14.10.2008, 15:52
Hammer Ansetzung! Genau der richtige Kampf für Alves, um zu sehen wo er wirklich steht. Für mich hat er die grössten Chancen GSP zu gefährden. Das Vergnügen mit GSP dürften aber beide früher oder später noch (mal) haben.
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UFC 90 - Silva Vs. Cote Card Thread
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14.10.2008, 15:52
Hammer Ansetzung! Genau der richtige Kampf für Alves, um zu sehen wo er wirklich steht. Für mich hat er die grössten Chancen GSP zu gefährden. Das Vergnügen mit GSP dürften aber beide früher oder später noch (mal) haben.
22.10.2008, 14:03
Kurzer Hinweis für alle, die sich den Event ansehen möchten, in Nordamerika wird zum Zeitpunkt des Pay-per-Views schon die Uhr umgestellt sein, weshalb die Übertragung schon um 03:00 Uhr anstatt wie sonst um 04:00 Uhr beginnt.
24.10.2008, 23:25
Anderson Silva - 184
Patrick Cote - 183 Josh Koscheck - 170 lbs. Thiago Alves - 171 lbs. Fabricio Werdum - 256 lbs. Junior Dos Santos - 234 lbs. Sean Sherk - 156 lbs. Tyson Griffin - 155 lbs. Gray Maynard - 155 lbs. Rich Clementi - 156 lbs. Thales Leites - 186 lbs. Drew McFedries - 186 lbs. Spencer Fisher - 155 lbs. Shannon Gugerty - 156 lbs. Dan Miller - 185 lbs. Matt Horwich - 186 lbs. Marcus Aurelio - 156 lbs. Hermes Franca - 156 lbs. Josh Burkman - 173 lbs. Pete Sell - 170 lbs.
24.10.2008, 23:28
Burkman hat 1 Stunde, um das erforderliche Gewicht von 171 Amerikanischen Pfund zu erreichen.
24.10.2008, 23:29
Zitat:Original von ChristianGeil, wollte gerade was davon schreiben, dass Werdum aufgrund der Gewichtsnachteile Probleme beim Takedown haben wird. Nochmal von vorn... Zitat:Original von ChristianHmm, worse weightcutter leaves town?
24.10.2008, 23:30
Zitat:Original von ChristianGeil, wollte gerade was davon schreiben, dass Werdum aufgrund der Gewichtsnachteile Probleme beim Takedown haben wird. Nochmal von vorn... Zitat:Original von ChristianHmm, worse weightcutter leaves town?
25.10.2008, 00:30
Herzlich willkommen zur Preview zum kommenden UFC Pay-Per-View UFC 90: Silva Vs. Cote. Es ist gerade einmal eine Woche her, seit Michael Bisping in Birmingham Chris Leben besiegen konnte und sich damit weiter in Richtung Spitze des Middleweights kämpfen konnte. Dort, wo Bisping hin möchte, findet in der Nach von Samstag auf Sonntag das Kräftemessen zwischen UFC-Middleweight Champion Anderson Silva und dem Herausforderer Nummer 2, Patrick Cote, statt. Im weiteren Verlauf des Events werden wir noch einen Kampf um den nächsten Herausforderer auf Georges St. Pierres Welterweight-Titel sowie zwei interessante Lightweight-Fights und einen unausgewogenen Heavyweight-Fight zu sehen bekommen. Beginnen möchten wir allerdings mit de Vorschau auf die Undercard des kommenden Events.
