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UFC 65-Bad Intentions Card Thread
#27
Also ich finde Nef's Kolumnen grundsätzlich sehr interessant, bevorzuge allerdings die MMA-Kolumnen. Liegt wahrscheinlich daran, das mein Interesse am MMA von Tag zu Tag größer wird.
#28
Großes Kompliment an Nef. Ich lese auch mit Begeisterung seine Einschätzungen bzw. Kolumnen. Fast jeden Tag gibt es interessante Beiträge. Vielen Dank für Dein Engagement.

Was machst Du eigentlich beruflich? Woher hast Du diese guten Connections zur MMa-Szene? Du scheinst sehr viel Zeit & Mühe in dieses Board zu investieren. Klasse.

Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
#29
Wilson Gouveia der bei UFC 65 auf Alessio Sakara haette treffen sollen zog sich eine Rippenverletzung zu und kann nicht antretten. Der neue Gegner von Sakara ist noch nicht bekannt gegeben.
#30
Wilson Gouveia verletzte sich letzte Woche im Training und musste seinen Fight bei UFC 65 gegen Alessio Sakara absagen, nun wurde Drew McFedries von der UFC als Ersatzfighter bekannt gegeben. McFedries gab dieses Jahr nach zwei jaehriger Pause sein Comeback, seinen einzigen MMA Fight verlor McFedries gegen Nathan Quarry, allerdings war das im Jahre 2001.

-Light Heavyweight Fight:
Alessio Sakara (10-4-0) vs Drew McFedries (4-1-0)
#31
Brad Imes der bei UFC 65 auf Antoni Hardonk haette treffen sollen, verletzte sich letzte Woche im Training am Knie, und wird nun nichtmehr antretten koennen. Als Ersatz bestimmte die UFC WFL Veteran “The Tank“ Sherman Pendergarst.

-Heavyweight Fight:
Antoni Hardonk (4-2-0) vs Sherman Pendergarst (7-3-0)
#32
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Am Samstag steht das UFC Debut in Sacramento, California mit UFC 65-Bad Intentions an. Im Mittelpunkt der Show stehen zwei Titlefights, wobei das nicht wirklich richtig ist. Bei der einstuendigen PPV Show zu UFC 65 waren 43 Minuten mit dem UFC Welterweight Fight zwischen Matt Hughes und Georges St-Pierre zusehen, waehrend der UFC Heavyweight Title Fight zwischen Tim Sylvia und Jeff Monson nur ganze 17 Minuten promotet wurde. Ich denke das spiegekt auch ein bisschen den Wert des UFC Heavyweight Title`s momentan wieder. Ansonsten gab es im Vorfeld zwei Verletzungen von Brad Imes und Wilson Gouveia, die wurden ersetzt durch die Miletich Fighter Sherman Pendergarst und Drew McFedries. Somit werden ganze vier MFS Fighter bei UFC 64 antretten, ich denke das zeigt auch mal wieder wie gut das MFS Team ist, und was fuer eine gute arbeit Monty Cox und das MFS Team leisten, vorallem wenn man bedenkt das zwei MFS Fighter kurzfristig eingesprungen sind! Kommen wir aber nun zu den Fights.

-Heavyweight Fight:
Antoni Hardonk (4-2-0) vs Sherman Pendergarst (8-3-0)
Urspruenglich sollte Brad Imes auf Antoni Hardonk treffen, doch nun ist MFS Fighter Sherman Pendergarst mit zwei Wochen Vorbereitung eingesprungen. Doch wer MFS kennt, der weiss das jeder Fighter zu jeder Zeit in Fighting Shape ist. Hardonk ist ein erfahrener K-1 Fighter der schon gegen Remy Bonjasky und Badri Hari kaempfte, und lediglich ueber Decision verlor. Im MMA trat Hardonk zuletzt bei Pride im letzten Jahr auf, als er Ibragim Magomedov besiegte. Sherman Pendergarst ist der amtierende WFL Super Heavyweight Champion, und er trainiert seit dem Sommer in Iowa. Er ist ein erfahrener Wrestler, BJJ Fighter und Boxer, er gilt als grosses Talent nicht umsonst hat ihn Monty Cox unter Vertrag genommen. Er verlor jedoch in den letzten zwei Jahren bereits gegen zwei UFC Fighter in Carmelo Marrero und Justin Eilers. Ersteren hat er bereits herausgefordert fuer einen Refight in der UFC, wenn es jedoch dazu kommen soll, dann muss er erstmal Hardonk besiegen. Im Standup ist Hardonk der klar erfahrenere Fighter, und vorallem hat er die klar groessere Reichweite. Problematisch sehe ich jedoch das sich Hardonk ueber Wochen auf Brad Imes vorbereitete, und nun mit Pendergarst auf einen Fighter trifft der fast 20cm kleiner ist. Hardonk ist jedoch auf dem Boden ebenfalls ein erfahrener BJJ Fighter, ich denke auch nicht das Pendergarst dort Hardonk besiegen wird. Am ende glaube ich das Hardonk in einem interessanten Fight am ende durch TKO oder Submission in der zweiten Runde gewinnen wird.

