei Jens Voigt war es ähnlich. Er wurde als Aufpasser mitgeschickt, überließ am Ende aber seinem letzten Mitstreiter den Sieg.
Gut, das ist Olympia, da verteilt man keine Geschenke, aber irgendwie auch nicht die feine Art. Naja, Popularität wär mir wohl auch egal, wenn ich Olympiasieger bin. ;)
Die Leistung des Rennens hat für mich ganz klar Bill Demong, der sich fantastisch an die Spitzengruppe rangekämpft hat, dann aber am Ende leider nichts mehr entgegensetzen konnte. Dem hät ich es gegönnt, nicht diesem Windschattenlutscher aus unserem geliebten Nachbarland ... Wenn das bei den Franzosen zum guten Ton gehört müssen die sich nicht wundern, dass die gesamte Welt frankophob ist. ;)
Erst son Glückssieger im Biathlon durch die Wetterlotterie und nun der Lutscher. Die Jungs haben ihr Glück überstrapaziert, nun reichts auch wieder.