Games Forum

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Ein Blick auf´s MMA - Shogun Special
#1
Listen to the Zar - Shogun erklimmt den Thron

In dieser kleinen Kolumne möchte ich mich mit dem Weg von Shogun hin zum Light Heavyweight Champion beschäftigen, um dann einen kleinen Einblick auf kommende Aufgaben zu geben. Um ca. 6:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit war es soweit. Mauricio Rua, vielen besser bekannt als Shogun, erklomm den Thron der UFC Light Heavyweight Division in dem er Lyoto Machida schon in der ersten Runde ins Reich der Träume schickte. Reden wir also über die triumphale Rückkehr des einstigen Wunderkinds von Pride FC.


Shogun ist Teil einer Kampfsportbegeisterten Familie, so kämpfen auch seine zwei Brüder Murilo Rua und Marco Rua in den großen MMA Ligen dieser Welt. Trotz deren großen Erfolgen stach Shogun schon sehr früh hervor und konnte 2005 in die Liga der ganz großen aufsteigen, aber dazu später. Erstmal beschäftigen wir uns mit seinem Background und seinen ersten Kampfsporterfahrungen. Shogun ist ein Muay Thai Spezialist, der aber auch einen schwarzen Gurt im Brasilian Jiu Jitsu besitzt und hier die Südamerika Meisterschaften gewinnen konnte.

2002 begann die Karriere des damals 21 Jährigen in seiner Heimat Brasilien, genauer gesagt bei Meca World Vale Tudo. Schnell wurden hierbei die Gegner größer und schon in seinem dritten Kampf stand ihm ein auch noch heute bekannter Kämpfer entgegen. Evangelista Santos, Ehemann der Gina Carano Bezwingerin Christiane Santos, stand ihm entgegen und wusste dem damals noch sehr jungen Talent nichts entgegenzubringen sodass er nach 2 Minuten 31 Sekunden durch TKO verlor. Die Wege der beiden sollten sich lange Jahre später trennen. Damals trainierte Shogun bei der Chute Boxe Academy, bei denen Evangelista Santos immer noch trainiert. Die Akademie ist bekannt für ihren extrem aggresiven Kampfstil. Als Musterbeispiel kann man hier wohl Wanderlei Silva nennen, der nicht umsonst seinen Spitznamen „The Axe Murderer“ bekommen hat.

Der Sieg gegen Evangelista Santos, katapultierte ihn erstmals auf amerikanischen Boden. Er sollte beim Light Heavyweight Tunier der IFC Promotion teilnehmen und konnte auch seinen ersten Kampf dort gewinnen. Im Semi Final kam es dann wohl zu einem seiner wichtigsten Kämpfe. Er verlor zwar gegen Renato Sobral durch einen Guillotine Choke, zeigte jedoch einen unbändigen Kampfgeist und wollte 2 Minuten in einem Würger nicht aufgeben. Der Ringrichter beendete den Kampf trotz Proteste des Chute Boxe Teams. Die Niederlage ist ähnlich kontrovers wie spätere Niederlagen, zeigt aber auch den Weg auf den er gehen würde. Ein solcher Kampfgeist, gepaart mit seinem unheimlichen Talent konnten ihn nur in eine Richtung bringen, die nach oben.

Eine Japanische Liga wurde auf ihn aufmerksam. Genauer gesagt der damals große Konkurrent der UFC, Pride FC und er wurde zunächst bei den kleinen Veranstaltungen der Liga eingesetzt, bei den so genannten Bushido Events, wo er vier Siege gegen Japaner einfahren konnte und sich seinen Weg in den Middleweight Grand Prix von Pride FC freischaufelte. In der ersten Runde des Tuniers musste er auch schon gegen einen deutlich höher eingeschätzten Quinton Jackson ran. Weil was hatte Shogun bisher zu buche stehen? Einen Sieg gegen Evangelista Santos, kein Top 10 Fighter und eine kontroverse Niederlage gegen Renato Sobral, den man aber zumindestens als einigermaßen Gradmesser nehmen kann. Quinton Jackson war aber auch damals schon eine Nummer über Sobral. Keiner konnte also einen Sieg von Shogun erwarten.