-Light Heavyweight Fight:
James Irvin (11-3-0) vs Hector Ramirez (6-1-1)
Als ich hoerte das Ramirez auf Irvin trifft, habe ich mir lange ueberlegt was das Matchmaking der UFC hier bedeutet. Will man Irvin aufbauen, oder sieht die UFC in Hector Ramirez einen aufstrebenden Fighter? Bis mir dann aufgefallen ist, das beide ja aus Sacramento stammen! James Irvin verlor seinen letzten UFC Fight gegen Stephan Bonnar anfang des Jahres, und seither wurde es nicht wirklich besser fuer ihn. Er verlor danach noch bei der WEC gegen den TUF 1 Teilnehmer Lodune Sincaid und gegen Bobby Southworth gab es bei Strikeforce noch einen No Contest, weil beide aus dem Kaefig fielen. Da fragt man sich wie sich James Irvin seine erneute Chance in der UFC verdient hat? Von Hector Ramirez habe ich bisher nur einen Fight gesehen, und das war sein Highlight Real Knockout gegen den TUF3 Middleweight Sieger Kendall Grove vom letzten Jahr. Fuer mich kommt es in diesem Fight nur auf Hector Ramirez an, wenn er eine gute Taktik hat wird er gewinnen. Irvin ist ein “Heavy Hitter“ er kann wenn er trifft jeden ausknocken, aber er ist auf dem Boden mieserabel, und er hat immer nur eine Taktik, zu sluggen. Jeder Fighter der James Irvin zu Boden bringt, wird gewinnen, fuer Ramirez kommt es darauf an, seine Haende oben zuhalten, und den Fight auf dem Boden zubringen. Von dort an sollte Ramirez wenig Probleme haben Irvin zur Aufgabe zubringen oder durch das G&P zu beschaeftigen. Fuer Irvin sprechen jedoch drei Dinge, erstens das er 10cm groesser ist, und Ramirez eigentlich ein Middleweight Fighter, zweitens das Ramirez seinen letzten Fight vor ueber 15 Monaten bestritt, und drittens das Irvin schon UFC Erfahrung hat! Vieles spricht fuer James Irvin, jedoch tippe ich auf einen Decision Sieg von Hector Ramirez.

-Heavyweight Fight:
Josh Shockman (2-0-0) vs Jake O'Brien (5-0-0)
Hier treffen zwei weitere Heavyweight Prospects aufeinander. O`Brien ist ein dreifacher Indiana State Wrestling Champion fuer die Purdue University gewessen, er gewann das NAGA Grappling Tournament in Chicago, wurde zweiter bei dem Arnold´s Grappling Tournament, und er gewann im Sommer den UFL Heavyweight Title. Bei der Fight Night 6 Show im August gab er sein UFC Debut, und besiegte dabei klar Kristof Midoux. Ueber Josh Shockman habe ich bisher nicht viel gehoert, geschweige denn was von ihm gesehen. Er soll ein junger guter Heavyweight sein, allerdings besiegte er im MMA bisher nur einen Debutanten und einen 1-2-0 Fighter. Shockman kann ich also nicht einschaetzen, aber auch hier muss man nur das Matchmaking der UFC verstehen. Wuerde man Jake O`Brien gegen einen absoluten Nobody stellen, der gute Chancen hat zugewinnen? Sehr unwahrscheinlich, da ist es wahrscheinlicher das die UFC denkt das O`Brien hier klar gewinnen wird, um weitere Erfahrung zusammeln. Also mein Tipp, Jake O`Brien gewinnt durch TKO in der ersten Runde.

