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Radsport 2005 Thread - Vorbereitung für neue Saison läuft
hattest ja fast die richtige nase, aber zum glück ging mein tipp endlich ma auf und McEwen bringt mir glück, so hab ich das gern obwohls ziemlich knapp war...zum glück kam die gruppe nich durch, aber Bodrogi war scho wieder dabei
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Jens Voigt hat von Bjarne Rijs jetzt freie Bahn zum attackieren erhalten.
Voigt sagt,dass es sein großer Traum ist im Gelben trikot nach Karlsruhe zu fahren,also dürften wir heute mit einer Attacke von Voigt rechnen.
Zu Gönnen wäre es ihm und falls eine Gruppe mit ihm durchkommt ist er auf alle Fälle erster Anwärter aufs Gelbe Trikot,er ist ja schließlich nur 1:04 hinter Armstrong.
Die Etappe heute ist ziemlich hügelig und knapp 14 km vor dem Ziel ist ein 3,2 kim langer Anstieg mit 5,2 % Steigung.
Da wäre das Durchkommen einer Fluchtgruppe vorstellbar.
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Robert Förster prangerte in seinem Tour Tagebuch bei Radsport-news.com die Oganisatoren der Tour de France an.
Wenn es stimmt,was er sagt,dann zu Recht.

Nun der Eintrag aus Frösis Tour-Tagebuch

"Eine hektische Etappe war das heute. In der ersten Stunde sind wir einen 55er-Schnitt gefahren, ich kam mir vor wie beim Mannschaftszeitfahren gestern, ich hing wie's Fähnchen im Wind...

Heute früh schaue ich aus dem Fenster - Regen, toll! Bis wir vom Hotel am Start waren, hat es aber glücklicherweise wieder abgetrocknet. Im Startbereich waren wir heute das erste Mal im "Village", nachdem wir sonst immer im und am Bus abhängen. Ich war enttäuscht vom Village du Tour. Riesiges Areal und nichts los. Ein paar versprengte Fahrerkollegen und kaum Leute. Beim Giro ist das alles viel enger, hektischer. Aber viel geselliger und gemütlicher. Naja, Italien halt!

Am Start rollt Armstrong vorbei - die Nummer 1 im normalen Teamtrikot. Wir haben alle gerätselt: Wieso trägt er nicht das Gelbe? Wie wir dann erfuhren, wollte er ein Zeichen setzen für Zabriskie. Das ist eine merkwürdige Logik. Wir sind hier beim Radrennen. Wenn jeder immer auf ein Trikot verzichten würde, wenn mal einer stürzt... Schwachsinn. Am Ende der Neutralisierungsphase musste sich Armstrong dann doch noch umziehen. 10 Minuten Diskussion, bis es endlich losging. Was ein Theater! Ich habe das nochmal zur Pinkelpause genutzt...

Das Rennen begann enorm schnell. Die erste Stunde hatte ich fast nur 60 auf dem Tacho. Ich hing hinten wie ein Fähnchen im Wind in der Reihe. Habe gar nichts mitgekriegt, was vorne passiert. Als dann die Gruppe weg war, hat es sich etwas beruhigt, aber es war trotzdem noch schnell. Ekliges Gelände. Und die Straßen waren sehr rauh, wie es sie in Frankreich oft hat. Da rollt es gar nicht.

Das Finale wie zu erwarten hektisch, um so mehr, weil keine Mannschaft richtig kontrolliert hat. Für die letzten 25 km brauchten wir keine halbe Stunde. Paco und ich waren ganz gut positioniert. Bis 3km vor Schluss, da gab es einen Sturz. Ich kam aus dem Pedal raus und bis ich wieder in Fahrt kam, hatte ich schon viele Plätze verloren. Von 20. Position aus haben wir uns wieder mit Macht vorgekämpft bis an die ersten Zehn. Dann kam diese eklige letzte Kurve und auf der ansteigenden Zielgerade ging mir die Kraft aus. Mit Platz 10 bin ich da zufrieden. Da war nicht mehr drin. Aber das geht in Ordnung, schließlich sind wir hier beim größten Rennen der Welt. Dafür, dass es so schnell war und diese Zielgerade gar nichts für mich war, bin ich wirklich zufrieden.