Was dann allerdings passierte kann man als die Entstehung eines Superstars bezeichnen. Er schaffte es in nicht einmal 5 Minuten Quinton Jackson mit Soccer Kicks KO zu schlagen und brach ihm dabei noch die Rippen. Die erste große Duftmarke des Brasilianers aus Curtiba war gelegt und so konnte es in die nächste Runde gehen. Hier traf er auf einen Landsmann, der noch dazu im Konkurrenz Team von Chute Boxe trainierte. Antonio Rogerio Nogueira ist der Bruder der Heavyweight Legende Antonio Rodrigo Nogueira und trainiert beim Brasilian Top Team. Man konnte sich noch nicht sicher sein wie gut Shogun wirklich sein würde. Einmalige oder auch zweimalige Sternschnuppen erlebten in ihrer Karriere auch ganz andere Kämpfer, hier sei Sodokuju genannt, der in insgesamt nicht mal einer Minute Ricardo Arona wie auch Antonio Rogerio Nogueira besiegte, danach aber sehr schnell wieder abstürzte. So war also die Spannung groß, wie dieser Kampf den ausgehen würde. Aber auch Minotoro so der Spitzname Nogueira´s verlor gegen den mittleren der Rua Geschwister und so war der Einzug ins Halbfinale des Tuniers perfekt. Hier wartete am entscheidenden Abend, wo sowohl das Halbfinale als auch das Finale stattfand, der Holländer Allistar Overeem auf ihn, damals noch nicht so aufgepumpt wie wir ihn heute kennen, aber nicht minder schlecht. Shogun war nun nicht mehr der große Underdog des Tuniers, durch seine beiden Siege hatte er sich jede Menge Meriten erarbeitet. Der Abend sollte die Krönung eines Wahnsinns Jahres 2005 für Shogun bedeuten. Er gewann zuerst gegen Overeem via KO und konnte später am Abend auch noch seinen Landsmann Ricardo Arona, der seinen Teamkollegen und Freund Wanderlei Silva heraus geschmissen hat, besiegen. Als kleine Anekdote sei hier gesagt, dass Shogun meinte das er gegen seine Brüder und gegen Wanderlei niemals antreten möchte.

Das Jahr 2006 sollte mit einem Schock und einem großen Eklat beginnen. Gegner im ersten Kampf nach dem Middleweight Tunier war Mark Coleman, ein Gegner dem er auch später in seiner Karriere nochmal begegnen sollte. Nach einem Takedown Colemans brach sich Shogun den Ellbogen und musste damit die erste große Verletzung seiner Karriere erleiden, außerdem war er danach kampfunfähig und verlor somit gegen Coleman. Nach dem Kampf kam es zu Auseinandersetzungen des Team Hammer House und dem Team Chute Boxe. Dieser Tag war also alles andere als ein schöner Tag für Shogun und auch für den Ruf des MMA.

[YOUTUBE]w6ocfgF9ZzE[/YOUTUBE]

8 Monate Verletzungspause waren fällig für den Middleweight Grand Prix Sieger, danach durfte er gegen einen Aufbaugegner wieder in den Ring. Der Franzose Cyrille Diabate wurde Opfer der Zerstörungswut des Muay Thai Künstlers, wie auch im weiteren Kevin Randlemen, Kazuhiro Nakamura sowie zum zweiten Mal Allistar Overeem.

Das Ende von Pride FC und der Aufkauf durch die UFC bedeuteten eine neue Lage für den Brasilianer. So heuerte er bei der UFC an und wurde schon vor seinem Debüt als der neue Star gefeiert. Was dann allerdings kam war fast das Karriereende Mauricio Ruas. Vor dem Kampf bei UFC 76 gegen Forrest Griffin verletzte er sich am Knie, bestritt den Kampf aber trotzdem. Fehlende Fitness und die Verletzung sorgten dafür, dass der sonst so fitte Brasilianer aufeinmal Cardio Probleme hatte und überraschend via Rear Naked Choke verlor. Was dabei aber viel wichtiger war, er verletzte sich während des Kampfes ein zweites Mal an eben jenem Knie und wer schon mal ein Kreuzbandriss hatte, weiß was einer schon für einen Schaden anrichten kann.