-Welterweight Fight:
Nick Diaz (13-6-0) vs Glaison Tibau (11-3-0)
Hier haben wir ebenfalls zwei lokale Fighter die aufeinander treffen werden. Nick Diaz kam bei UFC 62 ueberraschend zur UFC zurueck, als er gegen Josh Neer antrat als Ersatzfighter fuer Thiago Alves. Diaz konnte damals gewinnen, nach zuvor drei UFC Niederlagen in Folge. Interessant ist das Diaz mittlerweile bei der neuen WFL unterschrieb, die im kommenden Jahr durchstarten will mit bekannten Fightern, es ist daher fraglich ob wir Nick Diaz in absehbarer Zeit so haeufig noch zusehen bekommen in der UFC. Glaison Tibau ist ein BJJ Fighter von Nova Uniao, dem alten Team von BJ Penn. Ausserdem trainiert er beim American Top Team, Tibau ist ein guter BJJ Fighter, und er ist physisch unheimlich stark. Der MMA record von Glaison Tibau ist jedoch einer der witzigsten die es gibt auf dem Papier. Er trat schon gegen Comic Helden wie Anaconda Anaconda, Julio Killer und Anderson Bad Boy an, man fragt sich wie manche Fighter in Brasilien nur immer auf solche bescheuerten Namen kommen, aber nach Zuluzinho Zuluzinho ueberrascht mich nichtsmehr. Tibau wird indem Fight der physisch staerkere Fighter sein, und wenn man sich erinnert, gegen die hat Diaz bisher immer Probleme gehabt. Aber Sean Sherk konnte Diaz nicht zu Boden bringen, also denke ich wird es Tibau auch nicht schaffen. Nick Diaz verspricht eigentlich immer einen spektakulaeren Fight, und ich erwarte einen Standup Fight bei dem Diaz am ende gewinnen wird. Mein Tipp lautet ein TKO Sieg von Diaz in der ersten Runde.

-Light Heavyweight Fight:
Alessio Sakara (10-4-0) vs Drew McFedries (4-1-0)
Urspruenglich sollte Alessio Sakara auf Wilson Gouveia treffen, der musste leider verletzt absagen und nun ist Drew McFedries von MFS eingesprungen. So schade es ist das Gouveia vs Sakara nicht zustande kommt, weil es ein guter Fight geworden waere, kann man sich jedoch auch auf diesen Fight freuen. Hier treffen naemlich zwei ehemalige Boxer aufeinander, und man wird vielleicht einen interessanten Standup Fight sehen, denn nicht umsonst hat es dieser Fight auf die PPV Card geschafft. Alessio Sakara trainiert seit ende letzten Jahres vollzeit im MMA, er ist ohne Frage ein Talent, und er hat eigentlich alles um Erfolgreich zusein, mich hat er jedoch bisher nicht ueberzeugt. Ron Faircloth konnte er trotz klarer Dominanz nicht finishen bei UFC 55, dann folgte bei UFC 57 der einseitigste MMA Fight denn ich jemals sah. Sakara domminierte ueber drei Runden Elvis Sinosic, aber auch hier konnte er trotz klarer Ueberlegenheit den Fight nicht beenden. Bei UFC 60 folgte dann die klare Niederlage gegen Dean Lister, obwohl Sakara unter den Nog Bruedern BJJ trainiert, lies ihn Lister am Boden wie einen Amateur ausschauen. McFedries kam nach einer drei jaehrigen Pause erst im October zum MMA zurueck, sein Trainer Pat Miletich sagt ueber McFedries das er der Robbie Lawler der 205 Pounds Klasse ist. Dennoch hat McFedries in diesem Fight seine beste Chance auf dem Boden, McFedries trainiert seit Jahren auch im Wrestling, und Sakara am Boden war bisher wie ein Fisch aus dem Wasser. Bei MFS ist man bekannt dafuer das man gute Fight Taktiken hat, ich denke daher das McFedries vielleicht am anfang versucht im Standup zu bestehen, aber dann den Fight doch auf den Boden bringen will. Sakara hat sich bisher nicht als starker Finisher herausgestellt, und indem Fight muss er eigentlich klar gewinnen. McFedries mag einige Ueberraschung, er hat eine gute Chance denn Upset zu schaffen, aber am ende sehe ich dann doch Alessio Sakara vorne, und tippe in einem soliden Fight auf einen TKO Sieg von Sakara in der dritten Runde.

