27.08.2006, 06:38
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. UFC 62 aus dem ausverkauften Mandalay Bay Event Center ist Geschichte. Die Card versprach im Vorfeld nicht viel, aber wenigstens das hielt sie. Es gab einen entaeuschenden Main Event, einen unterhaltsamen Semi Main Event, ein beeindruckenes Comeback, sowie zwei gute Debut`s. Joe Rogan und Mike Goldberg hatten mal wieder keinen so guten Tag erwischt (wobei war das mal bei Mike Goldberg je der Fall?). Ausserdem war der neue Pride FC “Fighter“ Mike Tyson im Puplikum zusehen, und die UFC hypte ihn auch gleich fuer die Konkurrenz (wobei Pride FC ja nicht wirklich eine Konkurrenz ist). Kommen wir nun aber zu den Fights.
-Prelim Middleweight Fight:
Yushin Okami (17-3-0) vs Alan Belcher (8-2-0)
Der Event begann ueberraschend mit dem Middleweight Fight zwischen den beiden jungen Debutanten. Beide Fighter tasteten sich ab, und man merkte Belcher die nervositaet an. Mitte der Runde schaffte Okami den Takedown, und arbeitete sich in die Mount vor, doch Belcher konnte wieder aufstehen. Im Standup kam dann Okami einige male durch bevor die Runde zuende ging. In der zweiten Runde war dann Belcher aggresiver, doch als er ein Flying Knee zeigte, wurde das von Okami festgehalten und der Fight landete wieder auf den Boden. Okami kam dismal in die Side Control, doch wieder konnte der Japaner davon nicht profitieren und Belcher kam wieder auf die Beine. Doch Okami schaffte kurz vor schluss der Runde wieder den Takedown. Das gleiche wiederhollte sich in Runde 3, diesesmal aber drehte sich Belcher rum, und Okami arbeitete an einem RNC. Belcher konnte den Choke und die Schlaege abwehren, und landete selber in der Guard seines Gegners. Doch der Japaner hatte einen Arm erwischt und versuchte sich an einem Kimura. Belcher ging zurueck in den Standup, wo Okami wieder ueberlegen war, und einen Takedown schaffte. Am ende gaben alle drei Punktrichter den Fight klar an Yushin Okami, der ein gutes UFC Debut feierte. Belcher war in allen belangen Unterlegen, und konnte den Japaner zu keinem Zeitpunkt in Gefahr bringen. Okami bestimmte den Fight nach belieben, konnte jedoch den Fight nicht vorzeitig beenden. Man sah jedoch das Okami fuer hoehere Aufgaben vorgesehen ist im Octagon, und man kann nur hoffen das der Terrell vs Okami Fight in der Zukunft stattfinden wird (wie ja bei UFC 62 schon angesetzt, jedoch Terrell sich verletzte).
-Prelim Light Heavyweight Fight:
Cory Walmsley (7-2-0) vs David Heath (6-0-0)
Ein weiterer Fight zweier Debutanten. Walmsley traf gleich am anfang des Fights Heath in Schwierigkeiten mit einem guten Schlag. Heath rettete sich jedoch in den Clinch und schaffte den Takedown, von dort gab es dann das G&P von Heath. Walsmsley machte den klassischen Fehler das er seinem Gegner den Ruecken zukehrte, dieser nahm die Einladung an und setzte den Rear Naked Choke an, sodass der Fight nach etwas ueber zwei Minuten beendet war. Heath sollte sich mit dem Sieg sein Ticket fuer einen weiteren UFC Fight gesichert haben, dann jedoch vielleicht gegen einen besseren Gegner. Walmsley traf zwar im Standup gut, war dann aber auf dem Boden wie der Fisch auf dem Land, man merkte ihm deutlich an das er zwei Jahre keinen Fight mehr bestritt.