Die Karriere des einstigen Wunderjungen stand auf der Kippe. Das ganze Jahr 2008 stand im Zeichen der Verletzung, aber auch einer wichtigen Änderung. Die Rua Brüder trennten sich von der Chute Boxe Academy und machten ihr eigenes Team auf, die Universidade da Luta. Ein neuer Schritt, weg vom eingefahren Weg den er bei Chute Boxe ging. Damit folgte er dem Beispiel seines Freundes Wanderlei Silva, der unter anderem bei Xtreme Couture trainierte.


2009 dann die Rückkehr und als erstes stand ihm ein alter Bekannter entgegen, ein Mann dem er eine Niederlage und eine Verletzung zu verdanken hat. Mark Coleman war derjenige der als Aufbaugegner für Shogun dienen sollte und wie man im Kampf feststellen sollte, war ein Aufbaugegner auch bitter nötig. Die Verletzung, der Ringrost und die anderen Regeln, so wurde ihm eine seiner größten Waffen, die Stomp Kicks genommen, machten ihm das Leben schwer. Shogun galt als Auslaufmodell im MMA Zirkus, trotz einem Sieg gegen Coleman, der aber auch weit über den Zenit seiner Karriere war zu diesem Zeitpunkt.

Was soll man also mit einem ehemaligen Star, der noch nicht in der USA angekommen ist und noch dazu nicht in Form war also machen? Die UFC fand eine Lösung. Ein anderer Star der großen UFC Zeit, war ebenso auf dem absteigenden Ast, aber mit seinem Namen konnte man noch viel Geld machen. Die Rede ist von Chuck Liddell und auch dieser Kampf ist wieder ein ganz wichtiger in der Karriere Shoguns. In den Kampf ist er maximal mit Außenseiterchancen reingegangen. Rausgegangen ist er als Wiederauferstandener Held des Brasilianischen MMA´s. Chuck Liddell wurde Opfer eines wieder erstarkten Shoguns, der Liddell böse auf die Bretter schickte und sich damit neben dem KO des Abends auch den Titleshot sicherte.

Lyoto Machida war in der UFC Light Heavyweight Division eingeschlagen wie eine Bombe und er galt zum Zeitpunkt des Kampfes als nahezu unschlagbar, noch dazu von einem Shogun, dessen Cardio gegen Liddell nicht getestet wurde. Was die Fans am Abend von UFC 104 zu sehen bekamen, haben vorher nicht mal die kühnsten Experten erwartet. Nach dem Kampf hatten nahezu 100 % der UFC Fans und wahrscheinlich auch der oberen Offiziellen Shogun als Sieger des Kampfes auf den Zettel. Die Punktrichter sahen das allerdings anders und so dürfte das Urteil einer der Skandale 2009 gewesen sein. Der Mythos des Unbesiegbaren Lyoto Machidas war auf alle Fälle gebrochen. In Shogun traf er das erste Mal auf einen Gegner, der seinem Stil etwas entgegen zu setzen hatte.

Danach musste Shogun 7 Monate warten um seine neue Chance zu bekommen. Dieses Mal waren die Vorzeichen nicht so eindeutig wie beim ersten Kampf der beiden. Shogun war nicht mehr der große Underdog. Um ca. 6 Uhr mitteleuropäischer Zeit, am 08. Mai, kam es dann zum zweiten Aufeinandertreffen und Shogun ging gewohnt aggresiv an die Sache ran. Nach knappen 3 ½ Minuten dann die Bombe die bei Lyoto einschlägt. Shogun geht mit auf den Boden und setzt mit harten Ground and Pound nach. Nachdem er sieht das Machida out ist geht er weg und der Ringrichter beendet den Kampf. Ein Karriere die wie kaum eine andere ihre Höhen und Tiefen hatte, erreichte vorläufig ihren Höhepunkt.