-Lightweight Fight:
Joe Stevenson (25-7-0) vs Dokonjonosuke Mishima (17-4-2)
Hier haben wir denn Fight, auf denn ich abgesehen von GSP vs Hughes am meisten gespannt bin, und ich denke das koennte/wird der Showstealer werden! Beide Fighter sind so gleich, das Dokonjonosuke Mishima schon der Japanische Joe Stevenson genannt wird. Normalerweisse sagt man, wenn zwei Fighter sich zu aehnlich sind, dann kommt kein guter Fight zustande, siehe Marquardt vs Salaverry. Allerdings glaube ich das hier beide besser zusammen passen, gerade mit Mishima der immer nach vorne geht und enorm unorthodox kaempft. Beide Fighter sind absolut identische Grappler, beide sind gute Submission Fighter, haben beide eine gute Kondition, und beide denken das sie Standup Skills haben, was jedoch nicht der Fall ist. Einen Unterschied denn es gibt ist, das Mishima unheimlich gute Sweeps hat am Boden, waehrend Stevenson physisch staerker ist. Interessant hierbei ist das Mishima im letzten Jahr ueberraschend gegen Yves Edwards verlor, genau der Yves Edwards der zuletzt von Joe Stevenson besiegt wurde. Hier wird es einen absolut Ground War und einen der unterhaltsamsten UFC Fights des Jahres geben. Dokonjonosuke Mishima ist in Japan so verrueckt wie Genki Sudo, es gibt kaum eine interessantere Persoenlichkeit im MMA wie Mishima. Seine Pre und Post Fight Show ist sehr unterhaltend, und da unterscheidet er sich auch wieder von Stevenson der eher unmerklich ist von seiner Persoenlichkeit. Den entscheidenden Vorteil den Stevenson hat, ist seine physische Staerke, es ist daher wahrscheinlich das Mishima ueber drei Runden das Ground & Pound von Stevenson einstecken muss. Ich “befuerchte“ das Stevenson so gewinnen wird, dennoch bin ich fuer Dokonjonosuke Mishima in diesem Fight, und tippe auf ihn durch Decision. Alleine weil ich Mishima`s Moonsault vom Octagon sehen will, sowie seine Post Fight Celebration mit dem Pro Wrestling Match gegen seine Ringbegleiter (was immer sehr unterhaltend ist).
#33
-Heavyweight Fight:
Brandon Vera (7-0-0) vs Frank Mir (9-2-0)
Hier treffen der alte UFC Posterboy Frank Mir auf den neuen UFC Posterboy Brandon Vera, in einem #1 Contender Fight um den UFC Heavyweight Title. Der Sieger dieses Fights wird im Fruehjahr 2007 auf den Sieger des Sylvia vs Monson Fights antretten muessen. Der ehemalige UFC Heavyweight Champion Frank Mir gab bei UFC 57 sein Comeback nach seinem schweren Autounfall. Mir verlor deutlich gegen Marcio Cruz, allerdings konnte man hier noch sagen das der Fight fuer ihn zu frueh kam. Bei UFC 61 folgte dann der Sieg gegen Dan Christison in einem Fight, der keinen Gewinner verdient gehabt haette. In einem der schwaechsten UFC Fights des Jahres, wurden beide Fighter ueber den gesamten Fight ausgebuht weil beide fast nichts machten. Beiden Fightern ging damals nach einer Runde die Luft aus, was bei Frank Mir nichts neues ist. Brandon Vera ist da das genaue Gegenteil, er knockte zuerst Justin “Ric Flair Imitation“ Eilers aus, bevor er Assuerio Silva zur Aufgabe brachte. Vera trainierte Kickboxen unter Legende Rob Kaman, und ist ein BJJ Brown Belt unter Lloyd Irvin. Im Standup wird Vera klar domminieren, auf dem Boden sehe ich fuer Mir allerdings auch keine Moeglichkeit den Fight zugewinnen. Zuletzt sah Frank Mir besser in koerperlicher Verfassung aus, aber selbst dann hat Mir frueher keine Kondition gehabt. Es gibt keine Anzeichen fuer mich die mich ueberzeugen wuerden das wir einen motivierten, gut trainierten und verbesserten Frank Mir sehen werden. Die Frage die ich mir stelle ist, wird Frank Mir in Fighting Shape auftauchen? Wenn der “alte“ Frank Mir auftaucht, dann hat er schwierigkeiten gegen Brandon Vera der dann in Runde 2 oder 3 gewinnen wird durch TKO. Gibt es allerdings den Frank Mir aus den vergangenen zwei Fights, wird Brandon Vera ihn killen im Octagon. So oder so, sehe ich hier keinen Weg von Frank Mir wie er Brandon Vera besiegen soll, mein Tipp lautet daher Brandon Vera durch TKO in der zweiten Runde nach einem sehr einseitigen Fight.

-UFC Heavyweight Title Fight:
Tim Sylvia (22-2-0) © vs Jeff Monson (22-5-0) (2nd Defense)
Kommen wir zu dem Titlefight bei UFC 65 der als “weiterer Titlefight” promotet wurde von der UFC. Tim Sylvia besiegte zuletzt zweimal Andrei Arlovski, dabei war vorallem der Fight von UFC 61 sehr entaeuschend. Jeff Monson gab bei UFC 57 sein Comeback und besiegte Branden Lee Hinkle in einem wunderschoenen North-South Choke. Dann folgte allerdings ein nicht so guter Fight gegen Marcio Cruz bei UFC 59, und ein klarer Sieg gegen Debutant Anthony Perosh. Jeff Monson ist ohne Frage der #1 Contender in der UFC Heavyweight Division, die Frage ist jedoch was sagt das ueber die Heavyweight Division der UFC aus? Was ich auch kritisiere ist wie Jeff Monson auf den Titlefight vorbereitet wurde, Monson trat dreimal in der UFC dieses Jahr an, dreimal gab man ihm Wrestler und BJJ Fighter. Und nun soll er auf Tim Sylvia treffen der das genaue Gegenteil zuden drei vorherigen Gegnern ist? Genau das gleiche hat die UFC mit Renato Sobral gemacht, der dreimal gegen Wrestler antrat bevor er auf Chuck losgelassen wurde, was dabei herauskam sah man ja.

Der Fight zwischen Sylvia und Monson, ist eigentlich schnell erklaert. Sylvia ist 2,03m gross, Monson dagegen nur offiziell 1,80m. Von den 540,34cm Reichweiten Unterschied zwischen den beiden erst garnicht zusprechen, ist es ueberhaupt physisch moeglich von Monson das er Sylvia Gesicht treffen kann? Tim Sylvia wird in diesem Fight wohl Sprawl & Brawl neu definieren, alles was Sylvia machen muss ist seinen Jab zuschlagen und Monson auf Distanz halten. Assuerio Silva schaffte es nicht den Jab von Sylvia zu ueberwinden, und dann soll Jeff Monson es gelingen der zuletzt schwierigkeiten hatte die sloppy Punches von Marcio Cruz auszuweichen? Das muss wohl ein Scherz sein. Die einzige Chance die erste Runde zu ueberstehen, geschweige denn den Fight zugewinnen ist fuer Jeff Monson den Fight auf den Boden zubringen. Monson ist sehr kompakt, und sehr explossiv. Es ist nicht unmoeglich fuer Monson den Fight auf den Boden zubringen, aber es wird enorm schwierig werden. Auf dem Boden traue ich Monson zu das er den Fight sogar schnell beenden wird, das Problem ist nur die Chancen das der Fight auf den Boden kommt sind enorm gering. Ich denke der Fight wird in etwa so ablaufen wie Tim Sylvia gegen Ricco Rodriguez von UFC 41, als Sylvia zum erstenmal UFC Heavyweight Champion wurde. Monson wird am anfang Takedown`s versuchen, abgeblockt werden und dann etliche Schlaege bekommen bevor der Fight abgebrochen wird. Ich bin wirklich Jeff Monson Fan, und ich kann Tim Sylvia nicht leiden, und ein Jeff Monson der Tim Sylvia den Title abnimmt waere das beste was passieren koennte bei der Show. Aber die Chancen das das passiert, sehe ich in etwa so hoch ein wie die von Mark Coleman gegen Fedor Emelianenko zu gewinnen, also gleich null. Sylvia wird denke ich mit dem Jab Monson schnell frustrieren und dann den Knockout schaffen in einem totalen Miss Match. Mein Tipp lautet Knockout Sieg von Sylvia in der ersten Runde.