-Prelim Light Heavyweight Fight:
Wilson Gouveia (7-4-0) vs Wes Combs (12-2-0)
Nachdem beide Fighter zuletzt verloren hatten in ihrem UFC Debut, war das nun bereits eine Must Win Situation fuer beide. Gouveia schaffte schnell den Takedown, und dort war der BJJ Black Belt klar ueberlegen. Combs konnte sich noch einige Sekunden waehren, doch Gouveia hatte wenig Probleme den Ruecken von Combs zubekommen, und nach ca drei Minuten mit dem Rear Naked Choke #2 an dem Abend zugewinnen. Der Fight war eine exakte Kopie des Mike Nickels vs Wes Combs Fights vor zwei Monaten, damals konnte der BJJ Black Belt Nickels ebenfalls in der ersten Runde problemlos mit dem RNC. Bei Combs sieht man dann doch den Unterschied zwischen KOTC und der UFC, und es scheint als ob er das Rear Naked Trigg Problem hat. Combs sollte damit erstmal fertig in der UFC sein, und in den kommenden Jahren an seinem Ground Game arbeiten. Gouveia der schon in seinem UFC Debut gegen Keith Jardine ueberzeugen konnte (auch wenn ihm die Kondition ausging), konnte den erwarteten Sieg sich sichern. Bei ihm wird es interessant sein wie er sich entwickelt, ich koennte mir jedenfalls als naechsten Gegner den verlierer des Griffin vs Bonnar II Fights vorstellen.
-Prelim Light Heavyweight Fight:
Rob MacDonald (4-2-0) vs Eric Schafer (4-1-2)
Schon in den ersten Sekunden des Fights war MacDonald der unterlegenere was etwas ueberraschter da er ja schon zwei UFC Fights bestritt. Schafer mit dem Takedown, doch MacDonald kam wieder auf die Beine, nur um sich nach einem weiteren Takedown auf dem Boden zufinden. Schafer schaffte es schnell aus der Guard, in die Mount zukommen, und dann auf den Ruecken seines Gegners. MacDonald rollte sich wieder heraus, doch diesesmal erwischte Schafer den Arm, drueckte ihn zur Seite und steckte eine Hand hinter dem Ruecken seines Gegners. MacDonald konnte sich in der Kata-Gatame (Single Arm Choke) nichtmehr waehren, doch er gab nicht auf, die Folge war das er KO ging, und Herb Dean den Fight nach nichtmal drei Minuten abbrach. Ein gutes Debut von Eric Schafer der hervorragendes BJJ zeigte, und ein hervorragendes Finish. MacDonald dagegen wird wohl bestenfalls noch einen Gatekeeper Fight bekommen in der UFC.
-Lightweight Fight:
Hermes Franca (16-5-0) vs Jamie Varner (11-2-0)
Im PPV Opener dauerte es keine zwei Minuten da waren die UFC Fans, nein ich nenne sie mal Zuschauer am buhen. Mittlerweile sollte man sich nichtmehr wundern und daran gewoehnt haben bei UFC Shows, aber es erstaunt mich jedesmal trotzdem. Im Fight selber war Varner mit seinem Wrestling der fuer den Takedown ging, auf dem Boden versuchte sich Franca an Submissions, doch Varner konnte alles ablocken. In der Guard von Franca machte Varner nicht fiel, sein G&P ist das ineffektivste G&P das ich je sah, und eigentlich hat es denn Namen nicht verdient. Die erste Runde duerfte jedenfalls an Franca gegangen sein. In der zweiten Runde das selbe Spiel, Franca traf gut mit seinen Jabs und Low Kicks, waehrend sich Varner auf seine Takedowns verliess. Der Fight wurde wieder in den Standup gestellt, nur damit Varner wieder den Takedown schaffte, und daraufhin alle Schlaege von Varner abgeblockt wurden. Die dritte Runde wurde dann interessant, Varner mit dem Shoot In und Franca zog das Knie hoch, sodass Varner angeschlagen war. Varner rannte daraufhin weg, und Big John McCarthy unterbrach den Fight, um Varner zu verwarnen. Eine diskussionswuerdige Entscheidung, denn damit gab Big John auch Jamie Varner Zeit sich zu erhollen. Franca jedoch konnte zum Glueck nochmal ein Kniestoss laden, der Fight ging auf den Boden, und Franca bekam einen Arm zufassen fuer die Armbar sodass Varner austappen musste. Franca gewann einen einseitigen Fight, auch wenn Varner zahlreiche Takedowns hatte und die Top Position, so war Franca nie in Schwierigkeiten. Franca selbst zeigte eine Takedown Defense wie Butterbean, wenn er gegen Fighter wie Sherk, Florian oder andere gute Lightweights bestehen will, sollte er die schleunigst verbessern. Varner selbst zeigte zwar gute Wrestling Skills, doch machte nichts aus seiner Top Position. Fuer weitere Fights in der UFC war das jedenfalls keine gute Werbung von Jamie Varner. Ueber die Verwarnung von John McCarthy an Jamie Varner muss man ebenfalls diskutieren, nun da Franca gewann spielt es keine Rolle mehr, aber wenn der Fight ueber die Distanz gegangen waere, und Varner vielleicht gewonnen haette, dann waere das wahrscheinlich zur Diskussion #1 geworden. Wie kann man nur einen angeknockten Fighter sozusagen eine Pause geben, denn trotz des Punktazugs war das noch eine Bevorteilung des Fighters, und selbst Joe Rogan hat das kritisiert! Nunja am ende gewann Hermes Franca hoch verdient, in einem interessanten wenn auch nicht gerade ausgeglichenen Fight.
-Heavyweight Fight:
Cheick Kongo (9-2-1) vs Christian Wellisch (6-3-0)
Wellisch mit dem frueheren Shoot In, doch Kongo mit dem Sprawl. Dennoch schaffte es Wellisch den Fight auf den Boden zubekommen, und hatte die Side Control. Es folgten einige Schlaege und Kongo gab seinen Arm frei, und Wellisch setzte eine Armbar an, aus der sich Kongo gerade noch befreien konnte. Der Fight ging in den Standup und es folgten drei Kniestoesse die Wellisch sichtlich mitnahmen. Kongo mit seiner 1-2 Kombination, und ein weiterer Kniestoss der ihn zu Boden brachte. Zurueck im Standup wieder die schoenen Combos von Kongo und ein weiterer Kniestoss der mitte der zweiten Runde Wellisch ausknockte. Nachdem Fight forderte Kongo den ehemaligen UFC Heavyweight Champion Frank Mir heraus, nunja mal schauen was von Mir uebrig bleibt nachdem Vera mit ihm fertig ist. Zum Fight, Wellisch machte genau das was man annehmen konnte, naemlich den Fight auf den Boden bringen, doch Kongo war einfach physisch zu stark damit Wellisch ihn am Boden halten konnte. Kongo sah auch in seinem zweiten UFC Fight gut aus, allerdings eben gegen nicht gerade gute Gegner in Aldana und Wellisch. Als Heavyweight ist Kongo jedoch sehr schnell, und vorallem setzt er gut seine Beine ein. Auf den Boden dagegen wirkt Kongo immernoch hoffnungslos unerfahren, und es wird interessant sein ihn mal gegen einen guten Ground Fighter zusehen. Frank Mir sollte es jedoch nicht gerade sein, dann doch eher Vera oder PeDePano.
-Welterweight Fight/Swing Bout:
Josh Neer (17-5-1) vs Nick Diaz (13-6-0)
Beide Fighter begannen so wie man sie kennt, Neer mit seinen Jabs, und Diaz mit Trash Talking. Neer draengte Diaz in den Kaefig, und er sah immer dann gut aus wenn es in den Clinch ging, doch Diaz traf mit seinen Jabs und Combos nach belieben, sei es ins Gesicht oder zum Koerper. Neer machte keine Versuche irgendwie zu blocken oder auszuweichen, daher klare erste Runde fuer Diaz. In der zweiten Runde wurde es dann noch deutlicher, Diaz bestimmte im Standup nach belieben und traf mit seinen Jabs und Kicks. Diaz schaffte sogar den Takedown als Neer langsam mueder wurde. Die zweite Runde war fast eine 10-8 Runde fuer Diaz. In der dritten Runde schaffte Diaz wieder den Takedown, diesesmal bekam er den Arm zufassen und setzte den Kimura an, sodass Neer aufgeben musste. Ein super “Comeback“ von Nick Diaz, wenn man es so nennen will, er bestimmte nach belieben den Fight und sah hervorragend aus. Allerdings sollte man ihn nicht gleich wieder gegen die Top Fighter verheizen, ein paar Aufbaufights wuerden es auch erstmal tun. Von der Leistung von Josh Neer bin ich entaeuscht, zwar war Diaz fuer mich der Favorit, aber Neer zeigte fast garnichts in der Offense, sondern kassierte einen Schlag nachdem anderen. Neer sprach schon lange davon in die 155 Pounds Gewichtsklasse zu wechseln, vielleicht ist nun die Zeit dafuer gekommen....
-Prelim Middleweight Fight:
Yushin Okami (17-3-0) vs Alan Belcher (8-2-0)
Der Event begann ueberraschend mit dem Middleweight Fight zwischen den beiden jungen Debutanten. Beide Fighter tasteten sich ab, und man merkte Belcher die nervositaet an. Mitte der Runde schaffte Okami den Takedown, und arbeitete sich in die Mount vor, doch Belcher konnte wieder aufstehen. Im Standup kam dann Okami einige male durch bevor die Runde zuende ging. In der zweiten Runde war dann Belcher aggresiver, doch als er ein Flying Knee zeigte, wurde das von Okami festgehalten und der Fight landete wieder auf den Boden. Okami kam dismal in die Side Control, doch wieder konnte der Japaner davon nicht profitieren und Belcher kam wieder auf die Beine. Doch Okami schaffte kurz vor schluss der Runde wieder den Takedown. Das gleiche wiederhollte sich in Runde 3, diesesmal aber drehte sich Belcher rum, und Okami arbeitete an einem RNC. Belcher konnte den Choke und die Schlaege abwehren, und landete selber in der Guard seines Gegners. Doch der Japaner hatte einen Arm erwischt und versuchte sich an einem Kimura. Belcher ging zurueck in den Standup, wo Okami wieder ueberlegen war, und einen Takedown schaffte. Am ende gaben alle drei Punktrichter den Fight klar an Yushin Okami, der ein gutes UFC Debut feierte. Belcher war in allen belangen Unterlegen, und konnte den Japaner zu keinem Zeitpunkt in Gefahr bringen. Okami bestimmte den Fight nach belieben, konnte jedoch den Fight nicht vorzeitig beenden. Man sah jedoch das Okami fuer hoehere Aufgaben vorgesehen ist im Octagon, und man kann nur hoffen das der Terrell vs Okami Fight in der Zukunft stattfinden wird (wie ja bei UFC 62 schon angesetzt, jedoch Terrell sich verletzte).
-Prelim Light Heavyweight Fight:
Cory Walmsley (7-2-0) vs David Heath (6-0-0)
Ein weiterer Fight zweier Debutanten. Walmsley traf gleich am anfang des Fights Heath in Schwierigkeiten mit einem guten Schlag. Heath rettete sich jedoch in den Clinch und schaffte den Takedown, von dort gab es dann das G&P von Heath. Walsmsley machte den klassischen Fehler das er seinem Gegner den Ruecken zukehrte, dieser nahm die Einladung an und setzte den Rear Naked Choke an, sodass der Fight nach etwas ueber zwei Minuten beendet war. Heath sollte sich mit dem Sieg sein Ticket fuer einen weiteren UFC Fight gesichert haben, dann jedoch vielleicht gegen einen besseren Gegner. Walmsley traf zwar im Standup gut, war dann aber auf dem Boden wie der Fisch auf dem Land, man merkte ihm deutlich an das er zwei Jahre keinen Fight mehr bestritt.
-Prelim Light Heavyweight Fight:
Wilson Gouveia (7-4-0) vs Wes Combs (12-2-0)
Nachdem beide Fighter zuletzt verloren hatten in ihrem UFC Debut, war das nun bereits eine Must Win Situation fuer beide. Gouveia schaffte schnell den Takedown, und dort war der BJJ Black Belt klar ueberlegen. Combs konnte sich noch einige Sekunden waehren, doch Gouveia hatte wenig Probleme den Ruecken von Combs zubekommen, und nach ca drei Minuten mit dem Rear Naked Choke #2 an dem Abend zugewinnen. Der Fight war eine exakte Kopie des Mike Nickels vs Wes Combs Fights vor zwei Monaten, damals konnte der BJJ Black Belt Nickels ebenfalls in der ersten Runde problemlos mit dem RNC. Bei Combs sieht man dann doch den Unterschied zwischen KOTC und der UFC, und es scheint als ob er das Rear Naked Trigg Problem hat. Combs sollte damit erstmal fertig in der UFC sein, und in den kommenden Jahren an seinem Ground Game arbeiten. Gouveia der schon in seinem UFC Debut gegen Keith Jardine ueberzeugen konnte (auch wenn ihm die Kondition ausging), konnte den erwarteten Sieg sich sichern. Bei ihm wird es interessant sein wie er sich entwickelt, ich koennte mir jedenfalls als naechsten Gegner den verlierer des Griffin vs Bonnar II Fights vorstellen.