Genug der Geschichte. Wie ich oben schon beschrieben habe, will ich auch zu den möglichen Kampfpaarungen die sich aus dem Titelgewinn ergeben was sagen. Ein Großteil davon wären Rückkämpfe, aber auch Moneymake Fights sind jetzt mit dem Namen Shogun möglich. Grund dafür ist nicht zuletzt sein aggresiver auf KO ausgelegter Stil.

Antonio Rogerio Nogueira: Minotoro sollte Nummer 1 Herausforderer von Shogun sein, so er seinen nächsten Kampf gewinnen kann. Problem hierbei ist allerdings, dass ihm mit dem Ausfall von Forrest Griffin der große Sieg gegen einen namhaften Gegner fehlt um den Titelkampf zu rechtfertigen, aber dass hat die UFC ja noch nie interessiert, wenn es um ihr Geschäft geht. Der Kampf der beiden wäre wie geschaffen für eine Expansion nach Brasilien. Zwei der großen Stars im Hauptkampf einer UFC in Brasilien würden eine gute Buyrate und eine gute Zuschauerzahl garantieren. Was macht den Kampf so interessant? Minotoro gehört immer noch zu den besten Light Heavyweightler der Welt und sein Kampfstil würde zusammen mit Shoguns Kampfstil einen interessanten Kampf wahrscheinlich werden lassen.

Randy Couture: Solange dieser Mann noch laufen kann, wird es auch Gerüchte um Titelkämpfe, bzw. große Kämpfe mit ihm geben. War er schon vor den The Ultimate Fighter Staffeln ein großer Star der UFC, wurde er danach zum Massenphänomen. Eigentlich gehört er in seinem Alter nur noch ins Gym, bzw. in den Frühruhestand, aber sein Körper lässt es zu das er immer noch gegen Mittelklasse Kämpfer gewinnen kann. Würde aber ein Kampf gegen Shogun rein sportlich Sinn ergeben? Klare Antwort: Nein! Aber der Kampf würde trotzdem Sinn machen. Randy Couture ist trotz seinem hohen Alters ein Quotengigant und könnte gute Einnahmen für die UFC generieren. Außerdem wäre ein schwerer KO seitens Shogun an Randy so gut wie vorprogrammiert, wodurch man den Namen Mauricio Rua in den USA bekannter machen könnte.

Quinton Jackson: Die nächste Möglichkeit und eine sehr wahrscheinliche, wenn man daran denkt das er im nächsten Kampf gegen einen ehemaligen Titelträger ran muss, ist Quinton Jackson. Sollte Rampage diesen Kampf gewinnen könnte ihm der Titelkampf winken und damit die Chance auf Revanche 5 Jahre nach der sehr überraschenden Niederlage in der ersten Runde des Pride Middleweight Grand Prix. Wie Rampage allerdings im Octagon drauf sein wird, wirft Fragen auf. Wird sich seine Film Karriere auf seinen Ehrgeiz beim kämpfen auswirken? Wie ihr bereits wisst wird er beim neuen A-Team Film die Rolle des Mr. T übernehmen. Auch die Karriere von Jackson verlief nicht immer Reibungslos, so hatte er polizeiliche Probleme nach einem Unfall, gefolgt von einer Fahrerflucht seinerseits, kurz nach seiner Niederlage gegen Forrest Griffin die ihm den Titel kostete. Er kam jedoch zurück und konnte den Fluch gegen Wanderlei Silva brechen. Die große Frage bleibt allerdings wie motiviert er noch ist. Evans wird uns ein Bild verschaffen.