-Middleweight Fight Thales Leites (13-1-0) vs. Drew McFedries (7-4-0) Dieser Undercard Fight von UFC 90 sollte eigentlich ein Kampf auf der Main Card sein, aber da sich Goran Reljic eine Rückenverletzung zuzog, stand Thales Leites 2 Wochen vor dem Event plötzlich ohne Gegner da. Es fand sich aber schnell Ersatz im UFC Veteranen Drew McFedries und so wurde aus einem Duell zwischen 2 BJJ Experten, ein klassischer Kampf zwischen einem Submission Fighter und einem Puncher. Thales Leites, wie schon gesagt ein BJJ Kämpfer aller 1.Güte, konnte zuletzt Nate Marquardt, wenn auch Glücklich durch die Unfähigkeit und Unbeherrschtheit eines Marquardts, besiegen. Aber ein Sieg ist nun einmal ein Sieg und nachher fragt keiner mehr nach dem „Wie“ und so bringt er sich weiter in Stellung für ein zukünftiges Aufeinandertreffen mit Anderson Silva. Dafür muss aber ein weiterer Sieg folgen und das will natürlich Drew McFedries verhindern. Nach dem Gesetz der Serie sollte das auch gelingen, denn seit 6 Kämpfen wechseln sich Siege und Niederlagen regelmäßig ab. Zuletzt verlor er gegen Mike Massenzio. Aber ob auch Thales Leites diese Serie kennt, weiß ich nicht und es wird ihn wahrscheinlich auch nicht interessieren, solange er seine großen Vorteile am Boden in die Wagschale wirft. Dort hat McFedries wiederum seine größte Schwäche. Andererseits ist McFedries für sein gutes Stand-up und seine Schlaghärte bekannt, was wiederum nicht gerade eine Stärke von Leites darstellt. Leites muss also versuchen so schnell wie möglich den Kampf auf den Boden zu bekommen, um den Sack vorzeitig zu zumachen. Ansonsten könnte seine Kondition, die nicht zu den Besten zählt das Pendel in Richtung McFedries ausschlagen lassen, je länger der Kampf dauert. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn sollte McFedries treffen oder Leites sogar versuchen im Stand-up mit McFedries zu kämpfen, wird er sich ganz schnell im Land der Träume befinden. Da ich aber nicht daran glaub, dass Leites sich so dumm anstellen wird, sag ich einen Submissionsieg in der 1.Runde voraus. Tipp: Thales Leites durch Submission (Armbar) in Runde 1 -Lightweight Fight Spencer Fisher (22-4-0) vs. Shannon Gugerty (11-2-0) Auch der nächste Fight wurde durch eine Absage überschattet. Ursprünglich sollte Spencer Fisher auf Melvin Guillard treffen. Dieser musste aber passen, so dass mit Shannon Gugerty ein entsprechender Ersatz präsentiert wurde. Fisher der nach 2 Niederlagen (Hermes Franca und Frankie Edgar) in den letzten 4 Kämpfen wieder zurück in den Nr.1 Herausfordererkampf um den Lightweight Titel eingreifen möchte, muss mit aller Macht versuchen sich den Takedown Versuchen eines Shannon Gugerty zu entziehen und den Kampf so lang wie möglich im Stand-up zu halten und ihn mit Schlägen eindecken. Sollte es ihm trotzdem nicht gelingen den Bodenkampf zu verhindern, kann er sich immer noch auf seine gute Ground Defence verlassen. Aber er sollte es darauf nicht unbedingt ankommen lassen, denn Gugerty ist ein Submission Spezialist und kann auch einen Spencer Fisher in arge Verlegenheit bringen. Gugerty muss also die Initiative ergreifen und wird versuchen den Takedown zu schaffen. Das wird Spencer in die Karten spielen, der dadurch immer wieder mit seinen Schlägen in die Angriffe herein schlagen kann und so Gugerty in Bedrängnis bringen wird. Der Kampf wird auch ein Wegweiser sein, wohin der Weg gehen wird, denn ein Sieg verschafft dem jeweiligen