Beiträge: 3.599
Themen: 152
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Dec 2006
Bewertung:
0
[Bild: http://www.wwf4ever.de/ufcposter/UFC 96 Poster.jpg]
UFC 96: Jackson Vs. Jardine
07. März 2009
Nationwide Arena
Columbus, Ohio
-Light Heavyweight Fight:
Keith Jardine (14-4-1) vs. Quinton Jackson (29-7-0)
-Heavyweight Fight:
Shane Carwin (10-0-0) vs. Gabriel Gonzaga (10-3-0)
-Welterweight Fight:
Matt Brown (8-7-0) vs. Pete Sell (8-4-0)
-Light Heavyweight:
Matt Hamill (5-2-0) vs. Mark Munoz (5-0-0)
-Lightweight Fight:
Gray Maynard (6-0-0) vs. Jim Miller (13-1-0)
-Welterweight Fight:
Ryan Madigan (5-0-0) vs. Tamden McCrory (10-2-0)
-Middleweight Fight:
Jason Day (17-7-0) vs. Kendall Grove (9-5-0)
-Light Heavyweight Fight:
Tim Boetsch (8-2-0) vs. Jason Brilz (16-1-1)
-Light Heavyweight Fight:
Brandon Vera (9-3-0) vs. Mike Patt (12-3-0)
-Lightweight Fight:
Aaron Riley (27-10-1) vs. Shane Nelson (11-3-0)
Beiträge: 3.599
Themen: 152
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Dec 2006
Bewertung:
0
Am 07. März kehrt die UFC in die Nationwide Arena nach Columbus, Ohio zurück und im Gepäck hat sie einige interessante Fights sowie seit gestern Nacht auch einen vernünftigen Main Event.
In diesem wird es zu einem Duell im Light Heavyweight zwischen dem ehemaligen Champion Quinton Jackson und Keith Jardine kommen. Jardine tritt damit zum ersten mal seit seinem Split Decision-Erfolg über Brandon Vera wieder in den Käfig, während Quinton Jackson zuletzt bei UFC 92 im Dezember Wanderlei Silva ausknocken konnte. Beide traten in den letzten Jahren gegen Forrest Griffin, Wanderlei Silva und chuck Liddell an und während beide Liddell besiegen konnten, musste sich der eine nur Wanderlei Silva geschlagen geben, während der andere nur Forrest Griffin unterlag. Der Gewinner dieses Kampfes dürfte im Titelrennen wieder ein gewichtiges Wort mitreden.
-Light Heavyweight Fight:
Keith Jardine (14-4-1) vs. Quinton Jackson (29-7-0)
Wir gehen eine gewichtsklasse höher und zum Co-Main Event der Show, in welchem Gabriel Gonzaga auf einen der Aufsteiger des Jahres 2008 in Shane Carwin trifft. Nach der Niederlage im Titelkampf gegen Randy Couture und de darauffolgenden Niederlage gegen Fabricio Werdum rutschte Gonzaga ein wenig aus dem erweiterten Herausfordererkreis heraus, bevor er sich mit schnellen Erfolgen über Justin McCully und Josh Hendricks wieder Richtung Gürtel bewegen konnte. Er stellt nun die Feuerprobe für den ungeschlagenen Shane Carwin dar, der in seinen bisherigen beiden UFC-Fights seinem Spitznamen "The Monster" gerecht wurde und erst Christian Wellisch und anschließend Neil Wain innerhalb der ersten Runde ins Reich der Träume schicken konnte.
-Heavyweight Fight:
Shane Carwin (10-0-0) vs. Gabriel Gonzaga (10-3-0)
Vom einzigen Heavyweight Fight des Abends geht es wieder in die Light Heavyweight Division mit einem Kampf zwischen Brandon Vera und Mike Patt. Für Brandon Vera könnte es eine der letzten Gelegenheiten sein, sich zu beweisen, da er seit seiner Vertragsverlängerung nur einen von vier Kämpfen gewinnen konnte und auch dabei alles andere als dominant gegen Reese Andy aussah. Sein Gegenüber soll hierbei wohl als reiner Aufbaukampf dienen, denn Mike Patts bisher einziger UFC-Fight verlief alles andere als optimal gegen Tim Boetsch, von welchem er auch prompt per TKO bezwungen wurde.
-Light Heavyweight Fight:
Brandon Vera (9-3-0) vs. Mike Patt (12-3-0)
Wir bleiben im Light Heavyweight und kommen zum UFC-Debut von Mark Munoz. Der ungeschlagene Munoz wurde, nachdem die WEC ihre Gewichtsklassen oberhalb der 170 Pfund aussetzte, von der UFC übernommen und darf nun in seinem ersten UFC-Kampf auf den Wrestler Matt Hamill treffen. Hamill, der alle seine Kämpfe in der UFC bestritt, hofft, nach dem TKO-Erfolg über Reese Andy eine neue Siegesserie zu beginnen.
-Light Heavyweight:
Matt Hamill (5-2-0) vs. Mark Munoz (5-0-0)
Und noch einen Light Heavyweight Fight wird es auf der Card geben, wenn oben genannter Tim Boetsch in seinem vierten UFC-Fight auf Jason Brilz trifft. Boetsch konnte sich mit einem Erfolg über David Heath einen neuen UFC-Vertrag erkämpfen und nach einer Niederlage gegen Matt Hamill zuletzt Mike Patt vorzeitig besiegen. Jason Brilz trat bisher nur einmal in der UFC an und konnte dabei auf der Undercard der Fight Night 15 Brad Morris mittels TKO besiegen.