-Prelim Light Heavyweight Fight:
Rob MacDonald (4-2-0) vs Eric Schafer (4-1-2)
Schon in den ersten Sekunden des Fights war MacDonald der unterlegenere was etwas ueberraschter da er ja schon zwei UFC Fights bestritt. Schafer mit dem Takedown, doch MacDonald kam wieder auf die Beine, nur um sich nach einem weiteren Takedown auf dem Boden zufinden. Schafer schaffte es schnell aus der Guard, in die Mount zukommen, und dann auf den Ruecken seines Gegners. MacDonald rollte sich wieder heraus, doch diesesmal erwischte Schafer den Arm, drueckte ihn zur Seite und steckte eine Hand hinter dem Ruecken seines Gegners. MacDonald konnte sich in der Kata-Gatame (Single Arm Choke) nichtmehr waehren, doch er gab nicht auf, die Folge war das er KO ging, und Herb Dean den Fight nach nichtmal drei Minuten abbrach. Ein gutes Debut von Eric Schafer der hervorragendes BJJ zeigte, und ein hervorragendes Finish. MacDonald dagegen wird wohl bestenfalls noch einen Gatekeeper Fight bekommen in der UFC.
-Lightweight Fight:
Hermes Franca (16-5-0) vs Jamie Varner (11-2-0)
Im PPV Opener dauerte es keine zwei Minuten da waren die UFC Fans, nein ich nenne sie mal Zuschauer am buhen. Mittlerweile sollte man sich nichtmehr wundern und daran gewoehnt haben bei UFC Shows, aber es erstaunt mich jedesmal trotzdem. Im Fight selber war Varner mit seinem Wrestling der fuer den Takedown ging, auf dem Boden versuchte sich Franca an Submissions, doch Varner konnte alles ablocken. In der Guard von Franca machte Varner nicht fiel, sein G&P ist das ineffektivste G&P das ich je sah, und eigentlich hat es denn Namen nicht verdient. Die erste Runde duerfte jedenfalls an Franca gegangen sein. In der zweiten Runde das selbe Spiel, Franca traf gut mit seinen Jabs und Low Kicks, waehrend sich Varner auf seine Takedowns verliess. Der Fight wurde wieder in den Standup gestellt, nur damit Varner wieder den Takedown schaffte, und daraufhin alle Schlaege von Varner abgeblockt wurden. Die dritte Runde wurde dann interessant, Varner mit dem Shoot In und Franca zog das Knie hoch, sodass Varner angeschlagen war. Varner rannte daraufhin weg, und Big John McCarthy unterbrach den Fight, um Varner zu verwarnen. Eine diskussionswuerdige Entscheidung, denn damit gab Big John auch Jamie Varner Zeit sich zu erhollen. Franca jedoch konnte zum Glueck nochmal ein Kniestoss laden, der Fight ging auf den Boden, und Franca bekam einen Arm zufassen fuer die Armbar sodass Varner austappen musste. Franca gewann einen einseitigen Fight, auch wenn Varner zahlreiche Takedowns hatte und die Top Position, so war Franca nie in Schwierigkeiten. Franca selbst zeigte eine Takedown Defense wie Butterbean, wenn er gegen Fighter wie Sherk, Florian oder andere gute Lightweights bestehen will, sollte er die schleunigst verbessern. Varner selbst zeigte zwar gute Wrestling Skills, doch machte nichts aus seiner Top Position. Fuer weitere Fights in der UFC war das jedenfalls keine gute Werbung von Jamie Varner. Ueber die Verwarnung von John McCarthy an Jamie Varner muss man ebenfalls diskutieren, nun da Franca gewann spielt es keine Rolle mehr, aber wenn der Fight ueber die Distanz gegangen waere, und Varner vielleicht gewonnen haette, dann waere das wahrscheinlich zur Diskussion #1 geworden. Wie kann man nur einen angeknockten Fighter sozusagen eine Pause geben, denn trotz des Punktazugs war das noch eine Bevorteilung des Fighters, und selbst Joe Rogan hat das kritisiert! Nunja am ende gewann Hermes Franca hoch verdient, in einem interessanten wenn auch nicht gerade ausgeglichenen Fight.