-UFC Welterweight Title Fight:
Matt Hughes (40-4-0) © vs Georges St-Pierre (12-1-0) (3rd Defense)
Ein genaues Fight Preview zum Main Event von UFC 65 findet ihr in meiner Kolumne “Georges St-Pierre: Ready to be Champion” wo sich auch die beiden Fighter sowie etliche andere Persoenlichkeiten im MMA zu dem Fight auesserten. Ich werde hier also nicht so ausfuehrlich auf den Fight eingehen wie ihr es ansonsten von mir gewohnt seit, schaut euch deshalb die Kolumne zu diesem Fight an. Hier haben wir wohl den meist erwartetsten Titlefight in der UFC 2006, und auch mal ein Refight der berechtigt ist! Seit ihrem Fight bei UFC 50 haben beide einige beeindruckende Siege gehollt, Hughes besiegte ua Frank Trigg und BJ Penn, und GSP konnte Sean Sherk, Frank Trigg und BJ Penn besiegen. Der Herausforderer Georges St-Pierre ist sehr athletisch, ein guter Wrestler, hat solides BJJ, und ist auch gut im Standup. Matt Hughes dagegen ist der bessere Wrestler, hat das bessere BJJ, und hat sich im Standup verbessert, auch wenn dort GSP noch immer Vorteile haben wird. Da es ueber 5 Runden gehen koennte, spielt auch die Kondition eine Rolle, bei der Matt Hughes eigentlich unuebertroffen ist. GSP hat mittlerweile einen guten Sprawl, Matt sollte daher mehr schwierigkeiten haben den Fight auf den Boden zubringen wie im ersten Fight. Ich denke aber das GSP etwas gehaemt sein wird was die Kicks betrifft, weil er befuerchtet das dann Matt denn Takedown schafft. Auf dem Boden wird es darauf ankommen welcher Fighter die Top Position hat, denn da sind beide extrem stark. Zwei Dinge die sicherlich zu beachten sein werden in diesem Fight ist wie GSP seine Verletzung, und wie Matt Hughes seinen Fight mit BJ Penn weggesteckt haben. Beides liegt noch nicht allzulange zurueck, und beides koennte zu einem entscheidenden Faktor werden. Ich erwarte eigentlich kein sonderlich guten oder hochklassigen Fight, dazu sind beide zu methodisch was man auch im ersten Fight sah. Allerdings erwarte ich einen sehr spannenden Fight, bei dem es darauf ankommt wer denn ersten Fehler macht. Ich bin indem Fight fuer GSP, aber wenn ich ehrlich bin denke ich das Matt Hughes wieder gewinnen wird. Mein Tipp lautet ein Decision Sieg von Matt Hughes.

Fazit:
UFC 65 bietet einen der besseren UFC Card`s in diesem Jahr. Es gibt nicht nur einen Top Main Event und dann nur noch Lueckenfueller, wie bei vielen anderen UFC Events in diesem Jahr. UFC 65 bietet einen zweiten Titlefight, zwei inoffizielle #1 Contender Fights, darunter Mishima vs Stevenson, sowie einige andere interessante Fights wie Diaz vs Tibau oder Sakara vs McFedries. Das Sacramento Puplikum hat zudem auch einen guten Ruf, und mit der Arco Arena in der die Sacramento Kings spielen, koennte die UFC noch immer einen neuen Zuschauerrekord aufstellen in Nord Amerika, auch wenn es eher unwahrscheinlich ist. Interessant wird auch zusehen sein was fuer eine Buyrate die UFC 65 Show bekommt, schliesslich geht man Head to Head mit dem lang erwartenden Manny Pacquiao-Erik Morales III Box Fight. Ansonsten gibt es am Samstag wie immer auf dem Peoplesboard die Live Results zu UFC 65, und nach der Show mein Review, bis dahin und take care.
Nefercheperur
#34
Heute mittag fanden in der Arco Arena in Sacramento, California die Weigh In`s zu UFC 65 statt. Alle Fighter schafftend as Gewichtslimit, hier die Ergebnisse:

Matt Hughes - 170 Pounds
Georges St. Pierre - 169 Pounds

Tim Sylvia - 262.5 Pounds
Jeff Monson - 237.5 Pounds

Frank Mir - 254 Pounds
Brandon Vera - 230.5 Pounds

Alessio Sakara - 204 Pounds
Drew McFedries - 202 Pounds

Joe Stevenson - 155 Pounds
Dokonjonosuke Mishima - 154.5 Pounds

Nick Diaz - 171 Pounds
Gleison Tibau - 171 Pounds

Antoni Hardonk - 242.5 Pounds
Sherman Pendergarst - 247.5 Pounds

Hector Ramirez - 203 Pounds
James Irvin - 205.5 Pounds

Josh Schockman - 235 Pounds
Jake O’Brien - 232.5 Pounds


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