-Light Heavyweight Fight:
Tim Boetsch (8-2-0) vs. Jason Brilz (16-1-1)
Es geht eine Stufe runter in die Middleweight Division und dort zum Kampf zwischen TUF 3-Gewinner Kendall Grove und Jason Day. Groves UFC-Karriere begann vielversprechend mit Siegen über Chris Price, Ed Herman und Alan Belcher, bevor zwei Niederlagen gegen Patrick Cote und Jorge Rivera dem jungen Hawaiianer einen Dämpfer verpassten. Mit einem Sieg bei der TUF 7-Finale Show über Evan Tanner im letzten Juni konnte sich Kendall Grove allerdings vor dem Cut der UFC retten und sich eine neue Chance erkämpfen. Auch der Kanadier Jason Day tritt zum ersten mal seit dem letzten Juni wieder in den Käfig und hofft, nach einem Sieg über Alan Belcher und einer Niederlage gegen Michael Bisping seine bisher ausgeglichene Bilanz zum Positiven zu wenden.
-Middleweight Fight:
Jason Day (17-7-0) vs. Kendall Grove (9-5-0)
Eine neue Chance erhält auch der in der UFC erfolglose Ryan Jensen wieder in einem Middleweight-Fight gegen Steve Steinbeiss, der hier sein UFC-Debut gibt. Jensen ging bisher in allen drei Kämpfen als Verlierer vom Platz und musste dabei sowohl gegen Thales Leites, Demian Maia und zuletzt Wilson Gouveia in einer Submission aufgeben. Gegen den von der WEC übernommene Steinbeiss soll jetzt ein neuer Anfang gemacht werden. Steinbeiss trat bisher nur in kleineren Promotions an, bevor er im November für die WEC in den Käfig trat und sich dort Carmelo Marrero nach einer Split Decision geschlagen geben musste.
-Middleweight Fight:
Steve Steinbeiss (4-2-0) vs. Ryan Jensen (13-5-0)
Weiter geht es mit zwei Kämpfen im Welterweight. Zum einen wird es zu einem Kampf zwischen dem Hometown Hero Dustin Hazelett und Ben Saunders kommen. Hazelett besfindet sich zur Zeit auf einer Siegesserie von zwei siegen in Folge, wobei er sowohl Josh Burkman als auch Tamdan McCrory durch eine sehr schöne Submission besiegen konnte. Ihm gegenüber steht mit Ben Saunders ein ungeschlagener TUF 6-Teilnehmer, der zuletzt bei der Fight For The Troops-Show Brandon Wolff vorzeitig besiegen konnte.
-Welterweight Fight:
Dustin Hazelett (13-4-0) vs. Ben Saunders (7-0-2)
Im zweiten Welterweight-Fight des Abends bekommt es Pete Sell mit Matt Brown zu tun. Genau wie Dustin Hazelett kann auch Matt Brown hier auf den Heimbonus zählen, da der TUF 7-Teilnehmer direkt aus Columbus stammt. Brown konnte zuletzt nach einem Sieg über Matt Arroyo und einer knappen Split Decision-Niederlage gegen Dong Hyun Kim wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren, als er Ryan Thomas per Armbar besiegen konnte. Für Pete Sell, der 2008 nur einen einzigen Fight bestritt, geht es hier darum, sich weiterhin in der UFC zu behaupten. Immer für einen unterhaltsamen Fight zu haben muss der Serra Jiu-Jitsu-Fighter nun auch Ergebnisse präsentieren, um sich langfristig in der Promotion zu halten. Ein sieg über Brown könnte ihm zumindest Aufschub gewähren.
-Welterweight Fight:
Matt Brown (8-7-0) vs. Pete Sell (8-4-0)
Zum Abschluss des Events gibt es noch zwei Kämpfe im Lightweight zu sehen. So wird es zum einen zum Kampf zwischen Gray Maynard und Jim Miller kommen. Maynard kam über die fünfte Staffel von TUF zur UFC und kontne seither mit vier Siegen weiterhin ungeschlagen bleiben. Mit Jim Miller steht ihm ein langjähriger IFL-Veteran gegenüber, der zuletzt erst David Baron zur Aufgabe bringen konnte und anschließend in einem sehr intensiven Kampf Matt Wiman per Punktsieg schlug.
-Lightweight Fight:
Gray Maynard (6-0-0) vs. Jim Miller (13-1-0)
Zum Ende des Events kommen wir nun zum Fight zwischen Shane Nelson und Aaron Riley. Nelson durfte an der jüngsten TUF-Staffel teilnehmen und obwohl er keinen Erfolg sein eigen nennen konnte, sondern schon in der ersten Runde gegen den späteren Sieger Efrain Escudero ausschied, so konnte sich Nelson mit einem Sieg über George Roop in der Final-Show eine weitere Chance erkämpfen. Gegen Aaron Riley könnte den Fans ein mehr als unterhaltsamer Fight ins Haus stehen, denn der Vagabund Riley, der nach zwei Jahren wieder zur UFC zurückkehrte, konnte sofort mit einem guten Kampf gegen Jorge Gurgel seine Rückkehr feiern und auch gegen Nelson dürfen sich die Fans auf einen drei Runden langen Schlagabtausch einstellen.