Gewinner eine gute Ausgangsposition im Kampf um einen Nr.1 Herausforderer Spot. Dem Verlierer blüht ein großer Rückschritt im Lightweight Titelkarussell und es wird sich wahrscheinlich zu schnell drehen, um noch einmal auf einen der begehrten Sitze zu gelangen. Ich glaube, dass Fisher je länger der Kampf dauert und die Takedowns gut verteidigt, seine größere Routine ausspielen und den Kampf vorzeitig zu seinen Gunsten entscheiden wird. Tipp: Spencer Fisher durch TKO in der Runde 3 -Middleweight Fight Matt Horwich (22-10-1) vs. Dan Miller (9-1-0) (1 NC) Beim nächsten Kampf könnte man sagen „Willkommen bei der IFL“, obwohl diese der Vergangenheit angehört, aber beide Kämpfer waren ein Bestandteil eben jener MMA Organisation bis sie ihre Pforten schloss. Matt Horwich gegen Dan Miller oder der 1. IFL Middleweight Champion gegen den letzten IFL Middleweight Champion. Eigentlich war Ricardo Almeida vorgesehen gegen Matt Horwich zu kämpfen. Musste aber aufgrund einer Verletzung zurückziehen, sodass erst dadurch ein Aufeinandertreffen der ehemaligen IFL Kämpfer zustande kam. Horwich sicherte sich Ende 2007 den IFL Titel im Duell gegen Benji Radach, verlor ihn aber bei der 1. Titelverteidigung gegen Ryan McGivern. Dieser verlor ihn postwendend an Dan Miller. Danach war aber auch schnell Schluss in der IFL und so musste man sich neue Brötchengeber suchen. Dan Miller schaffte es schon, als er Rob Kimmons bei der 15.UFC Fight Night innerhalb von 90 Sekunden besiegte. Nun folgte, also mit Matt Horwich, der nächste IFL Star dem Lockruf der UFC. Beide haben einen ausgezeichneten Ringer Background und verfügen auch über ein ausreichendes Arsenal an Aufgabegriffen. Im Stand-up dürfte Dan Miller leicht überlegen sein, obwohl Horwich einen KO Sieg über Benji Radach vorzuweisen hat, da ich aber glaube dass sich der Kampf hauptsächlich auf den Boden abspielen wird, ist dieser Aspekt zu vernachlässigen. Es wird eine Hochintensive Konfrontation, bei der Nuancen über den Sieg entscheiden werden. Ich denke, dass die größere Erfahrung für Horwich spricht und er dadurch einen minimalen Vorteil hat und diesen durch einen knappen Punktsieg über die Ziellinie retten wird. Tipp: Matt Horwich durch Split Decision -Lightweight Fight Marcus Aurelio (16-6-0) vs. Hermes Franca (18-7-0) Bis jetzt gab es 3 Kämpfe, wobei immer ein Kämpfer absagen musste und durch einen anderen ersetzt wurde. Auch der nächste Kampf bildet da keine Ausnahme, denn Marcus Aurelio ersetzt den an der Schulter verletzten Gleison Tibau. So kommt es auf der Undercard zum Kampf zwischen Marcus Aurelio und Hermes Franca. Franca der nach der Niederlage im Lightweight Titelkampf gegen Sean Sherk positiv auf ein anaboles Steroid getestet und für 1 Jahr gesperrt wurde, feierte im Juli gegen Frankie Edgar seine Rückkehr in das Octagon. Diese verlief aber alles andere als erfreulich, da er eine einstimmige Punktentscheidung zu seinen Ungunsten akzeptieren musste. Trotzdem ist der BJJ Experte, der auch im Stand-up zu überzeugen weiß und ein ehemaliges Teammitglied von Marcus Aurelio ist, zuversichtlich wieder in den Kampf um den UFC Lightweight Titel einzugreifen. Maurco Aurelio, der immer noch von seinem Sieg gegen Takanori Gomi lebt, ist ein BJJ Veteran und einer der ehemaligen Mentoren von Hermes Franca. Und somit kommt eine gewisse Brisanz in dieses Match-up, da Franca damals das Team (American Top Team zu dem auch Aurelio gehörte) nicht im