Nach dem Rennen standen nochmal 130km Transfer auf dem Programm. Für die ersten 2km im Zielort brauchten wir eine halbe Stunde. Die Organisatoren haben uns vor der Tour versprochen, dass sie uns aus den Zielorten besser rauslotsen wollen. Heute war davon nichts zu spüren. Wir standen im Chaos des Berufsverkehrs. Um halb acht waren wir endlich im Hotel. Massagen bis halb neun. Essen. Um 22 Uhr im Zimmer zur Nachtruhe.

Tour de France - die Champions League im Radsport, zwei Köche bedienen die Profis. Wer das so in der Zeitung liest, der stellt sich sicher vor, was wir für ein glamouröses Leben führen. Ihr solltet uns heute mal sehen: Das Hotel - Motel! - ist toll. So'n kleiner Bunker mit Schimmel in den Badezimmern. Paco meinte schon, er übernachtet lieber im Camper. Wir haben ja zwei Köche dabei, da freut man sich immer aufs Abendbrot. Die durften heute aber nicht in die Küche. Der Hotel-Küchenchef hat sein Reich mit dem Schlachtermesser verteidigt. Also gab es blutige Steaks, bei denen man den Pulsschlag noch zu sehen glaubte...

Morgen die Etappe wird schwer. Sehr hügelig, Terrain für Ausreißer. Ich hoffe natürlich auf einen Massensprint, aber ich fürchte, morgen hat eine Gruppe gute Chancen. Mal schauen. Bis morgen!"

Falls das stimmt ist es ganz schön armselig für die Tour de France.
In Deutschland ist man einen anderen Standard gewohnt,zum Beispiel von der Deutschlandtour.
Hatte mich mal ein wenig erkundigt.
Aber, dass die Deutschen Organisationstalente sind ist ja schon lange bekannt. Breites Grinsen




... Eine Anekdote mit Armstrong hatte er auch schon Breites Grinsen
Hier der Auszug: "Eine ganz lustige Anekdote gab es heute auch noch. Im Feld unterwegs war wie immer viel Gedränge. Irgendwannn kommt von hinten einer von Discovery (Beltran), schneidet mich und drängelt sich genau vor mir rein. Naja, kommt schon mal vor. 5km weiter wieder einer von Discovery, der rempelt mich auch noch so ein bißchen an. Als dann kurz darauf schon wieder einer von Discovery amkommt, denke ich: So Kamerad, jetzt reichts. Ich fahre den Ellenbogen raus und mache den Breiten. Hoppla, das war aber dann ausgerechnet Armstrong höchstpersönlich... Der hat hat ganz böse geschaut und hat sich gleich bei Levy Leipheimer erkundigt, was denn sein komischer Teamkollegen da für ein Problem habe... "

Nicht schlecht,aber wie man sieht sind die von Discovery wohl wirklcih die Chef´s im Feld.
Manche sagen auch Armstrong fährt Jahr für Jahr sehr arrogant durchs Feld.
jeder muss Platz machen etc.

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Noch ein Ullrich-Lacher für die Galerie.

Er sagt er habe traumhafte Beine und werde die Zeit nun halt in den Bergen aufholen LMFAO
Solchen Optimismus hat Ullrich noch nie verbreitet,sonst hieß es immer " ja wir werden sehen,wie ich mich fühle " und so ein Scheiß ... das lässt hoffen,dass er in den Alpen erst auf dem Weg nach Courchevel abgehängt wird und nicht schon am Roselend ;)

Heute ist sauwetter und von daher kann man schon mit der nächsten Erkältung rechnen
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6 Etappe Troyes > Nancy (199 km)

Tageswertung
1 072 BERNUCCI Lorenzo FAS ITA
2 019 VINOKOUROV Alexandre TMO KAZ 00' 00"
3 162 FÖRSTER Robert GST GER 00' 07"
4 184 FURLAN Angelo DOM ITA 00' 07"
5 106 HUSHOVD Thor C.A NOR 00' 07"
6 079 KIRCHEN Kim FAS LUX 00' 07"
7 152 BORTOLAMI Gianluca LAM ITA 00' 07"
8 198 MARTINEZ Egoi EUS ESP 00' 07"
9 154 GLOMSER Gerrit LAM AUT 00' 07"
10 022 ARVESEN Kurt-Asle CSC NOR 00' 07"

Gesamtwertung
1 001 ARMSTRONG Lance DSC USA
2 004 HINCAPIE George DSC USA 00' 55"
3 019 VINOKOUROV Alexandre TMO KAZ 01' 02"
4 028 VOIGT Jens CSC GER 01' 04"
5 023 JULICH Bobby CSC USA 01' 07"
6 008 RUBIERA José Luis DSC ESP 01' 14"
7 007 POPOVYCH Yaroslav DSC UKR 01' 16"
8 005 NOVAL GONZALEZ Benjamin DSC ESP 01' 26"
9 021 BASSO Ivan CSC ITA 01' 26"
10 022 ARVESEN Kurt-Asle CSC NOR 01' 32"
11 006 PADRNOS Pavel DSC CZE 01' 32"
12 009 SAVOLDELLI Paolo DSC ITA 01' 33"
13 011 ULLRICH Jan TMO GER 01' 36"
14 026 SASTRE Carlos CSC ESP 01' 36"
15 002 AZEVEDO José DSC POR 01' 37"
16 025 ROBERTS Luke CSC AUS 01' 38"
17 095 GONZALEZ GALDEANO Igor LSW ESP 01' 44"
18 066 LANDIS Floyd PHO USA 01' 50"
19 063 GUTIERREZ José Enrique PHO ESP 02' 00"
20 027 SORENSEN Nicki CSC DEN 02' 01"

Sprintwertung
1 131 BOONEN Tom QST BEL 106
2 106 HUSHOVD Thor C.A NOR 99
3 121 O’GRADY Stuart COF AUS 76
4 184 FURLAN Angelo DOM ITA 73
5 162 FÖRSTER Robert GST GER 62
6 041 MC EWEN Robbie DVL AUS 61
7 168 WROLICH Peter GST AUT 60
8 094 DAVIS Allan LSW AUS 58
9 175 EISEL Bernhard FDJ AUT 43
10 019 VINOKOUROV Alexandre TMO KAZ 40

Bergwertung
1 054 KROON Karsten RAB NED 7
2 122 AUGE Stéphane COF FRA 7
3 053 DEKKER Erik RAB NED 6
4 178 MENGIN Christophe FDJ FRA 6
5 149 VOECKLER Thomas BTL FRA 5
6 082 BERTOGLIATI Rubens SDV SUI 4
7 167 WEGMANN Fabian GST GER 3
8 102 BODROGI Laszlo C.A HUN 3
9 116 GEROSA Mauro LIQ ITA 3
10 083 CANADA David SDV ESP 2

Jungprofiwertung
1 007 POPOVYCH Yaroslav DSC UKR
2 037 KARPETS Vladimir IBA RUS 00' 57"
3 071 CANCELLARA Fabian FAS SUI 01' 14"
4 093 CONTADOR Alberto LSW ESP 01' 19"
5 131 BOONEN Tom QST BEL 01' 53"
6 108 KASHECHKIN Andrey C.A KAZ 01' 54"
7 094 DAVIS Allan LSW AUS 02' 06"
8 038 VALVERDE Alejandro IBA ESP 02' 16"
9 167 WEGMANN Fabian GST GER 02' 30"
10 185 GRIVKO Andriy DOM UKR 02' 38"

Teamwertung
1 TEAM CSC
2 DISCOVERY CHANNEL TEAM 00' 02"
3 T-MOBILE TEAM 02' 17"
4 PHONAK HEARING SYSTEMS 03' 02"
5 LIBERTY SEGUROS - WÜRTH TEAM 03' 22"
6 GEROLSTEINER 03' 45"
7 FASSA BORTOLO 04' 26"
8 CREDIT AGRICOLE 04' 29"
9 ILLES BALEARS-CAISSE D EPARGNE 05' 16"
10 RABOBANK 06' 06"
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Was fuer ein Massensturz ein Kilometer vordem Ziel. Vinokourov zweiter damit bekommt er 3 Sekunden Zeitgutschrift. Aber die Zeit wird durch den Sturz 3km vor dem Ziel genommen.
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Er bekommt 12 Sekunden als Etappenzweiter,das hast du vergessen.
und ich behaupte ganz dreist,dass der Sturz nur durch die Hektik nach Vino´s Attacke passierte.
Ich denke sonst hätte Mengin nicht diesen Druck bekommen.
Er hätte zwar die Gruppe hinter sich gesehen,doch er wäre nicht mit diesem Risiko in die Kurve gegangen.
Vino hat quasi den Sturz mit verursacht,hat aber fast selber damit bezahlt.
Wäre Vino nicht beinahe mit reingerutscht hätte er die Etappe wohl gewonnen.

etappenwertung kannst sowieso nochmal editieren Breites Grinsen
Bloß das Problem ist,wie man die rausfischt,die schon am Berg den Anschluss verloren haben,aber mit denen ins Ziel kamen,die durch den Sturz Zeit verloren haben
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Ich tue spaeter die Ergebnisse eintragen wenn sie richtig sind.

Was den Sturz angeht, so waere der wahrscheinlich so oder so passiert, das hat nichts mit der Attacke von Vinoukorov zutun. Die Geschwindigkeit in den letzten 2-3km ist immer sehr hoch, und wenn dann so einer Kurve kommt beim letzten Kilometer und dann es noch Regnet, dann ist die wahrscheinlichkeit sehr hoch das es zum Sturz kommt. Die waeren in die Kurve ohnehin schnell gefahren, egal wer da vorne faehrt.
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Es ist aber fakt,dass das ganze durch Vino´s attacke noch hektischer wurde und auch Mengin vorne mehr Druck hatte.
Man hätte Mengin wohl auch so gestellt,aber es wäre nicht diese Hektik im Feld ausgebrochen,wodurch das Tempo ja schlagartig nochmal höher wurde.
Denn,wenn das Tempo schon so unglaublich hoch gewesen wäre hätte Vino garnicht attackieren können.
Aber trotzdem geiles Ding.
Jetzt glaub ich T-Mobile,wenn sie sagen,dass sie es immer und überall probieren.
Und Vino ist nun auch mit Ullrich gleichgestellt bis zu den Alpen und hat freie Fahrt
Ullrich fühlt sich auch unglaublich gut,wie er sagt.
Er will garnicht wissen,wie er im EZF abgeschnitten hätte,wenn er Freitag nicht gestürzt wäre.
Was man davon halten kann wird man frühestens Samstag,spätestens am Dienstag wissen.
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Die Hektik ist ohnehin im Feld, die kann auf den lettzten 3km garnichtmehr hoeher werden. Wie willst du denn beweissen das durch Vinoukorovs angriff der Sturz verursacht wurde? Das geht nicht, also ist es kein Fakt ;)

Zum Angriff von Vinokourov, es gibt sehr oft angriffe auf den letzten 5km, die Fahrer kommen vielleicht 100m weg aber dann werden sie wieder gehollt weil das Tempo zuhoch ist, Vinokourov wurde ja auch wieder eingehollt bis zu der Kurve. Also das ist keine Begruendung.


Und siehst du, 6 Tage liegen nun zwischen dem deprimierten PsYcHo der die Tour als eintoenig bezeichnete und T-Mobile abschrieb, und dem PsYcHo der jetzt wieder T-Mobile als Tour Sieger sieht. ;)
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Ich habe lediglich etwas wiedergegeben,ich persönlich glaube nicht an einen T-Mobile Sieg in Paris.
2 mal Podium ist drinne,mehr aber nicht
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Zwischen deinem Posting am ersten Tag und heute liegen jedoch Welten. Die Euphorie kann man doch sehr deutlich herauslesen, da nuetzt auch das tief stappeln nichts. ;)
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geile aktion von "vino"...der verscuht echt alles un wurde (zwar nicht mit einem etappensieg aber immerhin mit zeitgutschrift belohnt)
bin ma morgen gespannt wenns nach deutschland geht, da wird sicher wieder eine unglaubliche stimmung sein wie 2000 und 2002
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