Rashad Evans: Wären wir auch gleich beim nächsten Kandidaten in der Riege der UFC Kämpfer. Auch er ist ehemaliger UFC Champ und verlor den Titel an Lyoto Machida. Rashad Evans kann sich mit einem Sieg gegen Quinton Jackson ein Ticket für eine erneute Titelchance sichern. Der TUF 2 Sieger im Heavyweight, eine Gewichtsklasse die eigentlich zu hoch für ihn ist, kann auf eine erfolgreiche UFC Karriere zurück schauen. Am meisten bleibt einem Beobachter der MMA Szene sicherlich der Highlight KO Sieg gegen Chuck Liddell im Gedächtnis. Er war gegen Lyoto Machida alles andere als der Außenseiter, kam jedoch nicht mit dem Stil von Lyoto Machida zurecht. Er verbuchte bisher nur eine Niederlage und mit einem Sieg gegen Rampage würde er einen weiteren großen Sieg ernten. Dieser würde einen Titelkampf rechtfertigen. Die Frage in einem solchen Fight ist allerdings, wie er mit dem Stil von Mauricio Rua zurecht kommen würde.

Forrest Griffin: Momentan nicht ganz auf dem aufsteigenden Ast, ist er trotz allem ein Kämpfer denn man immer in einen Titelkampf stellen kann. Er ist momentan in einer Verletzungspause, die auch einen Kampf gegen Minotoro verhindert. Forrest Griffin, war einer von 4 Leuten die Shogun bisher in seiner Karriere besiegen konnten. Damit hat Shogun also eine Rechnung mit Griffin offen, noch dazu da er zur damaligen Zeit alles andere als fit war. Forrest Griffin hätte diesen Kampf sportlich nicht unbedingt verdient, ist aber aufgrund seiner Sympathischen Art und seinem immer alles gebenden Kampfstil, ein Mann den man eine solche Chance immer geben kann.

Anderson Silva: Der Middleweight Champion würde nicht zum ersten Mal den Weg ins Light Heavyweight gehen und bisher hat er dort alle seine Gegner beherrscht. Ein Kampf gegen Shogun wäre nicht nur eine große Attraktion es wäre auch die große Chance von Dana White, Anderson Silva gegen einen Gegner zu stellen der auch auf dem Level der Spinne ist. Anderson Silva wird in der Middleweight Division einfach nicht gefordert und nur Vitor Belfort hat meiner Meinung nach die Chance mit der Spinne mitzuhalten. In der Light Heavyweight Division sind einige starke Jungs, die ihn tatsächlich fordern könnten und Shogun ist davon der schnellste und gefährlichste für den Brasilianer.

Sollte ich noch Gegner vergessen haben die sich momentan in den Fängen der UFC bewegen tut es mir leid, aber ich wollte erstmal nur auf die momentan wirklich möglichen Gegner eingehen. Bei Konkurrenzorganisationen wie Strikeforce gebe es mit einem Muhammad Lawal oder einem Gegard Mousasi interessante Gegner, wobei zweiter wohl erstmal wieder zeigen muss das es sich bei der Niederlage gegen King Mo nur um einen Ausrutscher handelte. Auch ein Rückkampf gegen Renato Sobral wäre zwar aufgrund der Geschichte der beiden interessant, würde allerdings an der UFC scheitern und würde auch einen klaren Sieger namens Shogun als Ergebnis beinhalten. Traumkämpfe wären in dem Falle Kämpfe gegen Vitor Belfort und Wanderlei Silva. Gegen ersteren ist es unwahrscheinlich, da Vitor Belfort jetzt seine Gewichtsklasse gefunden hat und einen Teufel tun sollte wieder nach oben zu wechseln und gegen Wanderlei Silva wird er nicht antreten, weil die beiden eine große Freundschaft verbindet. Auch Lyoto Machida fällt erstmal raus da er doch einmal recht deutlich verloren hat und auch bei seinem ersten Auftritt gegen Shogun nicht der rechtmäßige Sieger war. Er muss sich erstmal wieder hochkämpfen. So ich glaube ich bin am Ende angekommen. Die Kurzkolumne wurde doch etwas länger als gedacht, aber das ist meiner Meinung nach nicht weiter schlimm. Ich hoffe es hat euch gefallen und würde mich über positive, wie auch negative Kritik sehr freuen. In diesem Sinne hoffe ich das es nicht mein letzter Blick auf das MMA Geschehen sein wird.