-Lightweight Fight:
Aaron Riley (27-10-1) vs. Shane Nelson (11-3-0)
Beiträge: 5.832
Themen: 162
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Feb 2006
Bewertung:
0
Schöne Bewährungsprobe für Carwin...Bin gespannt ob er das halten kann, was ich von ihm erwarte...
Beiträge: 3.599
Themen: 152
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Dec 2006
Bewertung:
0
Eine kleine Änderung wird der Ohio PPV UFC 96 erfahren. Leider müssen die Fans auf die Jiu-Jitsu-Künste von Dustin Hazelett verzichten, der sich im training eine Verletzung zuzog und daher den Kampf gegen Ben Saunders absagen musste. Anstatt seiner wird der Newcomer Ryan Madigan sein UFC-Debut geben. Madigan kann auf eine perfekte Bilanz von fünf Siegen in fünf Känpfen zurückblicken und konnte alle seine Gegner vorzeitig durch TKO oder Submission stoppen.
-Welterweight Fight:
Ben Saunders (7-0-2) vs. Ryan Madigan (5-0-0)
Beiträge: 3.599
Themen: 152
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Dec 2006
Bewertung:
0
Eine weitere Änderung wird auch die Card von UFC 96 erfahren, nachdem sich Ben Saunders im Training verletzte und seinen Fight gegen Ryan Madigan absagen musste. Die UFC handelte schnell und setzte nun Ryan Madigan gegen Tamden McCrory. McCrory sollte ebenfalls bei dieser Card antreten, allerdings musste sein Gegenüber Dustin Hazelett ebenfalls verletzungsbedingt absagen.
-Welterweight Fight:
Ryan Madigan (5-0-0) vs. Tamden McCrory (10-2-0)
Beiträge: 2.991
Themen: 246
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Jul 2006
Bewertung:
0
Steve Steinbeiss vs. Ryan Jensen findet nicht bei UFC 96 statt. Zumindest ist es mir bei einem Abgleich mit der UFC Hauptseite aufgefallen, die ich für das Tippspiel gemacht habe, dass dieser Kampf bei UFC nicht mehr mit angegeben ist.
Beiträge: 3.599
Themen: 152
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Dec 2006
Bewertung:
0
Ja, habs vergessen hier zu aktualisieren, der Kampf findet bei der Ultimate Fight Night 18 statt.
Beiträge: 2.991
Themen: 246
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Jul 2006
Bewertung:
0
UFC 96: Jackson vs. Jardine
Der Frühling naht und auch die UFC nähert sich Deutschland. Doch bevor es soweit ist, wird noch Quinton „Rampage“ Jackson eine neue Chance geboten, sich einen Titelkampf im Lightheavyweight zu verdienen. Sein Gegner wird „The Dean of Mean“ Keith Jardine sein, der natürlich selber alles versuchen wird, mit einem Sieg einen Titelspot zu ergattern. Das lässt eindeutig auf einen Interessenkonflikt schließen.
Mit diesen beiden Namen, Jackson und Jardine, ist auch die Überschrift von UFC 96 beschrieben und damit eigentlich alles gesagt. Denn diese Beiden Top Lightheavyweights headlinen diesen 1. und einzigen Event der UFC im März.
Nach dieser kleinen Einleitung möchte ich alle Leser dieses Preview’s recht herzlich willkommen heißen und euch einen kleinen Überblick über die 10 Kämpfe, die bei UFC 96 stattfinden werden, geben.
Das ganze findet in Columbus, im Bundesstaat Ohio, in der Nationwide Arena statt. Diese ist, was UFC angeht, aber nicht mehr ganz jungfräulich. UFC 68 mit Couture vs. Sylvia und UFC 82 mit Anderson Silva vs. Dan Henderson waren die beiden vorherigen Veranstaltungen. Somit trifft man schon zum 3. Mal aufeinander (UFC und Columbus/Ohio) und zum 1. Mal ist kein Titelkampf auf der Fightcard, das muss aber nicht heißen, dass es automatisch eine schlechte bzw. langweilige Veranstaltung wird. Denn ob es so kommt oder ob die Fans das Hallendach wegsprengen, hängt ganz allein von den Kämpfen bzw. Kämpfern und vom Publikum ab. Die UFC hat ein paar sehr interessante Kämpfe arrangiert, wo wie gesagt kein Titel auf dem Spiel steht, aber zumindest in Zwei Fällen der Gewinner einem Titelkampf unheimlich nah sein dürfte. Das diese Kämpfe nicht auf der Undercard stehen werden, dürfte jedem Zuschauer, der schon einmal die UFC verfolgte, klar sein. Trotz alle dem kann man wieder einmal sagen, das wieder ein paar sehr schöne Match-ups für die Undercard zusammengestellt wurden, die einiges an Spannung versprechen.
Da wäre z.B. ein Shane Nelson zu nennen, der im 1. Kampf auf Aaron Riley treffen wird.
-Lightweight Fight:
Aaron Riley (27-10-1) vs. Shane Nelson (11-3-0)
Shane Nelson, vielen noch aus der TUF 8 Staffel bekannt und ein Opfer vom späteren Gewinner Efrain Escudero, wird auf einen Kämpfer treffen, der zum 1. Mal mit 16 Jahren die MMA Luft im Käfig schnupperte. Aaron Riley hat schon fast 40 Kämpfe mit seinen gerade mal 28 Lenzen auf den Buckel und man kann ihn mit Fug und Recht als MMA Veteran beschreiben, der schon auf der ganzen Welt seine Marke gesetzt hat.