Guten verließ und dieser Zwist bis heute nicht ausgeräumt wurde. Da beide sich am Boden mit ziemlicher Sicherheit neutralisieren werden, obwohl dort Aurelio wohl minimale Vorteile haben dürfte und über Lay’n Pray in einem unansehnlichen Kampf das Gefecht für sich entscheiden kann, wird es auf den Stand-up ankommen. Dort hat Franca eindeutige Vorteile gegenüber Aurelio, der aber über ein großes Kämpferherz verfügt und einiges vertragen kann. Daher geh ich von einem Punktsieg für Hermes Franca aus. Tipp: Hermes Franca durch Unanimous Decision (29-28) -Welterweight Fight Josh Burkman (18-7-0) vs. Pete Sell (7-4-0) Pete Sell gegen Josh Burkman oder wie eine bekannte MMA Seite berichtete „Loser leaves town“ Match. Da wir aber nicht beim Wrestling sind, kann man auch sagen, dass der Verlierer sich höchstwahrscheinlich seine Papiere holen kann und sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen muss. Pete Sell verlor zuletzt 3 Kämpfe in Folge und wartet seit 2 1/2 Jahren auf einen Sieg, wobei er seit 1 Jahr nicht mehr im Octagon stand. Nate Quarry besiegte ihn zuletzt durch KO und so muss man ein Fragezeichen hinter der derzeitigen Leistungsfähigkeit des BJJ Fighters setzen. Auch weil er sich in seinen letzten Kämpfen als Stand-up Fighter zu profilieren versuchte, dass aber gründlich in die Hose ging und 3 seiner 4 UFC Niederlagen durch KO hinnehmen musste. Bei Josh Burkman, einem UFC Veteranen, sieht es auch nicht besser aus. Er verlor seine letzten beiden Kämpfe und drei seiner letzten vier. Auch er versucht sich öfters als Stand-up Fighter mit ebenfalls mäßigem Erfolg, obwohl der selber nie KO ging und seine Niederlagen hauptsächlich durch Submission zustande kamen. Seine Stärke liegt auch eigentlich im Ringen, trotzdem verfügt er über eine enorme Schlagkraft, die aber wie schon gesagt nicht so den gewünschten Erfolg brachte. Sell wird es wohl mit Takedowns versuchen, um in eine gute Submissionpostion zu kommen. Aber Burkman dürfte über genug Erfahrung und eine zu gute Takedown Verteidigung verfügen, so dass Sell wieder einmal sein Glück im Stand-up versuchen wird. Das dieses Unterfangen nicht vom Glück gepriesen sein dürfte, sollte auf der Hand liegen, so dass Burkman noch etwas in der UFC verweilen darf. Für Sell dürfte es das gewesen sein, mit dem Abenteuer UFC. Tipp: Josh Burkman durch KO in Runde 2
25.10.2008, 00:32
-Lightweight Fight:
Sean Sherk (32-3-0) vs. Tyson Griffin (12-1-0) Kommen wir nun zum ersten Fight auf der Main Card. Mit Sherk gegen Griffin wird man hier das Aufeinandertreffen zweier sehr starker Wrestler zu sehen bekommen. Für Sean Sherk ist dies der erste Fight nach dem verlorenen Titelkampf gegen BJ Penn, zuvor konnte er gegen Kenny Florian den vakanten Titel gewinnen und gegen Hermes Franca verteidigen, bevor beide Fighter aufgrund von Doping gesperrt wurden. Und sollte Sherk noch einmal mit der selben Strategie in den Käfig gehen wie gegen Penn, dann dürfte auch der Kampf gegen Griffin mit einer Niederlage für ihn enden. Statt auf sein unterdurchschnittliches Striking zu setzen, sollte Sherk zurück zu seinen Wurzeln gehen und seine Gegner durch seine Kraft, seine Ausdauer und sein Wrestling am Boden kontrollieren. Auf einen vorzeitigen Sieg durch Sherk sollte man allerdings nicht setzen, der letzte liegt schon drei Jahre zurück. Ob das alles so klappt, hängt natürlich davon ab, ob Sherk Griffin seinen Gameplan aufzwingen kann oder nicht. Letzterer