Quellen für die Bilder sind:
http://www.tatame.com
http://www.octanbuzz.com
http://www.91rock.com.br
Zitieren
#2
Sehr geile Zusammenfassung Chris. Ist dir wirklich sehr gut gelungen und bietet einen schönen kompakten Überblick über die Karriere von Shogun!

Zum nächsten Gegner....
Ich könnte mir fast vorstellen, dass man in den Fight zwischen Evans und Rampage noch mehr Feuer rein bringt, wenn man ihn zu einem #1-Contenders-Fight macht. Das wäre wohl der absolute Kassenschlager!!

Ansonsten sollte es doch bitte nicht Randy werden. Die sollen sich wirklich langsam einen Legends Title einfallen lassen. Denn die kann er noch weg hauen, alles andere sollte man ihm nicht mehr antun. Shogun oder viele andere Junge könnte ihn und die anderen Fast-Rentner wirklich ernsthaft verletzen....

Griffin muss nun erstmal seinen Fight gegen Chuck rum bringen. Wenn er hier gewinnt ist er natürlich auch wieder dick im Geschäft.

Lil Nog ist momentan aber wohl am nächsten dran an einem Shot.

Machida könnte ins Titelgeschehen wieder eingreifen, wenn man ihn dann gegen Griffin/Chuck, Evans/Rampage oder auch Lil Nog stellt. Jetzt gibts aber wohl erst mal nen Aufbaugegner für ihn!

Anderson Silva vs Shogun wäre auf jedenfall sehr sehr interessant. Sie könnten einigermaßen auf Augenhöhe sein. Aber ob Silva jetzt wirklich wechselt nach seinem letzten Auftritt. Ich weiß ja nicht!!
Zitieren
#3
Hachja, der brasilianische Wunderknabe... Ich hoffe, Evans oder besser noch Jon Jones nimmt ihm den Titel. Zwar habe ich für Shogun gehofft, aber auch nur, weil er von den beiden Brasilianern an der Spitze das kleinere Übel ist.

Achja: Wer ist Sudukuju? Ich glaube du meinst Rameau Thierry Sokoudjou.

@Double F: Griffin hat momentan keinen Gegner, Chuck trifft auf Rich Franklin. Für Griffin könnte man nun doch Machida buchen. Beide frei und sobald einer wieder auf dem aufsteigenden Ast ist, wirds schwer, diesen Fight zu buchen.
Zitieren
#4
So bin jetzt auch zum Lesen gekommen und als Laie kann ich nur sagen, dass diese Kolumne mir sehr gut gefallen hat. Um die Namen besser zu verstehen, werde ich den Text nochmal lesen.

Zwei Fragen dazu:

Ist Muay Thai Bestandteil von MMA?
Ich habe die wichtige Bedeutung von Brasilien im MMA herausgelesen. Ist das so?
Zitieren
#5
Zitat:Original von Ronald Großpietsch
1.Ist Muay Thai Bestandteil von MMA?

Ja, Muay Thai oder Thai Boxen ist ein Hauptbestandteil des Stand-up Fights, da es mehr Optionen als das gewöhnliche Boxen abdeckt. Vorallem in der Nahdistanz ist das Muay Thai dem Boxen vorzuziehen, da eben auch Kniestöße zum Körper wie auch zum Kopf gelehrt werden.

Zitat:Original von Ronald Großpietsch
2.Ich habe die wichtige Bedeutung von Brasilien im MMA herausgelesen. Ist das so?