Beide gewannen zuletzt ihren Kampf. Nelson errang eine sehr knappe geteilte Punktentscheidung gegen seinen ehemaligen TUF Kameraden George Roop. Währenddessen konnte Riley eine sichere einstimmige Punktentscheidung gegen den BJJ Schwarzgurt Jorge Gurgel erringen. Nelson, ebenfalls ein sehr guter BJJ Kämpfer, muss sich steigern um einen Aaron Riley in arge Bedrängnis zu bringen. Dieser ist zwar auch ein Bodenspezialist, scheut sich aber auch nicht den Kampf im Stehen zu suchen und hatte damit auch schon Erfolg. Er kann auf eine gewisse Schlaghärte in seinen Fäusten vertrauen und auch einem Shane Nelson damit gefährlich werden. Auf dem Boden schätze ich beide ungefähr gleich gut ein, wobei die Erfahrung zu Gunsten von Riley spricht. Man darf den Sieg von Aaron Riley gegen Jorge Gurgel nicht zu sehr überbewerten, da Gurgel in seinen letzten Kämpfen doch ziemlich Kopflos und indisponiert kämpfte, aber der Kampf zeigt doch eine gewisse Richtung auf, wie der Kampf zwischen Riley und Nelson womöglich verlaufen wird. Ich denke Nelson wird versuchen den Fight auf den Boden zu bekommen, um dort sein BJJ auszuspielen, um schlussendlich einen Aufgabesieg zu erringen. Dem gegenüber wird Riley versuchen dieses zu verhindern und den Kampf im Stehen zu halten. Riley ist ausgebufft genug um dieses zu schaffen. Sollte sich Shane Nelson nicht merklich verbessert haben gegenüber seinen letzten Auftritten (TUF und TUF Finale), ist sogar ein Aufgabesieg von Riley möglich. Da ich aber hoffe und glaube das Nelson weitere Fortschritte gemacht hat, wird er über die volle Distanz gehen. Zum Sieg wird es aber nicht ganz reichen, da Riley noch den Erfahrungsvorsprung von fast 25 Kämpfen besitzt.
Aaron Riley durch Unanimous Decision
Was wurde eigentlich aus Brandon Vera??? Jener Vera der einmal einen Frank Mir innerhalb von 69 Sekunden förmlich zerstörte. Dieser Brandon Vera, der damals als die Zukunft im Schwergewicht angesehen wurde, kämpft heute auf der Undercard und zwar gegen Michael Patt. Übrigens dieser Frank Mir hat bei UFC 98 ein Rendezvous mit dem Heavyweight Champion Brock Lesnar. Tja, so verschieden können manche Wege verlaufen. „The rise and fall of Brandon Vera“ läutet somit meine Vorschau auf den 2. Kampf des Abends ein.
-Light Heavyweight Fight:
Brandon Vera (9-3-0) vs. Mike Patt (12-3-0)
Tja, dieser Vera. Zuletzt musste er sich Keith Jardine knapp geschlagen geben. Dieser wird auch noch eine Rolle in diesem Preview spielen. Aber erst fast zum Schluss.
Nun gut, nach seinem Sieg gegen Mir, gab es Vertragsschwierigkeiten die sich über ein Jahr hinzogen, daraufhin folgten 2 klare Niederlagen und somit auch das Ende einer makellosen Bilanz und einer Luftveränderung Richtung Lightheavyweight Division. Mit einem 1-1 Rekord konnte er noch nicht die Erwartungen erfüllen, die man in ihm eigentlich gesteckt hatte. Nun erhält er eine weitere Chance und trifft auf Michael Patt. Für den ist es ein Heimspiel, da er in Dayton, Ohio zu Hause ist.
Beide sind sehr ausgeglichen Kämpfer, sei es im BJJ, Muay Thai oder Wrestling. Trotzdem stehen bei Patt die Submissionsiege eindeutig im Vordergrund, was aber auch nicht so verwunderlich ist, da er mit Jorge Gurgel trainierte. Bei Vera kommt klar sein Muay Thai zum tragen, was ihm aber in den letzten Kämpfen wenig half. Trotzdem wird er diesmal wieder vorzeitig triumphieren, da ich nicht glaube das Patt sein BJJ etablieren kann. Er wird dem Druck, den Vera aufbauen wird nicht widerstehen können und über kurz oder lang zu Boden gehen. Dieses Schicksal ereilte ihn auch in seinem vorherigen Kampf gegen Tim Boetsch, als er ebenfalls KO ging.
Sollte Vera sich diese Chance nicht entgehen lassen, kann er auch wieder in die Maincard aufsteigen und das könnte auch der Anfang eines Neubeginns sein. Sollte es aber anders kommen, was ich stark bezweifle, so war es das vorerst letzte Mal das Brandon Vera bei UFC einen Auftritt hatte.
Brandon Vera durch TKO in Runde 1
Wo ich schon mal Tim Boetsch anspreche, dieser hat mit Jason Brilz einen interessanten Gegner. Nicht nur Boetsch besiegte Michael Patt vorzeitig, auch Brilz gelang dieses Kunststück. Zwischen diesen beiden Siegen liegen aber fast 5 Jahre. Trotzdem kein Grund sie nicht im 3.Kampf des Abends aufeinander treffen zu lassen.
-Light Heavyweight Fight:
Tim Boetsch (8-2-0) vs. Jason Brilz (16-1-1)
Beide gewannen jeweils ihren letzten Kampf durch TKO. Boetsch demontierte wie gesagt Michael Patt und Jason Brilz besiegte Brad Morris. Der Gewinner hat mit Sicherheit eine Zukunft in der UFC. Boetsch kann man als wahren Stand-up Fighter beschreiben, wohingegen Brilz aus dem Ringen kommt und den Großteil seiner Siege durch Submission einfahren konnte. Außerdem ist er seit 12 Kämpfen ungeschlagen und hat u.a. MMA Kämpfer wie Jason McDonald und Alex Schoenauer besiegt und dazu ein Unentschieden gegen Justin Eilers errungen. Darüber hinaus hat er einen MMA Erfahrungsvorsprung von fast doppelt so vielen Kämpfen wie ein Tim Boetsch.
Das könnte Boetsch durch seine schiere Schlaghärte ausgleichen. Nicht umsonst wird er „The Barbarian“ genannt.
Der Kampf könnte in 2. verschiedenen Bahnen ablaufen. Einerseits könnte Boetsch den Kampf in Runde 1 durch einen spektakulären (T)KO beenden. Andererseits und dies ist die wahrscheinlichere Variante wird Brilz versuchen sich keine Bombe in der 1.Runde einzufangen und übersteht diese schadlos, um in der 2.Runde, so wie es Matt Hamill gegen einen müden Tim Boetsch machte, seine Vorteile ausspielen, die nun mal klar im Ringen zu finden sind. Brilz muss also darauf bedacht sein, einem direkten Schlagabtausch mit Boetsch zu entgehen, denn dort wird er unweigerlich den Kürzeren ziehen. Ich denke, dass Brilz schlussendlich kurz vor Ende der 2.Runde einen Aufgabesieg einfahren wird.
Jason Brilz durch Submission in Runde 2
Nach 2 Lightheavyweight Kämpfen folgt jetzt ein kleiner Abstecher in das Middleweight, also eine Gewichtsetage tiefer. Dort werden der TUF 3 Gewinner Kendall Grove und der Kanadier Jason Day im Käfig die Fäuste fliegen lassen, wobei Grove eher den Bodenkampf bevorzugt.
-Middleweight Fight:
Jason Day (17-7-0) vs. Kendall Grove (9-5-0)
Nach einem ¾ Jahr kehren beide wieder in das Oktagon zurück und treffen prompt aufeinander. Zumindest einer wird nach diesem Kampf wieder kleinere Brötchen backen dürfen.
Aber schauen wir erstmal auf die Haben-Seite. Beide sind gute bzw.sehr gute Submission Kämpfer, wobei hier der Vorteil aber bei einem Kendell Grove liegt, der dort doch einen gewissen Vorsprung hat. Dieser wird aber wahrscheinlich nicht ausreichen, um einen Jason Day zu submitten, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass sich ein Day fangen lässt.
Day kann dafür aber mit einem guten Stand-up dienen, was einem Kendall Grove fast vollständig fehlt. Grove wurde schon ein paar Mal böse erwischt und musste 4 seiner 5 Niederlagen durch T(KO) einstecken. Keine Frage, dort muss ein Jason Day entschlossen angreifen, wenn er als Sieger aus dem Käfig schreiten will.
Grove muss auf einen Fehler von Day warten und ihn zu Boden bringen, den Wrestling Vorteil hat er, den Submission Vorteil ebenfalls. Die Devise kann nur lauten, den Kampf so schnell wie möglich auf den Käfigboden zu bekommen. Ob dies schlussendlich reicht, muss man sehen. Im Stand-up wie gesagt, sehe ich für ihn keine Chance. Dort wird er untergehen. Beide werden wahrscheinlich etwas verhalten an die Sache herangehen, so dass ich erst mit einer Entscheidung in der 2.Runde rechne, die zugunsten von Jason Day ausfallen wird.
Jason Day durch TKO in Runde 2
So wir hatten bisher 2 Lightheavyweight, 1 Lightweight und gerade einen Middleweight Kampf. Fehlt eigentlich nur noch einer im Welterweight. Dieser wird auch präsentiert durch die beiden Fighter Ryan Madigan und Tamden McCrory. Mit diesem Kampf wird auch die Undercard von UFC 96 abgeschlossen.
-Welterweight Fight:
Ryan Madigan (5-0-0) vs. Tamden McCrory (10-2-0)
McCrory kommt mit einer Erstrunden Niederlage im Gepäck in diesen Kampf. Diese hat er dem Submission Genie Dustin Hazelett zu verdanken. Trotzdem geht er als haushoher Favorit in das Duell, mit dem noch unerfahrenen Madigan, der sein UFC Debüt mit seinen erst 6. Kampf gibt.
Darüber hinaus trifft er mit McCrory gleich auf einen Kämpfer der augenscheinlich kaum Schwächen hat. Sicher, er ist überall noch Verbesserungswürdig, aber in der Breite ist er schon sehr gut. Andererseits kommt Madigan aus dem Kickboxen und kämpfte auch in der WCL. Daher liegen die Vorteile im Stand-up doch eher bei Madigan, der alle 5 MMA Kämpfe, die er bisher bestritt, vorzeitig für sich entschied. Die letzten beiden sogar durch Submission. Aber eine Gewisse Skepsis bleibt natürlich, wenn man sich mal den Kampfrekord der 5 Leute ansieht, stellt man fest, das alle zusammen auf ein 15-18 kommen. Also sehr Aussagekräftig sind die 5 Siege nicht.
Wie wird der Kampf nun ablaufen? Mit Sicherheit wird McCrory den Stand-up nicht zwingend suchen, zumindest wird er Respekt vor den Kickbox Qualitäten eines Madigans haben, oder sollte es zumindest. Er wird den Kampf zu Boden bringen, um dort seine Vorteile auszuspielen, eine Submission ansetzen und damit den Sieg einfahren.
Madigan hat in meinen Augen nur eine Chance, wenn McCrory wirklich den Schlagabtausch sucht und somit in die Karten des ehemaligen Kickboxers spielt, der ihn dann eiskalt auskontern würde. Aber dazu wird es nicht kommen.
Tamden McCrory durch Submission in Runde 1
Beiträge: 3.599
Themen: 152
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Dec 2006
Bewertung:
0
Nice Preview.
Stellst du das noch auf die Main Page und in die Top Story?
Beiträge: 2.991
Themen: 246
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Jul 2006
Bewertung:
0
Ja, aber das kannst aber auch du machen. Schreib grad an der Maincard.  :winke:
Beiträge: 3.599
Themen: 152
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Dec 2006
Bewertung:
0
Zitat:Original von Christian
Ja, aber das kannst aber auch du machen. Schreib grad an der Maincard. :winke:
Okay, mach ich, wenn ich die Rankings fertig hab.
Beiträge: 2.991
Themen: 246
Likes bekommen: 0 in 0 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Jul 2006
Bewertung:
0
Das Licht geht an und Bruce Buffer würde sagen „We are live“.
„Live“ sind wir zwar nicht, aber die Maincard steht an und diese hat wie immer fünf Kämpfe zu bieten. Was in denen steckt, werdet ihr hier nachlesen können. Den Anfang machen die Leichtgewichte Gray Maynard und Jim Miller.
-Lightweight Fight:
Gray Maynard (6-0-0) vs. Jim Miller (13-1-0)
Beide Kämpfer haben einen Wrestling Background, wobei der von Maynard doch noch viel ausgeprägter ist, als der von Miller, der aber noch sein sehr gutes BJJ ins Spiel bringen kann. Der Kampf wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf dem Boden stattfinden, in der Maynard versucht in die Top Position zu gelangen, um dann den Kampf zu kontrollieren. Er wird nicht unbedingt versuchen den Kampf durch GnP zu beenden, er wird einfach die Sache beherrschen wollen, auch um Miller nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Das ganze kann sich über die volle Distanz hinziehen, außer Miller findet die Lücke und kann eine Unachtsamkeit dazu nutzen einen Aufgabegriff anzusetzen und so dem Spiel ein Ende machen. Eine andere Möglichkeit wäre, durch die Inaktivität von Maynard und Miller, dass der Ringrichter beide in den Stand-up bittet und von da aus Miller einen eigenen Takedown schafft und so in eine günstige Position für eine Submission gelangt. Alles hängt davon ab was Maynard Miller anbietet und was er daraus macht bzw. ob er es nutzen kann. Es wird interessant zu sehen sein, wie sich Miller diesem ausgezeichneten Wrestler erwehren kann und auf der anderen Seite wie sich Maynard bei den Submissionversuchen und Positionswechseln verhalten wird. Sollte es ihm gelingen selbst in der Top Position zu sein und dabei nicht Gefahr geraten in eine kritische Situation zu laufen, wird er den Kampf über einstimmige Punktentscheidung gewinnen. Dafür muss er aber auch agieren, zumindest soviel, dass er nicht wieder in den Stand-up vom Ringrichter gebeten wird und das bietet Miller die Chance sich Maynard zu entziehen und selbst Aktionen zu starten, die dann mit einem Aufgabesieg für Miller enden. Ich glaube an die 2.Theorie, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Miller sein BJJ auspackt und Maynard in einer ungünstigen Position erwischt.
Jim Miller durch Submission in Runde 3
Und wem das noch nicht reicht mit dem Ringen, dem sei gesagt, es geht noch besser. Denn auch im nächsten Kampf stehen sich 2 Wrestling Schwergewichte gegenüber. Matt Hamill wird zum 1.Mal in seiner MMA Karriere nicht seine Takedown Stärke ausspielen können, denn sein gegenüber ist noch einen Spur stärker. Mit Mark Munoz steht ihm ein ehemaliger Ringer und WEC Kämpfer gegenüber.
-Light Heavyweight:
Matt Hamill (5-2-0) vs. Mark Munoz (5-0-0)
Wie ich schon anmerkte, steht mit Mark Munoz ein Ringer Matt Hamill gegenüber, den er nicht so einfach zu Boden bringen kann, um dort seine Wrestling Überlegenheit auszuspielen. Vielmehr muss es Hamill in diesem Kampf daran gelegen sein, das Geschehen im Stand-up zu halten. Nur dort hat eine Chance auf den Sieg.
Munoz wird natürlich versuchen den Kampf zu Boden zu bringen und wenn Hamill einmal auf dem Rücken liegt, könnte der Kampf ziemlich schnell zu Ende gehen, wenn Munoz das GnP auspackte und Hamill mit Schlägen bearbeitet. Das der Kampf über die vollen 3 Runden geht, ist ziemlich unwahrscheinlich, da Munoz auch nicht ewig Hamill zu Boden bringen kann, ohne einen Substanzverlust zu haben und auch weil sich Hamill sicher nicht freiwillig in die schlechtere Position begeben wird.