ist ebenso ein guter Wrestler, auch wenn er nicht an die Klasse eines Sean Sherk herankommt. Und auch Griffin versuchte zuletzt, die Fights über sein Striking zu bestimmen, was ihm in den letzten Fights gegen Gleison Tibau und Marcus Aurelio gelang. Im Stand ist er Sean Sherk überlegen und mit seinem Wrestling könnte er Sherks Takedowns neutralisieren. Wenn es doch auf den Boden geht, dann hat Griffin auch die ein oder andere Submission in petto. Alelrdings trifft er hier zum ersten mal seit seinem Kampf gegen Frankie Edgar wieder auf einen sehr stärkeren Wrestler. Wie das ausging, werden die meisten noch wissen, denn Edgar war für die erste und einzige Niederlage in Griffins Karriere verantwortlich. Auch wenn ich Griffin einen Sieg wirklich gönne, weil mir der Muscle Shark mittlerweile einfach unsympathisch geworden ist, so glaube ich, dass Sherk hier den Takedown schaffen und Griffin am Boden halten können wird, sodass am Ende die Decision für ihn herausspringen wird. Tipp: Sean Sherk durch Unanimous Decision -Heavyweight Fight: Fabricio Werdum (11-3-0) (W4E HW #5) vs. Junior Dos Santos (6-1-0) Kommen wir zum ersten und einzigen Heavyweight-Kampf des Abends. Hierbei trifft Fabricio Werdum auf den UFC-Debutanten Junior dos Santos. Junior dos Santos, der unter Big Nog und Anderson Silva im Team Black House trainiert und einen schwarzen Gürtel im BJJ trägt, soll hierbei dem eigentlichen Herausforderer auf den Heavyweight-Titel einen schnellen Erfolg und die Rückkehr ins Rampenlicht der Fans bescheren, bevor Werdum dann nach dem Heavyweight-Vereinigungskampf zwischen Heavyweight- und Interim-Heavyweight-Titel auch wieder ins Titelrennen einsteigen kann. Zuvor muss aber noch Junior dos Santos besiegt werden und ich sehe da momentan nicht allzu viel Probleme. Werdum muss nur schleunigst den Takedown schaffen, dann stehen ihm alle Wege offen, um den Fight zu beenden. Sollte dos Santos den Fight im Stand halten können, dann könnte er den Upset schaffen, aber ich glaube, dass sich am Ende die Erfahrung von Werdum durchsetzt und er den Fight, wie von UFC-Seite gewünscht, früh beenden kann. Tipp: Fabricio Werdum durch Submission in Runde 1 -Lightweight Fight: Gray Maynard (5-0-0) (1 NC) vs. Rich Clementi (31-12-1) Kommen wir nun zum letzten Lightweight-Fight auf der heutigen Card. Und in Sachen Erfahrung sollte es wohl keine größere Diskrepanz auf dieser Card geben als zwischen Gray Maynard und Rich Clementi. Nach Siegen über Joe Veres und Dennis Siver trat Gray Maynard vor allem durch den Erfolg gegen Frank Edgar ins Rampenlicht. Gegen Edgar konnte Maynard seine physischen Vorteile ausnutzen und Edgar drei Runden lang kontrollieren, um anschließend die Decision einzufahren. Ähnliches erhofft sich der Xtreme Couture-Fighter auch von seinem Kampf gegen Rich Clementi. Clementi dürfte mittlerweile sein Dasein als Wandervogel abgelegt haben, da er scheinbar nun endlich in der UFC angekommen ist und zuletzt dreimal in Folge als Sieger den Käfig verlassen konnte. Clementi ist ein Allrounder, der sich in allen Disziplinen ordentlich präsentieren kann, dafür aber in keine Bereich überdurchschnittlich viele Stärken oder Schwächen aufweist. Gegen Maynard sollte er auf sein besseres Striking und seine Submissions großen Wert legen. Kombiniert mit seiner jahrelangen Erfahrung könnte ihn das vielleicht doch noch in Richtung Titel katapultieren, allerdings glaube ich, dass Gray Maynard alleine aufgrund seiner Physis momentan zu stark für Clementi sein wird. Sollte er den Takedown schaffen, ohne sich in einer Guillotine wieder zufinden, dürfte es ein langer Kampf für Clementi werden. Tipp: Gray Maynard durch Unanimous Decision -Welterweight Fight: Josh Koscheck (13-2-0) (W4E WW #5) vs. Thiago Alves (15-3-0) (W4E WW #2) Kommen wir nun zum vorletzten Fights des Abends und zur Frage: Wer darf als nächstes um den UFC Welterweight-Titel antreten, nachdem Joe Silva erst einmal Lightweight-Champion BJ Penn gegen Georges St. Pierre antreten lässt und damit die komplette Division auf den Kopf stellt? Auf der einen Seite haben wir mit Josh Koscheck den kurzfristig einspringenden Ersatzfighter für Diego Sanchez, auf der anderen Seite den Pitbull Thiago Alves, dessen letzte Knockouts wohl jedem im Gedächtnis geblieben sind. Koscheck kam vor vielen Jahren über die erste The Ultimate Fighter-Staffel in die UFC und konnte schon dort mit seinem herausragenden Wrestling punkten. In der Folge entwickelte er sich vor allem im Stand immer weiter, ohne aber seine Wurzeln zu vernachlässigen. Seine Karriere musste einen leichten Knick hinnehmen, als er sich Georges St. Pierre über Decision geschlagen geben musste. Seitdem konnte er sich mit Siegen über Dustin Hazelett und Chris Lytle wieder in Richtung Spitze kämpfen. Sein Gegenüber dürfte wohl der Aufsteiger des Jahres sein. Wer weiß, wo Thiago Alves heute stehen würde, hätte er sich nicht auf das Doping eingelassen, was ihm eine längere Sperre einbrachte. Seit der Striker wieder da ist, lässt er alle wissen, dass er auch ohne leistungsfördernde Mittel erfolgreich sein kann und zuletzt mussten das der armenische Judoka Karo Parisyan und der langjährige Welterweight-Champion Matt Hughes zu spüren bekommen, die beide mit einem Kniestoß ausgeknockt wurden. Alves fühlt sich auf den Beinen am wohlsten und kann dort mit Schlägen, Kicks und wie oben erwähnt, Kniestößen gefährlich werden. Allerdings darf man nicht den Fehler machen, und Alves auf sein Muay Thai beschränken, denn der American Top Team-Fighter verfügt auch über genügend Qualitäten am Boden, um einen Mann wie Koscheck dort zumindest zu neutralisieren, wenn Koscheck es überhaupt schafft, Alves zu Boden zu bringen, denn Alves Sprawl ist nicht von schlechten Eltern. Für Koscheck lieferte der Hughes-Alves-Kampf eine Blaupause, wie man es nicht machen sollte. Alves konnte durch Hughes zu keinem Zeitpunkt in Bedrängnis gebracht werden und das lag bestimmt nicht an den Gewichtsvorteilen. Egal, wo sich der Fight abspielte, Alves wusste zu jedem Zeitpunkt, wie er Kapital aus der Situation schlagen konnte, bevor er Matt Hughes mit einem sehr harten Kniestoß die Lampen ausknipste. Allerdings sind die Takedowns und das Ground and Pound die einzigen Waffen, die Koscheck im Inventar hat, denn auf einen Boxkampf sollte sich Koscheck, Verbesserungen hin oder her, mit Sicherheit nicht einlassen, wenn er eine Chance auf den Sieg haben möchte. Stattdessen muss er sich seine Gelegenheiten zum Shoot sehr genau aussuchen, sonst wird ihn Alves dafür bestrafen. Ich denke, dass Alves gegen Matt Hughes gezeigt hat, dass er es mit einem starken Wrestler aufnehmen kann, auch wenn Matt Hughes ebenso nur ein kurzfristiger Ersatz war. Für Alves spricht einfach die Vielseitigkeit und so schwer es mir als kleinem Koscheck-Fan auch fällt, so gebe ich den Kampf hier an Alves. Tipp: Thiago Alves durch KO in