Ja, das MMA wird hauptsächlich von brasilianischen Kämpfer mitbestimmt. Vorallem auch durch den Einfluß der Gracie Familie, die den BJJ (Brazilian Jiu-Jitsu) als Kampfform entwickelten (aus der Japanisches Kampfform Jiu-Jitsu), haben viele brasilianische Kämpfer geprägt. Aber auch der Capoeira gehört mit dazu. Dieses Gefühl aus Kampf und Kunst besitzen nicht viele Völker, aber eines der wenigen davon ist Brasilien.
Zitieren
#6
Habe nochmal nen paar sprachliche Fehler verbessert, lässt sich jetzt hoffentlich besser lesen, kann das ganze einer auf die Main verbessern, ich habe Angst das ich wieder alles durcheinander würfele dann ;)
Zitieren
#7
Hab es jetzt auch durch. Sehr interessant und flüssig zu lesen bis auf die kleineren Zeitenfehler auf die ich dich schon hingewiesen habe. ;)

Der nächste Gegner für Shogun wird, denke ich, der Sieger des Evans/Jackson Fights, wobei ich mich hier nicht entscheiden kann, wen ich lieber als Gegner hätte. Rampage hat mir bei TUF einfach überhaupt nicht gefallen, weder seine Art zu coachen noch seine Bevorzugung dieses Nichtskönners Kimbo Slice, den ich einfach nicht leiden kann, weshalb ich Evans den Kampf eigentlich gönnen würde. Andererseits fände ich einen Rückkampf Rampage gegen Shogun auch sehr interessant, da ihr erster Kampf ja nach Pride Regeln stattfand und es interessant wäre zu sehen wie Shogun sich ohne Soccer Kicks und Stomps schlägt.
Zitieren
#8
Auch den Thread hier mal wieder hochholen. Der Wunderknabe ist echt vom Pech verfolgt, kaum wieder in alten Höhen schwächt ihn eine Verletzung, die Frage hier muss sein wie oft Shogun das noch Psyisch verkraftet...
Zitieren
#9
Was fehlt ihm denn? Hab ich gar nicht mitbekommen durch meine "Abwesenheit" die letzten Tage! :winke:

Wirklich scheiße, vor allem wenn es länger dauert ist er den Gürtel schneller wieder los, als er schauen kann! :=:
Zitieren
#10
Zitat:Original von Double F
Was fehlt ihm denn? Hab ich gar nicht mitbekommen durch meine "Abwesenheit" die letzten Tage! :winke:

Wirklich scheiße, vor allem wenn es länger dauert ist er den Gürtel schneller wieder los, als er schauen kann! :=:

Titel weg bei der UFC Breites Grinsen , guter Witz. Da werden dann eher 5000 Interimstitel ins Leben gerufen. Ich weiß gar nicht mehr genau was er hat, aber das ganze ist auch schon vor 1-2 Monaten geschehen, trotz allem natürlich ärgerlich. Das wohl größte Talent im Geschäft ist seinem Talent körperlich leider nicht gewachsen...
Zitieren
#11
Joa, das meinte ich doch mit Interimstitel...
Aber da ist er ja dann auch irgendwie in der Warteschlange. Ich finde auch, dass er einer der größten im Sport ist und ich freu mich auf seine nächsten Kämpfe. Aber der Sport fordert einiges und da muss der Körper eben auch mitspielen! :=:
Zitieren
#12
Ich mag ihn immer noch nicht. Aber als er den Title gewann, hats mich doch irgendwo gefreut. Völlig zurecht das Beste was das Halbschwergewicht zu bieten hat.

Die Ausfallzeit ist richtig bitter.
Zitieren
#13
Weiß man zum Thema Shogun und Light Heavyweight eig schon mehr? :winke:

Rampage vs Machida war ja ein Contender Fight...
Wann glaubt man kommt es zum Fight?
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen…
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  UFC on Fox 4: Shogun vs. Vera Results TheRaven666 11 2.356 13.08.2012, 10:05
Letzter Beitrag: Nefercheperur
  UFC on Fox 4: Shogun vs. Vera Geeps 15 3.096 04.08.2012, 15:15
Letzter Beitrag: TheRaven666
  UFC 139: Shogun vs. Henderson Results Christian 26 4.784 29.11.2011, 19:51
Letzter Beitrag: Nefercheperur
  UFC 139: Hendo vs. Shogun Geeps 11 2.579 19.11.2011, 16:15
Letzter Beitrag: Geeps
  UFC 128: Shogun vs. Jones Results Christian 26 10.757 07.04.2011, 20:05
Letzter Beitrag: Nefercheperur

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste