22.06.2003, 20:42
Duell Casagrande/Winokurow geht weiter
Die Tour de Suisse 2003 steht weiter im Zeichen des Duells zwischen Telekom-Profi Alexander Winokurow und dem Italiener Francesco Casagrande (Lampre). Die beiden Protagonisten der Rundfahrt erreichten auf der letzten schweren Alpenetappe das Tagesziel in Silvaplana in der Verfolgergruppe auf den Plätzen fünf und sieben.
"Die Jungs haben die Zielsetzung optimal erfüllt. Wir wollten den Rückstand auf Casagrande vor dem Zeitfahren am Dienstag nicht größer werden lassen, um 'Winos' Chancen auf den Gesamtsieg zu wahren. Das haben wir geschafft", resümierte der Sportdirektor des Team Telekom, Mario Kummer.
Wichtiger Erfolg für Phonak durch Außenseiter
Das sechste Teilstück, bei dem auf einem Kurs um Silvaplana auf 135 km mit dem Albula-Pass (km28/ 2.315 m) und dem Julier-Pass (km 126/2.284 m) insgesamt knapp 3.000 Höhenmeter bewältigt werden mussten, entschied unterdessen der international unbekannte Spanier Oscar Pereiro für sich.
Der 25-Jährige hatte sich im Aufstieg zum Julier-Pass abgesetzt und somit seinem Schweizer Team Phonak, das bislang vieles schuldig geblieben war, den lang ersehnten Tageserfolg beschert.
Ullrich mit Ausrufezeichen
Eine starke Leistung zeigte auch Jan Ullrich (Bianchi), der am Samstag aufgrund von Atemproblemen noch an einen vorzeitigen Ausstieg gedacht hatte. Der Wahl-Schweizer löste sich unmittelbar vor dem Ziel aus einer neunköpfigen Verfolgergruppe und wurde mit 1:13 Minuten Rückstand auf Pereiro Zweiter.
Platz drei ging an den Luxemburger Kim Kirchen (1:17), der zeitgleich unter anderem mit Winokurow, Casagrande und dem erneut überzeugenden Telekom-Italiener Giuseppe Guerini gestoppt wurde.
Winokurow bleibt dran
Im Gesamtklassement gab es in der Spitze keine Veränderungen. Casagrande führt weiterhin mit 37 Sekunden vor Winokurow. Dritter ist der Schweizer Alexandre Moos (Phonak/+ 1:25 Minuten), Guerini (+1:27) behauptete Rang vier.
Jan Ullrich verbesserte sich dagegen auf Platz neun (+3:24) und ist nun bester Deutscher, da der bislang starke Youngster Patrick Sinkewitz (Quick Step) über drei Minuten verlor.
Entscheidung am Julier-Pass
Obwohl die Fahrer bereits am Samstag eine schweres Teilstück in den Alpen zu meistern hatten, gab es von Beginn an viele Attacken. Vom Team Telekom zeigte sich der Wahl-Schweizer Steffen Wesemann besonders aktiv und sorgte lange Zeit in der Spitzengruppe für das Tempo. Erst beim 35 km langen Aufstieg zum Julier-Pass wurde das Teilstück aber entschieden. Zunächst ergriff Markus Zberg (Team Gerolsteiner) die Initiative.
Der Eidgenosse wurde aber wenig später aber von Oscar Pereiro und dann auch noch von der hochkarätig besetzten Verfolgergruppe um Winokurow, Guerini, Ullrich, Casagrande, Kirchen, Moos, dem Polen Ondrej Sosenka (CCC-Polsat) sowie dem Slowenen Tadej Valjavec und dem Schweizer Sven Montgomery (beide Fassa Bortolo) überrollt.
Pereiro nutzt Gunst der Stunde
Während sich die Favoriten darauf beschränkten, sich zu belauern, nutzte Pereiro die Gunst der Stunde und verbuchte den größten Erfolg seiner Karriere.
"Als ich Zberg überholt und gehört habe, wie weit die anderen noch zurück sind, habe ich mein Herz in die Hand genommen und alles gegeben. Ich bin überglücklich, dass ich diesen wichtigen Sieg für meine Mannschaft und mich einfahren konnte", sagte Pereiro.
Casagrande "am Limit"
Spitzenreiter Francesco Casagrande dagegen fehlte sichtlich die Lockerheit der letzten Tage, wie selbst zu gab: "Am Julier habe ich versucht, Winokurow und den Rest ab zu hängen. Doch das hat nicht funktioniert, weil ich absolut am Limit war."
Hier paar Fotos
Ullrich am Berg
[Bild: http://www.team-telekom.de/archiv/2003/0...ich100.jpg]
Das duell :
[Bild: http://www.team-telekom.de/archiv/2003/0...ino100.jpg]
Der etappensieger
[Bild: http://www.team-telekom.de/archiv/2003/0...iro100.jpg]
Die Tour de Suisse 2003 steht weiter im Zeichen des Duells zwischen Telekom-Profi Alexander Winokurow und dem Italiener Francesco Casagrande (Lampre). Die beiden Protagonisten der Rundfahrt erreichten auf der letzten schweren Alpenetappe das Tagesziel in Silvaplana in der Verfolgergruppe auf den Plätzen fünf und sieben.
"Die Jungs haben die Zielsetzung optimal erfüllt. Wir wollten den Rückstand auf Casagrande vor dem Zeitfahren am Dienstag nicht größer werden lassen, um 'Winos' Chancen auf den Gesamtsieg zu wahren. Das haben wir geschafft", resümierte der Sportdirektor des Team Telekom, Mario Kummer.
Wichtiger Erfolg für Phonak durch Außenseiter
Das sechste Teilstück, bei dem auf einem Kurs um Silvaplana auf 135 km mit dem Albula-Pass (km28/ 2.315 m) und dem Julier-Pass (km 126/2.284 m) insgesamt knapp 3.000 Höhenmeter bewältigt werden mussten, entschied unterdessen der international unbekannte Spanier Oscar Pereiro für sich.
Der 25-Jährige hatte sich im Aufstieg zum Julier-Pass abgesetzt und somit seinem Schweizer Team Phonak, das bislang vieles schuldig geblieben war, den lang ersehnten Tageserfolg beschert.
Ullrich mit Ausrufezeichen
Eine starke Leistung zeigte auch Jan Ullrich (Bianchi), der am Samstag aufgrund von Atemproblemen noch an einen vorzeitigen Ausstieg gedacht hatte. Der Wahl-Schweizer löste sich unmittelbar vor dem Ziel aus einer neunköpfigen Verfolgergruppe und wurde mit 1:13 Minuten Rückstand auf Pereiro Zweiter.
Platz drei ging an den Luxemburger Kim Kirchen (1:17), der zeitgleich unter anderem mit Winokurow, Casagrande und dem erneut überzeugenden Telekom-Italiener Giuseppe Guerini gestoppt wurde.
Winokurow bleibt dran
Im Gesamtklassement gab es in der Spitze keine Veränderungen. Casagrande führt weiterhin mit 37 Sekunden vor Winokurow. Dritter ist der Schweizer Alexandre Moos (Phonak/+ 1:25 Minuten), Guerini (+1:27) behauptete Rang vier.
Jan Ullrich verbesserte sich dagegen auf Platz neun (+3:24) und ist nun bester Deutscher, da der bislang starke Youngster Patrick Sinkewitz (Quick Step) über drei Minuten verlor.
Entscheidung am Julier-Pass
Obwohl die Fahrer bereits am Samstag eine schweres Teilstück in den Alpen zu meistern hatten, gab es von Beginn an viele Attacken. Vom Team Telekom zeigte sich der Wahl-Schweizer Steffen Wesemann besonders aktiv und sorgte lange Zeit in der Spitzengruppe für das Tempo. Erst beim 35 km langen Aufstieg zum Julier-Pass wurde das Teilstück aber entschieden. Zunächst ergriff Markus Zberg (Team Gerolsteiner) die Initiative.
Der Eidgenosse wurde aber wenig später aber von Oscar Pereiro und dann auch noch von der hochkarätig besetzten Verfolgergruppe um Winokurow, Guerini, Ullrich, Casagrande, Kirchen, Moos, dem Polen Ondrej Sosenka (CCC-Polsat) sowie dem Slowenen Tadej Valjavec und dem Schweizer Sven Montgomery (beide Fassa Bortolo) überrollt.
Pereiro nutzt Gunst der Stunde
Während sich die Favoriten darauf beschränkten, sich zu belauern, nutzte Pereiro die Gunst der Stunde und verbuchte den größten Erfolg seiner Karriere.
"Als ich Zberg überholt und gehört habe, wie weit die anderen noch zurück sind, habe ich mein Herz in die Hand genommen und alles gegeben. Ich bin überglücklich, dass ich diesen wichtigen Sieg für meine Mannschaft und mich einfahren konnte", sagte Pereiro.
Casagrande "am Limit"
Spitzenreiter Francesco Casagrande dagegen fehlte sichtlich die Lockerheit der letzten Tage, wie selbst zu gab: "Am Julier habe ich versucht, Winokurow und den Rest ab zu hängen. Doch das hat nicht funktioniert, weil ich absolut am Limit war."
Hier paar Fotos
Ullrich am Berg
[Bild: http://www.team-telekom.de/archiv/2003/0...ich100.jpg]
Das duell :
[Bild: http://www.team-telekom.de/archiv/2003/0...ino100.jpg]
Der etappensieger
[Bild: http://www.team-telekom.de/archiv/2003/0...iro100.jpg]

nce an ner Bergetappe mal weg
,wirklich bin gespannt auf das naechste mal.Urlich koennte 10 Minuten rueckstand auf den ersten haben und du wuerdest sagen er kam mit 30 Minuten vorsprung vor dem letzten an