Runde 3 -Middleweight Title Fight: Anderson Silva (22-4-0) © (W4E MW #1) vs. Patrick Cote (13-4-0) (4th defense) Kommen wir nun also zum Main Event der Show. Patrick Cote, neben Georgess St. Pierre wohl der bekannteste kanadische UFC-Fighter soll also nun dafür sorgen, dass wieder etwas Spannung in die UFC Middleweight-Division kommt. Dafür vorgesehen war eigentlich ein anderer, aber Yushin Okami verletzte sich im Vorfeld der Veranstaltung, sodass Cote urplötzlich als Herausforderer auf den Titel da stand. Wer ihm das nach drei anfänglichen Niederlagen in der UFC und einer weiteren im TUF 4-Finale gegen Travis Lutter zugetraut hätte, möge jetzt bitte die Hand heben. Vier Siege gegen Scott Smith, Kendall Grove, Drew McFedries und zuletzt Ricardo Almeida sorgten für einen rasanten Aufstieg des Kanadiers. Über seinen Gegenüber muss man wohl nur wenige Worte verlieren, die Taten Anderson Silvas sprechen schon eine eigene Sprache. Egal, wen man ihm vorsetzt, Anderson Silva geht durch seine Gegner wie ein Messer durch warme Butter und dabei ist es egal, ob man ihm einen Grappler (Travis Lutter), einen Striker (James Irvin), einen Ringer (Dan Henderson) oder Allrounder vorsetzt (Nate Marquardt und zweimal Rich Franklin), keiner konnte Anderson Silva an den Rand einer Niederlage bringen, zu gut ist sein Arsenal im Stand bestehen aus präzisen Punches, harten Kicks und dem gefürchteten Thai Clinch. Und selbst, wenn es mal auf den Boden gehen sollte, so hat Anderson Silva auch dort noch genügend Erfahrung, um den Kampf zu beenden. Der 33jährige wird daher nicht von wenigen als bester MMA-Kämpfer weltweit eingestuft. So stellt sich die Frage, wie ein Patrick Cote diesem Mann überhaupt gefährlich werden kann. Nun, das sei gesagt, der Spielraum für Fehler ist sehr schmal. Wenn Anderson Silva in der Vergangenheit etwas deutlich gemacht hat, dann dass er sehr schnell aus Fehlern anderer Kapital schlagen kann. Cote muss also abwartend agieren und dafür sorgen, dass Silva den Fehler macht und sich in die Reichweite von Cote begibt, wo dieser dann seinen Knockout Punch landen kann. Am Boden ist Silva zu stark, sodass sich Cote nicht dieser Gefahr aussetzen sollte und wenn es über die Distanz geht, wird Silva keine Zweifel aufkommen lassen und vor allem durch seine Kicks immer wieder Punkte auf den Scorecards sammeln können. Abschließend muss man aber sagen, dass wohl kein Gegner so zu Anderson Silva passt, wie Patrick Cote, der es in Ermangelung eines effektiven Groundgames leider auf das Striking ankommen lassen muss und auch dort ist ihm Anderson Silva weit überlegen, sodass wir am Ende der Veranstaltung den selben Champion wie am Anfang der Veranstaltung haben werden. Tipp: Anderson Silva durch KO in Runde 2 Fazit: Das letzte mal, als es einen so hoch favorisierten Champion bei einer UFC-Titelverteidigung gab, da verlor ein Kanadier, nur war der damals Champion und wurde von einem TUF-Champion ausgeknockt. Das waren allerdings auch schon die Parallelen zum vielleicht größten Upset der UFC-Geschichte. Ich bezweifle, dass wir bei diesem Event viele Überraschungen erleben werden, allerdings bietet der Event mit dem Welterweight-Fight der Main Card ein echtes Schmankerl für die Fans, denn man kann fest davon ausgehen, dass der Gewinner auf St. Pierre/Penn um den Welterweight-Titel treffen wird. Zu schade, dass die ganze Geschichte um Marcus Aurelio und Hermes Franca nun in der Undercard gelandet