-Heavyweight Fight:
Cheick Kongo (9-2-1) vs Christian Wellisch (6-3-0)
Wellisch mit dem frueheren Shoot In, doch Kongo mit dem Sprawl. Dennoch schaffte es Wellisch den Fight auf den Boden zubekommen, und hatte die Side Control. Es folgten einige Schlaege und Kongo gab seinen Arm frei, und Wellisch setzte eine Armbar an, aus der sich Kongo gerade noch befreien konnte. Der Fight ging in den Standup und es folgten drei Kniestoesse die Wellisch sichtlich mitnahmen. Kongo mit seiner 1-2 Kombination, und ein weiterer Kniestoss der ihn zu Boden brachte. Zurueck im Standup wieder die schoenen Combos von Kongo und ein weiterer Kniestoss der mitte der zweiten Runde Wellisch ausknockte. Nachdem Fight forderte Kongo den ehemaligen UFC Heavyweight Champion Frank Mir heraus, nunja mal schauen was von Mir uebrig bleibt nachdem Vera mit ihm fertig ist. Zum Fight, Wellisch machte genau das was man annehmen konnte, naemlich den Fight auf den Boden bringen, doch Kongo war einfach physisch zu stark damit Wellisch ihn am Boden halten konnte. Kongo sah auch in seinem zweiten UFC Fight gut aus, allerdings eben gegen nicht gerade gute Gegner in Aldana und Wellisch. Als Heavyweight ist Kongo jedoch sehr schnell, und vorallem setzt er gut seine Beine ein. Auf den Boden dagegen wirkt Kongo immernoch hoffnungslos unerfahren, und es wird interessant sein ihn mal gegen einen guten Ground Fighter zusehen. Frank Mir sollte es jedoch nicht gerade sein, dann doch eher Vera oder PeDePano.
-Welterweight Fight/Swing Bout:
Josh Neer (17-5-1) vs Nick Diaz (13-6-0)
Beide Fighter begannen so wie man sie kennt, Neer mit seinen Jabs, und Diaz mit Trash Talking. Neer draengte Diaz in den Kaefig, und er sah immer dann gut aus wenn es in den Clinch ging, doch Diaz traf mit seinen Jabs und Combos nach belieben, sei es ins Gesicht oder zum Koerper. Neer machte keine Versuche irgendwie zu blocken oder auszuweichen, daher klare erste Runde fuer Diaz. In der zweiten Runde wurde es dann noch deutlicher, Diaz bestimmte im Standup nach belieben und traf mit seinen Jabs und Kicks. Diaz schaffte sogar den Takedown als Neer langsam mueder wurde. Die zweite Runde war fast eine 10-8 Runde fuer Diaz. In der dritten Runde schaffte Diaz wieder den Takedown, diesesmal bekam er den Arm zufassen und setzte den Kimura an, sodass Neer aufgeben musste. Ein super “Comeback“ von Nick Diaz, wenn man es so nennen will, er bestimmte nach belieben den Fight und sah hervorragend aus. Allerdings sollte man ihn nicht gleich wieder gegen die Top Fighter verheizen, ein paar Aufbaufights wuerden es auch erstmal tun. Von der Leistung von Josh Neer bin ich entaeuscht, zwar war Diaz fuer mich der Favorit, aber Neer zeigte fast garnichts in der Offense, sondern kassierte einen Schlag nachdem anderen. Neer sprach schon lange davon in die 155 Pounds Gewichtsklasse zu wechseln, vielleicht ist nun die Zeit dafuer gekommen....