Gelingt es Hamill sogar die Angriffe abzuwehren bzw. zu blocken, hat er alle Möglichkeiten, da er über genug KO Power verfügt, um auch einen Mark Munoz aus den Latschen zu hauen. Es hängt also davon ab, wie sich Hamill auf diesen Kampf und den stärkeren Ringer einstellt und ob er dann die Takedown Versuche verhindern kann. Die Erfahrung spricht für Hamill, der den eindeutig besseren Gegnern gegenüber stand und so einen Erfahrungsvorsprung besitzt. Diesen muss er ausnutzen und dann kann es nur einen Gewinner geben.
Matt Hamill durch TKO in Runde 2
Schluss jetzt mit dem Ringer. Es soll ja auch noch andere Sportarten geben, die man ins MMA mit einbringen kann, so wie BJJ, Boxen und Muay Thai. Das bringt uns zum Kampf im Weltergewichts-Limit mit den Protagonisten Pete Sell und Matt Brown.
-Welterweight Fight:
Matt Brown (8-7-0) vs. Pete Sell (8-4-0)
Warum gerade dieser Kampf soweit oben in der Card ist, liegt wohl allein daran, dass Brown aus Ohio stammt. Von den Namen her oder an den Kampfrekord beider Athleten kann es nicht liegen. Vorallem Pete Sell ist erst wieder auf die Gewinnerstraße zurückgekehrt nachdem er vom Mittelgewicht, wo er in der UFC 4 Niederlagen in Folge kassierte, ins Weltergewicht gewechselt ist. Josh Burkman hieß damals der Gegner, wo es schon um alles ging. Dies war ein so genanntes „Loser leaves Town“ Match.
Auch dieses Match wird Wohl oder Übel über die Zukunft der beiden Kämpfer entscheiden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Verlierer die UFC verlassen muss. Sollte Sell als Verlierer aus dem Kampf gehen, dann mit Sicherheit.
Aber noch hat Pete Sell nicht verloren und es spricht gar nicht mal soviel dafür, dass dieses überhaupt passiert. Er ist durch seinen Wechsel aus dem Mittelgewicht ins Weltergewicht, vielen seiner Gegner körperlich überlegen. Auch in diesem Fall. Außerdem hat er das bessere Groundgame vorzuweisen, kann auf dem Boden dominieren und auch einen Submissionsieg einfahren, wenn er mit Köpfchen kämpft und eben seine körperliche Überlegenheit ausspielt.
Matt Brown muss den Kampf im Stehen halten bzw. auf Distanz, um eben die Körperlichen Nachteile auszugleichen. Auch muss er darauf bauen, dass Sell sich auf ein Schlagduell einlässt, was eben nicht unüblich ist und auch ein Grund für seine UFC Niederlagen ist, denn er (Brown) besitzt die größere Schlagkraft.
Es könnte ein knapper Kampf werden oder aber Pete Sell schafft die Aufgabe und somit den vorzeitigen Sieg. Ich tendiere zum ersten, auch weil Brown doch ziemlich clever agiert. Trotzdem wird schlussendlich die körperliche Überlegenheit von Sell den Ausschlag geben.
Pete Sell durch Unanimous Decision
Wer aufmerksam gelesen und auch etwas mitgedacht hat, dem wird aufgefallen sein, dass wir schon beim Co-Main Event angekommen sind. Dieser Fight ist der 1. und auch letzte Heavyweight Fight auf der Card von UFC 96. Der Sieger kann sich berechtigte Hoffnungen auf einen baldigen Titelkampf machen. Da diese Division in der UFC eh nicht so gut besetzt ist, kann Shane Carwin, vorausgesetzt er besiegt seinen Gegner Gabriel Gonzaga, nach diesem Kampf einen Titleshot erhalten. Andersherum natürlich genauso. Gonzaga hat ebenfalls mit einem Sieg über Carwin zum 2. Mal die Chance einen Titelkampf zu bestreiten.
-Heavyweight Fight:
Shane Carwin (10-0-0) vs. Gabriel Gonzaga (10-3-0)
Carwin der bis jetzt noch keinen Top 20 Kämpfer im Schwergewicht gegenüberstand, hat es gleich mit einem BJJ Spezialisten und Top Ten Schwergewicht zu tun. Gabriel Gonzaga, ein Brasilianer und BJJ Schwarzgurt will zurück, wo er einst schon einmal fast angekommen war. Nämlich an die Spitze im Heavyweight, die ihm nur durch Randy Couture verwehrt blieb. Damals konnte er mit dem Druck den Couture ausübte und mit dem Ringen nichts anfangen, was ihm dann schlussendlich auch zum Verhängnis wurde. Das Problem in diesem Kampf für Gonzaga ist, dass Carwin ebenfalls ein exzellenter Ringer ist und sehr aggressiv zu Werke geht. D.h. er setzt seine Gegner unter Druck und verleitet diese zu Fehlern, die er gnadenlos ausnutzt. Sei es durch Aufgabe oder T(KO). Alle seine bisherigen Kämpfe beendete er in der 1. Runde. Diese hatten aber nicht einmal annähernd das Potential, welches in Gabriel Gonzaga steckt.
Der Kampf wird hochinteressant, denn Beide müssen etwas beweisen. Gonzaga, dass er mit Kämpfern umgehen kann, die Druck auf ihn ausüben und Carwin, dass er auch gegen richtige Schwergewichte sich durchsetzen kann und wie es um seine Kondition bestellt ist, falls er doch mehr als eine Runde im Käfig überstehen muss.