ist und wir dafür Gray Maynard gegen Clementi zu sehen bekommen, aber ich kann die UFC dahingehend verstehen, da Maynard als ungeschlagener TUF-Fighter weiter promotet werden soll. Allerdings hätte man den Aurelio-Franca-Fight, ähnlich wie vor einem Jahr die Auseinandersetzung zwischen Clementi und Guillard besser bewerben können. Nun gut, es ist anders gekommen und ich kann nur hoffen, dass ich trotzdem irgendwie in den Genuss des Fights kommen werde. Meiner Meinung nach fehlt diesem Event ein wenig die Star Power auf der Main Card, dafür ist der Pay-Per-View im Vergleich zu UFC 89 gespickt mit ausgewogenen Fights oder auch interessanten Geschichten abseits des Käfiges. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Fights da die Erwartungen bestätigen können, dann werden die Fans hier in den Genuss eines guten Events kommen. Wie immer gibt es während des Events die Live Results und den Live Chat des Forums sowie natürlich noch das Tippspiel. Ansonstsn bedanken sich Christian und Can Shamrock für die Aufmerksamkeit und wir beenden die Preview mit einem donnernden „LET’S GET IT ON!“
25.10.2008, 15:14
Josh Burkman hat übrigens das Kampfgewicht von 171 Pfund im zweiten Versuch erreichen können, sodass der Kampf ganz normal als Welterweight Fight los geht und Burkman erhält damit natürlich auch seine komplette Börse.
26.10.2008, 00:09
Wenn's bitte möglich wäre, dass der Tippspielthread kurz geöffnet wird, damit ich meine Tipps noch abgeben kann. Wäre nett. THX.
Provisorisch mal hier: -Middleweight Title Fight: Anderson Silva (22-4-0) vs. Patrick Cote (13-4-0) Silva - KO/TKO Runde 2 -Lightweight Fight: Sean Sherk (32-3-0) vs. Tyson Griffin (12-1-0) Sherk - Unanimous Decision -Welterweight Fight: Josh Koscheck (13-2-0) vs. Thiago Alves (15-3-0) Alves - KO/TKO Runde 2 -Heavyweight Fight: Fabricio Werdum (11-3-0) vs. Junior Dos Santos (6-1-0) Werdum - Submission Runde 2 -Lightweight Fight: Marcus Aurelio (16-6-0) vs. Hermes Franca (18-7-0) Franca - Unanimous Decision -Lightweight Fight: Gray Maynard (5-0-0) (1 NC) vs. Rich Clementi (31-12-1) Clementi - Unanimous Decision -Welterweight Fight: Josh Burkman (9-6-0) vs. Pete Sell (7-4-0) Burkman - Unanimous Decision -Middleweight Fight: Thales Leites (13-1-0) vs. Drew McFedries (7-4-0) Leites - Submission Runde 1
26.10.2008, 00:25
Ich hab deine Tipps rüber in den Tippspiel-Thread kopiert - mit einem kleinen Hinweis das sie verspätet abgegeben wurden. Sollte niemand der anderen Tippspieler protestieren werte ich sie ganz normal, denn einen Vorteil hast du bezüglich der Tipps dadurch nicht erlangt. Ich würde dich allerdings bitten, dich in Zukunft trotzdem ans Timelimit zu halten - alle anderen tun es ja auch.
:winke:
26.10.2008, 00:49
Vielen Dank Raven und sorry für die Umstände! Ich hatte leider heute Mittag keine Zeit mehr und bin jetzt etwas verspätet nach Hause gekommen. Ich habe leider das zu spät kommen in meinen Genen. :pfeif:
Ich werde mir vornehmen in Zukunft etwas früher Zeit zu nehmen.
26.10.2008, 01:29
Wenn es einem nachher langweilig sein sollte, dann habe ich für euch: Joe Rogans Bingo. Zwar nur von Sherdog geklaut, aber was solls:
[Bild: http://i37.tinypic.com/35n234h.gif] Wer nicht weiß, wie Bingo funktionier, einfach die entsprechenden Felder ankruezen, wenn Joe Rogan etwas davon sagt. Wer eine Reihe komplett hat, gewinnt. Ein Spaß für die ganze Familie. |
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