09.12.2005, 13:33
-4. Pride FC Matchmaking vs UFC Matchmaking
Hier haben wir eine der wichtigsten Kategorien die es gibt, das Matchmaking. Hier musste ich lange nachdenken wer den hier einen Vorteil hat, beide Promotions haben hier ihre staerken will ich mal sagen und es ist extrem knapp. Am ende jedoch muss ich sagen das ich Pride FC ganz leicht vorne sehe, vor einem Jahr haette ich hier vielleicht noch die UFC genannt. Zum einen hat Pride FC seit diesem Jahr offenbar nichtmehr das verlangen ihre Japanischen Fighter leichte Gegner im GP zugeben, so haben alle Japanischen Fighter im MW,WW und LW GP in diesem Jahr sehr schwere Gegner bekommen. Und bei Pride FC sieht man oft Style vs Style Fights, Judoka vs Judoka, Kickboxer vs Kickboxer, Wrestler vs Wrestler usw. Bei der UFC sieht man das nur bei Striker vs Striker, ansonsten kaum mal einen Wrestler vs Wrestler Fight. In die Matchmaking Kategorie fallen auch Titlefights, und da muss selbst ich zugeben das Pride FC Titlefights sehr viel mehr bedeuten als UFC Titlefights. Die UFC hat kein Ranking System nachdem jemand Titlefights bekommt. Dana White antwortete bei UFC 53 auf die Frage warum Justin Eilers einen Titlefight bekommen hat, mit der Gegenfrage ob er nicht glaube das es ein guter Fight werden wuerde? Das zeigte deutlich auf das es Dana White egal ist ob man einen Titlefight verdient hat, ihm ging es nur darum das ein Fight spektakulaer wird. Es sollte aber auch wirklich ein #1 Contender einen Fight bekommen. Und bei Pride FC gibt es nur dann Titlefights gegen Fighter die auch wirklich die #1 Contender sind.
-3. Ring (Pride FC) vs Octagon (UFC)
Da kommt es natuerlich sehr viel auf den Geschmack an, ich persoenlich bevorzuge bei weitem das Octagon. Es macht die UFC aus und hat mehr Attitude. Allerdings muss auch ich zugeben das der Ring wie etwa bei Pride FC sportlich neutraler ist wie das Octagon bei der UFC. Es heisst zwar das das Octagon nicht benutzt werden darf zu seinem Vorteil, aber jeder der das glaubt hat noch nie die UFC gesehen oder ist ein Idiot. Jeder gute Wrestler benutzt das Octagon fuer seine Zwecke indem er den Gegner im Clinch dagegen presst, den Takedown dadurch schafft und dann auf dem Boden mit dem G&P den Gegner gegen den Kaefig drueckt. Ich mag Wrestling und ich mag diesen Fighting Style den Randy Couture, Mark Coleman, Matt Hughes oder Kevin Randleman perfekt koennen. Aber es ist eben eine bevorzugung eines Fightingstyles, und dabei sollte ja das Octagon gerade die Neutralitaet zwischen allen Fighting Styles herstellen. Ein Ring/Cage sollte nicht teil einer Styleart und einer Taktik sein was bei der UFC jedoch gegeben ist. Ein guter Submissionfighter und Wrestler kann durch das Octagon G&P oder Submissions ansetzen, wo der Gegner dann keine Chance hat sich zu befreien. Der Ring ist dabei aber sehr viel neutraler und ist/wirkt Sportlich professioneller will ich mal sagen. In dieser Kategorie werte ich mal ein Unentschieden.
-2. Pride FC Regeln/Format/Scoring vs UFC Regeln/Format/Scoring
Diese Kategorie ist massiv beeinflusst durch die State Athletic Commissions durch die UFC. Es ist mehr eine Kategorie Pride FC Regeln vs State Athletic Commissions Regeln. Als Anmerkung sei gesagt das zum Beispiel die Pride FC regeln vor kurzem in California von der dortigen State Athletic Commission abgelehnt wurde, waehrend die UFC Regeln angenommen wurden. Es ist also nicht ganz fair, aber ich probiere es dennoch mal. Die UFC hat durch die verschiedenen SAC seit Zuffa an der Macht ist, etliche Regeln eingefuehrt, manche sagen zuviele Regeln. Einige Regeln davon kann ich auch nicht nachvollziehen, wie zum BSP das Verbot das man kein GI tragen darf, oder Kniestoesse zum Kopf des Gegners in der North-South Position. Andere Regeln halte ich fuer absolut richtig wie etwa das Verbot von Headbutts. Bei Pride FC mag ich zum Beispiel keine Soccer Kicks auf den am Boden liegenden Gegner auf dem Kopf. Die Yellow und Red Cards sind eine gute Idee, werden aber zu oft nicht richtig benutzt. Und da kommt das ins Spiel was fuer die vorherige Kategorie gilt, Pride Rules bevorzugt Standup Fighter was ebenfalls nicht sein sollte. Ausdem Grund geht der Punkt was die Regeln angeht an die UFC. Unter dem Punkt Format verstehe ich die Rundenanzahl und die Minuten. Ein normaler UFC Fight geht ueber 3 x 5 Minuten, Titlefights ueber 5 x 5 Minuten. Bei Pride FC dauert die erste Runde 10 Minuten, und die beiden folgenden Runden 5 Minuten, bei Tournaments gibt es nur zwei Runden. Auch hier bevorzuge ich das UFC Format, da 10 Minuten oft zulange ist. Beim Scoring System bevorzuge ich jedoch wiederum Pride FC. Die UFC wertet jede Runde einzeln, waehrend man bei Pride FC den gesamten MMA Fight bewertet. Letzteres finde ich besser, weil man MMA Fights im ganzen betrachten und bewerten sollte und nicht einzelne Runden. Also 2-1 in dieser Kategorie fuer die UFC, und deswegen der Punkt an die UFC.
-1. Pride FC Fighter vs UFC Fighter
Kommen wir zur letzten und wichtigsten Kategorie, den Fightern. Wenn man die Gewichtsklassen ansieht dann fuehrt Pride FC sehr sehr deutlich in der Heavyweight und Light Heavyweight Division vor der UFC, zudem kommt die starke Lightweight Division dazu. Die UFC hat die staerkere Welterweight Division und auch einen sehr knappen Vorteil in der Middleweight Division. Beide Promotions haben Topfighter sei es bei der UFC Randy Couture, Andrei Arlovski, Chuck Liddell, Rich Franklin, Matt Hughes, BJ Penn oder Georges St-Pierre, und bei Pride FC Fedor, Nog, CroCop, Wanderlei Silva, Shogun, Ninja, Rampage, Henderson, Gomi und viele viele mehr. Doch wenn man beide Roster anschaut, dann muss man sagen hat Pride FC nicht nur mehr Top Fighter/Stars sondern auch einen viel tieferen Roster von guten Fightern. Jede Division mit Ausnahme der Welterweight Division ist bei Pride FC im Gegensatz zur UFC viel tiefer und besser besetzt. Hinzukommt das Pride FC vielmehr Internationale (Top) Fighter in ihren Reihen hat, dadurch wird das ganze auch Bedeutender als wenn man fast nur Fighter aus Nord Amerika in den eigenen Reihen hat. Bei Pride FC glaubt man das auch wirklich jemand WORLD Champion ist, weil Fighter aus der ganzen Welt antretten. Auch der letzte Punkt geht also an Pride FC.
-Fazit:
Pride FC gewinnt bei den 10 Kategorien mit 7-2 und somit deutlich in den 10 Kategorien nach meiner Meinung nach. Viele Kategorien haengen natuerlich vom Geld ab, Pride FC hat das hoehere Budget, und hat dadurch natuerlich im grossen und ganzen die bessere Production und die besseren Fighter. Am ende koennte man sagen es kommt alles auf das Geld an. Beide Promotions sind Grundverschieden und sollten auch ihre Eigenheiten behalten. Beide Promotions haben ihre eigenen indivuellen staerken und schwaechen. Ich bin immernoch mehr ein UFC Fan trotz der 2-7 Wertung fuer Pride FC, aber wie jemand denken kann das die UFC die #1 Promotion ist, ist selbst fuer mich als UFC Fan ein Raetsel.
Nefercheperur
Hier haben wir eine der wichtigsten Kategorien die es gibt, das Matchmaking. Hier musste ich lange nachdenken wer den hier einen Vorteil hat, beide Promotions haben hier ihre staerken will ich mal sagen und es ist extrem knapp. Am ende jedoch muss ich sagen das ich Pride FC ganz leicht vorne sehe, vor einem Jahr haette ich hier vielleicht noch die UFC genannt. Zum einen hat Pride FC seit diesem Jahr offenbar nichtmehr das verlangen ihre Japanischen Fighter leichte Gegner im GP zugeben, so haben alle Japanischen Fighter im MW,WW und LW GP in diesem Jahr sehr schwere Gegner bekommen. Und bei Pride FC sieht man oft Style vs Style Fights, Judoka vs Judoka, Kickboxer vs Kickboxer, Wrestler vs Wrestler usw. Bei der UFC sieht man das nur bei Striker vs Striker, ansonsten kaum mal einen Wrestler vs Wrestler Fight. In die Matchmaking Kategorie fallen auch Titlefights, und da muss selbst ich zugeben das Pride FC Titlefights sehr viel mehr bedeuten als UFC Titlefights. Die UFC hat kein Ranking System nachdem jemand Titlefights bekommt. Dana White antwortete bei UFC 53 auf die Frage warum Justin Eilers einen Titlefight bekommen hat, mit der Gegenfrage ob er nicht glaube das es ein guter Fight werden wuerde? Das zeigte deutlich auf das es Dana White egal ist ob man einen Titlefight verdient hat, ihm ging es nur darum das ein Fight spektakulaer wird. Es sollte aber auch wirklich ein #1 Contender einen Fight bekommen. Und bei Pride FC gibt es nur dann Titlefights gegen Fighter die auch wirklich die #1 Contender sind.
-3. Ring (Pride FC) vs Octagon (UFC)
Da kommt es natuerlich sehr viel auf den Geschmack an, ich persoenlich bevorzuge bei weitem das Octagon. Es macht die UFC aus und hat mehr Attitude. Allerdings muss auch ich zugeben das der Ring wie etwa bei Pride FC sportlich neutraler ist wie das Octagon bei der UFC. Es heisst zwar das das Octagon nicht benutzt werden darf zu seinem Vorteil, aber jeder der das glaubt hat noch nie die UFC gesehen oder ist ein Idiot. Jeder gute Wrestler benutzt das Octagon fuer seine Zwecke indem er den Gegner im Clinch dagegen presst, den Takedown dadurch schafft und dann auf dem Boden mit dem G&P den Gegner gegen den Kaefig drueckt. Ich mag Wrestling und ich mag diesen Fighting Style den Randy Couture, Mark Coleman, Matt Hughes oder Kevin Randleman perfekt koennen. Aber es ist eben eine bevorzugung eines Fightingstyles, und dabei sollte ja das Octagon gerade die Neutralitaet zwischen allen Fighting Styles herstellen. Ein Ring/Cage sollte nicht teil einer Styleart und einer Taktik sein was bei der UFC jedoch gegeben ist. Ein guter Submissionfighter und Wrestler kann durch das Octagon G&P oder Submissions ansetzen, wo der Gegner dann keine Chance hat sich zu befreien. Der Ring ist dabei aber sehr viel neutraler und ist/wirkt Sportlich professioneller will ich mal sagen. In dieser Kategorie werte ich mal ein Unentschieden.
-2. Pride FC Regeln/Format/Scoring vs UFC Regeln/Format/Scoring
Diese Kategorie ist massiv beeinflusst durch die State Athletic Commissions durch die UFC. Es ist mehr eine Kategorie Pride FC Regeln vs State Athletic Commissions Regeln. Als Anmerkung sei gesagt das zum Beispiel die Pride FC regeln vor kurzem in California von der dortigen State Athletic Commission abgelehnt wurde, waehrend die UFC Regeln angenommen wurden. Es ist also nicht ganz fair, aber ich probiere es dennoch mal. Die UFC hat durch die verschiedenen SAC seit Zuffa an der Macht ist, etliche Regeln eingefuehrt, manche sagen zuviele Regeln. Einige Regeln davon kann ich auch nicht nachvollziehen, wie zum BSP das Verbot das man kein GI tragen darf, oder Kniestoesse zum Kopf des Gegners in der North-South Position. Andere Regeln halte ich fuer absolut richtig wie etwa das Verbot von Headbutts. Bei Pride FC mag ich zum Beispiel keine Soccer Kicks auf den am Boden liegenden Gegner auf dem Kopf. Die Yellow und Red Cards sind eine gute Idee, werden aber zu oft nicht richtig benutzt. Und da kommt das ins Spiel was fuer die vorherige Kategorie gilt, Pride Rules bevorzugt Standup Fighter was ebenfalls nicht sein sollte. Ausdem Grund geht der Punkt was die Regeln angeht an die UFC. Unter dem Punkt Format verstehe ich die Rundenanzahl und die Minuten. Ein normaler UFC Fight geht ueber 3 x 5 Minuten, Titlefights ueber 5 x 5 Minuten. Bei Pride FC dauert die erste Runde 10 Minuten, und die beiden folgenden Runden 5 Minuten, bei Tournaments gibt es nur zwei Runden. Auch hier bevorzuge ich das UFC Format, da 10 Minuten oft zulange ist. Beim Scoring System bevorzuge ich jedoch wiederum Pride FC. Die UFC wertet jede Runde einzeln, waehrend man bei Pride FC den gesamten MMA Fight bewertet. Letzteres finde ich besser, weil man MMA Fights im ganzen betrachten und bewerten sollte und nicht einzelne Runden. Also 2-1 in dieser Kategorie fuer die UFC, und deswegen der Punkt an die UFC.
-1. Pride FC Fighter vs UFC Fighter
Kommen wir zur letzten und wichtigsten Kategorie, den Fightern. Wenn man die Gewichtsklassen ansieht dann fuehrt Pride FC sehr sehr deutlich in der Heavyweight und Light Heavyweight Division vor der UFC, zudem kommt die starke Lightweight Division dazu. Die UFC hat die staerkere Welterweight Division und auch einen sehr knappen Vorteil in der Middleweight Division. Beide Promotions haben Topfighter sei es bei der UFC Randy Couture, Andrei Arlovski, Chuck Liddell, Rich Franklin, Matt Hughes, BJ Penn oder Georges St-Pierre, und bei Pride FC Fedor, Nog, CroCop, Wanderlei Silva, Shogun, Ninja, Rampage, Henderson, Gomi und viele viele mehr. Doch wenn man beide Roster anschaut, dann muss man sagen hat Pride FC nicht nur mehr Top Fighter/Stars sondern auch einen viel tieferen Roster von guten Fightern. Jede Division mit Ausnahme der Welterweight Division ist bei Pride FC im Gegensatz zur UFC viel tiefer und besser besetzt. Hinzukommt das Pride FC vielmehr Internationale (Top) Fighter in ihren Reihen hat, dadurch wird das ganze auch Bedeutender als wenn man fast nur Fighter aus Nord Amerika in den eigenen Reihen hat. Bei Pride FC glaubt man das auch wirklich jemand WORLD Champion ist, weil Fighter aus der ganzen Welt antretten. Auch der letzte Punkt geht also an Pride FC.
-Fazit:
Pride FC gewinnt bei den 10 Kategorien mit 7-2 und somit deutlich in den 10 Kategorien nach meiner Meinung nach. Viele Kategorien haengen natuerlich vom Geld ab, Pride FC hat das hoehere Budget, und hat dadurch natuerlich im grossen und ganzen die bessere Production und die besseren Fighter. Am ende koennte man sagen es kommt alles auf das Geld an. Beide Promotions sind Grundverschieden und sollten auch ihre Eigenheiten behalten. Beide Promotions haben ihre eigenen indivuellen staerken und schwaechen. Ich bin immernoch mehr ein UFC Fan trotz der 2-7 Wertung fuer Pride FC, aber wie jemand denken kann das die UFC die #1 Promotion ist, ist selbst fuer mich als UFC Fan ein Raetsel.
Nefercheperur