Wegen der Schlaghärte von Carwin und auch das er Druck auf seine Gegner ausübt, kann es sich Gonzaga nicht leisten ein Stand-up Duell zu führen. Dieses würde unweigerlich zu seinen Ungunsten ausgehen. Er muss trotz der Ringerfähigkeiten eines Carwin’s den Kampf zu Boden bringen und die Submission suchen.
Carwin seinerseits, muss schnell Druck auf Gonzaga aufbauen, ihn beschäftigen und so mürbe zu machen. Sollte er den Kampf zu Boden bringen, muss der darauf bedacht sein, klug mit der Position umzugehen. Zur Not muss er die Top Position aufgeben, um nicht Gefahr zu Laufen submitted zu werden. Auch ein auf dem Rücken liegender Gonzaga ist für einen Carwin stets gefährlich. D.h. er sollte einfach in die Stand-up Position gehen, da er dort alle Möglichkeiten hat diesen Kampf vorzeitig zu beenden.
Ich denke Carwin wird es schaffen und den höher eingestuften Gonzaga durch einen spektakulären KO fällen. Das wird aber mehr daran liegen, dass Gonzaga nicht mit Kämpfer umgehen kann, die Druck aufbauen, als an den Fähigkeiten eines Carwin’s.
Shane Carwin durch KO in Runde 2
Der Event heißt ja Jackson vs. Jardine. Also kommen wir zu diesem Kampf, um dem sich eigentlich alles bei dieser Veranstaltung dreht.
Keith Jardine - der schon einmal fast in die vorbereitete Suppe der UFC spuckte. Eigentlich war es ein Bankett, was vorbereitet wurde und Jardine platzte einfach rein und hätte es fast zu Nichte gemacht (Chuck Liddell vs. Keith Jardine bzw. Chuck Liddel vs. Wanderlei Silva). Nur ein sehr schlau agierender Herr mit dem Namen Dana White verhinderte schlimmeres, indem er Jardine einfach mal ignorierte – und Quinton Jackson der nach seinem Verlust des Lightheavyweight Gürtels eine unrühmliche GTA Aktion startete, um dann anschließend sein großes Trauma in unnachahmlicher Form zu vernichten, bestreiten den Mainevent von UFC 96.
-Light Heavyweight Fight:
Keith Jardine (14-4-1) vs. Quinton Jackson (29-7-0)
Gewinnt Rampage dieses Duell wird er der nächste Herausforderer für Rashad Evans. Sollte aber Jardine wieder andere Pläne haben, so könnte er sich in Stellung bringen, obwohl mit Lyoto Machida ein weiterer Kandidat schon seit mindestens einem Jahr Gewehr bei Fuss steht. Aber sollte es hart auf hart kommen, wird man eher einem Jardine den Vortritt lassen, obwohl das keiner laut ausspricht.
Was spricht eigentlich gegen einen Sieg von Quinton „Rampage“ Jackson. Ja eigentlich nur Keith Jardine, mit seinem unorthodoxen Kampfstil. Die Variation aus Leg Kicks, ordentlicher Schlaghärte, geschickter Kampfführung, Distanz- und Konterboxen machen Jardine so gefährlich.
Dieses muss Rampage dadurch verhindern, indem er die Initiative ergreift und Jardine unter drückt setzt. Auch müssen wieder verstärkt Takedowns kommen, was ich schon seit einiger Zeit bei Rampage vermisse. Wenn er sich zu viel Zeit damit lässt, kommt Jardine in den Kampf und kann sein sehr gutes Distanzgefühl aufbauen, was man nur schwer überbrücken kann. So würde es schwer werden für Quinton auch nur eine Runde für sich zu entscheiden. Im eigentlichen Sinne ist Jardine in diesem Punkt auch zu stark, so dass ich Rampage eigentlich keine Chance gebe, falls es bis zum Ende der 3.Runde keinen vorzeitigen Sieger gibt. Ziel muss es also sein Jardine zu bearbeiten, ohne Gefahr zu laufen in Konter zu rennen, die Rampage nicht zu Boden schicken, aber auf den Punktzetteln Wirkung zeigen. Denn so wie ich an keinen Sieg für Rampage nach Punkten glaube, so glaube ich auch nicht, dass Jardine stark genug ist Rampage KO zu schlagen. Dazu reicht die Schlaghärte nicht aus bzw. ist das Kinn von Jackson einfach zu massiv.
Das lässt nur die Schlussfolgerung zu, dass Rampage den T(KO) braucht, um den Kampf zu gewinnen. Jardine seinerseits muss abwartend kämpfen und darf nicht zuviel riskieren, ansonsten schlägt eine Bombe von Rampage ein.
Meine Meinung dazu ist, das Jardine für Jackson Gift ist. Rein Stylemäßig gesehen. Aber ich denke er hat das nötige Glück und wird zu beginn der 3.Runde einen Schlag loslassen, der Jardine unweigerlich auf die Bretter schicken wird. Der Rest wird ein bisschen GnP sein und Quinton Jackson bekommt seinen nächsten Titleshot.
Quinton Jackson durch TKO in Runde 3
So das war es eigentlich von meiner Seite aus. Ich hoffe ihr habt es mit Freude gelesen und es war keine allzu große Qual sich durch das Preview zu arbeiten. Also bis zum nächsten Mal. :winke:
Beiträge: 26.109
Themen: 1.715
Likes bekommen: 2 in 2 posts
Likes gegeben: 0
Registriert seit: Mar 2005
Bewertung:
0
Klasse Previews einmal mehr!!
|